Neun Orte, an denen Ihr gewesen sein müsst

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Neun Orte, an denen Ihr gewesen sein müsst

Lust auf jede Menge Grün, Seen und Stille? Oder doch lieber eine lebendige Stadt mit vielen Menschen, Konzerten und Restaurants? Auf der neuen Verbindung von Rostock über Berlin nach Dresden habt Ihr von allem etwas. Wir haben uns für Euch die Orte genauer angesehen und die besten Ausflugstipps zusammengestellt.

Warnemünde

   Einfach Meer

West- und Ostmole prägen das typische Bild von Warnemünde.

Manchmal muss es einfach Meer sein. Und das kann man besonders gut genießen bei einem Strandspaziergang an einem der längsten Strände der Ostsee, in Warnemünde.
Begleitet von Möwen könnt Ihr in aller Ruhe die Einsamkeit im Winter genießen oder Euch bei bestem Badewetter den Strand mit anderen Urlaubern teilen.
Am alten Strom gibt es das obligatorische Fischbrötchen. Ihr müsst Euch nur noch entscheiden, bei welchem Fischkutter Ihr Halt machen wollt. 
Auch ausgiebig shoppen könnt Ihr hier oder auch nur kleine Mitbringsel besorgen. Auf keinen Fall darf der Ausflug zu Ost- oder Westmole fehlen. Ihr lauft bis 550 Meter in das Meer und lasst beim Schiffe gucken die Seele baumeln. 

Rostock

   Die andere Perle an der Ostsee 

Schiffe gucken am Stadthafen.

Überall in der Stadt geben historische Gebäude der Stadt ihren besonderen Charakter. Am Eingang zur Shoppingmeile, steht zum Beispiel unübersehbar das Kröperliner Tor aus dem Jahr 1270 und Reste der Stadtmauer. Wartet Ihr hier mal auf Eure Tram, könntet Ihr Euch den mittelalterlichen Eingang der Stadt an der Haltestelle Rostock Steintor genauer ansehen. Die Feldseite macht nicht viel her, die Stadtseite ist dagegen reich verziert.
Nicht zu übersehen ist das Ständehaus mit der auffälligen Fassade. 
Zu einem Ausflug nach Rostock gehört auch unbedingt ein Abstecher zum Hafen. Ihr erreicht ihn am besten, indem Ihr durch das klassizistische Mönchentor geht. Bummeln und das maritime Flair genießen, könnt Ihr natürlich an jedem Tag. Wem der Trubel aber an normalen Tagen nicht reicht, schaut zur „Hanse Sail“ im August vorbei. Die Stadt ist dann voller Touristen und im Hafen laufen die prächtigsten Segelboote ein und aus.
In Rostock wird 2025 die Bundesgartenschau ausgerichtet – ein Grund mehr die Hansestadt zu besuchen. 

Waren (Müritz)

   Kurzurlaub für die Seele

Zwischen Fachwerkhäusern ragt die St. Marienkirche empor.

Am größten Binnensee in Deutschland verbindet die Stadt Waren alles was man für einen (Kurz-)Urlaub braucht: einen herrlichen Badesee, einen lebhaften Hafen mit vielen Cafés, in denen man bei einem Eis oder Kaffee die Zeit vergisst.
In der Altstadt flaniert man zwischen Fachwerkhäusern entlang und kann am historischen Neuen Markt alle vierzehn Tage regionale Produkte auf dem Markt einkaufen. 
Für Naturliebhaber bietet der Nationalpark und die unzähligen Seen, Wälder und Moore viel Abwechslung. Ob Wandern oder Radfahren auf einem der vielen Radfahrwege rund um die Müritz, langweilig wird es nicht. 

Neustrelitz

   Mehr als nur ein Durchreiseort

Der Luisentempel wurde als Gedächtnishalle für die preußische Königin Luise von Mecklenburg-Strelitz errichtet.

Komm, wir fahren nach Neustrelitz. 
Ein Ort, den viele wahrscheinlich nur als Haltepunkt auf ihrer Durchreise wahrnehmen. Dabei hat die Stadt einiges zu bieten. Vom Bahnhof zum zentralen Marktplatz lauft Ihr durch malerische Straßen an kleinen Läden vorbei. Wer genau hinschaut, kann viele nette Details entdecken, wie zum Beispiel die Straßenschilder in altdeutscher Schrift.
Obwohl das barocke Schloss zerstört wurde, bietet das Residenzviertel einiges zum Entdecken. So könnt Ihr Euch die Orangerie ansehen und durch den Schlossgarten, vorbei am Hebetempel, bis zum Zierker See schlendern. Am Kavalierhaus steht noch das Hirschportal, das früher der Eingang zum Tiergarten war. 

Oranienburg

   Geschichte erleben

Das historische Eingangsportal aus dem Jahr 1690.

Berlin ist mal wieder viel zu voll mit Menschen? Dann fahrt doch mal nach Oranienburg! In nicht einmal einer halben Stunde seid Ihr in der kleinen Stadt an der Havel. Sie lädt zum Schlendern ein. Unübersehbar und ein perfekter Ausgangsort für einen Tag in der Stadt, ist das Schloss. Direkt daneben liegt der 30 Hektar große Schlosspark, wo es nicht nur die Blumenpracht, sondern auch Konzerte und Feste zu sehen gibt.
In Oranienburg könnt Ihr Euch aber auch mit der NS-Geschichte beschäftigen. Schon fast ein Pflichtprogramm ist ein Besuch der Gedenkstätte Sachsenhausen, die nur gut 15 Minuten vom Zentrum entfernt ist.

