Den richtigen Ton getroffen: Deutsche Bahn würdigt soziales Engagement von Auszubildenden

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Den richtigen Ton getroffen: Deutsche Bahn würdigt soziales Engagement von Auszubildenden

Rap-Song gegen Rassismus gewinnt 21. Durchgang des Toleranz-Wettbewerbs „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ • mehr als 250 Auszubildende der DB engagieren sich in rund 40 sozialen Projekten für ein solidarisches und tolerantes Miteinander • diesjährige Preisverleihung als virtuelle Liveshow

Mit einem selbstproduzierten Musikvideo gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung haben angehende Fahrdienstleiter:innen der Deutschen Bahn (DB) aus Duisburg den diesjährigen Toleranz-Wettbewerb „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ gewonnen und ein musikalisches Statement gegen Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit gesetzt. Mit dem Wettbewerb würdigt die DB seit über 20 Jahren die besten Engagements ihrer Nachwuchskräfte für eine offene Gesellschaft ohne Diskriminierung. Die Sieger:innen in diesem Jahr hat die DB am Mittwochabend ausgezeichnet. Mehr als 250 Auszubildende und 60 Mentor:innen hatten rund 40 Projektideen realisiert, um sich für mehr Offenheit und Zivilcourage einzusetzen.

Die Preisverleihung fand virtuell statt und wurde live aus dem Bahntower in Berlin übertragen. Für einen prominenten Gastauftritt sorgte die deutsche Pop-Band MIA.

Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der DB, ist Schirmherr des Wettbewerbs. Martin Seiler, Vorstand Personal und Recht, ist Projektausrichter.

Dr. Richard Lutz: „Für mich haben alle gewonnen! Auf kreative Weise haben unsere Nachwuchskräfte gezeigt, dass uns bei der DB ein tolerantes Miteinander leitet und in der Gesellschaft kein Platz ist für Ausgrenzung und Diskriminierung. Und dass wir in unseren Reihen zusammenhalten, füreinander einstehen und aufeinander Acht geben. Kurzum: Dass bei der DB alle willkommen sind!“

Martin Seiler: „Für ihre Eigeninitiative gebührt unseren Nachwuchskräften mein ausdrücklicher Dank. Sie machen sich stark für gegenseitigen Respekt und Chancengleichheit, gehen mit gesellschaftlicher Vielfalt wertschätzend um und zeigen: bei der DB ist Vielfalt ausdrücklich erwünscht! Als Unternehmen von Menschen für Menschen liegt unser Erfolg in der Einzigartigkeit aller Beschäftigten.“

Neben dem diesjährigen Siegerprojekt wurden auch die Plätze zwei und drei gekürt. Den zweiten Rang belegten angehende IT-Systemelektroniker:innen aus Ulm. Sie haben selbstgemachte Spiele an einen Kindergarten gespendet. Über den dritten Platz konnten sich junge Kaufleute für Verkehrsservice aus dem Raum Stuttgart freuen. Mit einer Social Media-Aktion setzten sie öffentlichkeitswirksame Zeichen für ein friedliches Miteinander in Zügen und an Bahnhöfen.

Zusätzlich gewürdigt wurde das Projekt „Ringbahn trägt Schleife“ und damit das fortwährende Engagement von Auszubildenden der S-Bahn Berlin. Mit öffentlichkeitswirksamen Spendenaktionen und geschmückten Sonderzügen sensibilisieren sie seit mehreren Jahren zum Welt-Aids-Tag für das Thema HIV. Außerdem wurde ein Publikumspreis durch den Stellvertretenden Vorsitzenden der EVG und Mitschirmherr des Wettbewerbs, Martin Burkert, verliehen. Die Zuschauer:innen konnten per Live-Voting abstimmen.

Über den Wettbewerb

Seit Wettbewerbsgründung im Jahr 2000 haben mehr als 13.000 Auszubildende der Deutschen Bahn aus dem ersten und zweiten Lehrjahr über 1.500 soziale Projekte umgesetzt. Durch ihre Teilnahme sollen sich die Nachwuchskräfte frühzeitig mit den Werten des Konzerns auseinandersetzen. Ziel ist es auch, die Akzeptanz und Wertschätzung von Unterschieden zu fördern. Denn die DB ist davon überzeugt, dass divers aufgestellte Teams erfolgreicher sind. Im Konzern arbeiten derzeit über 330.000 Menschen mit mehr als 100 unterschiedlichen Nationalitäten und aus vier Generationen erfolgreich zusammen. Als übergreifendes Querschnittsthema ist Diversity im Gesamtkonzern und in der Dachstrategie „Starke Schiene“ verankert.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier.

Link zum DB-Stellenportal: karriere.deutschebahn.com