Deutsche Bahn

Wichtige Zielgruppen im Fokus

Mit attraktiven Nachwuchsprogrammen qualifizierte Mitarbeiter gewinnen

Steigender Personalbedarf drängt die DB zum Handeln. Mit ihrer Personalgewinnung sowie in mehr als 350 Schulkooperationen und in Zusammenarbeit mit rund 100 nationalen Hochschulen verfolgt sie einen ganzheitlichen Ansatz.

Die Deutsche Bahn setzt ihren Rekrutierungskurs fort. Rund 34.000 Mitarbeiter hat die DB seit 2012 in Deutschland eingestellt. Auch 2016 sucht der Konzern 7.000 bis 8.000 neue Arbeitnehmer. Die DB will auf dem Bewerbermarkt die besten Talente entdecken und gewinnen. Dazu hat sie die Personalgewinnung neu organisiert. Seit Juni 2012 verantwortet sie für den DB-Konzern in Deutschland die strategische Ausrichtung von Arbeitgebermarke und Rekrutierung und stellt deren operative Umsetzung sicher. Sieben regionale Teams sorgen für einen einheitlichen Auftritt im deutschen Markt und für die schnelle Besetzung freier Stellen. Im Blick sind alle wichtigen Zielgruppen: Schüler, Studierende, nicht-akademische und akademische Berufserfahrene. Die Prozesse der Rekrutierung, des Bewerbermanagement und der Einstiegsphase wurden den Bedürfnissen der Bewerber und neuen Mitarbeiter sowie der einzelnen Geschäftsfelder besser angepasst.

Die Arbeitgeberkampagne „Kein Job wie jeder andere" wurde im November 2012 in Deutschland gestartet und wird über sämtliche Medien publiziert, wie beispielsweise TV, Print, Radio, Plakate. Mit der Kampagne präsentiert die DB ihre Mitarbeiter in typischen Arbeitssituationen und vermittelt so Vielfalt und Facettenreichtum der DB als Arbeitgeber mit 500 verschiedenen Berufsbildern. Mittelpunkt der Kampagne ist die Webseite karriere.deutschebahn.com, die nicht nur jene Berufsbilder vorstellt, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen der DB ermöglicht sowie eine Reihe digitaler Feature für potentielle Bewerber bietet. Ergänzt wird sie mit der Präsenz auf Social Media-Plattformen und mit innovativen Veranstaltungsformaten. Die Kampagne hat zu einem Bewerberanstieg von durchschnittlich 40 Prozent geführt.

Von Beginn an wurden die Mitarbeiter der DB als Botschafter eingebunden. Zur Gewinnung von Nachwuchskräften kooperiert die DB mit Schulen und Hochschulen, um eine frühzeitige Bindung zu potenziellen Mitarbeitern aufbauen. Mehr als 350 Schulkooperationen und die Zusammenarbeit mit rund 100 ausgewählten nationalen Universitäten und Fachhochschulen leisten einen Beitrag zur Berufsorientierung. Die DB setzt dabei besonders auf praxisnahe Events. 

Zeugnisnoten sind bei der DB inzwischen nicht mehr das ausschlaggebende Einstellungskriterium. Die Vorauswahl über Schulnoten hat der Konzern für Bewerber um einen Ausbildungsplatz oder ein Duales Studium abgeschafft. Stattdessen wurde 2013 ein Online-Test für alle Schüler eingeführt, die künftig eine Berufsausbildung oder ein Duales Studium beginnen wollen. Der Test stellt individuelle Stärken und Fähigkeiten in den Mittelpunkt.

Schüler können aus einer breiten Palette von über 50 Ausbildungsberufen und über 20 dualen Studiengängen wählen. Hochschüler können schon während des Studiums erste Arbeitserfahrungen bei der DB sammeln und wichtige Berufskontakte zu knüpfen: beim Praktikum, als Werkstudent oder im Rahmen einer Abschlussarbeit. Am Ende des Studiums bekommen sie die Chance zum direkten Berufseinstieg.

Die DB setzt ihre Internationalisierungsstrategie bei der Personalgewinnung um, indem sie beispielsweise Rekrutierungsveranstaltungen in Spanien und Griechenland nutzt, um auf den dortigen Arbeitsmärkten Bau-, Elektrotechnik- und Maschinenbauingenieure zu erreichen und für eine Arbeit bei der DB in Deutschland zu gewinnen. Das Unternehmen hat zudem Kooperationen mit ausländischen Hochschulen aufgebaut.