„Mein Job als Zugchef wäre mit Mauer nicht vorstellbar“

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„Mein Job als Zugchef wäre mit Mauer nicht vorstellbar“

Robert Teske ist Eisenbahner mit Leidenschaft • Als Zugchef ist er in ganz Deutschland unterwegs • Ein wiedervereintes Deutschland ist für ihn heute selbstverständlich • Für seine Familie war das früher nicht so

Robert Teske ist Eisenbahner aus Leidenschaft und mit seinen 30 Jahren genauso alt wie die deutsche Einheit.

Aus einer Berliner Eisenbahnerfamilie stammend, gab es für ihn bei der Berufswahl kein großes Überlegen: Seit 13 Jahren ist er nun schon bei der Deutschen Bahn. Eingestiegen ist er als Azubi zum Kaufmann für Verkehrsservice, damit konnte er sich sowohl für die Arbeit als Zugbegleiter als auch für den Dienst im Reisezentrum qualifizieren. Wobei seine Favoriten von Anfang an klar die schnellen Züge waren. Nach Abschluss seiner Ausbildung stieg er rasch zum Zugchef auf. Und trat damit in die Fußstapfen von Mama Teske, die auch als Zugchefin unterwegs ist und hin und wieder auch mit dem Sohn gemeinsam einen ICE betreute. Seit 2013 ist Robert Teske selber Zugchef und in dieser Funktion in ganz Deutschland unterwegs.

Mit Blick auf den Mauerfall sagt er mit großer Überzeugung: „Mein Job wie ich ihn heute mache, wäre mit Mauer nicht vorstellbar. Meine größte Leidenschaft ist das Reisen, beruflich wie privat. Für unsere Generation ist das eine Selbstverständlichkeit, für meine Familie früher nicht.“