Deutsche Bahn

Fördern und fordern

Mitarbeiter schätzen ihre weltweiten Entwicklungsmöglichkeiten im Konzern

Als weltumspannender Konzern bietet die DB ihren Mitarbeitern vielfältige Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten. Nachfolgend vier Beispiele aus den internationalen Geschäftsfeldern des DB-Konzerns.

Hanna Münninghoff, 23, hat „einen Job, der mich begeistert und der mir Spaß macht“. Sie arbeitet mit in der Produktionsallianz Xrail, die den Einzelwagenverkehr in Europa stärken soll, und zu deren Mitgliedern auch DB Cargo gehört. Gefunden hat sie ihren Beruf bei der Ausbildung als Project Engineer, die ihr neben dem Studium tiefe Einblicke in die Praxis an verschiedenen Standorten von DB Cargo ermöglichte. „Ich wurde dabei stets außerordentlich unterstützt“, sagt sie. Einen Teil ihrer Ausbildung erhielt sie in Dänemark. In Kopenhagen kam es dann auch zum Kontakt mit Xrail, wo sie jetzt mit daran arbeitet, die Prozesse zu optimieren.

Björn Gäbler, 30, ist Supervisor für die Instandhaltung eines automatischen Personenbeförderungssystems an der Frauen-Universität Princess Noura Bint Abduhlraman in Riad. „Ausland war eigentlich gar nicht vorgesehen in meiner Lebensplanung.“ 2011 arbeitete er bei der Stuttgarter S-Bahn, als ihm sein Abteilungsleiter von einer offenen Stelle bei einem Metro-Projekt in Riad berichtete. Er sagte zu, wurde von DB Regio für DB Engineering & Consulting freigestellt und sorgt nun dafür, dass die Hochbahn an der Frauen-Universität reibungslos funktioniert. Gäblers Frau und der dreijährige Sohn sind inzwischen nachgekommen. Wenn seine Verpflichtung Ende des Jahres ausläuft, will er bis auf weiteres „auf alle Fälle in der Region bleiben. Es gibt ja so viele Projekte bei DB Engineering & Consulting.“

Vanessa Holl, 42, nennt das weltweite Wachstumsprogramm „Go-for-Growth (G4G)“, für dessen Einführung sie bis Ende 2011 verantwortlich war, „mein Baby bei Schenker“. Dafür wechselte sie aus der Logistik-Strategieabteilung von Berlin nach Essen. Bei der Arbeit an G4G wurde deutlich, dass „die Region West ausbaufähig ist“, wie sie sagt. Da sie drei der vier Landessprachen beherrschte, war sie die Richtige für eine neu geschaffene Position in Paris: Nun ist sie verantwortlich für alle strategischen Fragen der Region. Vanessa Holl lobt die Kultur bei DB Schenker: „Es menschelt, und Leistung wird belohnt. “ Sie lernt jetzt Arabisch und will ihre praktische Erfahrung auf Konzern-Ebene oder in einer DB-Beteiligung einbringen – gerne auch international. „Ich habe immer Lust auf neue Aufgaben.“

Michel Bizot, 57, ist Lokführer aus Leidenschaft. In seiner Freizeit fährt er historische Loks in Frankreich. Zum Beruf hat er die Passion aber erst vor fünf Jahren gemacht, als er vom Vertrieb eines Telekommunikationsunternehmens zu ECR (Euro Cargo Rail) wechselte, der französischen Tochter von DB Cargo. Er bewies in neun Monaten Ausbildung, dass das Alter kein Problem bei der Ausübung des Berufs darstellt. „Im Gegenteil! Meine jüngeren Kollegen waren froh, von meinen Kenntnissen profitieren zu können.“ Jetzt fährt er die Züge an der Grenze zu Spanien. „Trotz der ungewöhnlichen Arbeitszeiten gibt mir mein Beruf ein Gefühl von Freiheit.“ Neue Herausforderungen nimmt er immer noch an: „Ich will Englisch lernen.“