Deutsche Bahn
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Das Projekt "Grenz Dich nicht aus! Vielfalt verbindet!" gewinnt den DB-Preis des Wettbewerbs 2018

450 Auszubildende engagierten sich bundesweit in 61 Projekten.

Den DB-Preis des diesjährigen Wettbewerbs nahmen die drei Azubis des Teams „Fischköppe“, der Autokraft GmbH aus Bad Oldesloe entgegen. Das Team bedruckte Busse mit dem Slogan „Grenz sich nicht aus! Vielfalt verbindet“ und organisierte zusätzlich ein großes Vielfaltsfest. Damit machen sie nachhaltig auf die gelebte Vielfalt in der Unternehmenskultur der DB aufmerksam.

In diesem Jahr wurden zum ersten Mal die drei Kategorien „Gesellschaftliche Vielfalt“, „Kollegiales Miteinander“, und „Soziales Engagement“ stärker gewichtet und Preise im Rahmen der Kategorien vergeben.

Der erste Platz in der Kategorie „Gesellschaftliche Vielfalt“ ging an „Mischen ist possible“ von DB Fernverkehr aus Köln mit ihrem Projekt „#WirsindMensch#Wirsindgleich“. Das Team organisierte die „größte Umarmung der Welt“ und schrieb dazu einen Rapsong. Gruppenteilnehmer stellten sich mit verbundenen Augen auf den Kölner Hauptbahnhof und ließen sich von Passanten blind umarmen. Jeder Umarmer bekam als Erinnerung ein selbst entworfenes Armband. Damit positionierten sie sich gegen Diskriminierung und Vorurteile.

Der zweite Platz in der Kategorie ging an das Projekt „Von der Ferne in den Fernverkehr“ von der Gruppe „Integrierter Widerstand“

Den ersten Platz in der Kategorie „Kollegiales Miteinander“ belegte das Projekt „Jasmin“ von den „4????“, die einen selbst geschrieben und gerappten Song mit einem Musikvideo produzierten. Die Azubis von DB Fernverkehr aus Nürnberg behandeln darin sehr anschaulich das Thema Mobbing in sozialen Medien und psychische Folgen durch Mobbing. Gleichzeitig zeigen sie jedoch auch Auswege aus der Situation und wollen damit Betroffenen Mut machen.

Auf den zweiten Platz schaffte es „Mission Possible“ mit ihrem Projekt „Gegen Diskriminierung im Arbeitsalltag“.“

Platz eins in der Kategorie „Soziales Engagement“ belegte „Der Weihnachts-Express“ und das Projekt „DB Regio bringt ME(h)R Menschen zu den Weihnachtsmärten“. Die Azubis von DB Regio aus Köln nahmen mobilitätseingeschränkte Reisende in den Fokus und organisierten einen barrierefreien Besuch auf zwei Weihnachtsmärkten für Behinderteneinrichtungen und deren Familienangehörige.

Platz zwei ging an das Projekt „Overcoming Distances“ von der Gruppe „Connecting People“.

Insgesamt haben sich in diesem Jahr bundesweit 450 Auszubildende und über 100 Mentoren mit 61 Projekten beteiligt.

Seit 2000 haben bereits über 12.000 Auszubildende in rund 1.200 Projekten am Wettbewerb „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ mitgewirkt.

Neuer Schirmherr ist Dr. Richard Lutz. Außerdem wird das Projekt von der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, der DEVK-Versicherung, der BAHN-BKK, der Stiftung Bahn-Sozialwerk, den Sparda-Banken, dem Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine und dem Fonds für Soziale Sicherung unterstützt.