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25. September 2026, 12:00 Uhr
Nürnberg
Fahrgäste können nun an zehn weiteren Stationen der S-Bahn-Linie S2 zwischen Nürnberg-Sandreuth und Roth barrierefrei ein- und aussteigen • 2027 werden die Zustiege an den Stationen zwischen Nürnberg-Dürrenhof und Fischbach barrierefrei umgebaut • Bayerischer Verkehrsminister Christian Bernreiter und DB-Konzernbevollmächtigter Christoph Kraller bekräftigen weitere Stärkung der S-Bahn Nürnberg 

Die DB InfraGO hat den barrierefreien Umbau der Zustiege an zehn Stationen der S-Bahn Nürnberg pünktlich abgeschlossen. An den Stationen können die Fahrgäste nicht nur stufenlos den Bahnsteig erreichen, sondern nun auch stufenlos und bequem in die S-Bahn einsteigen. Dafür wurden innerhalb von sieben Wochen an den S-Bahn-Stationen Nürnberg-Sandreuth, Nürnberg-Eibach, Nürnberg-Reichelsdorf, Reichelsdorfer Keller, Katzwang, Rednitzhembach und Büchenbach die Gleise angehoben. In Schwabach, Schwabach-Limbach und Roth baute die DB InfraGO die S-Bahnsteige neu. Seit 2023 sind im Rahmen von drei Baustufen 20 Stationen der S-Bahn Nürnberg für den barrierefreien Ein- und Ausstieg umgebaut worden. Der Freistaat Bayern förderte die Maßnahmen mit rund 50 Millionen Euro. 

Im Nürnberger S-Bahn-Netz sind seit 2020 moderne Züge mit einer einheitlichen Einstiegshöhe von 76 Zentimetern im Einsatz. An mehreren Stationen sind die Bahnsteigkanten bis zu 20 Zentimeter höher. Für den stufenfreien Ein- und Ausstieg sind deshalb zahlreiche Umbaumaßnahmen nötig. Im Zuge der Bauarbeiten wurden auch die Bahnsteigausstattungen erneuert und die elektrischen Anlagen einschließlich der Beleuchtung auf den neuesten Stand gebracht. Im Bahnhof Roth werden bis Frühjahr 2027 zudem die Aufzüge erneuert. 2027 baut die DB InfraGO die Zustiege an den S-Bahn-Stationen zwischen Nürnberg-Dürrenhof und Fischbach im Auftrag des Freistaats Bayern barrierefrei aus.

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, vor Ort vertreten durch Ministerialdirektor Thomas Gloßner: „Ich freue mich, dass nach sieben Wochen Sperrung und Schienenersatzverkehr der barrierefreie Ausbau von zehn S‑Bahn‑Stationen zwischen Nürnberg-Sandreuth und Roth pünktlich abgeschlossen wurde und die Züge wieder fahren können. Das ist ein bedeutender Meilenstein für die S-Bahn Nürnberg. Der Freistaat hat die aktuelle Maßnahme mit über 25 Millionen Euro vollständig gefördert und damit den größten Baustein unseres Maßnahmenpakets für eine barrierefreie Mobilität bei der S-Bahn Nürnberg realisiert. Dadurch ermöglichen wir den stufenfreien Ein‑ und Ausstieg für alle Menschen, aber besondere Bedeutung hat die Maßnahme für Fahrgäste mit Mobilitätseinschränkungen, Familien und Reisende mit schwerem Gepäck oder Fahrrädern. Barrierefreies Reisen ist ein zentrales Ziel der bayerischen Staatsregierung. Damit erhöhen wir nicht nur den Komfort, sondern stärken die Attraktivität der S‑Bahn für alle Bevölkerungsgruppen. Und ich kann sagen: Wir bleiben dran. Im Sommer 2027 werden weitere S-Bahn-Stationen zwischen Nürnberg-Dürrenhof und Fischbach barrierefrei gemacht.“ 

