Vielfalt stiftet Sinn

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Vielfalt stiftet Sinn

Corona hat die Welt verändert. Menschen leben und arbeiten anders als noch vor einem Jahr. Natürlich fordern die Pandemie und ihre Folgen auch die DB heraus. Dabei hat sich deutlich gezeigt: Die große Stärke der Deutschen Bahn ist ihre Vielfalt. Über Diversity bei der DB spricht Martin Seiler, Vorstand Personal und Recht, im Podcast des Demographie Netzwerks.

Bei der DB arbeiten weltweit 330.000 Menschen aus über 100 Kulturkreisen und vier Generationen zusammen. Wie die Gesellschaft, so wird auch die DB Jahr für Jahr noch vielfältiger. Allein 2020 kamen 25.000 Kolleg:innen neu an Bord. Möglich machte das die Digitalisierung des kompletten Rekrutierungsprozesses zu Beginn der Pandemie.

Was Vielfalt für die DB bedeutet, darüber hat DB-Personalvorstand Martin Seiler, von den Leser:innen der Zeitschrift „Personalmagazin“ kürzlich zum Personalchef des Jahres gewählt, mit der Journalistin Margaret Heckel vom Deutschen Demographie Netzwerk (ddn) gesprochen. Für ihn steht fest: „Diversität ist für unsere Gesellschaft und Wirtschaft ein Erfolgsfaktor – aber an einigen Stellen noch ausbaufähig.“

Von Menschen für Menschen

Vielfalt in Unternehmen gelingt in einem Umfeld, in dem alle Kolleg:innen ihre Potenziale einbringen können. Hier setzt das Diversity- und Generationenmanagement der DB an. Mit gezielten Maßnahmen stärkt die DB ein gegenseitiges Verständnis für die Individualität der einzelnen Mitarbeitenden und fördert eine gleichberechtigte Teilhabe aller Geschlechter und den Austausch von Kolleg:innen verschiedener Generationen.

Dass die DB damit auf dem richtigen Weg ist, beweist sie mit der Bewältigung der Corona-Pandemie und deren Folgen: Das vielfältige Arbeitsumfeld motiviert Mitarbeitende. Die Teams treffen trotz Krise robuste Entscheidungen. Am Ende stehen innovative Lösungen, mit denen die DB nachhaltig agieren kann – die Ziele der starken Schiene fest im Blick. Davon profitieren auch die Kund:innen.

Tradition und Innovation vereinen

Miteinander ins Gespräch kommen, sich kennenlernen und einander besser verstehen: Mit einem aktiven Generationenmanagement bringt die DB Generationen von Mitarbeitenden zusammen. Es geht darum, „Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig neue Impulse zu setzen“, sagt Martin Seiler im Podcast-Interview. Ein generationsübergreifender Wissenstransfer bei der DB stellt sicher, dass Eisenbahner:innen-Know-how weitergegeben wird und nicht verloren geht. Ob Generation Y oder Baby Boomer – Eisenbahner:innen aller Generationen identifizieren sich mit der DB, weil ihre Tätigkeit Sinn stiftet.

Weil der demographische Wandel alle betrifft, unterstützt die DB mit dem "Deutschen Demographie Preis" des ddn smarte Antworten auf den Strukturwandel in Gesellschaft und Wirtschaft. Hier finden Sie den Beitrag dazu.

Mehr Frauen in Führung bringen

Chancengleichheit und eine gleichberechtigte Teilhabe sind keine Selbstläufer. Bei der DB sind die Berufsbilder traditionell stark männlich geprägt. Doch die DB will mehr Kandidatinnen für sich begeistern und mehr Frauen einstellen. Darum ist der März in diesem Jahr ein Frauenrecruiting-Monat der DB. Mit zahlreichen Events macht die DB verstärkt Frauen auf die rund 500 verschiedenen Berufe der DB aufmerksam. Und die Deutsche Bahn nennt sich ab sofort ArbeitgeberIN. Das klare Statement: Die DB will weiblicher werden.

Genauso wichtig ist es, dass Frauen bei der DB auf ihrem Karriereweg ihre Talente und ihr Potenzial einbringen können – gerade auch an zentraler Stelle in Führungsverantwortung. Darum möchte die DB 30 Prozent Frauen bis Ende 2024 in Führungspositionen bringen. Dafür gibt es ein umfangreiches Maßnahmenpaket. Zum Beispiel stellt die DB sicher, dass für jede Führungsposition auch Frauen in die engere Wahl kommen. Martin Seiler: „Wir wollen, dass alle die gleichen Chancen haben.“


Sie möchten den vollständigen Podcast „Diversität ... auf dem Weg“ des Demographie Netzwerks mit Martin Seiler hören? Dann hören Sie gerne hier rein.