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Schienenanbindung für Fehmarnbeltquerung

Kürzeste Verbindung zwischen Skandinavien und Mitteleuropa

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Mit einem Staatsvertrag haben das Königreich Dänemark und die Bundesrepublik Deutschland den Bau einer festen Verbindung über den Fehmarnbelt vereinbart. Deutschland hat sich verpflichtet, für eine leistungsfähige Schienenanbindung bis Puttgarden zu sorgen.

Die Bahnverbindung über den rund 19 Kilometer breiten Fehmarnbelt zwischen der dänischen Insel Lolland und der Insel Fehmarn in Schleswig-Holstein wird von der Europäischen Union als Vorhaben von hohem Stellenwert betrachtet. 

In den Leitlinien für den Aufbau eines transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) sind die feste Verbindung über den Fehmarnbelt sowie die Eisenbahnstrecken für die landseitige Anbindung in Deutschland und Dänemark in der Liste der vorrangigen Projekte (Anhang III) enthalten.
Das Projekt ist ein wesentliches Element zur Vollendung der zentralen Nord-Süd-Achse zwischen Skandinavien und Mitteleuropa auf der kürzesten Verbindung über die Vogelfluglinie.

Über die feste Fehmarnbeltquerung soll der Güter- und Personenverkehr zwischen Skandinavien und Mitteleuropa schneller, leistungsfähiger und flexibler werden. Insbesondere die elektrifizierte Bahnverbindung soll einen Beitrag zur Verminderung von Kohlendioxid-Emissionen und anderen Umweltbelastungen leisten. Zudem soll die feste Querung den Regionen beiderseits des Belts neue Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Als Vorzugslösung für die Fehmarnbeltquerung gilt bei den Planern eine Brücke, die das bislang größte Brückenbauwerk in Europa werden könnte.

Die Projektverantwortung für die Verbindung von Küste zu Künste über den Fehmarnbelt liegt in dänischer Hand. Das Königreich Dänemark ist zuständig für Errichtung, Betrieb und Finanzierung der Festen Fehmarnbeltquerung. Die Feste Querung soll über Nutzergebühren finanziert werden. Dazu kann das Königreich Dänemark Mautgebühren für die Straßennutzung und Entgelte für die Nutzung der Schienenwege erheben.
Aus den Nutzergebühren werden dann die staatlich verbürgten Kredite zurückgezahlt.

Deutschland finanziert und realisiert die für die feste Querung erforderlichen Hinterlandanbindungen auf deutscher Seite.

Fehmarnbeltquerung - Impressionen entlang der Strecke

Für den Eisenbahnverkehr wird auf dänischer Seite die 119 Kilometer lange Bahnstrecke zwischen Ringsted und Rødby elektrifiziert und der Abschnitt Vordingborg-Rødby zudem zweigleisig ausgebaut. Auf der Storstrømbrücke zwischen den dänischen Inseln Falster und Seeland bleibt die Bahntrasse eingleisig.

Ebenso auf deutscher Seite auf der Fehmarnsundbrücke. Ansonsten wird die 89 Kilometer lange Strecke Lübeck-Puttgarden ebenfalls elektrifiziert und komplett zweigleisig ausgebaut.

Auf den weiteren Seiten informieren wir Sie über

  • den Zeitplan für Planungen und Bau der Schienenanbindung
  • den Stand der Planungen
  • die rechtlichen Rahmenbedingungen für Planfeststellungsverfahren, Schall- und Erschütterungsschutz

Zudem finden Sie hier Informationen für Anwohner und zum Güterverkehr auf der Schiene. Durch die weiteren Seiten navigieren Sie über das Ausklapp-Menü rechts auf dieser Seite.

Daten und Fakten zur bestehenden Strecke Lübeck-Puttgarden:

  • Streckenlänge: 88 Kilometer, eingleisig, nicht elektrifiziert
  • Streckengeschwindigkeit: 120-160 km/h
  • Bahnübergänge: 41
  • Eisenbahnbrücken: 27
  • Straßenbrücken: 27

Ist-Betriebsprogramm 2008/2009:

Personennahverkehr:

  • Lübeck-Neustadt: 19 Züge pro Tag und Richtung
  • Neustadt-Puttgarden: 8 Züge pro Tag und Richtung

Personenfernverkehr:

  • Täglich 7 Züge pro Tag und Richtung

Prognose Betriebsprogramm

Auf Basis des Bundesverkehrswegeplanes (BVWP) 2003 wurde in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung folgende Betriebsprognose den Planungen zugrunde gelegt:

  • Personennahverkehr: 19 Züge pro Tag und Richtung

  • Personenfernverkehr: 11 Züge pro Tag und Richtung

  • Güterverkehr: 75 Züge pro Tag und Richtung

Im Zuge der aktuellen Überprüfung des Bundesverkehrswegeplanes im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wird die Betriebsprognose überprüft. Vorbehaltlich des Abschlusses dieser Überprüfung sind nach Abstimmung mit dem Bundesministerium und dem dänischen Verkehrsministerium die folgenden Prognosedaten für die weiteren Planungen der Schienenhinterlandanbindung anzusetzen:

  • Personennahverkehr

Abschnitt Bad Schwartau – Neustadt (i.H.): 26 Züge pro Tag und Richtung

Abschnitt Neustadt (i.H.) – Fehmarn: 8 Züge pro Tag und Richtung

  • Personenfernverkehr: 11 Züge pro Tag und Richtung

  • Güterverkehr: 39 Züge pro Tag und Richtung

Hinterlandanbindung Feste Fehmarnbeltquerung (FBQ)

Dateiformat: PDF

Dateigröße: 0,66 MB

Letzte Aktualisierung: 25.06.2010

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fehmarnbeltquerung

Weitere Informationen 

Ansprechpartner zum Thema

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Deutsche Bahn AG

Michael Baufeld

Sprecher DB Netze Projektbau

Potsdamer Platz 2

10785 Berlin

Deutschland

Tel.:  +49 (0) 30 297-62722
Fax:  +49 (0) 30 297-61715

Im Internet

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http://www.femern.de/
http://www.bmvbs.de/dokumente/-,302.14371/Artikel/dokument.htm
http://www.schleswig-holstein.de/MWV/DE/Verkehr/FesteFehmarnbeltQuerung/FesteFehmarnbeltQuerung__node.html

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