Deutsche Bahn
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Berufsvielfalt bei der Deutschen Bahn

Auszubildende im Porträt

Teslim Burkay Yikilmaz, Auszubildender zum Fachmann für Systemgastronomie im
3. Lehrjahr 

„Mit unserer Arbeit bieten wir unseren Reisenden Komfort und Entspannung an Bord. Sei es ein ausgiebiges Frühstück, ein leckeres Mittagessen oder auch nur der Wunsch nach einem Kaffee oder Snack zwischendurch, wir sind  die Ansprechpartner im Zug für unsere Kunden und können viel dazu beitragen, dass das Reisen zu einem positiven Erlebnis wird. Während der Ausbildung durchlaufen wir verschiedene Bereiche und werden so umfänglich auf unseren Einsatz vorbereitet. Zusammen mit den Kollegen eine Reise erfolgreich für unsere Kunden und für unser Unternehmen abgeschlossen zu haben, macht schon stolz. Und dann gibt es auch ein gutes Trinkgeld!"

Fachleute für Systemgastronomie koordinieren das Gastronomiekonzept in den Zügen. Dabei planen sie mit dem nötigen kaufmännischen Hintergrundwissen sowohl die Arbeitsabläufe als auch den Personaleinsatz in den Bordbistros und -restaurants. Die Zubereitung von einfachen Speisen und der Ausschank von kalten und warmen Getränken gehört ebenso zum Berufsbild, wie der Service und die Betreuung der Kunden in der 1. und 2. Klasse. Die Warenwirtschafts-systeme und Standards des Gastronomiekonzepts werden zudem vermittelt.

Dauer: 3 Jahre

Abschluss: Fachmann/-frau für Systemgastronomie

Inhalt der Ausbildung: Führen von Beratungs-/ Verkaufsgesprächen;
Zubereitung und Servieren von Speisen; Ausschank von kalten und warmen Getränken; Rechnungswesen; Personalwesen;
Verkaufs- und Umsatzanalysen

Weiterentwicklung: Servicetätigkeiten in der Reise- und Mobilitätsbranche; Restaurantleiter; Weiterbildung zum Meister oder Fach-oder Betriebswirt/-in

Voraussetzung:

Hauptschulabschluss

Und dann?

Dank der DB-Übernahmegarantie erhalten Azubis mit erfolgreichem Ausbildungsabschluss eine Festanstellung.


Leon Carlson, Auszubildender zum Elektroniker im 1. Lehrjahr 

„Eigentlich bin ich sowas wie ein Problemlöser. In meiner Ausbildung zum Elektroniker lerne ich alles über die Systeme bei der Bahn, die einen Zugbetrieb möglich machen. Da geht es um Messtechnik, Energieversorgung und Leit- und Sicherungstechnik. Nur wenn wir wissen was wir tun, läuft es für den Fahrgast rund. Das ist viel Verantwortung – macht mich aber auch stolz. Ohne mich und die Kollegen geht es nicht. Besonders spannend: das Thema Energieeinsparung. So liefern wir als Elektroniker einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit."

2.300 Elektroniker an rund 200 Standorten arbeiten bei der Deutschen Bahn und sorgen unter anderem dafür, dass unsere Züge und technische Anlagen mit Strom versorgt sind. Die Spezialisten sind vor allem auch dafür da, schnell Fehler in den Systemen zu erkennen und Lösungen zu finden. Das macht sie zu wichtigen Stützen des täglichen Betriebs. 

Dauer: 3 ½ Jahre

Abschluss: Elektroniker/in für Betriebstechnik

Aufgaben:

Systeme programmieren und anpassen
Montage und Anschluss elektrischer Betriebsmittel
Erweiterungen und Änderungen von bestehenden Anlagen planen
Rationelle Energieverwendung und Grundlagen des Umweltschutzes
Messung und Analyse

Entwicklungsmöglichkeiten:

Techniker und Meister

Voraussetzung:

Hauptschulabschluss

Und dann?

Dank der DB-Übernahmegarantie erhalten Azubis mit erfolgreichem Ausbildungsabschluss eine Festanstellung.

