Hilfe mit langer Tradition

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Hilfe mit langer Tradition

Vor 125 Jahren gründete ein Pfarrer die erste Bahnhofsmission in Berlin.

So fing es damals an: Ende des 19. Jahrhunderts kamen junge Frauen mit der Bahn vom Land in die Stadt in der Hoffnung auf ein besseres Leben und Arbeit. Um ihnen eine Zufluchtsstätte zu bieten, gründete ein Pfarrer die erste Bahnhofsmission in Berlin.

Heute gibt es an mehr als 100 Stationen Bahnhofsmissionen, wo 2.400 haupt- und ehrenamtliche Helfer täglich für die Gäste da sind. Der Bedarf ist nach wie vor groß, die Spanne der Aufgaben vielfältig – inzwischen hat mehr als ein Viertel der Besucher einen Migrationshintergrund. 

Bahnhofsmission

Die Helfer versorgen wohnungslose Menschen mit dem Nötigsten und bieten seelische und praktische Unterstützung. Die DB beteiligt sich seit Jahrzehnten als enger Partner, indem sie etwa Räume zur Verfügung stellt und die Betriebskosten der Standorte übernimmt. Verstärkt wurde das Engagement durch die Deutsche Bahn Stiftung. Sie unterstützt dabei, nachhaltige Hilfsangebote zu etablieren wie zum Beispiel Video-Dolmetsch- Systeme und niedrigschwellige Bildungsangebote.