Kurs auf Inbetriebnahme: Stabwechsel beim Bahnprojekt Stuttgart–Ulm

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Kurs auf Inbetriebnahme: Stabwechsel beim Bahnprojekt Stuttgart–Ulm

Olaf Drescher übernimmt Vorsitz der Geschäftsführung der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH • Manfred Leger verantwortet als Stellvertreter weiterhin bisherige Zuständigkeitsbereiche

Das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm nimmt mit einem Stabwechsel in der Chefetage Kurs in Richtung Inbetriebnahme: Olaf Drescher (60) übernimmt zum 1. Juli 2020 den Vorsitz der Geschäftsführung der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH (PSU). Drescher verantwortet fortan alle für die Inbetriebnahme des Großprojekts relevanten Bereiche wie Bahntechnik und Rohbau sowie das Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart. Manfred Leger fungiert nach sieben Jahren an der Spitze der PSU künftig als stellvertretender Vorsitzender und verantwortet weiterhin seine bisherigen Zuständigkeitsbereiche Chancen- und Risikomanagement, Kommunikation und Stakeholdermanagement. Harald Klein bleibt Geschäftsführer für Finanzen, Controlling, Vertragsmanagement und Personal.

„Das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm ist weit fortgeschritten, der Schwerpunkt der Aufgaben verlagert sich zunehmend in Richtung Inbetriebnahme. Mit Olaf Drescher übernimmt jetzt ein ausgewiesener Inbetriebnahme-Profi den Vorsitz der Geschäftsführung. Manfred Leger hat dieses wichtige Infrastrukturvorhaben seit 2013 erfolgreich vorangetrieben und wird die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern in bewährter Weise fortsetzen“, sagt Ronald Pofalla, Vorstand für Infrastruktur der Deutschen Bahn AG.

Drescher war seit Februar 2018 als stellvertretender Vorsitzender der Projektgesellschaft für das Geschäftsfeld Technik verantwortlich. Zuvor hatte er als Projektleiter für die Deutsche Bahn bereits die neue Schnellfahrstrecke Berlin–München (VDE 8) sowie die Hochgeschwindigkeitsstrecke Hamburg–Berlin erfolgreich zum Start geführt.

Das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm

Stuttgart 21 und die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm umfassen die komplette Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart und die Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen Stuttgart und Ulm. Das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm ermöglicht viele neue Direktverbindungen im Fern- und Regionalverkehr. Die Deutsche Bahn baut fünf neue Bahnhöfe, 120 Kilometer Tunnel und 81 Brücken. Alleine im Fernverkehr sollen jährlich über zehn Millionen Fahrgäste vom Bahnprojekt Stuttgart–Ulm profitieren.

Die Inbetriebnahme der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm ist für 2022 geplant, Stuttgart 21 soll 2025 in Betrieb gehen.

Hinweis für die Redaktionen

Ein Bild und der Lebenslauf von Olaf Drescher stehen unter www.bsu.link/psu-2020 zum Download bereit.