Christoph Kraller, DB-Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Bayern: „Mehr als 100.000 Menschen nutzen täglich die Nürnberger S-Bahn. Die S-Bahn wächst weiter und ist wichtige Lebensader für die ganze Metropolregion. Umso wichtiger ist es, dass wir an allen Stationen ein barrierefreies Ein- und Aussteigen ermöglichen. Wir danken dem Freistaat Bayern ausdrücklich für die sehr gute Zusammenarbeit. Die Beauftragung der nächsten Baustufe ist ein wichtiger Schritt für eine weitere Verbesserung der Alltagsmobilität vieler unserer Fahrgäste.“

Andreas Buckreus, Erster Bürgermeister der Stadt Roth: „Durch den barrierefreien Zustieg am Bahnsteig der S2 wird ein weiterer Meilenstein zur Erneuerung des gesamten Rother Bahnhofs hinzugefügt. Weitere Verbesserungsmaßnahmen sollen und werden folgen.“

Barrierefrei in die S-Bahn Nürnberg
Barrierefrei in die S-Bahn Nürnberg
Quelle: Deutsche Bahn AG / Judith Göring
Ebenerdig in die S-Bahn Nürnberg: Darüber freuen sich (von links) der DB-Konzernbevollmächtigte in Bayern, Christoph Kraller, Ministerialdirektor Thomas Gloßner und Andreas Buckreus, Erster Bürgermeister der Stadt Roth. Foto: DB AG/Judith Göhring

 

Zur S-Bahn Nürnberg

Die S-Bahn Nürnberg verfügt auf ihrem derzeit 334 Kilometer langen Streckennetz über 92 S-Bahn-Stationen. Seit Dezember 2024 ist Crailsheim an das S-Bahn-Netz angebunden und die neue S-Bahnstation Forchheim Nord in Betrieb. Um in der Zukunft ein noch besseres umweltfreundliches Mobilitätsangebot im Großraum Nürnberg anzubieten, hat der Freistaat das „Ausbauprogramm S-Bahn Nürnberg“ (AuSbauNü) auf den Weg gebracht, mit dem eine gesamthafte Strategie für den bedarfsgerechten und zukunftsfähigen Ausbau der S-Bahn erarbeitet wird.  Die Verlängerung der S-Bahn von Roth nach Hilpoltstein ist das erste Umsetzungsprojekt des AuSbauNü. Das Projekt hat die Grundlagenermittlung abgeschlossen und startet nun in die Vorplanung. 

21. September 2026, 18:03 Uhr
Passau
RE3 fährt wieder stündlich • 89 Kilometer Gleisarbeiten umgesetzt • 600 Oberleitungsmasten gestellt • Zwei von drei Bauphasen geschafft • Schlussphase bis 12. Dezember

Die Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau hat gleich zwei wichtige Marken erreicht: Nach gut der Hälfte der sechsmonatigen Bauzeit startet das Projekt planmäßig in die dritte und letzte Bauphase. Seit Montag, 21. September, fährt der RE 3 wieder täglich stündlich zwischen München und Plattling. Zwischen Plattling und Passau bleibt der Zugverkehr bis zum Abschluss der Korridorsanierung durch Busse ersetzt. Auch die RB 33 zwischen München und Landshut fährt wieder regulär. Die dritte Phase läuft bis zum 12. Dezember.

„Vor gut drei Monaten sind wir in eine der größten Baustellen Bayerns gestartet. Seitdem haben wir unter anderem 89 Kilometer Gleise modernisiert und 600 neue Oberleitungsmasten aufgestellt. Seit Montag fährt der RE 3 wieder stündlich zwischen München und Plattling. Das ist ein Fortschritt, von dem die Fahrgäste unmittelbar profitieren. Jetzt geht es in die Schlussphase unserer Korridorsanierung“, sagt Projektleiterin Aslihan Gebhart. 

Großer Teil des Bauprogramms bereits umgesetzt

Die Bilanz nach gut drei Monaten zeigt die Dimension der Arbeiten: Bislang wurden auf rund 89 von insgesamt 120 Kilometern Arbeiten an den Gleisen umgesetzt und 85 von 140 Weichen bearbeitet. 600 Oberleitungsmasten stehen bereits. Für die neue Leit- und Sicherungstechnik hat die DB zudem 229 Kabelquerungen hergestellt und rund 220 Kilometer Kabel verlegt.

