Bauprogramme an Bahnhöfen

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Bf Hammerau, DB Standardgeländer

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Bauprogramme an Bahnhöfen

Die DB Station&Service AG ist für Bau, Betrieb und Instandhaltung von 5.400 Personenbahnhöfen sowie Wartung von 130.000 Anlagen zuständig.

Bahnhöfe sind Aushängeschilder für Städte, Gemeinden und die Deutsche Bahn AG. Gemeinsam mit Bund, Ländern, Kommunen und Privatinvestoren setzt die DB Station&Service AG umfangreiche Bauprogramme auf, um der infrastrukturellen Bedeutung der Bahnhöfe und deren Schlüsselrolle bei der Stadtentwicklung gerecht zu werden. Die Programme haben das Ziel, Sicherheit, Sauberkeit und Kundenfreundlichkeit an DB-Bahnhöfen zu steigern.

Die wichtigsten laufenden Bauprogramme der DB Station&Service AG sind hier aufgeführt.


Das Revitalisierungsprogramm für unterirdische Personenverkehrsanlagen

Zwischen 2016 und 2022 werden in Hamburg, München, Frankfurt und Stuttgart 31 unterirdische S-Bahn-Stationen modernisiert. 

Die DB Station&Service AG investiert zwischen 2016 und 2022 einen dreistelligen Millionenbetrag in die deutliche Aufwertung ihrer unterirdischen Persononenverkehrsanlagen (uPva).

Ziel der großangelegten Baumaßnahmen an Zugängen sowie den Verteiler- bzw. Bahnsteigebenen ist insbesondere die Verbesserung des Erscheinungsbildes. Neben neuen bzw. instandgesetzten Bahnsteigbelägen weisen die modernen Hintergleiswände optische Highlights auf. Letztere sind in Glas oder Emaille gehalten und bieten frische, farbintensive Motive mit integrierter digitaler Reisendeninformation. Auch die emaillebekleideten Stützen im Bahnsteigbereich enthalten überwiegend moderne Medienangebote. Neue Leuchten, verbesserte taktile Leitsysteme, umgestaltete Deckenbereiche und zeitgemäße Bahnsteigausstattungen vervollkommnen die runderneuerten Stationen.

Während der Programmschwerpunkt in den Anfangsjahren in Frankfurt am Main und Hamburg lag, beginnen die großen Bautätigkeiten in München 2019 und in Stuttgart 2020. Trotz umfangreicher Maßnahmen sollen die Sperrpausen und Ausfallzeiten für unsere Reisenden möglichst geringgehalten werden, um die neugestalteten Bahnhalte schnellstmöglich wieder zur Verfügung zu stellen. Durch Beibehaltung der Originalfarbgebung werden die Kunden „ihre“ jeweilige Station auch im neuem Gewand wiedererkennen und verstärkt zu schätzen wissen.

Frankfurt   Flughafen Regionalbahnhof, Hauptbahnhof, Hauptwache, Konstablerwache,                         Lokalbahnhof, Mühlberg, Ostendstraße, Taunusanlage

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Hamburg   Altona, Harburg, Harburg Rathaus, Hauptbahnhof, Heimfeld, Jungfernstieg,                           Königstraße, Landungsbrücken, Reeperbahn, Stadthausbrücke

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München   Hauptbahnhof, Ismaning, Isartor, Karlsplatz, Marienplatz, Rosenheimer Platz,                       Unterföhring, Flughafen*

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Stuttgart    Hauptbahnhof, Feuersee*, Schwabstraße*, Stadtmitte*, Universität*
                         *unter Vorbehalt

(Stand 16.04.2019)

Das "Zukunftsinvestitionsprogramm Barrierefreiheit" (ZIP)

Im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms wird die Barrierefreiheit zwischen 2016 und 2020 an vielen kleinen Stationen verbessert.

Im Juli 2016 zeichnete der Bund die Sammelvereinbarung zum ZIP-Teilprogramm „Herstellung der Barrierefreiheit kleiner Schienenverkehrsstationen“ – ein Symbol für die enge Zusammenarbeit von Bund, Ländern und den Eisenbahninfrastrukturunternehmen. 

