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Rottendorf

Bahnhof Rottendorf wird barrierefrei ausgebaut

Start der Arbeiten mit symbolischem Spatenstich • Investitionen von rund 14,2 Millionen Euro

Mit einem symbolischen Spatenstich durch Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Roland Schmitt, Erster Bürgermeister der Gemeinde Rottendorf und Elmar Hirsch, Leiter des Bahnhofsmanagements Würzburg, DB Station&Service AG, startete heute die Baumaßnahme zum vollständigen barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Rottendorf.

Zwei neue Aufzüge

Kernstück der Baumaßnahme sind zwei weitere Aufzüge mit denen mobilitätseingeschränkte Reisende die Bahnsteige zu den Gleisen 2/3 und 5/6 aus der an alter Stelle neu zu bauenden Bahnsteigunterführung barrierefrei erreichen sollen. Der Aufzug am Gleis 1 wurde bereits in einer vorgezogenen Teilmaßnahme Anfang 2018 in Betrieb genommen. Die Bahnsteige werden mit einer Länge von 210 Meter und einer Höhe von 76 Zentimeter über Schienenoberkante neu gebaut. Ein neues Wegeleitsystem und eine moderne Bahnsteigausstattung runden die Maßnahme ab.

Um die Orientierung für blinde und sehbehinderte Menschen zu erleichtern, erhalten die Bahnsteige und Zugänge ein taktiles Blindenleitsystem.

Ab Mitte August dieses Jahres, bis zur Inbetriebnahme der neuen Unterführung Mitte 2020, erfolgt der Zugang zu den Bahnsteigen der Gleise 2/3 bzw. 5/6 über provisorische Treppenanlagen aus der Unterführung an der Kappellenbergstraße. 

Gesamtinvestition von rund 14,2 Millionen Euro

In den barrierefreien Ausbau werden von Bund, Freistaat Bayern sowie der Deutschen Bahn rund 14,2 Millionen Euro investiert. Ab Sommer 2020 steht den Reisenden ein moderner, barrierefrei ausgestatteter Bahnhof zur Verfügung.