Europäischer Hochgeschwindigkeitsverkehr

ICE 3M – Mehrsystemfähig für den grenzüberschreitenden Verkehr

Mit grenzüberschreitendem Personenverkehr verbessert die DB ihre Position im Wettbewerb zum Flug- und Individualverkehr in Europa. Europafähige Fahrzeuge sind hierfür ein wichtiger Meilenstein.


Mitarbeiter vor Prüfmonitoren

Mehrspannungsprüfanlage für ICE 3 M-Züge im Werk Griesheim

Der internationale ICE 3M – „M“ steht für mehrsystemfähig –, der technisch für den grenzüberschreitenden Verkehr entwickelt und gebaut wurde, ist heute bereits in den Niederlanden, in die Schweiz und in Belgien unterwegs. Die Betriebszulassung in Frankreich ist in zweifacher Hinsicht ein wichtiger Meilenstein. Zum einen verbessert sich das Reiseangebot für die Kunden der DB und damit die Position der Bahnen im Wettbewerb zum Flug- und Individualverkehr in einem besonders interessanten Markt. Für die Industrie bedeutet dieser Meilenstein, einen europafähigen Hochgeschwindigkeitszug im Angebot zu haben.

Hintergrund: Grenzüberschreitender Verkehr

Bei der Entwicklung des Mehrsystem-Fahrzeugs ICE 3 wurden viele grundlegende technische Besonderheiten für den internationalen Betrieb von Beginn an berücksichtigt. Die gesamte erforderliche technische Palette war jedoch nicht von Anfang an bekannt. Markantes Erkennungsmerkmal des ICE 3M ist die Vielzahl der Stromabnehmer am Dach: Sechs dieser sogenannten Pantographen machen deutlich, dass der Zug unter verschiedenen Strom- und Fahrleitungssystemen fahren kann, wobei manche der vorgesehenen Länder mehrere Stromsysteme haben: 15 kV in Deutschland, Österreich und der Schweiz, 1,5 kV sowie 25 kV in den Niederlanden, 3 kV und 25 kV in Belgien, 1,5 kV und 25 kV in Frankreich.

Fakten zum ICE 3 MF

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Letzte Aktualisierung: 07.12.2007
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