Mit diesem Schritt ist die Finanzierung des barrierefreien Ausbaus von aktuell rd. 110 Verkehrsstationen im ländlichen Raum mit weniger als 1.000 Reisenden pro Tag gesichert. Den Schwerpunkt des Teilprogramms bilden Stationen, in deren Einzugsgebiet ein erhöhter Bedarf an Barrierefreiheit besteht, etwa Seniorenheime oder Werkstätten für behinderte Menschen. Zur Verbesserung der Barrierefreiheit werden vor Ort u. a. Bahnsteige erneuert, Aufzüge/ Rampen erstellt oder die Wegeleitung angepasst.

Die Finanzierung der Vorhaben - mit einer Laufzeit von 2016 bis 2020 - übernehmen der Bund und die Länder in einer Komplementärfinanzierung. Die beteiligten Eisenbahninfrastrukturunternehmen können sich somit voll auf die Planung und Durchführung konzentrieren.

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LISTE AKTUELL GEPLANTER BAHNHÖFE

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Baden-Württemberg: Ergenzingen, Igersheim, Niklashausen, Oberndorf (Neckar), Reicholzheim, Sulz (Neckar)

Bayern: Bernried, Eichstätt Stadt, Eisenärzt, Furth i. Wald, Gersthofen, Heiligenstatt, Hergatz, Neumarkt-St Veit, Oberdachstetten, Oberkotzau, Reuth bei Erbendorf, Saulgrub, Untersteinach, Waging, Weilbach in Unterfranken, Wörth (Isar), Wörth am Main

Brandenburg: Ahrensfelde Nord, Blumberg (b Berlin), Brand Tropical Islands, Groß Pankow, Herrensee, Lindenberg (Mark), Löwenberg (Mark), Ortrand, Perleberg, Rehfelde, Seefeld (Mark), Seelow (Mark), Werneuchen, Wilhelmshorst, Wriezen

Hessen: Bad Arolsen, Baunatal-Guntershausen, Biebesheim, Biedenkopf, Borken (Hessen), Bruchköbel, Darmstadt Süd, Fuldatal-Ihringshausen, Gernsheim, Gießen Erdkauter Weg, Goßfelden, Hadamar, Kirch Göns, Korbach, Korbach-Süd, Lehnheim, Mengeringhausen, Messel, Oestrich-Winkel, Ostheim (bei Butzbach), Sterzhausen, Stockstadt (Rhein), Weiterstadt, Wölfersheim-Södel

Mecklenburg-Vorpommern: Groß Kiesow, Rostock Bramow, Torgelow

Niedersachsen: Barnten, Börßum, Hoykenkamp, Knesebeck, Meine, Oker, Sagehorn, Schandelah, Schierbrok, Schöppenstedt, Wahrenholz, Weener

Nordrhein-Westfalen: Blankenheim (Wald), Borgeln, Bösensell, Dahlem, Duisburg-Meiderrich-Ost, Essen-Horst, Gevelsberg-Kipp, Honrath, Hörstmar (Lippe), Maria Veen, Reken, Sylbach

Rheinland-Pfalz: Eisenbach-Matzenbach, Mayen Ost, Niedermohr, Obernhof (Lahn), Schweich, Steinwenden, Thaleischweiler-Fröschen, Untersulzbach, Welgesheim-Zotzenheim

Saarland: Bexbach, Bubach, Eppelborn

Sachsen: Großröhrsdorf, Neugersdorf

Sachsen-Anhalt: Bad Kösen, Calbe (Saale) Ost, Meitzendorf, Profen, Schkopau

Schleswig-Holstein: Flintbek, Süderbrarup

Thüringen: Sondershausen

(Stand: 31.12.2019)

Stationsoffensive Bayern

Im Rahmen der Stationsoffensive Bayern entstehen bis 2023 mindestens 20 neue Haltepunkte in Bayern, die in der Fläche den Nahverkehr verstärken.

Bayerischer Staatsminister Joachim Herrmann (Foto links), DB Station&Service Vorstandsvorsitzender Dr. André Zeug (Foto rechts) sowie Regionalbereichsleiter Bayern Günther Pichler unterzeichneten am 02. März 2015 die Rahmenvereinbarung zur Stationsoffensive in München. 

