DB stellt erste Schallschutzwand in Freiberg am Neckar fertig

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DB stellt erste Schallschutzwand in Freiberg am Neckar fertig

In Freiberg am Neckar schützt eine Lärmschutzwand ab sofort die Anwohner vor Lärm. Eine zweite Wand befindet sich im Bau.

Die Deutsche Bahn hat in der Stadt Freiberg am Neckar die erste von zwei Schallschutzwänden fertig gestellt. Die Wand schützt ab sofort die Anwohner entlang der Bahnstrecke Backnang–Ludwigsburg. Der Bau der zweiten Schallschutzwand dauert noch bis zum Jahresende an.

„Durch den Bau der bis zu drei Meter hohen Schallschutzwände wird sich die Lärmsituation für die Anwohnerinnen und Anwohner in Freiberg am Neckar dauerhaft und spürbar verbessern. Dabei entlasten die Wände nicht nur die Häuser in erster Reihe, sondern auch die weiter hinten liegenden Wohneinheiten“, so der Konzernbevollmächtigter für das Land Baden-Württemberg, Thorsten Krenz.

Der Bund finanziert die Maßnahme in Freiberg am Neckar mit insgesamt 3,35 Millionen Euro aus Lärmsanierungsmitteln. Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen der Eisenbahnen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen.

Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,4 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von knapp 1.800 Kilometern Schienenstrecke und 60.630 Wohneinheiten investiert. Alleine im Jahr 2018 wurden rund 45 Kilometer Schallschutzwände fertiggestellt und etwa 100 Millionen Euro ausgegeben.

Zur Fertigstellung der ersten Wand hoben Thorsten Krenz, Konzernbevollmächtigter der DB AG für das Land Baden-Württemberg, und Dirk Schaible, Bürgermeister der Stadt Freiberg am Neckar, gemeinsam das letzte Wandelement an der Bahnhofstraße ein.

"An der vielbefahrenen Bahntrasse durch unsere Stadt wird es dank der Lärmsanierungsmaßnahmen nun deutlich leiser. Hier an der Bahnhofstraße entfaltet sich die Wirkung der Schallschutzwand bereits, in Kürze wird das auch auf der gegenüberliegenden Seite der Fall sein“, freute sich Bürgermeister Dirk Schaible.