DB: Kostenberechnung des Bundesrechnungshofs zur Anbindung der Fehmarnbeltquerung ist falsch

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Berlin

DB: Kostenberechnung des Bundesrechnungshofs zur Anbindung der Fehmarnbeltquerung ist falsch

DB kann die im Bericht genannten Kosten nicht nachvollziehen

In einem Bericht des Bundesrechnungshofs an mehrere Ausschüsse des Deutschen Bundestages wird von prognostizierten Kosten der Anbindung der geplanten Fehmarnbeltquerung zwischen Deutschland und Dänemark in Höhe von rund 3,5 Mrd. Euro ausgegangen.  

 
Dazu stellt die DB klar:  

Die im Bericht des Bundesrechnungshofs aufgestellten Kosten sind schlicht falsch und entbehren jeder Grundlage. Fakt ist: Die Kosten der Schienenanbindung zur Fehmarnbeltquerung liegen aufgrund der derzeitigen Planung bei 1,7 Mrd. Euro. Zusätzlich sehen die Planungen einen Risikopuffer von 1,1 Mrd. Euro für etwaige Baukostensteigerung und noch nicht bekannte Risiken vor. 

Zum Projekt: Mit der Festen Fehmarnbeltquerung wird eine leistungsfähige Verbindung zwischen Mitteleuropa und Skandinavien geschaffen. Dabei handelt es sich um eine zweigleisige, elektrifizierte Eisenbahnstrecke sowie eine vierspurige Straßenverbindung in einem Tunnel durch die Ostsee, die Puttgarden auf der deutschen Insel Fehmarn mit Rødby auf der dänischen Insel Lolland verbinden.