Die Deutsche Bahn identifizierte im Vorfeld bundesweit mehrere hundert attraktive Standorte für neue Stationen, die zum einen zusätzliche Kunden erschließen und zum anderen auch die Einnahmen des Systems Schiene steigern sollen. In Bayern investieren der Freistaat und die DB jeweils hälftig ca. 41 Mio. Euro in dieses Projekt. (Der Freistaat trägt dabei das Erlösrisiko, die DB das Kostenrisiko für den Bau der Infrastruktur.) Durch den Neubau der 20 Stationen gewinnt das Bahnland Bayern ca. 7.000 bis 8.000 Kunden täglich, wodurch geschätzt 12.000 Tonnen CO2 jährlich durch die Vermeidung von Autofahrten eingespart werden.

Typische Standorte sind vor allem Wohngebiete, aber auch Hochschulen, Gewerbegebiete, Einkaufszentren, Schwimmbäder, Krankenhäuser usw. Ein wichtiges Auswahlkriterium war hierbei auch, dass die zusätzlichen Ticketeinnahmen sämtlich entstehende Kosten (Baukosten sowie laufender Unterhalt) decken, daneben jedoch auch in den bestehenden Fahrplan optimal integriert werden können. Alle neuen Haltepunkte werden barrierefrei erschlossen sein. In einem nächsten Schritt sollen rund 20 weitere Standorte geprüft und langfristig im Rahmen des Stationsentwicklungsprogramms Bayern umgesetzt werden.

Bahnhofsmodernisierungsprogramm Baden-Württemberg (BMP BW)

Mittels Rahmenvereinbarung zwischen der DB und dem Land Baden-Württemberg werden zwischen 2009 und 2019 rund 218 Millionen Euro in die Bahnhofsinfrastruktur des Bundeslandes investiert.

Das Bahnhofsmodernisierungsprogramm Baden-Württemberg (BMP BW) wurde durch die Zeichnung der Rahmenvereinbarung mit dem Land Baden-Württemberg in 2009 initiiert und soll bis 2019 abgeschlossen werden. Die Maßnahmen weisen aktuell ein Investitionsvolumen von rund 218 Mio. € aus.

21 Knotenbahnhöfe sollen im Rahmen des BMP BW modernisiert und stufenfrei ausgebaut werden. Auf 3 Strecken ist zudem die Erneuerung von 31 Nahverkehrsbahnhöfen vorgesehen. An 12 weiteren Nahverkehrsbahnhöfen sind zur Erhöhung der Betriebsqualität und Pünktlichkeit Infrastrukturanpassungen geplant. Die ersten Maßnahmen sind seit Juli 2012 im Bau. Bestandteil der Baumaßnahmen sind beispielsweise die Aufhöhung der Bahnsteige und die stufenfreie Erschließung mittels Aufzügen und Rampen. Aber auch die Installation neuer Beleuchtungsanlagen und Bahnsteigausstattungen gehören dazu. Die bestehenden Personenunterführungen werden zur  Anbindung neuer Anlagen verlängert. Zur Verbesserung der Reisendeninformation werden rund 185 Stationen bis Ende 2013 mit Dynamischen Schriftanzeigern (DSA) ausgestattet. An vier Bahnhöfen wurden zudem Fahrgastinformationsanlagen errichtet.

"Niedersachsen ist am Zug" (NiaZ)

Das niedersächsische Bauprogramm "Niedersachsen ist am Zug!" wird bereits in der dritten Auflage fortgesetzt. NiaZ3 beinhaltet die komplette oder teilweise Modernisierung von 44 Bahnhöfen im Umfang von insgesamt ca. 147 Millionen Euro.

 

Mittels Rahmenvereinbarung mit dem Land Niedersachsen wurde im Frühjahr 2016 das Programm „Niedersachsen ist am Zug! III“ (NiaZ3) auf den Weg gebracht. Es beinhaltet die komplette oder teilweise Modernisierung von 44 Bahnhöfen in Niedersachsen im Umfang von insgesamt ca. 147 Mio. Euro.  Besondere Priorität bei den durch Land, Bahn und Bund finanzierten Maßnahmen hat der barrierefreie Ausbau. 33 Stationen befinden sich im Verantwortungsbereich der LNVG, neun im ZGB, und zwei in der Region Hannover.