Auch bei besonders anspruchsvollen Bauwerken sind wichtige Fortschritte erreicht. An der Löwenwand zwischen Schalding und Sandbach sind alle 1.250 Anker gesetzt – die Verankerung der Stützwand ist damit abgeschlossen. Die Arbeiten mit Spritzbeton sind etwa zur Hälfte geschafft. An der Moorstelle bei Osterhofen wurden bislang rund 47.400 Kubikmeter Suspension in den Untergrund eingebracht, um den Baugrund dauerhaft zu stabilisieren.

Bahnhöfe Plattling und Osterhofen machen große Fortschritte

Auch die Modernisierung der Bahnhöfe läuft parallel weiter. In Plattling sind die Bahnsteige 2/3 und 4/5 bereits modernisiert und wieder in Betrieb. Derzeit baut die DB die Bahnsteige 1 und 6/8 weiter um, errichtet ein neues Bahnsteigdach und erneuert die Aufzüge.

In Osterhofen ist die neue Personenunterführung bereits eingebaut. Aktuell entstehen die Zugänge mit Treppen und Aufzugsschächten, parallel werden die neuen Bahnsteige gebaut.

Jetzt beginnt die Schlussphase

Bis zum Abschluss der Korridorsanierung am 12. Dezember gehen die Arbeiten an Gleisen, Oberleitungen, Kabelanlagen, Bahnhöfen sowie der Leit- und Sicherungstechnik mit hoher Intensität weiter. Zwischen Plattling und Osterhofen stehen unter anderem weitere Arbeiten an der Oberleitung und an der Moorstelle an. Vom 23. bis 26. September transportieren Hubschrauber erneut Oberleitungsmasten zu ihren Standorten entlang der Strecke.

Zum Hintergrund

Die DB InfraGO saniert den rund 109 Kilometer langen Korridor zwischen Obertraubling und Passau seit dem 14. Juni 2026 umfassend. Neben Gleisen, Weichen und Oberleitungen werden auch die Leit- und Sicherungstechnik sowie acht Bahnhöfe modernisiert. Ziel ist eine leistungsfähigere und robustere Infrastruktur mit weniger störungs- und baubedingten Einschränkungen in den kommenden Jahren.

09. September 2026, 10:00 Uhr
München
DB schafft mehr Platz im Hauptbahnhof • Personal spürbar aufgestockt • S-Bahnen bis tief in die Nacht • Bewährte Zusammenarbeit mit der Bundespolizei 

Die Deutsche Bahn bereitet sich auf das größte Volksfest der Welt vor. Wenn es am 19. September „O'zapft is!“ heißt und Millionen Festgäste zum Oktoberfest strömen, sorgen die Bundespolizei sowie DB Sicherheit mit 250 zusätzlichen Kräften für eine sichere An- und Abreise. 500 zusätzliche oder verlängerte S-Bahn-Fahrten, intensive Reinigung und ein besonderer Fokus auf verlässliche Aufzüge und Rolltreppen ergänzen die Wiesn-Vorbereitungen. Pünktlich zur Wiesn schafft die DB außerdem trotz Bauarbeiten mehr Platz für Fahrgäste am Münchner Hauptbahnhof. 

Christoph Kraller, Konzernbevollmächtigter der DB für Bayern: „Bei täglich 100.000 zusätzlichen Reisenden wird es auch in den Bahnhöfen voll. Weil dann jeder Quadratmeter zählt, schaffen wir am Hauptbahnhof mehr Platz, stocken unser Personal auf und verbessern die Wegweisung zum Festgelände. Damit alle gut zur Wiesn und wieder heimkommen, braucht es aber auch ein gutes Miteinander: Rücksicht und Besonnenheit machen den Unterschied – auf der Wiesn genauso wie in Zügen und Bahnhöfen.“ 

