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Stuttgart

Intercity 2 ist Botschafter für das Remstal

Mit über 250 Taufpaten fand heute im Bahnhof Schwäbisch Gmünd eine der größten Zugtaufen in Deutschland statt

Im Bahnhof Schwäbisch Gmünd gaben heute Winfried Hermann, Minister für Verkehr des Landes Baden-Württemberg, Richard Arnold, Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd, Matthias Klopfer, Oberbürgermeister der Stadt Schorndorf und Aufsichtsratsvorsitzender der Remstal Gartenschau 2019, Stefan Altenberger, Tourismusverein Remstal-Route, Thorsten Englert, Geschäftsführer der Remstal Gartenschau 2019, und Thorsten Krenz, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für Baden-Württemberg, gemeinsam mit über 250 Taufpaten einem Intercity 2 den Namen „Remstal“. Getauft wurde der Zug mit Wasser der Rems.

Die Deutsche Bahn wählt als Namenspaten für ihre Fernverkehrszüge, die mit 100 Prozent Ökostrom unterwegs sind, touristische Regionen aus, die sich für eine nachhaltige Entwicklung engagieren, wie das Remstal. Die Umsetzung der Remstal Gartenschau ist ein gelungenes Beispiel für nachhaltige Regionalentwicklung. Überall entlang der Rems entstanden neue Rastplätze direkt am Fluss, naturnahe Spielplätze in den Orten und viele Angebote im Bereich Umwelt und Wissen. Es wurden Strukturen geschaffen, die Gästen aus Nah und Fern eine umweltfreundliche Anreise mit der Bahn ermöglichen.

Die 250 Teilnehmer einer der größten Zugtaufen in Deutschland wurden im Rahmen eines Gewinnspiels des Tourismusvereins Remstal-Route ermittelt. Der Tauf-Zug war als Sonderfahrt von Karlsruhe mit Zwischenstopp in Stuttgart nach Schwäbisch Gmünd gefahren. Nach der Taufe fuhr der Zug weiter nach Schorndorf, wo ein Erlebnisprogramm mit Führungen durch die Stadt und die Erlebnisgärten der Remstal Gartenschau auf die Taufpaten wartete.


„Jetzt lädt das Remstal mit dem IC Remstal ein, in seiner wunderschönen Landschaft Radzufahren und zu Wandern. Der Name des Intercity 2 hilft, für diese reizvolle Gegend zu werben. Viele Menschen aus dem Raum Stuttgart fahren gerne ins Remstal, vermehrt noch, um die derzeitige interkommunale Gartenschau zu besuchen. Mit dem IC ist die Region mit Deutschland klimafreundlich und schnell verbunden“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (MdL).

„Das Remstal rückt dadurch nochmal stärker in die öffentliche Wahrnehmung. Gästen, die mit dem neuen Intercity 2 unterwegs sind, wird verdeutlicht, wo das Remstal liegt und es wird ihnen sozusagen im Vorbeifahren ein Landschaftsbild präsentiert, das sich nachhaltig einprägt“, betonte Stefan Altenberger vom Tourismusverein Remstal-Route

„Der Intercity 2 ist nicht nur Botschafter für die Region Remstal, er ist auch Botschafter für eine starke Schiene, denn mit ihm wächst das Fernverkehrsnetz in die Fläche. Mit dem Intercity erhalten Städte mit über 100.000 Einwohnern einen Fernverkehrsanschluss. Bis zum Jahr 2030 entstehen so 190 neue umsteigefreie Verbindungen zwischen Metropolen und Regionen“, sagte der DB-Konzernbevollmächtigte Thorsten Krenz.

Die DB weitet in den kommenden Jahren ihr Fernverkehrsangebot deutlich aus und investiert zudem über eine Milliarde Euro in die Intercity-2-Flotte.

Insgesamt 69 der neuen Intercity 2-Doppelstockzüge hat die DB AG bestellt, derzeit sind 40 ausgeliefert und im Einsatz auf den Strecken:

Dresden – Leipzig – Hannover – Köln,

Leipzig – Hannover – Norddeich Mole,

Karlsruhe - Stuttgart – Nürnberg,

Nürnberg – Jena – Leipzig,

Nürnberg – Augsburg – München

und Stuttgart – Singen.

Im Dezember 2019 kommt die Relation Rostock – Berlin – Dresden neu hinzu.

Die Intercity 2-Züge verfügen über fünf Wagen und bieten auf einer Länge von 134,5 Metern und zwei Etagen insgesamt 462 Sitzplätze, neun Fahrrad- und zwei Rollstuhlplätze. Die Züge, die es auf eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h bringen, rollen ruhig und geräuscharm auf luftgefederten Fahrwerken. Sie verbrauchen 20 Prozent weniger Energie als die bisherigen IC-Züge und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur grünen Mobilität.