Die erste Realisierungswelle beinhaltet neben dem Auftaktbahnhof Bad Bentheim die Bahnhöfe Braunschweig Hbf, Gifhorn, Hedemünden, Adelebsen, Diepholz und Marienhafe.

Modernisierungsoffensive Nordrhein-Westfalen (MOF)

Land, Bund und Bahn investieren seit 2004 gemeinsam in die Modernisierung nordrhein-westfälischer Bahnhöfe. Die MOF ist das bundesweit größte Bahnhofsmodernisierungsprogramm. 

Im Rahmen der aktuellen MOF2 investieren Land, Bund und DB Station&Service AG gemeinsam rund 415 Millionen Euro in die Modernisierung von insgesamt 117 kleinen und mittleren Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen der Modernisierung werden:

  • Bahnsteige erhöht, um die Voraussetzung für einen stufenfreien Einstieg in den Zug zu schaffen
  • Bahnsteige durch den Einbau von Aufzügen oder Rampen stufenfrei erreichbar gemacht
  • die Aufenthaltsqualität an den Bahnhöfen durch neue Ausstattungselemente verbessert
  • Bahnsteigdächer modernisiert oder neu gebaut
  • die Beleuchtung erneuert
  • neue Wegeleitungen und Informationstechnik installiert
  • die Verkehrsstationen mit einem taktilen Leitsystem versehen. 

Mit der MOF1 wurden bereits 87 Stationen zwischen 2004 und 2010 in NRW modernisiert.

Im Februar 2016 unterzeichneten Land, Bahn und Aufgabenträger in NRW die Finanzierungsvereinbarung für die MOF3. Bis 2023 sollen 35 weitere Bahnhöfe für insgesamt 162 Millionen Euro modernisiert werden. VVR und NWL tragen 86,6 Millionen Euro. Die Deutsche Bahn übernimmt Kosten in Höhe von 75,2 Millionen Euro. 

Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen (FABB)

FABB heißt das ZIP-Folgeprogramm des Bundes zur Förderung des barrierefreien Ausbaus kleiner und mittlerer Bahnhöfe von 2019 bis 2026.

Im Dezember 2019 zeichnete der Bund den ersten von drei Teilen eines neuen Förderprogramms mit dem Titel "Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen 1“ (FABB1). 

Mit dieser Vereinbarung wird der barrierefreie Ausbau von aktuell rd. 110 kleineren und mittleren Verkehrsstationen auf den Weg gebracht. Zur Verbesserung der Barrierefreiheit zum Bahnsteig und zum Zug werden vor Ort u. a. Bahnsteige erneuert und erhöht, Aufzüge/ Rampen erstellt oder die Wegeleitung und Fahrgastinformationen angepasst.

Die Finanzierung der Vorhaben - mit einer Laufzeit von 2019 bis 2026 – erfolgt durch eine Initiative des Bundes. Die beteiligten Eisenbahninfrastrukturunternehmen können sich somit voll auf die Planung und Durchführung konzentrieren.

Die Teile FABB2 und FABB3 der Samelvereinbarung sind noch in der Konzeption. 

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LISTE AKTUELL GEPLANTER BAHNHÖFE

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Baden-Württemberg: Brucken, Dettingen (Teck), Heidelberg Hbf, Kirchheim (Teck) Süd, Oberlenningen, Owen (Teck), Reutlingen-Betzingen, Uhldingen-Mühlhofen, Unterlenningen

Bayern: Bad Grönenbach, Bad Staffelstein, Bad Windsheim, Bayerisch Gmain, Dillingen (Donau), Ebenhausen-Schäftlarn, Emskirchen, Gemünden (Main), Höchstädt (Donau), Hösbach, Iphofen, Kirchenlaibach, Langweid (Lech), Laufach, Miltenberg, Neustadt (Aisch), Nördlingen, Obernburg-Elsenfeld, Partenstein, Rückersdorf, Schwarzenfeld (Oberpf), Siegelsdorf, Sünching, Waldkraiburg-Kraiburg, Zirndorf

