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München

Busse statt Züge am verlängerten Fronleichnams-Wochenende zwischen Donauwörth und Augsburg

Brückenarbeiten und Modernisierung der Stellwerkstechnik • In Gersthofen und Meitingen Vorarbeiten für barrierefreien Bahnhofsumbau

Die Deutsche Bahn nutzt das pendlerarme verlängerte Wochenende über den Feiertag Fronleichnam, um im Rahmen einer Vollsperrung der Bahnstrecke zwischen Donauwörth und Augsburg eine Vielzahl von Bauarbeiten durchzuführen. Für die ausfallenden Züge fahren Busse im Schienenersatzverkehr (SEV).

Die Gleissperrung beginnt am Mittwoch, 19. Juni um 15 Uhr, und dauert bis Montag früh, 24. Juni um 4.10 Uhr. In diesem Zeitraum werden alle Regionalzüge zwischen Donauwörth und Augsburg Hauptbahnhof durch Busse ersetzt. Bei einzelnen Nachtverbindungen fahren die SEV-Busse auch von Treuchtlingen bis Augsburg Hauptbahnhof. Fahrplaninformationen zum Regionalverkehr und Hinweise zu den SEV-Haltestellen finden die Fahrgäste im Internet unter https://bauinfos.deutschebahn.com/bayern.

Im Fernverkehr werden die meisten Züge zwischen Nürnberg und München über Treuchtlingen und Ingolstadt umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 25 Minuten. In München starten die Züge rund 25 Minuten früher als üblich, um ab Nürnberg im normalen Fahrplan weiter fahren zu können. Einzelne Züge fallen zwischen Nürnberg und München aus.

Alle Fahrplanänderungen im Fern- und Regionalverkehr sind in der elektronischen Fahrplanauskunft im Internet und an den Fahrkartenautomaten bereits berücksichtigt. Telefonisch ist der Kundendialog unter der Rufnummer 01806 99 66 33 (20 ct/Anruf im Festnetz, im Mobilfunk max. 60 ct/Anruf) zu erreichen.

Einschub von Bahnbrücken nur unter Vollsperrung möglich

Insgesamt werden während der 109-stündigen Gleissperrung drei neue Eisenbahnbrücken in den Bahndamm eingeschoben. In den Bahnhöfen Meitingen und Gersthofen wird im Vorgriff auf den barrierefreien Bahnhofsumbau jeweils eine neue Brücke für eine neue Bahnsteigunterführung errichtet. Dafür müssen zunächst Schienen, Schwellen und Schotter sowie Teile des Bahnsteigs zurück gebaut werden. Dann wird die neue Brücke eingeschoben. Anschließend werden Bahnsteig, Schotter, Schwellen und Schienen wieder hergestellt. Bauherren sind in beiden Fällen die Kommunen.

In Langweid wird mit einem ähnlichen Ablauf durch die DB Netz AG die neue Eisenbahnbrücke über die Schmuttertalstraße eingeschoben. Außerdem wird die Gleissperrung genutzt, um an drei Straßenbrücken zwischen Langweid und Meitingen Inspektionen und bei Bedarf Reparaturen durchzuführen. Schließlich setzt die Bahn die Arbeiten für das neue Digitale Stellwerk Mertingen/Meitingen fort. Zwischen Donauwörth und Treuchtlingen werden die Fundamente für neue Oberleitungsmasten gebaut und das Schotterbett mit einer Stopfmaschine verdichtet.

Für die bei den Bauarbeiten auftretenden unvermeidbaren Lärmbelästigungen bittet die Bahn die Anwohner um Verständnis. Kleiner Trost für die Anwohner: Aufgrund der Vollsperrung der Bahnstrecke kann auf die sonst häufig notwendigen akustischen Warnsignale  verzichtet werden.