Deutsche Bahn
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10.03.2017 Hamburg/Wittingen

Modernisierung des Bahnhofs Wittingen beginnt

Maßnahme im Rahmen des Programms „Niedersachsen ist am Zug! III“

Im Rahmen des Investitionsprogramms „Niedersachsen ist am Zug! III (NiaZ3) wird der Bahnhof Wittingen modernisiert. Es entsteht ein neuer, 140 Meter langer Mittelbahnsteig mit zwei Bahnsteigkanten. Die Aufhöhung der Bahnsteigkanten auf eine Einstiegshöhe von 55 Zentimetern gestattet den Reisenden einen mobilitätsgerechten Zugang zum Bahnsteig und einen stufenfreien Ein- und Ausstieg in die erixx-Züge. Gleichzeitig wird der bisherige Außenbahnsteig zurück gebaut. Erste vorbereitende Maßnahmen an der Leit- und Sicherungstechnik haben am Montag, 6. März begonnen.

Dies teilten die Deutsche Bahn, die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) heute mit.

Der neue Bahnsteig erhält für sehbehinderte Menschen ein taktiles Leitsystem. Zudem werden für den Fahrgast erstmals dynamische Informationssysteme (DSA) sowie diverse weitere Ausstattungselemente installiert, wie zum Beispiel neue Beleuchtungsanlagen, Informationsvitrinen, Uhren und Abfallbehälter.

Die Deutsche Bahn, der ZGB und die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG), die das Finanzmanagement des Landes Niedersachsen für den gesamten ÖPNV koordiniert, investieren gemeinsam rund 2,7 Millionen Euro in den Umbau, der Ende 2017 abgeschlossen sein soll.

Wittingen ist neben Gifhorn-Stadt und Bad Harzburg die dritte Station, welche im Verbandsgebiet des ZGB in diesem Jahr im Rahmen von NiaZ3 umgebaut wird. Das Investitionsprogramm Niaz3 sieht bis 2025 die Modernisierung von über 40 Bahnhöfen zwischen Ems und Elbe vor.

Wichtig für Bahnreisende: Während des Umbaus gelangen alle Reisenden über einen Behelfs-Bahnsteig zu ihren Zügen. Dieser befindet sich auf der Westseite der Gleise und kann nur über den benachbarten Bahnübergang erreicht werden.

Die Deutsche Bahn wird die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich halten und bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit diesen Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Der Zugverkehr wird durch die Bauarbeiten nicht beeinträchtigt.