Steffen Quaas, Leiter der Bundespolizeiinspektion München: „Zur Wiesn gehört für viele die Fahrt mit der Bahn genauso dazu wie Maß und Brezn. An den Wiesn-Tagen sind Bahnhöfe und Züge voll – und genau dort sind wir gemeinsam mit unserem Sicherheitspartner DB Sicherheit verstärkt präsent. Wir kennen uns, wir kennen die Abläufe und wir können uns aufeinander verlassen. So tragen wir dazu bei, dass alle sicher zur Wiesn und auch wieder gut nach Hause kommen.“

Mehr Platz und Fahrgastlenkung am Hauptbahnhof

Am Hauptbahnhof werden gleich mehrere Bauflächen wieder für Fahrgäste zur Verfügung stehen: So beschleunigt DB InfraGO die Arbeiten an der neuen Verbindung von der Gleishalle zum Starnberger Flügelbahnhof und öffnet sie rechtzeitig zur Wiesn für Fahrgäste. Die bisherigen Zugänge über die alte Schalterhalle bleiben während der Wiesn zusätzlich geöffnet. Zudem ist im Bereich der Gleise 26 und 27 im Flügelbahnhof ein großer umzäunter Bereich bereits wieder für Reisende freigegeben. Mehr Platz auch in der Gleishalle: Am teilgesperrten Bahnsteig 18/19 unterbricht die DB InfraGO die Arbeiten für die 2. Stammstrecke. In den nächsten Tagen wird der Bahnsteig extra für die Wiesn provisorisch wieder so weit hergestellt, dass er komplett nutzbar ist. 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Monitoring und aktiver Fahrgastlenkung. Rund 25 Prozent mehr Mitarbeitende von DB Sicherheit als im Vorjahr und zusätzlich über 20 Reisendenlenker sind dafür im Einsatz und unterstützen auch bei der Zugabfertigung. In der Leitzentrale des Bahnhofs hilft spezielle Software dabei, hoch ausgelastete Bereiche schneller zu erkennen. Das ermöglicht es, Mitarbeitende gezielt dorthin zu schicken, wo sie gebraucht werden. Zusätzlich hat DB InfraGO an neuralgischen Stellen wie Gleis 11 oder dem Starnberger Flügelbahnhof gut sichtbare Bodenmarkierungen angebracht, die zum Weitergehen animieren, und die Wegeleitung zu Ausgängen und zur Festwiese mit großen Bannern erweitert. Gemeinsam mit Ansagen in ankommenden Zügen erleichtert das den Fahrgästen die schnelle Orientierung. 

Mehr S-Bahnen und enge Zusammenarbeit von DB Sicherheit und Bundespolizei

Neben dem Hauptbahnhof ist der Wiesn-Bahnhof Hackerbrücke wieder Dreh- und Angelpunkt für die Fahrt zur Festwiese. Im Minutentakt halten hier Züge der S-Bahn München, die erneut offizieller Mobilitätspartner des Oktoberfests ist. Um den Andrang zu bewältigen, fahren alle Linien bis tief in die Nacht im 20-Minuten-Takt. Insgesamt gibt es mehr als 500 zusätzliche oder verlängerte Fahrten, finanziert durch die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) im Auftrag des Freistaats. Auch DB Regio bietet in Spitzenzeiten zusätzliche Kapazitäten durch längere Züge. (Hinweis: Auf einzelnen Strecken fahren baubedingt weniger Züge als üblich)

Allein an der Hackerbrücke sind bis zu 60 Kräfte von DB Sicherheit im Einsatz, um Fahrgäste zu lenken, die Abfertigung zu unterstützen und für Ordnung zu sorgen. Entlang der Stammstrecke und in den S-Bahnen sind die Teams ebenfalls verstärkt präsent. Gemeinsam mit der Bundespolizei setzt die DB dabei auf Prävention, damit der Betrieb stabil läuft: Dazu zählen Kontrollen zum Mitnahmeverbot von Bierkrügen, Glasflaschen und Luftballons. Gerade aufsteigende Luftballons haben in der Vergangenheit Kurzschlüsse an der Oberleitung und Sperrungen verursacht. Über Aushänge, Fahrgastfernsehen und Durchsagen weist die DB daher intensiv auf das Verbot hin. An der Hackerbrücke ist zudem wieder eine Kameradrohne stationiert: Bei Personen im Gleis hilft sie, die Lage schneller einzuschätzen, damit der Zugverkehr möglichst rasch wieder anlaufen kann. 

