Deutsche Bahn

Die Menschen hinter Zukunft Bahn

DB-Mitarbeiter treiben Qualität und Service voran

Tausende DB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten bei Zukunft Bahn täglich daran, das Reisen für die Kunden verlässlicher und komfortabel zu machen. Mit innovativen Ideen und Projekten versuchen sie z. B. die Pünktlichkeit der Züge zu erhöhen oder den Service im Zug und an den Bahnhöfen zu verbessern. Einige dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen wir hier vor.

Team "Neue Wartekonzepte", DB Station&Service AG, Berlin

„Wir sind Komfortspezialisten“

Alles, was den Aufenthalt am Bahnhof für Reisende komfortabler und angenehmer macht – das ist die Aufgabe des Teams „Neue Wartekonzepte“. Die Kolleginnen und Kollegen setzen dabei direkt das um, was in Kundenbefragungen zu den Aufenthaltsbereichen am Bahnhof herausgefunden wurde. So wird es künftig bequemeres und multifunktionales Sitzmobiliar geben, Steckdosen für Smartphones, Ablageflächen, W-LAN, Monitore mit den Ankunfts- und Abfahrtzeiten der Züge sowie eine angenehme Temperaturregelung und Lichtgestaltung. „Wir haben“, so Teammitglied Stefanie Ackermann, „alle Kundenbedürfnisse analysiert und ein Konzept entwickelt, das den Kundenkomfort beim Warten deutlich steigert.“

Wartende sollen es komfortabel haben 

Auch designtechnisch geht die DB beim Thema Warten neue Wege: Die Bahnsteigpavillons zeichnen sich durch eine hohe Wiedererkennbarkeit aus, sind transparent und einladend gestaltet und im Winter moderat beheizbar. Die Sitzbänke sind mittig platziert und sorgen durch ihr Oberflächenmaterial – Holz – sowie individuell platzierbare Armlehnen für mehr Komfort. Ziel ist es, dass die Reisenden sich wohl und sicher fühlen, wenn sie im Pavillon warten, und freie Sicht auf das Geschehen auf dem Bahnsteig haben. Aktuell werden einige Kundenideen in einem so genannten Showroom am Münchner Hauptbahnhof getestet. In der ersten Phase stehen dabei Spiel- und Aufenthaltsmöglichkeiten für Kinder, begrüntes Warten und ein regionales gastronomisches Angebot im Mittelpunkt. Die Konzepte, die hier die beste Resonanz erfahren, werden in die Aufenthaltsbereiche weiterer Bahnhöfe integriert.



Meltem Varlioglu, Kundenbetreuerin im Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen

„So wie man in den Wald hineinschreit, so kommt es zurück. Freundlichkeit zahlt sich immer aus.“ Davon ist Meltem Varlioglu fest überzeugt. Seit zweieinhalb Jahren arbeitet sie bei der DB in Nordrhein-Westfalen als Kundenbetreuerin im Nahverkehr (KiN) und begeistert mit ihrer positiven, umsichtigen Art nicht nur die Fahrgäste, sondern auch die Medien. Journalisten haben die 30-Jährige kürzlich während einer Nachtschicht begleitet und sich bei ihr über die Ausbildung zur KiN informiert, denn der Beruf ist mittlerweile viel mehr als „nur“ Fahrkarten kontrollieren.

Erste Ansprechpartnerin vor Ort – für fast alles

Von den Kollegen wird nicht nur psychologisches Geschick, sondern auch digitales Verständnis erwartet – z.B. beim Umgang mit dem mobilen Terminal zur Kontrolle der immer öfter genutzten Handy- und Onlinetickets. Auch bei verlorenen Gegenständen, Tarifauskünften, der Suche nach dem richtigen Zug oder Hilfe mit dem Gepäck sind die KiN vor Ort der erste Ansprechpartner. Kurz - die KiN sind echte Allrounder an Bord und genau das macht Meltem Varlioglu Spaß.

Quereinstieg: Von der Bekleidungstechnikerin zu Bahnerin

Ursprünglich gelernt hatte die 30-Jährige Bekleidungstechnikerin. Über ihre Cousine, die ebenfalls bei der DB arbeitet, kam sie auf die Idee, sich als KiN ausbilden zu lassen. Binnen eines Tages hatte Meltem Varlioglu ihre Bewerbung geschrieben, abgeschickt und die Zusage erhalten. Als Quereinsteigerin mit abgeschlossener Berufsausbildung durchlief sie eine sechsmonatige Schulung. Zu den Lerninhalten gehörten zum Beispiel Tarif-Schulungen, Hausrecht und eine Ausbildung zum Ersthelfer.

Klaren Kopf bewahren und auf die Fahrgäste eingehen

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Entschärfen von Konflikten. Dabei hilft ihr Meltem Varlioglu ihre positive Art. Ihr Motto: „Ein Lächeln ist der kürzeste Weg zum Nächsten.“ Natürlich gebe es immer wieder mal unangenehme Situationen an Bord, aber sie versucht, dabei einen klaren Kopf zu bewahren und auf die Fahrgäste einzugehen. „Den Menschen dahinter zu sehen und versuchen ihn zu verstehen, hilft Konflikte zu deeskalieren. “