Deutsche Bahn

Frankfurt

Stabiler bei Wind und Wetter: Rückschnittarbeiten entlang der Gleise starten

Über tausend Forstexperten und Waldarbeiter mit Spezialtechnik im Einsatz • Kranke, umsturzgefährdete Bäume werden zurückgeschnitten oder entfernt • DB investiert 2018 insgesamt rund 125 Millionen Euro

Die Deutsche Bahn hat mit dem Rückschnitt der Vegetation im Umfeld ihrer Schienen und Anlagen begonnen. Die Arbeiten finden jedes Jahr in den gesetzlichen Schnittphasen statt. Sturmanfällige oder kranke Bäume werden dabei gestutzt oder entfernt.

Neben der Vegetationspflege entlang der Gleise bearbeitet die DB im Zuge des 2018 gestarteten „Aktionsplan Vegetation“ außerdem auch Bäume, die deutlich tiefer im Bahnwald stehen. Niedrigere Sträucher und Gehölze, die extremen Wetterlagen besser standhalten, sollen gleichzeitig gefördert werden. Diese zusätzlichen Arbeiten finden bis Februar 2019 zunächst an insgesamt rund 2.000 Kilometern Strecke statt.

Mehr als tausend Forstexperten und Waldarbeiter sind derzeit mit Spezialtechnik und schwerem Gerät unterwegs, um umsturzgefährdete Bäume gezielt zu entfernen. Welche genau das sind, haben die Experten seit März bei einer intensiven Inspektion vor Ort akribisch ermittelt und dokumentiert.

Der „Aktionsplan Vegetation“ ist die Antwort der DB auf geänderte Rahmenbedingungen und Auswirkungen von Extremwetterlagen auf die Fahrgäste und das System Schiene. Allein in diesem Jahr stellt das Unternehmen für Vegetationspflege insgesamt rund 125 Millionen Euro bereit. Bei allen Maßnahmen ist die Bahn immer auch auf die Unterstützung und Mitarbeit von Waldbesitzern, Behörden und Verbänden angewiesen.

Der Rückschnitt von Vegetation steht im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben aus der Lärmverordnung sowie dem Umwelt- und Naturschutz. Es besteht ein allgemeines Schnittverbot in den Monaten März bis September. Hauptgrund dafür ist die Brut- und Setzzeit von Vögeln und Säugetieren.

Weitere Informationen zum Thema unter: www.deutschebahn.com/vegetation.