Berlin

   Ick liebe Dir

Eine Skyline fast wie in New York.

Ob Feiern bis zum Morgengrauen, die Lange Nacht der Wissenschaft bzw. Lange Nacht der Museen besuchen oder um 3 Uhr nachts frühstücken – die Nacht zum Tag zu machen ist vermutlich nirgendwo so einfach und vielseitig wie in Berlin.
Aber auch am Tag hat die Hauptstadt einiges zu bieten: Für Kulturbegeisterte gibt es neben den bekannten Museen auch viele tolle kleine Galerien. Auch Musikfans kommen auf Ihre Kosten. Ihr könnt Euch z.B. im Konzerthaus am Gendarmenmarkt bei einem „Espresso-Konzert“ eine Pause gönnen. 
Wer lieber ganz klassisches Sightseeing machen möchte, kann sich den Alexanderplatz ansehen und sich die nächsten Ziele direkt aus der Aussichtsplattform des Fernsehturms heraussuchen. Oder Ihr lauft durch den Tiergarten, zum Potsdamer Platz und erlebt ein bisschen „New-York-Gefühl“. Alternativ schaut Ihr beim Checkpoint Charlie vorbei und erlebt Berlin Geschichte hautnah. 

Doberlug-Kirchhain

   Pack die Badehose ein

Der Hammerteich liegt idyllisch liegt er vor den Toren Doberlug-Kirchhains.

Wannsee und Schlachtensee sind Euch zu voll und der Müggelsee einfach zu groß?
Dann ist der See am Strandbad Erna genau richtig. Am Ufer der ehemaligen Braunkohlegrube erwartet Euch feinster Sandstrand. Für Kinder gibt es direkt am Stand den „Bahnhof Erna“ – ein Spielplatz mit Blick aufs Wasser.
Und wer nicht bis nach Rostock fahren möchte, aber Lust auf Fischbrötchen hat, kommt hier auch auf seine Kosten. Nicht weit entfernt befindet sich ein Landschaftsschutzgebiet mit Hammerteichen, ideal für Angler und Naturfreunde. Hier gibt es täglich frisch gefangenen Fisch.
Wer nicht im Sommer nach Doberlug-Kirchhain kommen mag oder mehr auf Kultur als Baden steht, sollte sich den Kern der kleinen Stadt genauer anschauen.
Unter anderem fasziniert hier das Museum: Ehemals als Schloss erbaut, in der DDR als Kaserne umfunktioniert, werden heute Ausstellungen gezeigt.

Elsterwerda

   Schlossromantik

Das Schloss Elsterwerda ist heute eine Schule.

Auf den ersten Blick sieht die Kleinstadt in Südbrandenburg wie jede andere kleine Stadt aus. Aber sobald man durch Elsterwerda schlendert, erschließt sich der Charme dieses Ortes. Besonderes Highlight ist natürlich das barocke Schloss Elsterwerda. Wo früher vermutlich eine Burg stand, dient heute das Schloss aus dem 17. Jahrhundert Gymnasiasten als Lernstätte. Hinter dem Schloss führt ein Schlosspark, mit kleinen Brücken und Alleen, direkt an der Schwarzen Elster vorbei. Im Mai findet regelmäßig ein Tag der offenen Tür und die Elsterwerdaer Gartentage rund um das Schloss statt.
Entlang der Hauptstraße könnt Ihr viele Details entdecken, wie zum Beispiel eine kursächsische Postsäule auf dem Vorplatz Stadtkirche St. Katharina.
Die Wege entlang der Schwarzen Elster laden zum Spazierengehen, Wandern und Radfahren ein.

Dresden

   Die schönste Barockstadt

Unverkennbar: Der Zwinger.

Auf den ersten Blick erkennt man schon, warum die Barockstadt auch Elbflorenz genannt wird. Ein Ausflug in die Altstadt lohnt sich immer. Im Sommer kann man die tolle Kulisse als Hintergrund des Freiluftkinos genießen.
Neben dem Grünen Gewölbe oder dem Hygiene-Museum lohnt es sich auch z.B. im Militärhistorischen Museum vorbei zu schauen. Das Gebäude macht schon von außen was her – es wurde von Stararchitekt Daniel Libeskind entworfen. 
In der Dresdner Neustadt könnt Ihr außerdem richtig gut feiern. Clubs, Bars, Cafés und kleine Läden bieten alles außerhalb des Mainstreams. Im Sommer lohnt sich das Stadtviertelfest „Bunte Republik Neustadt“ zu besuchen. Tagsüber gibt es dort ein buntes Programm für Kinder und abends wird überall auf den Straßen getanzt. 
Wenn es doch etwas ruhiger zugehen soll, geht es nach Pillnitz. Schloss und Schlossgarten laden zum Flanieren ein. 
An der Elbe zu spazieren oder mit dem Rad bis nach Pirna oder bis zur Festung Königstein zu radeln lohnt sich zu jeder Jahreszeit. 

Zahlen, Fakten, Daten
  • 302 Sitzplätze
  • 8 Fahrradstellplätze
  • 2 Rollstuhlplätze
  • Familienbereich inkl. Wickeltisch
  • Kostenfreies WLAN
  • Fahrgastinformationssystem
  • 2 Reisecafés und Gastronomischer Service am Platz
  • Komfort Check-in