Deutsche Bahn

Bahnhofsuhren im Visier

Mit einer neuen Technik zur digitalen Fernüberwachung sollen Schäden künftig schneller behoben werden.

Nächstes Kapitel Digitalisierung am Bahnhof: Seit 2016 überwachen Sensoren das Funktionieren von Aufzügen und Rolltreppen, nun sind die Bahnhofsuhren dran. Mithilfe eines innovativen Überwachungsmoduls werden Störungen an der Uhr automatisch gemeldet und eine Reparatur wird umgehend veranlasst. Die DB testet an den 50 Uhren der Pilot-Bahnhöfe Essen, Freiburg und Zwickau erstmals „LoRa-Funk“ (Long Range): Bei einer Reichweite von bis zu 15 Kilometern werden auch Gebäude deutlich besser durchdrungen als bei den bisherigen Verfahren.

Die Uhren an Bahnhöfen laufen seit Start des Qualitätsprogramms „Zukunft Bahn“ im Jahr 2016 bereits zuverlässiger: Maximal 48 Stunden vergehen zwischen der Meldung einer Störung und ihrer Behebung. Häufigste Ursache von Schäden: Glasbruch durch Vandalismus.

Wenn sich der Pilot bewährt, könnte die Sensortechnik auf andere Anwendungsgebiete wie Fahrgastinformationsanlagen ausgeweitet werden.