Deutsche Bahn
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21.09.2017 Hamburg

Neubau der Eisenbahnbrücken Berliner Tor voll im Zeitplan

Erster Brückeneinschub steht kurz bevor • Zeitweise Einschränkungen im Bahnverkehr

Die Deutsche Bahn erneuert seit Januar 2015 die über hundert Jahre alten Eisenbahnbrücken am Berliner Tor, einem der bedeutendsten Knotenpunkte im Hamburger Eisenbahnverkehr.

Der alte Überbau der Strecke Hamburg–Berlin wurde im Dezember 2015 zurückgebaut. Anschließend erfolgten der Teilabbruch des Bestandsbauwerkes sowie die Pfahlgründungen für die neuen Widerlager und Stützbauwerke. Der neue Stahlüberbau wird unweit der Baustelle auf einem ehemaligen Bahnsteig hergestellt. Der Einschub in seine Endposition steht nun bevor.

Der Längsverschub des knapp 1.400 Tonnen schweren und 70 Meter langen Überbaus ist für den 22. und 23. September geplant. Dabei wird das Bauwerk um rund 40 Meter in westliche Richtung bewegt. Der Querverschub in die Endlage soll Ende September erfolgen. Dazu wird das Richtungsgleis der
S-Bahnstrecke Hamburg Hbf–Aumühle in diesem Bereich auf einer Länge von gut 120 Metern komplett ausgebaut.

Nach dem Einbau der Brücke erfolgen ein Teilabbruch der alten Widerlager und der Wiedereinbau des S-Bahngleises Hamburg Hbf–Aumühle. Die Wiederherstellung der Fernbahngleise der Strecke Hamburg Hbf–Lübeck Hbf sowie Hamburg Hbf–Berlin ist bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 vorgesehen.


Brückenverschub Berliner Tor

Über die aus den Arbeiten entstehenden Auswirkungen auf den Zugverkehr informiert die DB gesondert.

Ab 2019 folgt der Neubau der eingleisigen Brücke der S-Bahnlinie Aumühle–Hamburg Hbf.

Für die Bauarbeiten kommen moderne, lärmgedämpfte Geräte und Maschinen zum Einsatz. Trotzdem lassen sich Belästigungen durch Lärm und Staub nicht vermeiden. Außerdem warnen Signalhörner die Arbeiter im Gleis vor herannahenden Zügen. Die Warneinrichtungen werden von den Unfallkassen ausdrücklich gefordert und sind den Gegebenheiten entsprechend angepasst.

Die Deutsche Bahn wird die Beeinträchtigungen so gering wie möglich halten, und bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit diesen Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.