Bagdad- und Hedjazbahn
Deutsche Eisenbahngeschichte im Vorderen Orient
Überspringen: Deutsche Eisenbahngeschichte im Vorderen OrientDie Sonderschau führte die Besucher in Geschichte und Gegenwart der Bagdad- und Hedjazbahn ein. Viele Geschichten und Abenteuer rankten sich wie in 1001 Nacht um beide Bahnen, die von deutschen Firmen und Ingenieuren mitfinanziert und mitgebaut wurde. So klangvolle Namen wie Sultan Abdul Hamid II, Kaiser Wilhelm II, Georg von Siemens, Agatha Christie und Lawrence von Arabien sind mit der Geschichte der Bahnen verbunden.
Das DB Museum zeigte in der Ausstellung auf 550 Quadratmetern in sieben Themenräumen zum Beispiel die Geschenke des Sultans Abdul Hamid II an den damaligen deutschen kaiserlichen Botschafter und die Originalbaupläne der Bagdad- und Hedjazbahn. Außerdem machten Installationen wie eine Oase, eine Bauhütte und ein Gewürzbasar den Besuch im DB Museum zu einem orientalischen Erlebnis.
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Besuchergruppe in der Ausstellung Bagdad- und Hedjazbahn Bild vergrößern: Besuchergruppe in der Ausstellung Bagdad- und Hedjazbahn |
Zahlreiche Fotos und ein Film aus dem Jahr 2000 zeigten Dampflokfahrten im Orient mit fast 100 Jahre alten Maschinen. Diese Bilder entstanden während einer Bahnreise, die Museumsdirektor Jürgen Franzke zusammen mit dem Nürnberger Fotografen Helmut Dolhopf und einem Filmteam von Istanbul nach Damaskus unternahm. Wie im Zeitraffer vollzog die Ausstellung damit den Zeitsprung von der Blütezeit des Eisenbahnbaus im Vorderen Orient gegen Ende des 19. Jahrhunderts bis zu seinen heutigen Überresten.
Ein Video der Reise mit dem Titel „Dampf im Orient“ ist im Museumsshop erhältlich. Zudem ist ein Fotobildband erschienen mit dem Titel „Bagdad- und Hedjazbahn – Deutsche Eisenbahngeschichte im Vorderen Orient“.
Letzte Aktualisierung: 22.07.2008
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