Mehr Sauberkeit und zusätzliche Serviceangebote 

Wo viele Menschen unterwegs sind, fällt viel Abfall an. Deswegen sind die Reinigungsteams der DB InfraGO zur Wiesn rund um die Uhr im Einsatz. Insbesondere zwischen Marienplatz und Hackerbrücke wird fast durchgehend gereinigt, aber auch auf der restlichen Stammstrecke sind die Teams deutlich öfter anzutreffen. Für die Sauberkeit in den Zügen stockt die S-Bahn München das eingesetzte Personal auf. Insbesondere in der Unterwegsreinigung sind bis spät nachts zusätzliche Mitarbeitende im Einsatz. Die Erreichbarkeit des „What’s schmutzig“ Services, mit dem Fahrgäste Verschmutzungen via WhatsApp melden können, ist während der Wiesn jeweils bis Mitternacht ausgeweitet. Im Hauptbahnhof bietet die DB außerdem neben den Schließfächern wieder die zusätzliche Gepäckaufbewahrung im Bereich des ehemaligen Intercity-Hotels.

Tipps und Hinweise für Bahnreisende zum Oktoberfest 
  • Rücksicht nehmen: Die DB bittet alle Fahrgäste, gelassen zu bleiben, aufeinander Rücksicht zu nehmen und anderen mit Respekt zu begegnen.
  • Z’ Fuaß samma schnella: In der Gleishalle der Beschilderung zur Festwiese folgen. Der Weg zu Fuß ist oft schneller als die Weiterfahrt mit dem ÖPNV.
  • Den ganzen Bahnsteig nutzen: Bei längeren Zügen lohnt es sich, den gesamten Bahnsteig zu nutzen. Gerade am Hauptbahnhof ist in den vorderen Zugteilen oft noch Platz, während es hinten bereits sehr voll ist.
  • Luftballons auf der Festwiese lassen: Aufsteigende Luftballons aller Art können bei Kontakt mit der 15.000-Volt-Oberleitung Kurzschlüsse verursachen und den Bahnverkehr stark beeinträchtigen. Die Mitnahme ist deshalb verboten.
  • Möglichst ohne großes Gepäck reisen: Größere Taschen und Rucksäcke sind auf der Festwiese nicht erlaubt. Wer dennoch Gepäck dabeihat, kann Schließfächer oder die zusätzliche Gepäckaufbewahrung im Bereich des ehemaligen Intercity-Hotels nutzen. In Spitzenzeiten kann es zu Wartezeiten kommen.
  • Günstig in der Gruppe fahren: Auch ohne Deutschland-Ticket geht es günstig zur Wiesn. Für Kleingruppen zum Beispiel mit der MVV-Gruppen-Tageskarte: Für 19,70 Euro in der Zone M sind bis zu fünf Personen bis 6 Uhr des Folgetages im Stadtgebiet unterwegs.
  • Ausweis nicht vergessen: Personalisierte DB- und MVV-Tickets sind nur zusammen mit einem Ausweis gültig.
  • Bierkrüge gehören ins Festzelt: Die Mitnahme von Bierkrügen ist verboten und wird von DB Sicherheit und Bundespolizei kontrolliert. Gekaufte Bierkrüge können verpackt mitgenommen werden.
  • Fahrräder möglichst vermeiden: Während der An- und Abreise kann es in den S-Bahnen sehr voll werden. Die Mitnahme von Fahrrädern ist deshalb je nach Auslastung nicht immer möglich.

