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Eifelstrecke: Züge fahren ab 28. Mai wieder bis Bitburg-Erdorf

14 Kilometer-Abschnitt instandgesetzt • Stationen Speicher, Philippsheim, Hüttingen und Bitburg-Erdorf an Schiene angebunden• Züge täglich im Stundentakt unterwegs • Im Juni auch Kyllburg wieder per Zug erreichbar

Ab morgen fahren in der Eifel zwischen Auw an der Kyll und Bitburg-Erdorf wieder die Züge. Die Deutsche Bahn (DB) hat dafür die von der Flut zerstörte Infrastruktur mit Gleisen, Schwellen und Weichen auf gut 14 Kilometern rundum erneuert. Die Stellwerke in Speicher und Philippsheim sind ebenfalls instandgesetzt und steuern die Weichen und Signale auf der Strecke. Die Fahrgäste können die Stationen Speicher, Philippsheim, Hüttingen und Bitburg-Erdorf zum Ein- und Ausstieg in die Züge nutzen. Diese fahren täglich ein Mal pro Stunde und Richtung. Durch das verbesserte Bahnangebot entfällt der Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Auw an der Kyll und Bitburg-Erdorf. Reisende, deren Ziele Nettersheim und weiter Richtung Köln sind, können ab sofort in Bitburg-Erdorf in den Bus umsteigen.

Die DB setzt jetzt die Arbeiten an der Eifelstrecke bis Gerolstein fort. Der Wiederaufbau von Gleisen, Schwellen und Weichen soll hier noch im Spätsommer abgeschlossen sein. Bereits im Juni können die Züge auch wieder bis Kyllburg fahren.

Im letzten Schritt folgt der Streckenabschnitt nach Nettersheim, der von den Wassermassen besonders stark geschädigt wurde. Zwischen Ehrang und Nettersheim bringt die DB allein mehr als 20 von der Flut beschädigte Brücken und Stützbauwerke wieder in Schuss. Knapp 25 Bahnübergänge bedürfen einer umfangreichen Instandsetzung. Zudem muss im Abschnitt Gerolstein–Ehrang die Stellwerkstechnik komplett erneuert werden. Das Gleiche gilt für insgesamt rund 50 Kilometer Gleise und zehn Kilometer Bahndamm.

Weitere Informationen unter: www.eifel-strecke.de