Die Erlebniswelt Outdoor
Outdoortraining - ein Instrument zur Unternehmensentwicklung
Überspringen: Outdoortraining - ein Instrument zur UnternehmensentwicklungVermehrt setzten Wirtschaftsunternehmen diese Methode zur betrieblichen Weiterbildung ein. Als wichtiger Bestandteil vom Verhaltenstraining wird dieses praxisorientierte Vorgehen in Personalentwicklungs-, Team- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen angewendet. Ob Fach- und Führungskräfte, Trainees oder Auszubildende – alle Mitarbeiter eines Unternehmens gehören zu der Zielgruppe und können an dem durch Intensität geprägten Outdoorerlebnis teilnehmen.
Im Rahmen der Personalentwicklung hat das Outdoortraining ein fest definiertes Ziel: So kann es unter anderem der Förderung der Kommunikation- und Führungskompetenz dienen. Ist das Outdoortraining Bestandteil einer Team- oder Organisationsentwicklungsmaßnahme, liegt der Fokus nicht auf der Entwicklung einer einzelnen Person, sondern der Optimierung der Arbeitsbeziehung eines gesamten Teams bzw. Organisation. Ziel in diesem Lernprozess ist die Änderung von konkreten Verhaltensweisen, die den Teilnehmern widergespiegelt werden.
Die Entdeckung eigener Fähigkeiten während der Outdooraktivitäten hilft das Selbstwertgefühl des einzelnen zu steigern und seine Rolle innerhalb des Teams neu zu bestimmen. Dabei ist es irrelevant, ob diese Teams am gleichen Standort arbeiten oder aber die Kommunikation im Arbeitsalltag virtuell statt findet.
Die Herausforderung der betrieblichen Weiterbildung in Verbindung mit Outdoortraining
Während für Kinder ein Lernprozess alltäglich ist, gestaltet sich dieser für Erwachsene wesentlich schwieriger. Grundsätzlich wird vermutlich jeder über sich behaupten, dass er beispielsweise teamfähig und kommunikationsstark ist oder ausgeprägte Führungskompetenzen besitzt.
Es stellt sich also die Frage, inwiefern sich einzelne Mitarbeiter zu einer Bildungsmaßnahme motivieren lassen und diese gleichzeitig noch nachhaltig wirksam ist. Im Rahmen der Lerntheorie wurde erwiesen, dass persönliche Erfahrungen das eigene Verhalten am nachhaltigsten beeinflussen. Beim Outdoortraining haben die Teilnehmer die Möglichkeit, ihr eigenes Verhalten unmittelbar zu reflektieren. Sie werden dabei in Lernsituationen versetzt, die für sie alltagsfremd und auf eine Verhaltensänderung ausgerichtet sind.
Während im Seminarraum Begrifflichkeiten wie „Verantwortung“ oder „Teamgeist“ lediglich theoretischen Charakter haben, müssen diese Kompetenzen bei Outdoorübungen von den Teilnehmern tatsächlich umgesetzt werden. Das theoretische Wissen über Eckpfeiler der erfolgreichen Zusammenarbeit ist sicherlich sinnvoll - die in der Praxis erlebten Erfahrungswerte bleiben bei den Teilnehmern jedoch wesentlich mehr haften.
Die methodische Vorgehensweise beim Outdoortraining
Das Outdoortraining ist durch die Elemente „Aktion und Reflexion“ geprägt. In der Aktionsphase werden die Teilnehmer mit einer Aufgabe konfrontiert. Diese ist meist so angelegt, dass sie nur in der Gruppe gelöst werden kann. Der Lösungsweg verhilft zu Lernerfolgen, die in der anschließenden Reflexionsphase in den Alltag am Arbeitsplatz übertragen werden. Da die Gruppenmitglieder während der Bearbeitung der unterschiedlichsten Übungen aufeinander angewiesen sind, ergeben sich für jeden einzelnen vielfältige Chancen zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und des Teamgedankens. Es wird schnell klar, dass Meinungen und Fähigkeiten aller in die Diskussion einfließen müssen und eine gute Qualität der Kommunikation das A und O der optimalen Lösungsfindung ist. Im Fokus stehen jedoch keineswegs die Erreichung bestmöglicher Ergebnisse, sowie die Demonstration des körperlichen und geistigen Geschicks der Teilnehmer. Vielmehr ist der Weg, den die Teilnehmer gemeinsam gegangen sind, von Bedeutung.
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Letzte Aktualisierung: 25.05.2011
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