Aufsichtsrat verlängert Verträge der Vorstände Lutz, Huber und Pofalla

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Berlin

Aufsichtsrat verlängert Verträge der Vorstände Lutz, Huber und Pofalla

AR-Vorsitzender Michael Odenwald: „Personelle Kontinuität, um Modernisierung der Bahn mit aller Konsequenz fortzusetzen“

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat am Mittwoch wichtige personelle Entscheidungen getroffen. Während einer turnusmäßigen Sitzung verlängerte das Kontrollgremium die Verträge von DB-Vorstandsvorsitzenden Dr. Richard Lutz, Personenverkehrsvorstand Berthold Huber und Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla. AR-Vorsitzender Michael Odenwald erklärte in Berlin: „Wir setzen auf personelle Kontinuität, um die eingeleitete Modernisierung der Bahn mit aller Konsequenz fortzusetzen. Mit seiner Entscheidung honoriert der Aufsichtsrat die bisher erfolgreiche Arbeit.“

Der neue Vertrag des 56-jährigen Richard Lutz läuft bis März 2027. Sein alter Kontrakt endet im März 2022 und wird somit um fünf Jahre verlängert. AR-Vorsitzender Odenwald: „Herr Dr. Lutz ist leidenschaftlicher Eisenbahner. Sein Name ist untrennbar mit der zukunftsweisenden Strategie Starke Schiene verbunden. Diese gilt es nun zum Wohle unserer Kunden Stück für Stück umzusetzen.“

Ebenfalls um fünf Jahre, bis März 2027, wird der Vertrag von Berthold Huber (57) verlängert. AR-Vorsitzender Odenwald: „Herr Huber treibt seit Jahren mit Nachdruck die Wachstumsoffensive des Fernverkehrs voran. Gleichzeitig hat der DB-Regionalverkehr seine Marktführerschaft trotz eines immer stärker werdenden Wettbewerbs verteidigt.“

Ronald Pofalla (61), dessen alter Vertrag auch im März 2022 ausläuft, wird bis Juli 2025 verlängert. Zu diesem Zeitpunkt erreicht er sein gesetzliches Renteneintrittsalter. AR-Vorsitzender Odenwald: „Herr Pofalla betreibt mit großem Engagement eine historisch einzigartige Modernisierung und Digitalisierung des Schienennetzes. Damit werden die notwendigen Kapazitäten geschaffen, um die ehrgeizigen Wachstumsziele der DB zu erreichen.“

Bereits Mitte Februar hatte die DB mitgeteilt, dass Prof. Dr. Sabina Jeschke, Vorständin für Digitalisierung und Technik, das Unternehmen im Mai auf eigenen Wunsch und im besten freundschaftlichen Einvernehmen verlassen wird. Die gebürtige Schwedin begründete ihre Entscheidung damit, sich künftig stärker in die Start-up-Szene – vor allem auf internationaler Ebene – und in Hightech-Entwicklungen einbringen zu wollen. AR-Vorsitzender Odenwald und DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz bedauerten am Mittwoch ausdrücklich ihr Ausscheiden und wünschten ihr für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Zu den heutigen Vertragsverlängerungen erklärte Dr. Richard Lutz: „Ich freue mich sehr, gemeinsam mit dem Vorstandsteam die kommenden Aufgaben anzupacken. Unser Ziel ist klar: Wir werden die Bahn besser und die Schiene stark machen – und damit unseren Beitrag für Klima und Umwelt leisten.“