DB macht Vielfalt zur Chefsache

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Berlin

DB macht Vielfalt zur Chefsache

Personalvorstand Martin Seiler beruft neue Diversity-Beauftragte • LGBT-Netzwerkarbeit ausgebaut • Frauenziel vorzeitig erreicht

Die DB nimmt die Vielfalt ihrer Belegschaft stärker ins Visier und baut das strategische Diversity Management aus. Anlässlich des bundesweiten Diversity-Tags hat DB-Personalvorstand Martin Seiler die neue Diversity-Beauftragte des Konzerns, Christine Epler, vorgestellt. Die Leiterin der Personalstrategie und Ressortsteuerung verantwortet jetzt zusätzlich das Diversity-Management. Damit ist diese Einheit, die zudem personell aufgestockt wurde, direkt beim Personalvorstand angesiedelt.

„Wir wollen die große Vielfalt in unserem Konzern mit einer Belegschaft aus über 150 Nationen stärken und aktiv nutzen“, so Martin Seiler. Angesichts von jährlich mehr als 20.000 Neueinstellungen nehme die Vielfalt insbesondere im Hinblick auf Generationen noch weiter zu. „Wir haben eine strategische Neuausrichtung beim Diversity Management vorgenommen und erhöhen aktuell den Fokus in der gesamten Organisation auf den Wert von Vielfalt“, ergänzt Christine Epler. „Unser neuer Ansatz lautet „Diversity of Minds“. Das bedeutet, dass wir verschiedene Persönlichkeiten, Werte, Berufserfahrungen, Kompetenzen und Perspektiven bei unseren Mitarbeitenden schätzen und willkommen heißen.“ 

Im Personalbereich der DB ist Diversity nun übergreifend als Querschnittsthema verankert und wird bei allen Maßnahmen und Entscheidungen berücksichtigt – zum Beispiel bei der Nachfolgeplanung.

Auch interne Netzwerke von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden gestärkt. So hat DB-Chef Dr. Richard Lutz neu die Schirmherrschaft des LGBT-Netzwerks „railbow“ übernommen. In diesem Jahr wird die DB beim Christopher Street Day in vier großen deutschen Städten für eine hohe Sichtbarkeit der Vielfalt in der Belegschaft sorgen.

Im Herbst wird DB-weit erstmals eine Diversity-Woche stattfinden. Durch zahlreiche Aktionen sollen die verschiedenen Facetten von Diversity im Konzern hervorgehoben werden. Best-Practice-Beispiele zeigen, wie Vielfalt im Arbeitsalltag gelebt wird und gelingen kann.

Außerdem arbeitet die DB weiter intensiv daran, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen und entwickelt aktuell eine neue Zielmarke. Das Ziel für 2020, demzufolge mindestens 20 Prozent der Führungskräfte Frauen sein sollen, wurde bereits in diesem Jahr erreicht.