8.000 Bewerbungsgespräche, 700 Einstellungen: So erfolgreich war die XXL-Job-Tour mit den DB-Wohnwagen

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8.000 Bewerbungsgespräche, 700 Einstellungen: So erfolgreich war die XXL-Job-Tour mit den DB-Wohnwagen


Es war eine Mitarbeitersuche der besonderen Art, die sich am Ende gelohnt hat: Bei ihrer großen Job-Tour gab die Deutsche Bahn rund 700 Kandidatinnen und Kandidaten noch direkt vor Ort eine Einstellungszusage. Die Bewerbungsgespräche fanden in zwei Wohnwagen namens „Bubble“ und „Bambi“ statt, mit denen DB-Mitarbeiter durch das ganze Land zu Interessenten fuhren: Sieben Wochen und 27 Städte liegen hinter ihnen. Insgesamt mehr als 8.000 Bewerbungs- und Informationsgespräche führten sie in dieser Zeit. Knapp zwei Drittel der Jobanwärter wurden noch zu einer zweiten Runde eingeladen.

Während der DB Job-Tour

"Der stark umworbene Arbeitsmarkt macht ungewöhnliche Methoden bei der Rekrutierung erforderlich“, sagt DB-Personalvorstand Martin Seiler. „Umso schöner ist es, wenn diese sich auszahlen. Die gut 700 Einstellungszusagen sind ein toller Erfolg. Wir freuen uns sehr über den großen Zuspruch für unsere Job-Tour und für den Arbeitgeber Deutsche Bahn."

Während der Tour, die durch Städte wie Frankfurt am Main, Magdeburg, Regensburg oder Duisburg führte, kam es mitunter auch zu Spontan-Bewerbungen – und Einstellungen. So kam beispielsweise ein Mann nach einem Arztbesuch zufällig vorbei, erkundigte sich und verließ nach einem Vorstellungsgespräch den DB-Wohnwagen mit einer Jobzusage. In einem anderen Fall rief die Kellnerin in einem Café neben den Wohnwagen ihren Bruder an, um ihn auf die Aktion der DB aufmerksam zu machen. Auch dieser Mann hatte noch am selben Tag eine neue Stelle als Elektriker. Die meisten Zusagen gab es für die Berufsgruppen Lokführer (170), Servicemitarbeiter (131) und Fahrdienstleiter (knapp 90). Am 28. Oktober findet noch ein Zusatztermin der Job-Tour in Saarbrücken statt. Die DB macht immer wieder mit Castings in Zügen oder an Bahnhöfen auf sich aufmerksam und senkt die Hürden für Bewerber. Erst im vergangenen Jahr wurde zum Beispiel das Anschreiben für Azubis abgeschafft. Der Konzern stellt allein in diesem Jahr rund 22.000 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, rund 100.000 sollen es in den kommenden Jahren sein. Ziel ist es, im Rahmen der Strategie „Starke Schiene“ mit mehr Personal robuster zu werden und damit auch die Qualität für die Kunden zu verbessern.