Wege in die Vernichtung
Die Deportation der Juden aus Mainfranken 1941-1943
Die Wanderausstellung schilderte am Beispiel Würzburgs die Hintergründe und den Ablauf der Deportationen. Sie beschrieb auch, welche Rolle die Reichsbahn bei der Organisation des nationalsozialistischen Massenmords spielte.
Die Würzburger Sammlung gilt mit 119 Bildern als größter Bestand von Deportationsfotos überhaupt. Die Bilder entstanden im Auftrag der Gestapo. In der Ausstellung werden sie eingehend erläutert und ergänzt durch Material aus den Würzburger Gestapo-Akten, Privatfotos von Überlebenden und allgemeinen Dokumenten. Zudem war in der Ausstellung der Film „Enteignet, deportiert, ermordet“ zu sehen, in dem drei Überlebende der Würzburger Deportationen zu Wort kommen. Der Film wurde vom Bayerischen Rundfunk in Zusammenarbeit mit dem DB Museum produziert, das auch in seiner neuen Dauerausstellung einige Bilder aus der Würzburger Sammlung zeigt.
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Besuchergruppe in der Ausstellung Wege in die Vernichtung Bild vergrößern: Besuchergruppe in der Ausstellung Wege in die Vernichtung |

