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Bis zu 230 km/h

ICE T: Mit Neigetechnik schneller um die Kurve

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Der ICE T kann sich bis zu acht Grad in die Kurve legen und ist damit auf kurvenreichen Strecken bis zu 20 Prozent schneller als herkömmliche Züge.

Der ICE T ("T" steht für "tilt-technology", den englischen Begriff für Neigetechnik) ist der erste elektrisch getriebene Neigetechnik-Triebzug der Deutschen Bahn. Ausgestattet mit der im Pendolino bewährten elektrohydraulischen Neigetechnik von Alstom-Fiat, legt sich der ICE T mit bis zu acht Grad in die Kurve. Auf kurvenreichen Strecken ist er damit bis zu 20 Prozent schneller als herkömmliche Züge.

Stromabnehmer mit Gegensteuerung

Die Stromabnehmer sind eigens mit einer Gegensteuerung ausgerüstet, um die Kurvenneigung auszugleichen. Erstmals wurde hier der Unterflurantrieb eingesetzt, wobei jede zweite Achse am angetriebenen Wagen ein Triebradsatz ist. Damit erreichen die siebenteilige Baureihe 411 und die fünfteilige Baureihe 415 Geschwindigkeiten von 230 Stundenkilometern.

Neben der Technik erinnert auch das Design an den ICE 3. Außen aerodynamisch, dominieren innen Holz, Leder, Glas und Edelstahl. Eingesetzt sind die Züge hauptsächlich auf den Strecken Dresden – Frankfurt/Main – Saarbrücken sowie Hamburg – Berlin – Leipzig – Nürnberg – München. Die Baureihe 415 ist teilweise für Fahrten in die Schweiz ausgerüstet und bedient die Strecke Stuttgart – Singen – Zürich.

Betriebsaufnahme1999
Zahl der Züge71 Halbzüge
ZugkonzeptTriebwagenzug, kppelbare Zugeinheit
Zahl der Wagen(pro Halbzug) fünf bis sieben Wagen
Zuglänge133 bis 185 m
Antriebelektrisch, Unterflur-Antrieb
Zugelassene Höchstgeschwindigkeit230 km/h
Leistung3000 - 4000 kW

 

Fahrzeuge im Fernverkehr

Dateiformat: PDF

Dateigröße: 1,11 MB

Letzte Aktualisierung: 24.05.2007

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ICE T auf der Fahrt neben einer Straße mit Autos.

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