Nationalparkregion Eifel gewinnt Award „Tourismus für alle“

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Nationalparkregion Eifel gewinnt Award „Tourismus für alle“

DB zeichnet Regionen mit besonders barrierefreien Angeboten aus.

Mit dem Wettbewerb „Tourismus für alle“ möchte die Deutsche Bahn den barrierefreien Tourismus in Deutschland fördern. Platz eins bei der Preisverleihung am 5. Dezember in Berlin belegte die Nationalparkregion „Eifel barrierefrei“, auf den Plätzen zwei und drei landeten das Ruppiner Seenland - „Wasserurlaub für Alle“ und die Region „Dachauer Land“.  Berthold Huber, Vorstand Verkehr und Transport bei der DB: „Uns liegt daran, dass Menschen mit und ohne Behinderung im Alltag und auch im Urlaub inklusiv miteinander leben, reisen und ein vielfältiges Freizeitangebot erleben können.“ Die Jury bestand aus Tourismus-Experten, betroffenen „Experten in eigener Sache“, externen Partnern und DB-Vertretern. Zusammen mit den Jurymitgliedern überreichte Huber den drei Gewinnern das Preisgeld in Höhe von 5.000, 3.000 und 2.000 Euro.

Das sind die Gewinner: 

Der Naturerkundungspfad "Wilder Weg" im Nationalpark Eifel

Erlebnis Wanderweg Eifel

Den Nationalpark Eifel besuchen jährlich 870.000 Menschen, davon rund 50.000 den Naturerkundungspfad Wilder Weg. 15 Prozent davon sind Menschen mit Behinderung. Die Basis des Steges besteht aus extrem belastbarem Robinienholz, das mit Metalldübeln im Boden verankert wurde. So entstand ein rund anderthalb Kilometer langer Rundweg mit zehn Stationen, an denen Wissen auf sehr anschauliche Weise vermittelt wird.

In der Ausstellung im Nationalpark sind fast alle Modelle ertastbar und werden so erklärt, dass Besucher sie auch ohne Führung verstehen können. Der 110 Quadratkilometer große Nationalpark liegt nur eine Stunde von Köln entfernt. Er kann gut mit Bus und Bahn erreicht werden. http://http://www.nationalpark-eifel.de/


Ruppiner Seenland - Barrierefrei am, im und auf dem Wasser

Ein geländegängiger Rollstuhl macht die Erkundung der Ruppiner Landschaften möglich

Von Aktivurlaub bis zu aktivem Ruheurlaub: Das Ruppiner Seenland bietet für jeden Urlauber gute Anknüpfungspunkte. Das Ruppiner Seenland wurde durch die Eiszeit geprägt. Als das Eis sich zurückzog, blieben sanfte Hügel voller Sand und viele Seen zurück. Der Tourismusverband Ruppiner Seenland e. V. hat einen achttägigen Aufenthalt am, im und auf dem Wasser vorbereitet.

Zentraler Ausgangspunkt ist Rheinsberg. Für Aktive bietet er Ausflüge mit dem Quadrix, einem geländegängigen Rollstuhl, Hand- und Liegebikes. Touren auf dem Wasser mit Kanus, Kajaks oder Motorboot. Auch ein Schlossbesuch in Rheinsberg ist ein Muss. Genau wie eine Tour zum Ziegeleipark Mildenberg, für Rollstuhlfahrer ausgebaut. http://www.ruppiner-reiseland.de/


Dachauer Land

Weg zum Kloster Altomünster

Dachau? Da denken die meisten an die KZ-Gedenkstätte. Sie bleibt die Hauptsehenswürdigkeit. Vitrinen in der Ausstellung wurden für Rollstuhlfahrer unterfahrbar gestaltet. Objekte sind über entsprechend vorbereitete Wege zu befahren.

Aber das Dachauer Land hat mehr zu bieten: Beispielsweise das Kloster Altomünster, erreichbar über den meditativen Wanderweg "InsichGehen", der auch für mobilitätseingeschränkte Menschen nutzbar ist. Insgesamt gibt es in der Region elf ausgewiesene Wanderwege, auf deren Rastplätzen jeweils eine Interaktion mit der Umgebung und mit sich selbst geschehen kann. Von einigen Wanderwegen lässt sich bei schönem Wetter im Hintergrund das Alpenpanorama erblicken. http://www.tourismus-dachauer-land.de