Deutsche Bahn

Noahs train startet seine Reise durch Europa für mehr Klimaschutz

Die Aktion soll das Engagement der Europäischen Güterbahnen gegen den Klimawandel unterstreichen.

Am Freitag, 14. Dezember 2018 startete in Katowice, der Gastgeber-Stadt der Weltklimakonferenz, das längste mobile Kunstwerk der Welt „Noahs Train“ auf seine Reise durch Europa. Mit diesem Zug, benannt nach der biblischen „Arche Noah“, unterstreichen die europäischen Güterbahnen ihr Klimaschutz-Engagement und wollen Unterstützer für die Verlagerung von mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene gewinnen. Noahs train macht in den nächsten Wochen in Wien (14.01.19), Berlin (24.01.19), Paris (5.02.19) und Brüssel (20.02.19) Halt. In jeder Stadt werden namhafte Künstler der Street-Art-Szene den Zug schrittweise in das Kunstwerk Noahs train verwandeln, inspiriert von der ältesten Geschichte des Umweltschutzes.

Viele Güterbahnen und Verbände aus ganz Europa haben sich in der Initiative Rail Freight Forward (RFF) zusammengeschlossen. Auf der UN-Klimakonferenz in Katowice hat RFF ihr Ziel verkündet, im nächsten Jahrzehnt insgesamt bis zu 290 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen einzusparen. Noahs train soll dieses Bekenntnis für den Klimaschutz unterstreichen.

RFF will daher den Anteil der Schiene am gesamten Güterverkehr bis 2030 von 18 Prozent auf 30 Prozent in Europa erhöhen. Da der Schienengüterverkehr nur ein Fünftel der CO₂-Emissionen im Vergleich zum Straßenverkehr ausstößt, ist diese Verlagerung von der Straße auf die Schiene ein entscheidender Schritt, um die im Pariser Abkommen festgelegten Klimaziele für die Transportbranche erreichen zu können.

Mit 275 Millionen Tonnen CO2Emissionen pro Jahr macht der gesamte Güterverkehr fast ein Drittel der gesamten Verkehrsemissionen aus, einschließlich des Personenverkehrs. Mit einer seitens der Initiative RFF geschätzten Wachstumsrate von 30 Prozent bis 2030 in Europa dürften die Klimaauswirkungen des Güterverkehrs in den kommenden Jahren deutlich zunehmen.

Die Teilnehmer der Initiative sind entschlossen, ihren Sektor umzugestalten und innovative und wettbewerbsfähige Bahnprodukte anzubieten. Zugleich forderten sie die politischen Entscheidungsträger und Partner auf, die notwendigen externen Bedingungen zu schaffen, um eine Verlagerung von der Straße auf die Schiene zu ermöglichen.

Hinweis für die Medien: Weitere Informationen über Rail Freight Forward unter www.railfreightforward.eu.

Aktuelle Tweets und Fotos zur Kampagne von Noah´s train unter:

www.twitter.com/DB_Cargo, www.instagram.com/railfreightforward


Rail Freight Forward

Rail Freight Forward ist ein Zusammenschluss europäischer Güterbahnen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die negativen Auswirkungen des Güterverkehrs auf den Planeten und die Mobilität durch Innovation und einen intelligenteren Verkehrsmix drastisch zu reduzieren.

Der Zusammenschluss hat das Ziel, den Anteil des Schienengüterverkehrs als makroökonomisch bessere Lösung für das europäische Wachstum am Modal Split bis 2030 auf 30 Prozent zu erhöhen. Rail Freight Forward will dabei Eisenbahnunternehmen, Infrastrukturbetreiber und politische Entscheidungsträger in ganz Europa in die Maßnahmen zur Verwirklichung dieser Verkehrsverlagerung einbeziehen.

Als breit angelegter und stetig wachsender Zusammenschluss von Schienengüterverkehrsunternehmen wird Rail Freight Forward von den Verbänden CER, UIC, ERFA und VDV unterstützt.

Aktuell beteiligen sich BLS Cargo, CD Cargo, CFL Cargo, DB Cargo, Green Cargo, Lineas, LTE Group, Mercitalia, Ost-West Logistik, PKP Cargo, Rail Cargo Group, SBB Cargo, SNCF Logistics, ZSSK Cargo.