Der DB Preis 2019 geht an das Projekt „Opa Adler erzählt: Streitschlichterin Ida IC“

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Der DB Preis 2019 geht an das Projekt „Opa Adler erzählt: Streitschlichterin Ida IC“

Über 520 Auszubildende engagierten sich bundesweit in 75 Projekten.

Den DB-Preis des diesjährigen Wettbewerbs nahmen die acht Azubis des Teams „8-erbahn“, der DB Netz AG und DB Fahrzeuginstandhaltung aus München und Augsburg entgegen. Gemeinsam mit zwei Grundschulen hat das Team das Kinderbuch „Opa Adler erzählt: Streitschlichterin Ida ICE“ erstellt. Damit sensibilisierten sie die Grundschüler für das Thema Mobbing.

Zum zweiten Mal wurden innerhalb der Kategorien „Gesellschaftliche Vielfalt“, „Kollegiales Miteinander“, und „Soziales Engagement“ jeweils zwei Preise vergeben:

In der Kategorie „Gesellschaftliche Vielfalt“ belegte das Team „Gelb-Lila“ von DB Cargo und DB Services aus Hamburg mit ihrem Projekt „Wir fühlen Gelb-Lila“ den ersten Platz. Im Fokus des selbsterstellten Erklärvideos der Gruppe steht das Thema „Intersexualität“. Wie fühlen sich Betroffene im Arbeitsalltag, wie geht die Gesellschaft mit dem Thema um und wie kann jeder einen Beitrag dazu leisten, diese Situation zukünftig zu verbessern? Diese Fragen versucht die Gruppe in kreativer aber gleichzeitig kritischer Art in ihrem Projektfilm zu beleuchten. Damit wollen sie die Aufklärung und Akzeptanz zum Thema „Intersexualität“ bei ihren Arbeitskollegen sicherstellen.

Der zweite Platz in der Kategorie ging an das Projekt „Pink my train“ von der Gruppe „Team Rocket“. Mit ihrem Projektfilm setzt die Gruppe ein klares Zeichen gegen Sexismus am Arbeitsplatz und für Gleichberechtigung. Um besonders auf ihr Projekt aufmerksam zu machen gestaltete die Projektgruppe einen Regionalzug ganz in Pink.

Platz eins in der Kategorie „Kollegiales Miteinander“ belegte das Team „Triple Connect“ von DB Connect aus Frankfurt am Main mit ihrem Projekt „Global Connections“. Rassismus am Arbeitsplatz – das muss doch nicht sein, wie zeigt er sich und was hat er mit der Herkunft einer Person zu tun? Diesen Fragen widmete sich die Gruppe durch mutige Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen. Mit einem Globus wurden die verschiedenen Herkünfte von Kolleginnen und Kollegen dargestellt und gleichzeitig sind vielfältige Erfahrungsberichte zu hören. Die Gruppe zeigt anschaulich auf, dass der Fokus bei der Arbeit auf der Leistung einer Person liegen sollte und nicht auf ihrem Anderssein.

Platz zwei in der Kategorie ging an das Projekt „Nächster Halt: Gewaltfreiheit im Zugverkehr“ von der Gruppe „REGIOnal engagiert“. Mit einem Projektvideo für Kolleginnen und Kollegen macht die Gruppe auf Übergriffe auf Zugpersonal aufmerksam und zeigt u. a. mit dem Hilfetelefon „Ruf Robin“ Möglichkeiten auf, wie man sich hier unterstützen lassen kann.

In der Kategorie „Soziales Engagement“ belegte das Team „Durchstarter“ von DB Fernverkehr aus Leipzig mit ihrem Projekt „DAS Benefizkonzert“ den ersten Platz. Mit unmittelbarer Nähe zur DB organisierte die Gruppe ein Benefizkonzert am 04. November 2018 im historischen Wartesaal des Leipziger Hauptbahnhofs. In Wohnzimmeratmosphäre organisierte die Gruppe den Auftritt von drei Bands und machte mit einem gemeinsamen Bühnenprogramm auf soziales Engagement und Ehrenämter aufmerksam. Unterstützung holte sich die Gruppe von neun Sponsoren: von der DEVK und Bahn-BKK über Partner des Hauptbahnhofs bis zum Jugendparlament. Die Erlöse der Eintrittsgelder und einer Tombola wurden an das Kinderhospiz „Bärenherz“ gespendet.

Der zweite Platz in der Kategorie ging an das Projekt „Happy Mealing – Social Feeling“ von der Gruppe „Lil´ Foodies“. Das Team setzte seine Ausbildungsfähigkeiten direkt ein und entwickelte zwei Aktionsgerichte mit DB Gastronomie, die am 02. und 09. April 2019 in 85 DB Casinos deutschlandweit verkauft wurden. Pro Aktionsgericht wurden 0,50€ an die Stiftungsfamilie gespendet.

Insgesamt haben sich in diesem Jahr bundesweit über 520 Auszubildende und über 110 Mentoren mit 75 Projekten beteiligt – vielen Dank für das tolle Engagement!

Seit 2000 haben bereits über 12.000 Auszubildende in rund 1.200 Projekten am Wettbewerb „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“ mitgewirkt.

Schirmherr ist der DB- Vorstandsvorsitzende Dr. Richard Lutz. Außerdem wird das Projekt von der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft, der DEVK-Versicherung, der BAHN-BKK, der Stiftungsfamilie Bahn-Sozialwerk und Eisenbahn-Waisenhort, den Sparda-Banken, dem Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine und dem Fonds für Soziale Sicherung unterstützt. In diesem Jahr hat außerdem die Deutsche Bahn Stiftung mit ihrem Projekt „Ehrensache“ einen Sonderpreis an das Projekt „Ein schöner Tag in Berlin“ der Gruppe „Azubis bewegen Menschen“ verliehen.

Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt