Deutsche Bahn
zurück zur Übersicht

DB Arriva plc.

DB Arriva: in 14 europäischen Ländern unterwegs

Im Geschäftsfeld DB Arriva sind die Personenverkehrsaktivitäten außerhalb Deutschlands gebündelt. Ausgenommen sind grenzüberschreitende Verkehre.

DB Arriva gehört seit 2010 zur Deutschen Bahn. Das Unternehmen bietet Bus- und Schienenverkehre an und beschäftigt mehr als  56.000Mitarbeiter (ohne Beteiligungen/per 31.12.2016). Etwa 2,4 Milliarden Fahrten mit rund 20.800 Bussen und 1.300 Zügen finden pro Jahr mit DB Arriva statt. Hinzu kommen Straßen- und Stadtbahnenverkehre  in vier Ländern,  Car- und Bike-Sharing-Angebote sowie 21 Wassertaxis. . Die geschäftlichen Aktivitäten sind den drei Divisionen UK Bus, UK Trains und Mainland Europe zugeordnet.

DB Arriva ist mittlerweile in 14 europäischen Ländern vertreten. Die sind: Dänemark, Großbritannien, Italien, Kroatien, die Niederlande, Polen, Portugal, Schweden, Serbien, die Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn.

Vor allem im Busverkehr belegt DB Arriva Spitzenplätze in mehreren europäischen Ländern. DB Arriva hat derzeit einen Anteil von rund 23 Prozent im britischen Personenverkehrsmarkt. In Italien und Kroatien ist DB Arriva der größte Busanbieter, der nicht dem Staat oder den Kommunen gehört.

Schienenpersonenverkehre werden in Großbritannien betrieben sowie in Dänemark, den Niederlanden, Polen, Portugal, Schweden und Tschechien. Seit der Übernahme von Veolia Transport Central Europe 2013 ist DB Arriva zudem der größte internationale Betreiber von Personenverkehren in Osteuropa und baut seine Marktanteile dort kontinuierlich aus.

Bereits im Dezember 2016 hat DB Arriva integrierte Schienen-, Bus- und innovative Bedarfsverkehre in der Provinz Limburg im Süden der Niederlande aufgenommen. Der bis 2031 laufende Vertrag hat einen Wert von zwei Milliarden Euro. Bis 2025 sollen die Verkehre auf reine Elektroflotten umgestellt und emissionsfrei betrieben werden. In Friesland fährt das Unternehmen seit 2005 auf der Schiene. Mitte 2017 wurde der Vertrag für die „Nördlichen Linien“ erneut an DB Arriva vergeben. Er hat ein Volumen von 1,6 Milliarden Euro und läuft bis 2035. Seit 2016 betreibt DB Arriva das Northern Rail-Netz. Der Verkehrsvertrag umfasst Schienenverkehre in Nordengland mit einer jährlichen Betriebsleistung von rund 50 Millionen Zugkilometern. Der Vertrag beläuft sich über zehn Milliarden Euro und hat eine Laufzeit von neun Jahren mit der Option einer einjährigen Verlängerung. Seit 2012/13 befördertDB Arriva etwa 100 Millionen Fahrgäste pro Jahr per Bus, Straßenbahn und Zug durch die schwedische Hauptstadt Stockholm. Es ist der größte multimodale Verkehrsvertrag des Landes.  

Die Übernahme von Arriva hat dem DB-Konzern im europäischen Personenverkehr neue Wachstumschancen eröffnet. Für die zu erwartende Konsolidierung und den Wettbewerb im sich weiter öffnenden europäischen Personenverkehrsmarkt ist dies eine sehr gute Ausgangsposition.