Deutsche Bahn
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Aktionen rund um Naturschutz und Artenvielfalt: Die Deutsche Bahn beim GEO-Tag der Natur 2019

Jedes Jahr lädt die Zeitschrift GEO zum GEO-Tag der Natur. Mehrere Tausend Teilnehmer beschäftigen sich bei rund 400 Veranstaltungen mit heimischen Tieren und Pflanzen. Ein wichtiger Tag, um Bewusstsein für uns und unsere Umwelt zu schaffen.

Das diesjährige Motto des GEO-Tag der Natur: „Essen, was schützt“. Erstmalig hat sich die Deutsche Bahn mit eigenen Veranstaltungen beteiligt. 

Auftaktveranstaltung in Berlin

Eröffnet wurde der GEO-Tag der Natur mit einer Auftaktveranstaltung und Podiumsdiskussion in Berlin. Andreas Gehlhaar, Leiter Umwelt der Deutschen Bahn, hielt einen Impulsvortrag zum Thema „Essen, das schützt – Im Spannungsfeld zwischen Umwelt und Wirtschaft“. Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion, an der der Umweltchef teilnahm, stand die Frage, wie wir durch unser Konsumverhalten zum Artenschutz beitragen können. 

Der DB Bienenstock wird inspiziert beim GEO-Tag der Natur in Potsdam

Praxisnahes Fachgespräch "Grüne Grundstücke" in Potsdam

In der DB Akademie in Potsdam fand das Fachgespräch „Grüne Grundstücke“ gemeinsam mit der Bodensee-Stiftung statt. Die Teilnehmer diskutierten über die naturnahe Gestaltung von Firmengrundstücken. Also wie Unternehmen ihre Flächen so gestalten können, dass Insekten Futter finden. Highlight war der Bau eines Insektenhotels, bei dem die Teilnehmer selbst mitmachen konnten. Und: ein vor Ort gebohrtes Loch in einem Stamm wurde kurzerhand von einer Biene bewohnt. Großartig!

GEO-Tag der Natur in Aschaffenburg

Deutschlandweite Aktionen der Bahn 

In Aschaffenburg lud die Deutsche Bahn zur Führung durch das 300 Hektar große Naturschutzgebiet auf dem ehemaligen Militärgelände Schweinheimer Exe ein. Auf dem Erlebnispfad konnten die Teilnehmer nicht nur seltene Pflanzenarten, sondern auch besondere Mitarbeiter der DB beobachten: Seltene Heckrinder und Przewalski-Wildpferde sorgen für die optimale Beweidung der Grünflächen. 

Eine stillgelegte Bahnstrecke der Nürnberger Ringbahn bietet seit 2015 eine neue Heimat für seltene Vogel- und Pflanzenarten. Der Landschaftspflegeverband Nürnberg bot beim GEO-Tag Erlebnisführungen durch das Projekt „Lebensader Bahn 2.0“ an. Das Projekt wird von der Deutsche Bahn Stiftung gefördert. Über 170 Pflanzenarten hat der Pflanzenexperte Hermann Bösche auf der Fläche, die regelmäßig von Kindern und Jugendlichen gepflegt wird, gefunden. Zum Abschluss hat der Vogelexperte Markus Gierisch den Teilnehmern viel Insider-Wissen zur Vogelwelt vermittelt.