Sonderausstellung 2008
Love me tender - Elvis auf der Eisenbahn
Überspringen: Love me tender - Elvis auf der EisenbahnWieder ein Elvis-Jubiläum! Nachdem 2007 der 30. Todestag des „King of Rock’n Roll“ gefeiert wurde, war 2008 ein speziell mit Deutschland verbundenes Ereignis zu feiern. Vor 50 Jahren, am 1. Oktober 1958, ging der 1935 geborene Elvis von einem Truppentransportschiff in Bremerhaven an Land und begann seinen 18-monatigen Wehrdienst als US-amerikanischer GI in Deutschland, empfangen von mehr als 500 kreischenden, meist weiblichen Fans.
Elvis in Deutschland
In der Folgezeit wurde der „King of Rock’n Roll“ an verschiedenen Standorten in der US-amerikanischen Militärzone eingesetzt. Neben dem Hauptaufenthalt im Hessischen Friedberg nahm er wiederholt an Manövern auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr in der Oberpfalz teil. Aus dieser Zeit haben sich interessante Fotodokumente erhalten, die Elvis oft bei Fahrten mit den US-amerikanischen Militärzügen, den „Duty Trains“, zeigen.
Die amerikanischen Militärzüge
Die Eisenbahn spielte eine bedeutende Rolle für die US-Armee in Deutschland. Der Army standen eigene Eisenbahnzüge zur Verfügung, mit denen neben den Soldaten auch militärisches Gerät, von der Feldküche bis zum Kettenpanzer, transportiert wurde. Das US-Militär besaß sogar einen eigenen Fahrplan: Seit 1945 gab es regelmäßige Personenzugverbindungen, die vom US-Army Transportation Corps ausschließlich für Angehörige des amerikanischen Militärs eingerichtet wurden. Die erste Zuglinie verband Bremerhaven und Berlin, später folgten die Verbindungen Bremerhaven – Frankfurt, Frankfurt – Berlin, Frankfurt München und der „Mozart-Express“ nach Wien.
Exponate
Fotodokumente dieser Züge sowie interessante Objekte aus Presleys deutscher Militärzeit, darunter seine Original-Uniform, sein Plattenspieler und seltene AFN-Aufnahmen, haben die Ausstellungsmacher Peter Heigl und John Provan in einer sehens- und hörenswerten Schau zusammengetragen.
Letzte Aktualisierung: 10.05.2010
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