Größte Vorlese-Bewegung Deutschlands mit mehr als 650.000 Teilnehmern

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Größte Vorlese-Bewegung Deutschlands mit mehr als 650.000 Teilnehmern

Prominente und Politiker unterstützen den Bundesweiten Vorlesetag / Kreative Veranstaltungen rund um Jahresthema Sport und Bewegung

(Berlin / Hamburg / Mainz) Mehr als 650.000 Vorleser/-innen und Zuhörer/-innen beteiligen sich am diesjährigen Bundesweiten Vorlesetag am 15. November. Gemeinsam laden DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung alle ein, die Spaß an Geschichten haben, Kindern in Schulen, Kitas, Bibliotheken und anderswo vorzulesen und somit ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens zu setzen. Das Jahresmotto des Tages ist „Sport und Bewegung“, sodass viele Aktionen in Turnhallen, auf Sportplätzen, in Tanzschulen, in Stadien wie der Mercedes-Benz-Arena in Stuttgart oder dem Deutschen Sport & Olympiamuseum Köln stattfinden. In Bewegung sind auch die DB-Kinderbetreuerinnen und  -betreuer, die am Samstag und Sonntag in mehr als 100 ICE- und IC-Zügen deutschlandweit unterwegs sind und den Kindern vorlesen.

Viele Sportler/-innen unterstützen die Aktion wie etwa die Fußballprofis Almuth Schult und Mats Hummels. Ebenso sind wieder zahlreiche Prominente und Personen des öffentlichen Lebens Teil der Initiative, so unter anderem Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, Bundesfamilienministerin

Dr. Franziska Giffey, Moderatorin Nazan Eckes, Autorin Charlotte Roche, Musiker Bosse, Journalistin Anne Will, Schauspieler/-innen Rebecca Immanuel, Sky du Mont, Wanja Mues und Johann von Bülow. Erstmals haben die Initiatoren eine prominente Vorleseaktion verlost: Über den Besuch der Journalistin Jennifer Sieglar freut sich die Michael-Ende-Schule in Frankfurt.

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Auftakt ist die Initiatorenlesung in der Sporthalle der Spartacus-Grundschule in Berlin. Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG und Beiratsvorsitzender der Deutsche Bahn Stiftung: „Mit dem Vorlesetag zeigen wir, wie viel Spaß Vorlesen macht und wie einfach es sich in den Alltag integrieren lässt. 32 Prozent aller Eltern in Deutschland lesen ihren Kindern zu selten vor. Das hat die Vorlesestudie 2019 gerade erst wieder gezeigt. Das muss nicht so sein: Schon mit 15 Minuten Vorlesen am Tag fördern Eltern empathische Fähigkeiten, Fantasie und Wortschatz ihrer Kinder – und können die gemeinsame Zeit genießen.“

Dr. Rainer Esser, Geschäftsführer der ZEIT Verlagsgruppe, sagt: „Das diesjährige Jahresmotto des Vorlesetags lautet ‚Sport und Bewegung‘. Warum? Weil wir darauf aufmerksam machen wollen, dass Vorlesen und Bewegung gleichermaßen wichtig für die gesunde Entwicklung von Kindern sind. Während der Vorlesestunde aufstehen und zappeln – das macht Spaß und hilft der Konzentration. Eine Basketballgeschichte in der Turnhalle lesen und danach Körbe werfen – so wird das Vorgelesene richtig lebendig. Unser Dank geht an alle, die unserem Beispiel folgen und sich an diesem Tag Zeit für andere nehmen, um Vorlesefreude zu schenken – und damit richtig was bewegen!“ 

Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen: „Die schon jetzt erfreulich hohen Teilnehmerzahlen beim Vorlesetag wollen wir in Zukunft weiter steigern. Denn Vorlesen legt den Grundstein für die Lesekompetenz der Kinder und verschafft ihnen Zugang zu jeglicher Form von Bildung. Daher rufen wir auch alle gesellschaftlichen Akteure und Interessenvertretungen auf, sich am Vorlesetag und an einem nationalen Lesepakt zu beteiligen, um die Leseförderung weiter zu intensivieren.“