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Felsrutsch Kestert: Aktuelle Informationen zur weiteren Planung

Erster Zeitplan für eine mögliche Aufweitung der Unterführung für Autoverkehr steht

Nach dem Felsrutsch in Kestert laufen die Sicherung des Hangs und die restlichen Aufräumarbeiten weiter wie vorgesehen. Auch stehen mittlerweile die nächsten Schritte für die Wiederherstellung einer Zufahrt zu den Obstwiesen und Gartenflächen fest. Die Hangflächen bei Kestert sind derzeit durch eine Fußgängerunterführung weiter erreichbar. Mit der Aufweitung dieser Brücke wird zukünftig eine Zugänglichkeit auch für PKW gewährleistet.

Das Projektmanagement-Team der DB hat die Planung zur Aufweitung der Unterführung aufgenommen und stellt aktuell die nötigen Unterlagen zusammen. Dazu gehören unter anderem eine Umweltkartierung, eine Kampfmittelrisikoprüfung, Vermessung und Ausschreibungsunterlagen. Zudem findet die langfristige Erstplanung der betrieblich benötigten Sperrpausen statt. Die fertige Entwurfsplanung wird voraussichtlich im August 2022 vorliegen. Durch Einbindung aller Betroffenen kann das Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Insgesamt gehen die Experten derzeit von der Umsetzung der Baumaßnahmen in den Jahren 2024/25 aus. Für die Zwischenzeit prüft die DB Lösungen, um den Anliegern die Nutzung ihrer Gärten für Freizeitaktivitäten und den Abtransport der Obsternte zu ermöglichen. 

Die Deutsche Bahn hat den Hang mit einem Schutzwall gesichert. Somit kann die bestmögliche Sicherheit für Straße und Schiene vor eventuellen Hangrutschen gewährleistet werden. Auch hierzu steht die DB im Austausch mit den Anwohner:innen, Gemeinden und Genehmigungsbehörden. Aspekte der Welterbe-Kulturlandschaft und des Naturschutzes fließen ebenfalls in die Überlegungen ein.