DB Arriva plc.

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DB Arriva plc.

DB Arriva ist die Tochter der Deutschen Bahn für den Personenverkehr außerhalb Deutschlands. Das britische Unternehmen gehört seit 2010 zur Deutschen Bahn und hat sich zu einem der führenden Personenverkehrsunternehmen in Europa entwickelt.

Die Reise von DB Arriva begann 1938, als die Familie Cowie in der nordenglischen Stadt Sunderland ein Motorradfachgeschäft eröffnete. Das Unternehmen ist im Laufe der Jahre gewachsen und hat sich neue Märkte erschlossen.

Heute ermöglichen rund 60.000 Mitarbeiter in 14 europäischen Ländern rund 2,4 Milliarden Passagierreisen pro Jahr. Neben Bussen und Bahnen betreibt DB Arriva auch andere Verkehrsmittel wie Straßenbahnen, Fähren und Autos.

Im Vereinigten Königreich ist DB Arriva sowohl mit Bus- als auch mit Schienenverkehren unterwegs. Das Unternehmen betreibt einen Teil der berühmten roten Doppeldeckerbusse in der Hauptstadt London sowie weitere Busverkehre im Südosten des Vereinigten Königreichs, in den Midlands, in Yorkshire, im Nordosten, im Nordwesten des Landes und in Nordwales.

Im nordenglischen Liverpool hat DB Arriva im Sommer 2018 einen innovativen bedarfsgesteuerten Verkehr mit Kleinbussen gestartet. Nach dem erfolgreichen Start in der Grafschaft Kent südöstlich von London im Jahr 2017 hat das Unternehmen damit das Angebot der Rufbusse im öffentlichen Verkehr deutlich ausgebaut. Heute bietet DB Arriva bereits das größte On-Demand-Angebot dieser Art im Vereinigten Königreich.

Mit Arriva UK Train ist das Unternehmen ein bedeutender Zugbetreiber in Großbritannien; zu den Bahngesellschaften gehören Northern, CrossCountry, Chiltern Railways, Grand Central Railway und London Overground.

Mit 21 Prozent Markanteil ist DB Arriva die Nummer 2 im UK Markt.

In Kontinentaleuropa ist das Unternehmen bereits seit mehr als zwanzig Jahren erfolgreich unterwegs. DB Arriva ist 1997 in Dänemark auf dem europäischen Passagiertransportmarkt eingestiegen und operiert heute in 13 Ländern des Kontinents. Busse und Züge des Unternehmens fahren in Kroatien, Tschechien, Dänemark, Ungarn, Italien, Niederlande, Polen, Portugal, Serbien, Slowakei, Slowenien, Spanien und Schweden.

DB Arriva hat viel Erfahrung mit unterschiedlichen Marktanforderungen in den jeweiligen Ländern: Folgende ausgewählte Beispiele belegen dies.

  • In Dänemark betreibt das Unternehmen seit 15 Jahren Schienenverkehr. Ende 2018 hat DB Arriva zum dritten Mal in Folge in Jütland den einzigen in Dänemark ausgeschriebenen Schienenverkehrsvertrag gewonnen. Die Züge verzeichneten 2018 eine durchschnittliche Pünktlichkeitsquote von 99 Prozent. Neben Zugverkehren ist das Unternehmen in Dänemark auch mit Bussen, Stadtautos (DriveNow in Kopenhagen) und Hafenbussen unterwegs.
  • In Schweden ist DB Arriva seit 1999 auf dem Busmarkt tätig und seit 2007 auch als Eisenbahnverkehrsunternehmen aktiv. So hat das Unternehmen im Dezember 2018 den Betrieb der Regionalbahn Pågatåg im südschwedischen Schonen aufgenommen und wird das gesamte Schienennetz in der Region bis Dezember 2026 bedienen. Im Juni 2019 übernimmt DB Arriva auch die Linienverkehre in der südschwedischen Hafenstadt Helsingborg. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen in Stockholm auch Busdienste im Rahmen des „E20-Vertrags“ - des größten integrierten multimodalen öffentlichen Verkehrsvertrags in Schweden.
  • In der Tschechischen Republik ist DB Arriva auf dem Busmarkt mit 20 Prozent Marktanteil Marktführer. Mit der fortschreitenden Liberalisierung im Schienenverkehr zeichnen sich weitere Ausschreibungsmöglichkeiten ab. Zuletzt hatte das Unternehmen mit vier Zuglinien rund um Prag den bisher größten Schienenverkehrsvertrag in der Unternehmensgeschichte gewonnen.
  • DB Arriva ist bereits Ende der 1990er Jahre in den niederländischen Verkehrsmarkt eingestiegen und ist heute mit 60 Prozent Marktanteil des liberalisierten Marktes der größte private Eisenbahnbetreiber des Landes.
    DB Arriva hat 2015 den 15-jährigen multimodalen Vertrag von Limburg in den Niederlanden gewonnen und bietet bis 2030 integrierte Bus- und Schienenverkehre an. Das Unternehmen ist hier Vorreiter in Sachen Elektromobilität, 250 neue Busse sind im Rahmen des Verkehrsvertrages im Einsatz. Bis 2025 sollen alle Verkehre emissionsfrei gefahren werden. Mit den neuen und elektrischen Zügen für die Linie RE 18 betreibt DB Arriva darüber hinaus eine stündliche Direktverbindung zwischen Aachen und Maastricht. Die internationale Linie ist nach mehr als 26 Jahren die erste direkte Verbindung auf der Schiene.