Neue Züge für eine neue Linie

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Neue Züge für eine neue Linie

Die neuen Stadler-Doppelstockzuge sind in vier ostdeutschen Bundesländern im Einsatz • mit WLAN und 300 Sitzplätzen im 2-Stundentakt

Die Deutsche Bahn bringt zusätzliche Fernverkehrszüge auf die Schiene. 17 Doppelstockzüge des Herstellers Stadler verstärken kurzfristig die bestehende Fahrzeugflotte. Die ersten neun elektrischen Triebzüge auf der neuen Intercity-Linie Rostock–Berlin–Dresden sind bereits im Einsatz. Die DB übernimmt die Fahrzeuge von der österreichischen Westbahn.

DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber: „Der jüngste Flottenzuwachs macht einen ganztägigen Zwei-Stunden-Takt zwischen Rostock, Berlin und Dresden möglich. Mit neuen Zügen und neuen Angeboten leisten wir Schritt für Schritt unseren Beitrag für den Klimaschutz und die Mobilitätswende in Deutschland.“

Die neuen Intercity-Züge sind elektrisch angetriebene vierteilige Einheiten mit 300 Sitzplätzen. Sie verfügen über WLAN, ein Reservierungssystem, moderne Fahrgastinformationssysteme und haben Platz für ausreichend Gepäck und acht Fahrräder. In zwei Reisecafés werden Getränke und Snacks angeboten.  Panoramascheiben im Ober- und Unterdeck sowie abwechslungsreiche Sitzlandschaften tragen zu einer angenehmen Reise bei. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste erreichen den Zug über eine mitgeführte Rampe. Es stehen zwei Rollstuhlstellplätze und ein behindertengerechtes WC zur Verfügung. Ein Wegeleitsystem in Brailleschrift erleichtert die Orientierung.

Neue Züge für eine neue Linie

Das Beschaffungsvolumen zur laufenden Modernisierung des DB Fernverkehr umfasst 8,5 Milliarden Euro. Insgesamt investiert die Deutsche Bahn deutlich über zwölf Milliarden Euro in ihre Fahrzeugflotte.