„Intercity. Jede Stunde, jede Klasse“ – Ein Urgestein wird 50!

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„Intercity. Jede Stunde, jede Klasse“ – Ein Urgestein wird 50!

In diesem Jahr jagt ein Jubiläum das Nächste. Nach 30 Jahren ICE feiert nun der Intercity seinen 50. Geburtstag. Der 200 Km/h schnelle Intercity-Fernzug machte Zugreisen noch komfortabler und beliebter.

Michael Busse und Jost Engel aus dem Fahrzeugmanagement sprechen über die bewegte Geschichte des Zuges und werfen einen Blick in ein besonders schönes Exemplar des Intercity:

Die große Sternstunde des IC war der 26. September 1971, der damals wie auch heute weitestgehend mit lokbespannten Zügen gefahren wurde. Die anfangs rein erstklassigen Züge verkehrten auf zunächst vier Intercity-Linien im neu eingeführten Taktverkehr im Fernverkehr, alle 2 Stunden.

„Jede Stunde, jede Klasse“

Kein Slogan prägt die Geschichte des damaligen Spitzenprodukts Intercity mehr als dieser, der für die Taktverdichtung Ende der 1970er Jahre von einem Zweistundentakt auf einen Stundentakt steht. Viele Merkmale, die heute bei einer Zugfahrt selbstverständlich sind, sind erst mit der Einführung des Intercity 1971 oder im Laufe seiner Geschichte entstanden. Fuhren Züge zuvor bedarfsorientiert, wurde mit Einführung des Intercity-Verkehrs 1971 der Taktverkehr zum herausragenden Merkmal.

Unterwegs mit dem IC

Die Deutsche Bahn konnte mit ihm gegenüber dem Auto und dem Flugzeug den Wettbewerb attraktiver gestalten und neue Kund:innen gewinnen. So nahm die Zahl der Reisenden in den ersten drei Monaten nach Einführung des IC um 40 Prozent zu. Heute fährt er auf den landschaftlich schönsten Strecken und verbindet die Metropolen und Ballungsgebiete mit den bedeutendsten Urlaubsgebieten Deutschlands – wie z.B. das Allgäu, das Rheintal, Rügen oder Sylt.