Deutsche Bahn

Berlin

Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main gesperrt

Wegen Feuerwehreinsatz an ICE-Wagen Abschnitt Siegburg–Montabaur seit 6.30 Uhr gesperrt • Zug wurde schnell evakuiert • nach bisherigen Erkenntnissen keine Verletzten • DB unterstützt Behörden bei Ermittlung der Ursache

Nach einer Rauchentwicklung in zwei Wagen gegen 6.30 Uhr wurde der ICE 511 auf der Fahrt von Köln nach München gestoppt und schnell evakuiert. Die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main ist seither gesperrt.

Die Fernzüge zwischen Köln und Frankfurt werden über die alte Rheinstrecke über Mainz und Koblenz umgeleitet und fahren deshalb 80 Minuten länger. Die Halte in Siegburg/Bonn, Montabaur und Limburg Süd entfallen.

Die Dauer der Sperrung ist noch nicht absehbar, da der betroffene Zug derzeit noch untersucht wird. Nach Freigabe der Einsatzkräfte werden sich die Fachleute der Deutschen Bahn einen Überblick über die entstandenen Schäden an den Gleisen, der Oberleitung und der Signaltechnik verschaffen und mit den Aufräumarbeiten beginnen. Hilfsloks und Kranzüge stehen schon bereit.

Nach der Rauchentwicklung hat sich an den betroffenen zwei Wagen ein Brand entwickelt. Die DB dankt der Feuerwehr für die Löschung des Brandes und allen Helfern, die sich mit hohem Einsatz um die Reisenden gekümmert haben.

Die Deutsche Bahn unterstützt die Behörden bei der Ermittlung der Ursache.

Die 510 Reisenden wurden in die Gemeinde Dierdorf gebracht und von dort nach Montabaur zur Weiterreise.

Die DB wird den Reisenden des ICE 511 selbstverständlich den Ticketpreis komplett erstatten und für beschädigtes Gepäck aufkommen.

Für alle Reisenden auf der Strecke Köln-Rhein/Main ist die Zugbindung für Spar- und Supersparpreise aufgebhoben.

Reisende werden gebeten, sich vor der Fahrt unter www.bahn.de oder über den DB Navigator zu informieren.

Für Fahrgäste aus dem betroffenen Zug ist die Sondernummer 08000 - 10 11 11 und die Email-Adresse ice511@dbdialog.de geschaltet.