Bahn fahren mit Wohlfühlcharakter

Geschwindigkeit mit Komfort

Bei der Wahl des Verkehrsmittels spielt ein attraktives Verhältnis von Preis, Reisezeit und Komfort eine entscheidende Rolle. Die Bahn ist auf vielen Strecken zwischen 200 und 500 Kilometer zeitlich und preislich interessanter als PKW oder Flugzeug.


Geschäftsfrau im ICE mit Laptop.

Als die Deutsche Bahn 1991 ihre ICE-Zügen in Betrieb nahm, kam das einem Quantensprung im deutschen Schienenverkehr gleich: Die weißen Hochgeschwindigkeitszüge machten das Bahn fahren in Deutschland wieder salonfähig, denn in punkto Schnelligkeit, Komfort und Umweltfreundlichkeit war der ICE von Anfang an unschlagbar.

Entspanntes Reisen bei Höchstgeschwindigkeit

Zum ersten Mal verkehrten in Deutschland fahrplanmäßig Züge mit Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h über die neu erbauten Schnellfahrstrecken und sorgten für deutlich kürzere Reisezeiten. An Monitoren in den Fahrgasträumen konnten die Fahrgäste ablesen, ob man gerade mit Tempo 200, 230 oder gar 250 unterwegs war. Die Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erreichte der ICE erstmals auf den 1991 fertig gestellten Schnellfahrstrecken Hannover – Kassel – Würzburg und Stuttgart – Mannheim.

Mit Tempo in die Kurve

Im September 1998 wurde mit der Eröffnung der Schnellfahrstrecke Berlin – Wolfsburg auch die Hauptstadt an das Hochgeschwindigkeitsnetz der Deutschen Bahn angeschlossen. 1999 kommt der ICE T, der erste Zug mit Neigetechnik auf die Schiene, der sich – wie bei Motorradfahrern üblich – in die Kurve legt und die Reisezeiten auf konventionellen kurvigen Bahnstrecken um bis zu 20 Prozent verkürzt.

Ausbaustrecke Berlin – Hamburg

Seit 2000 besitzt die DB mit dem ICE 3 den ersten serienmäßigen Zug für Tempo 300, der auf der Neubaustrecke Köln – Frankfurt/Main erstmals im Jahr 2002 mit seiner Höchstgeschwindigkeit zum Einsatz kam. Ende 2004 folgte ein weiterer Schritt in Sachen Reisezeitverkürzung: Nach dem Ausbau der Strecke Berlin – Hamburg für Tempo 230 verbindet der ICE nun Deutschlands größte Städte in nur 90 Minuten.

Zum 15. Geburtstag des ICE realisierte die Deutsche Bahn weitere Fahrzeitverkürzungen: Seit dem Fahrplanwechsel Ende Mai 2006 fährt der ICE auch zwischen Nürnberg und Ingolstadt auf neuer Trasse mit Tempo 300. Und Berlin und Leipzig sind jetzt auf der Schiene wenig mehr als eine Stunde voneinander entfernt.

Reisezeit = Nutzzeit

Mehr denn je wird die Reisezeit für die Fahrgäste zur Nutzzeit. Steckdosen erlauben den Netzbetrieb von Notebooks und anderen elektronischen Geräten, so genannte Repeater erleichtern die Handy-Kommunikation mit der Außenwelt und seit Dezember 2005 bieten DB und T-Mobile zwischen Köln und Dortmund den drahtlosen Internetzugang im fahrenden ICE.

In vielen ICE-Zügen können am Sitzplatz über Kopfhörer die bordeigenen Audioprogramme sowie Rundfunksender der durchfahrenen Regionen empfangen werden. In einigen Wagen der 1. Klasse befinden sich besondere Videoplätze.

Alle ICE-Züge verfügen über behindertengerechte Einrichtungen, wie breite Einstiegstüren, Rollstuhlstellplätze, sowie eine rollstuhlgerechte Toilette.

Im Internet

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http://www.bahn.de/p/view/service/service_uebersicht.shtml#2
Letzte Aktualisierung: 11.06.2008
Position: Startseite / Erfolgsprodukt ICE / Reisezeit & Komfort
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