 


Melanie Feist, Auszubildende zum Fahrdienstleiter im 2. Lehrjahr

„Ich habe schon immer nach Herausforderungen in meinem Leben gesucht. Die Ausbildung zur Fahrdienstleiterin ist anspruchsvoll, macht aber auch jede Menge Spaß. Dabei ist es wichtig, dass man immer zuverlässig und konzentriert im Team zusammenarbeitet, um die Züge sicher ans Ziel zu bringen. Man übernimmt sowohl für Reisende und Güter, als auch für viele Kollegen vor Ort Verantwortung. Ich bin froh, dass mir während meiner Ausbildung viele erfahrene Fahrdienstleiter zur Seite stehen und mich auf den späteren Einsatz im elektronischen Stellwerk richtig gut vorbereiten.“

13.000 Fahrdienstleiter an 1.600 Standorten Deutschlands steuern im größten Schienennetz Europas 24 Stunden am Tag eigenverantwortlich Zug- und Rangierfahrten. Bevor eine Fahrt stattfindet, müssen bestimmte Voraussetzungen, wie beispielsweise die Festlegung der Fahrstraße, erfüllt sein. Hierfür stellt der Fahrdienstleiter die notwendigen Weichen. Die Stellwerkstechnik reicht von mechanischen Stellwerken über elektromechanische- und Gleisbildstellwerke bis hin zu hochmodernen, computergestützten Stellwerken. Fahrdienstleiter müssen ein Interesse am Zugverkehr der Deutschen Bahn haben sowie verantwortungsbewusst, zuverlässig und belastbar sein. In komplexen Situationen gilt es, ruhig, konzentriert und koordiniert zu agieren und den Überblick zu behalten. Während der Ausbildung spielen vor allem die Grundlagen des Eisenbahnbetriebes eine Rolle, aber auch Qualitäts- und Projektmanagement gehören mit auf den Ausbildungsplan.

Dauer: bis zu 3 Jahre

Abschluss: Eisenbahner/in im Betriebsdienst – Fahrweg (Fahrdienstleiter)

Aufgaben, u.a.:

Navigieren der Züge im Netz
Arbeiten im Stellwerk/Betriebszentrale
Bilden und Rangieren von Zügen
Fahrdienst im Regelbetrieb und bei Abweichungen leiten

Entwicklungsmöglichkeiten:

Disponent, Bezirksleiter
Qualifizierungen: Fachwirt für Bahnbetrieb und Studium

Voraussetzung: guter Realschulabschluss

Und dann? Dank der DB-Übernahmegarantie erhalten Azubis mit erfolgreichem Ausbildungs-abschluss eine Festanstellung.


Ümit Kaya, Auszubildender zum Gleisbauer im 2. Lehrjahr

„Ja, der Job ist hart. Ich muss körperlich fit sein. So eine Betonschwelle wiegt auch mal über 90 Kilo. Aber im Team geht uns das gemeinsam leicht von der Hand. Wir sind eingespielt und jeder Handgriff sitzt. Und ich weiß auch wofür ich arbeite. Schließlich bin ich dafür mitverantwortlich, dass unsere Fahrgäste sicher ans Ziel kommen und Waren reibungslos ihren Bestimmungsort erreichen. Für die Arbeit nutzen wir bei der Bahn hochmoderne Maschinen – wie den Gleisumbauzug. Oft arbeiten wir nachts, damit der Schienenverkehr weniger eingeschränkt ist. Aber das ist ok. Dafür gibt es schließlich auch Zulagen.“

1.600 Gleisbauer arbeiten bei der Deutschen Bahn an 150 Standorten und sorgen tagtäglich für den sicheren und reibungslosen Schienenverkehr. Tiefbaufacharbeiter mit Schwer-punkt Gleisbau sind Spezialisten für Bau und Wartung des 34.000 Kilometer langen Streckennetzes. Zu Beginn lernen sie Bereiche des Tiefbaus kennen wie etwa das Pflastern von Bahnsteigen. Mit der Spezialisierung Gleisbau eignen sich Kenntnisse im Stahlbau, Gleisaus- sowie -rückbau an. Brenn-schneiden, Instandhaltung und die Auswechslung von Schienen und Gleisen stehen auf dem Lernprogramm. Gleisbauer arbeiten auf den Baustellen der DB, halten Gleise instand, wechseln Schienen sowie Schwellen aus und entfernen nicht mehr benötigte Gleise. Wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung ist das Arbeiten im Team – tagsüber und auch während der Nachtschichten.

