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Würzburg

Bahn setzt Bauarbeiten für Schallschutzwände in Würzburg Süd und Heidingsfeld fort

Arbeiten nur vom gesperrten Gleis aus möglich • Ab Herbst 2019 profitieren Anwohner von Lärmschutzwänden

Mit dem Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ errichtet die Deutsche Bahn in Würzburg Süd und Heidingsfeld Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 8,8 Kilometern. Fünf von zehn Wänden stehen bereits. Für die übrigen fünf Wände beginnen die Arbeiten am 12. Januar.

Diese Schallschutzwände können nur vom Gleis aus errichtet werden, weil Privatgrundstücke direkt bis ans Gleis heran reichen. Die notwendigen Gleissperrungen konnten jetzt festgelegt werden. Um den Bahnbetrieb möglichst geringfügig zu beeinträchtigen, finden die Bauarbeiten größtenteils nachts und an Wochenenden statt. Die Bahn bittet die Anwohner um Verständnis für die damit verbundenen Lärmbelästigungen. Die Anwohner werden durch Postwurfsendungen gesondert informiert.

Vom 12. Januar bis zum 16. März wird in Würzburg Süd im Gleisabschnitt zwischen den Brücken der Rottendorfer Straße und der Randersackerstraße gebaut. Hier entstehen westlich und östlich der Gleise Schallschutzwände von jeweils über zwei Kilometern Länge.

Vom 7. April bis 3. Mai ist dann der Gleisabschnitt in Heidingsfeld zwischen der Mergentheimer Straße und dem Gewerbegebiet Unterer Kirchbergweg an der Reihe. Während die Wand auf der Südseite der Gleise schon fertig ist, werden auf der Nordseite drei Wände mit einer Gesamtlänge von rund 1,8 Kilometern gebaut. Im Schutze von weiteren Gleissperrungen von Juni bis August 2019 werden die Arbeiten in den beiden vorgenannten Abschnitten fortgesetzt. Bis zum 30. September sollen die fünf Wände dann weitgehend fertig gestellt sein und die Anwohner dauerhaft vom Lärmschutz profitieren. Restarbeiten laufen noch bis in das Jahr 2020.

Programm „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“

Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit wurde die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Seit dem Start des Programms haben Bund und Bahn über 1,3 Milliarden Euro in die Lärmsanierung von rund 1.700 Kilometer Schienenstrecke und 58.400 Wohneinheiten investiert. Über 700 Kilometer Schallschutzwände wurden bereits errichtet. Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Durchführung.