Berlin: Berlin-Wannsee (S-Bahn), Storkower Straße (S-Bahn)

Brandenburg: Baitz, Calau (Niederlausitz), Drebkau, Frankfurt (Oder)-Rosengarten, Hegermühle, Jänschwalde, Jänschwalde Ost, Potsdam Medienstadt Babelsberg, Seddin, Wiesenau

Hamburg: Rissen (S-Bahn) 

Hessen: Alsfeld (Oberhess), Bad Hersfeld, Fulda

Niedersachsen: Brockhöfe, Ebstorf (Kr Uelzen), Geeste, Gertenbach, Großdüngen, Heidkrug, Hittfeld, Hoheneggelsen, Langelsheim, Lengede-Broistedt, Lenglern, Meinersen, Nörten-Hardenberg, Salzgitter-Immendorf, Salzgitter-Lebenstedt, Salzgitter-Watenstedt, Suderburg, Unterlüß, Weddel (Braunschw), Woltwiesche

Nordrhein-Westfalen: Arsbeck, Bad Münstereifel-Arloff, Bad Münstereifel-Iversheim, Dalheim, Dedinghausen, Deuten, Dortmund-Aplerbeck Süd, Dortmund-Marten, Dortmund-Sölde, Ehringhausen (Kr Lippstadt), Ergste, Essen-Zollverein Nord, Euskirchen-Zuckerfabrik, Frömern, Gevelsberg, Hoffnungsthal , Leimstruth, Leopoldstal, Oeventrop , Ostbevern, Rheinberg (Rheinl), Rhöndorf, Rumeln, Ründeroth , Vlotho, Vormwald Dorf, Wegberg, Wehrden, Westbevern

Rheinland-Pfalz: Alzey, Bingen (Stadt), Pfalzel

Sachsen: Falkenau (Süd), Glauchau

Schleswig-Holstein: Jübek, Müssen, Neustadt (Holst), Owschlag, Sierksdorf, St. Michaelisdonn

Thüringen: Nordhausen

(Stand: 31.12.2019)

Konjunkturprogramm für attraktivere Bahnhöfe unter Förderung regionaler Handwerksbetriebe

BMVI und die DB initiieren das Sofortprogramm für attraktivere Bahnhöfe. Es stützt zugleich kleine und mittlere regionale Handwerksbetriebe in ganz Deutschland.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und die Deutsche Bahn starten 2020 ein Sofortprogramm für attraktivere Bahnhöfe. Das BMVI stellt der Deutschen Bahn hierfür 40 Millionen Euro für die Auffrischung der Bahnhöfe zur Verfügung. Das Konjunkturprogramm für 2020 unterstützt zugleich kleine und mittlere regionale Handwerksbetriebe in ganz Deutschland. Im Rahmen dieser Initiative profitieren Gewerke wie z.B. Maler, Maurer, Glaser, Gerüstbau, Elektro- und Heizungsinstallateure, Dachdecker, Fußbodenleger uvm. in ganz Deutschland und in allen Regionen von dem Programm. Bundesweit profitieren rund 170 Stationen von den Maßnahmen.

Im Rahmen des Sofortprogramm werden u.a. folgende Bereiche gefördert:

Aufenthaltsqualität

  • Austausch von Wand/Bodenbelägen, Anstrich und Fassaden
  • Erneuerung von Treppen, Zugängen, Zäunen und Dächern
  • Ergänzung von Sitz- und Wartemöglichkeiten
  • Beseitigung von Graffiti und weiteren Vandalismusschäden

Reisendeninformation, Barrierefreiheit und Sicherheit

  • Erweiterung von Reisendeninformation
  • Weiterer Ausbau der Barrierefreiheit, z.B. Erneuern der Blindenleitstreifen

Energetische Verbesserung und Nachhaltigkeit

  • Beleuchtungserneuerung
  • Errichtung/Erneuerung von Elektroinstallation und Heiz- und Klimainstallation