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Pressemappe

Bahnübergänge im Netz der Deutschen Bahn – Sensible Schnittstellen zwischen

Anzahl tragischer Unfälle rückläufig • Aufklärungskampagne zur Unfallprävention

Trotz insgesamt rückläufiger Zahlen ereigneten sich an den Bahnübergängen (BÜ) der Deutschen Bahn auch im vergangenen Jahr wieder eine Reihe tragischer Unfälle. Über 90 Prozent der insgesamt 171 Kollisionen hätten durch richtiges Verhalten der Fahrzeuglenker und Fußgänger vermieden werden können.

Häufigste Unfallursache: Leichtsinn, Unaufmerksamkeit, Unkenntnis

Vielen Verkehrsteilnehmern ist die Bedeutung des Andreaskreuzes und der Sicherungsanlagen nicht richtig bekannt. Das belegen verschiedene Umfragen, wie eine im Auftrag der DB AG durchgeführte infas-Studie. 2.500 Bundesbürger wurden hier um ihre Einschätzung zur Sicherheit an Bahnübergängen gebeten - mit teils erschreckenden Resultaten. So stimmte über ein Drittel der Befragten der Aussage zu, dass ein rotes Blinken am Bahnübergang dem Gelb der Ampel entspricht und ein Anhalten demnach nicht erforderlich sei.

Um über das richtige Verhalten zu informieren und für Gefahren am Bahnübergang zu sensibilisieren, betreibt die Deutsche Bahn mit dem Allgemeinen Deutschen Automobilclub (ADAC), und den gesetzlichen Unfallversicherungen Eisenbahn-Unfallkasse (EUK) und VBG seit mehr als zehn Jahren intensive Aufklärungsarbeit. Neu hinzugekommen ist 2015 die Bundespolizei.

In der Kampagne „sicher drüber“ setzen die Partner neben zielgruppenspezifischen Publikationen, audiovisuellen Medien sowie Presseaktivitäten insbesondere auf Informations- und Präventionstermine vor Ort. 

Ausführliche Informationen zum Thema Unfallprävention finden Sie hier.

Stand: November 2015