Mehr und schnellere Verbindungen:
Zum Flanieren an die Seine: Deutschland und Frankreich rücken zusammen
Überspringen: Zum Flanieren an die Seine: Deutschland und Frankreich rücken zusammen„Der deutsch-französische Hochgeschwindigkeitsverkehr ist eine Erfolgsgeschichte für die Bahn. In den ersten sechs Monaten nutzten mehr als 500.000 Fahrgäste die ICE- und TGV-Züge“, sagte Dr. Karl-Friedrich Rausch, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn AG. „Die wichtigsten Gründe für diesen Erfolg sind die Reisezeit und der Komfort. Heute ist die Bahn zwischen Paris, Frankfurt und Stuttgart das attraktivste Verkehrsmittel. Unser Ziel steht fest. Bis 2012 wollen wir die Anzahl der Reisenden im internationalen Verkehr auf beiden Relationen auf mehr als 1,5 Millionen steigern.“
TGV nach München
Erstmals verbindet ein TGV München mit der französischen Hauptstadt. Er fährt diese Strecke in 6:14 Stunden und ist rund zwei Stunden schneller als die früheren Eurocity-Verbindungen. Gleichzeitig wird die Anzahl der Direktverbindungen mit dem TGV zwischen Stuttgart und Paris von drei auf vier erhöht.
Zeitgewinn von über zwei Stunden
Die beeindruckendste Verkürzung ergibt sich dabei zwischen Paris und Saarbrücken, wo die Reisezeit auf weniger als die Hälfte schrumpft (von ehemals ca. 3 ¾ Stunden auf nur noch ca. 1 Stunde 50 Minuten). Für die übrigen Ziele zwischen Deutschland und der französischen Hauptstadt liegt der Reisezeitgewinn im Schnitt bei gut zwei Stunden.
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Fahrzeit im Vergleich |
2002 | 2008 |
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Paris–Stuttgart (4 x tägl.) |
6:10 h |
3:39 h |
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Paris–Luxemburg (4 x tägl.) |
3:35 h |
2:15 h |
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Frankfurt–Paris (5 x tägl.) |
6:15 h |
3:48 |
| München–Paris (1 x tägl.) | 6:14 | |
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Basel–Paris (4 x tägl.) |
4:55 h |
3:30 h |
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Paris–Zürich (3 x tägl.) |
5:55 h |
4:30 h |
Lange Distanzen machen die Züge schneller
Das französische Streckennetz führt von Paris aus sternförmig in die Regionen. Zu unterscheiden sind dabei zwei gleichrangige Routen, die in ihrer Form an ein „liegendes Ypsilon“ erinnern. Die eine verläuft zwischen Paris und Mannheim/Frankfurt a.M. und führt bei Forbach/Saarbrücken über die Grenze. Die andere verbindet Paris mit Stuttgart und kreuzt bei Kehl/Straßburg den Rhein.
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Seit 9.12: Mehr Direktverbindungen und erstmals ein TGV nach München Bild vergrößern: Seit 9.12: Mehr Direktverbindungen und erstmals ein TGV nach München |
Sparen mit der BahnCard
Der Normalpreis für die einfache Fahrt in der 2. Klasse beträgt für die Strecke Frankfurt a.M.– Paris 99 Euro und für Stuttgart–Paris 95 Euro. Hinzu kommen ab Juni ganz neue Sparmöglichkeiten. Mit den BahnCards 25, 50 und 100 erhalten Reisende für die französischen Strecken einen Rabatt von 25 Prozent. Dort gelten erstmals auch die Sparpreise 25 und 50. Bei der Buchung von Sparpreisen erhalten bis zu vier Mitfahrer darüber hinaus zusätzliche 50 Prozent Ermäßigung.
Zeitgemäßer Service
Das Angebot von und nach Paris setzt im Service neue Akzente: Die Fahrgäste werden auf Deutsch, Französisch und Englisch betreut. Der Inklusiv-Service in der 1. Klasse enthält eine Auswahl an Tageszeitungen, einen Taxi-Reservierungsservice für Paris und bei grenzüberschreitenden Strecken eine leichte Mahlzeit, die am Platz serviert wird – wie vom ICE-Sprinter her bekannt. Im TGV erhalten 1.Klasse-Reiesende eine Art „Köfferchen-Tischlein-Deck-Dich“ am Platz serviert.
Alle Informationen auf einen Blick
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Letzte Aktualisierung: 21.01.2009
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