 

Weitere Informationen der S-Bahn München unter www.s-bahn-muenchen.de/oktoberfest   Tipps und Hinweise zum Wiesn-Besuch unter: www.muenchen.travel/artikel/muenchen-tipps-fuer/oktoberfest-tipps 

17. September 2026, 14:00 Uhr
München
Tunnelbohrmaschine baut rund drei Kilometer langen Erkundungs- und Rettungsstollen • Start am Tunnelportal West an der Donnersbergerbrücke • Verkehrsminister, Tunnelpatin und Baupartner geben gemeinsam Startsignal 

 „Donna Maria“ ist gestartet: Mit einer sogenannten Tunnelandrehfeier am Tunnelportal West hat heute der erste maschinelle Tunnelvortrieb der 2. Stammstrecke München begonnen. Die rund 178 Meter lange und etwa 700 Tonnen schwere Tunnelbohrmaschine stellt in den kommenden Monaten in bis zu 40 Metern Tiefe den rund drei Kilometer langen Erkundungs- und Rettungsstollen von der Donnersbergerbrücke in Richtung Marienhof her. 

Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand Infrastrukturplanung und -projekte der DB InfraGO AG: „Donna Maria ist die erste Pfadfinderin der 2. Stammstrecke. Sie fährt voraus, erkundet den Münchner Untergrund und liefert wichtige Erkenntnisse für die größeren Maschinen, die später die beiden Verkehrstunnel bauen. Wir schaffen mit dem ersten maschinellen Tunnelvortrieb des Projekts auch die Grundlage für die nächsten großen Tunnelbauetappen. Der Fortschritt wird ab jetzt Meter für Meter sichtbar.“

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Der heutige Tunnelanstich für den Rettungsstollen ist ein Meilenstein beim Bau der 2. S-Bahn-Stammstrecke – dem zentralen Infrastrukturprojekt für den Nahverkehr in München und der Region. Bund und Freistaat beteiligen sich in erheblichem Umfang an der Finanzierung, denn die Bedeutung der Maßnahme kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die 2. Stammstrecke schafft Platz für zusätzliche Züge und entlastet das bestehende System – mit spürbaren Verbesserungen für die Fahrgäste und positiven Auswirkungen auf weite Teile Bayerns!“

Verena Dietl, Dritte Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München: „Wer das S-Bahn-System täglich nutzt, spürt es deutlich: Die erste Stammstrecke stößt an ihre Grenzen. Wenn sich Donna Maria jetzt unter der Stadt nach vorne gräbt, kommen wir der Entlastung Schritt für Schritt näher. Das verlangt den Menschen noch einen langen Atem ab. Aber am Ende steht eine S-Bahn, auf die sich die Münchner*innen beim Weg zur Arbeit, in die Schule und zu ihren Familien wieder verlassen können.“

Prof. Dr. Michael Blaschko, Vorstand Wayss & Freytag Ingenieurbau AG: „Wir freuen uns, unsere jahrzehntelange Erfahrung im maschinellen Schildvortrieb hier wieder einbringen zu dürfen: Mit der 700 Tonnen schweren Donna Maria werden wir uns sicher und umweltverträglich durch den Münchner Untergrund graben.“

Tunnelpatin Ann-Kathrin Jandt-Bernreiter: „Es ist eine sehr große Ehre für mich, die Patenschaft für den ersten Rettungs- und Erkundungsstollen der 2. S-Bahn-Stammstrecke zu übernehmen. Auch mit innovativer Technik bleibt der Tunnelbau eine besondere Aufgabe. Deshalb wünsche ich allen Beteiligten einen stets unfallfreien Bauverlauf.“Hintergrund

Die sogenannte Mixshield-Maschine wurde gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft Tunnel Hauptbahnhof und dem Hersteller Herrenknecht entwickelt und speziell auf die anspruchsvollen Bodenverhältnisse im Münchner Untergrund ausgelegt.

Der Name „Donna Maria“ wurde von Bürgerinnen und Bürgern vorgeschlagen und in einer öffentlichen Abstimmung gewählt. „Donna“ steht für die Donnersbergerbrücke, „Maria“ für den Marienhof – