Smart und digital: Deutsche Bahn und Stadt Hamburg verlängern Smart-City-Partnerschaft um fünf Jahre

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Smart und digital: Deutsche Bahn und Stadt Hamburg verlängern Smart-City-Partnerschaft um fünf Jahre

Ziel: Attraktive Bahnhöfe und leistungsstarker Nahverkehr • Digitale S-Bahn, Shuttle-Service ioki und Hamburg Box bereits auf den Weg gebracht • Bahnhof Dammtor als Tor zum ITS-Weltkongress 2021

Hamburgs Nahverkehr wird noch digitaler: Die Deutsche Bahn (DB) und die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) verlängern ihre 2017 vereinbarte Smart-City-Partnerschaft um fünf Jahre. Dazu unterzeichneten Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und DB-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla heute ein „Memorandum of Understanding“. Beide Partner wollen gemeinsam mit digitalen Technologien und innovativen Ideen den öffentlichen Nahverkehr und Bahnhöfe für Kunden attraktiver machen. Zu den konkreten Maßnahmen zählen neue Monitore für bessere Reisendeninformation, optimierte Wegeleitungen für eine leichtere Orientierung, digitale Schließfächer und ein größeres Angebot an Bahnhöfen für Fahrradfahrer, beispielsweise weitere Bike+Ride- und StadtRAD-Stationen.


Film Smart-City Hamburg

Ronald Pofalla, DB-Vorstand Infrastruktur: „Allein die Nachfrage nach dem ioki-Shuttle zeigt, dass wir gemeinsam mit der Stadt Hamburg ein tolles Angebot für unsere Kunden geschaffen haben. Ich freue mich, dass wir diese erfolgreiche Partnerschaft nun fortsetzen. Die Digitalisierung ist der Haupttreiber, mit dem wir Bahnfahren für unsere Kunden noch attraktiver machen können. Einen weiteren Meilenstein werden wir zum ITS-Weltkongress in einem Jahr in Hamburg präsentieren: Dann fahren die ersten S-Bahnen hochautomatisiert.“


Smart-City-Hamburg

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Die Verbesserung der Mobilität ist ein zentrales Thema des Hamburger Senats. In der Smart-City-Partnerschaft mit der Deutschen Bahn setzen wir Innovationsprojekte um, die den Nahverkehr zuverlässiger, komfortabler und umweltfreundlicher machen. Mit selbstfahrenden Bahnen und Bussen, einer Vernetzung der verschiedenen Angebote und Verkehrsträger sowie neuen Dienstleistungen wie die ‚Hamburg Box‘ wird Hamburg zu einer Modellstadt für die Mobilität der Zukunft und Vorreiter bei der Digitalisierung des Schienenverkehrs.“

Dr. Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende der Freien und Hansestadt Hamburg: „Die Smart-City-Partnerschaft ist ein zentrales Element der Mobilitätswende in Hamburg. Wir wollen die Menschen vom Umsteigen überzeugen und dafür ist eine intelligente Vernetzung der Angebote entscheidend. Innovative Verkehrskonzepte und Verkehrslösungen werden zukünftig verstärkt zum Image- und Standortfaktor für Städte. Mit der Bahn haben wir einen starken Partner, mit dem wir gemeinsam den Standort Hamburg in dieser Hinsicht attraktiver machen können – unter anderem mit der ersten digitalen S-Bahn.“

Seit Beginn der Partnerschaft vor drei Jahren wurden bereits mehrere Projekte erfolgreich gestartet oder umgesetzt:

Die „Digitale S-Bahn Hamburg“:
Ab 2021 fahren vier Züge der Linien S21 und S2 auf der 23 km langen Strecke zwischen den Stationen Berliner Tor und Aumühle hoch- und vollautomatisiert. Dadurch können Züge in engerer Taktung und mit höherer Zuverlässigkeit fahren.

Das ioki Hamburg Shuttle:
Der in den ÖPNV integrierte Shuttle-Dienst für die erste und letzte Meile hat sich in den letzten beiden Jahren als fester Mobilitätsbaustein in der Stadt etabliert: Das emissions- und barrierefreie Angebot zählt bereits über 400.000 Fahrgäste und hat über 250 Tonnen CO2 eingespart.

Attraktive Bahnhöfe: 
Am Bahnhof Dammtor, der 2021 als Tor zum Weltkongresses für Intelligente Transportsysteme (ITS) fungiert, haben DB und FHH schon heute zahlreiche Projekte umgesetzt, um den Bahnhof für Reisende attraktiver zu machen. Dazu zählen die Hamburg Box, in der Kunden ihre vorbestellten Waren abholen können, neu gestaltete Vitrinen oder eine audiovisuelle Kunstinstallation, die für ein besonderes Ambiente sorgt. Rechtzeitig zum ITS erhält auch der Wartebereich auf dem Bahnsteig eine Frischekur.