Dauer: 3 Jahre

Abschluss: Tiefbauchfacharbeiter Schwerpunkt Gleisbau

Aufgaben, u.a.:

Stahlbau
Brennschneiden
Gleisausbau und Gleisrückbau
Eisenbahnbau
Gleise instand setzen
Schienen und Schwellen wechseln

Entwicklungsmöglichkeiten:

Weiterbildung zum Weichen- oder Fahrbahnmechaniker

Voraussetzung:

Hauptschulabschluss

Und dann?

Dank der DB-Übernahmegarantie erhalten Azubis mit erfolgreichem Ausbildungsabschluss eine Festanstellung.


Kaufleute für Verkehrsservice beraten und betreuen Kunden in Reisezentren, Servicebereichen oder Zügen. Je nach Einsatzgebiet informieren sie Fahrgäste über Reisemöglichkeiten, organisieren den Gepäckservice, unterstützen Reisende mit eingeschränkter Mobilität und sind für den Fahrkartenverkauf verantwortlich. Dazu wissen sie alles zu den Reiseangeboten und zu Sicherheits- und Serviceleistungen im Regional- und Fernverkehr. Die Einführung in die Vertriebssysteme und Tarifgrundlagen sowie die Schulung sozialer Kompetenzen stehen außerdem auf dem Lehrplan. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und ist geschäftsfeldabhängig. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung ist eine Weiterqualifizierung, etwa zum Verkehrsfachwirt möglich.


DB Cargo bietet Ausbildungsjobs für alle, die gerne im Bereich des Schienengüterverkehrs und mit moderner Technik arbeiten möchten.

Diese Ausbildung ist eine der beliebtesten bei der Deutschen Bahn. Zukünftige Lokführer müssen tagtäglich sowohl mit Menschen als auch mit modernster Technik umgehen. Dafür sollten sie verantwortungsbewusst sein und viel Einsatz zeigen. Die Ausbildung dauert, je nach Schulabschluss, drei Jahre. Unsere Lokführer lernen die Regeln des sicheren Bahnbetriebs, das Bilden und Rangieren von Zügen, Fahrzeug-störungen zu erkennen und beseitigen und natürlich, Züge sowohl im Regelbetrieb als auch bei Abweichungen vom Regelbetrieb selbst zu fahren. Nach Beendigung der Ausbildung können sich die Lokführer in vielen anderen Berufen weiterqualifizieren, beispielsweise zum Meister für Bahnverkehr oder zum Fachwirt für Bahnbetrieb. Auch können sie Disponent, Führungskraft für Triebfahrzeugführer oder auch Ausbilder und Trainer werden.

Dauer: 3 Jahre

Abschluss: Eisenbahner(in) im Betriebsdienst (IHK)

Aufgaben:

Sicherer und reibungsloser Bahnbetrieb, Bilden und Rangieren von Zügen, Identifizieren und Beseitigen von Fahrzeugstörungen, Fahren von Zügen sowohl im Regelbetrieb als auch bei Abweichungen vom Regelbetrieb

Entwicklungsmöglichkeiten:

Meister(in) für Bahnverkehr, Fachwirt(in) für den Bahnbetrieb, Disponent(in), Führungskraft für Triebfahrzeugführer(innen), Ausbilder(in) oder Trainer(in)

Zugangsvoraussetzung: Hauptschulabschluss

Und dann?

Dank der DB-Übernahmegarantie erhalten Azubis mit erfolgreichem Ausbildungsabschluss eine Festanstellung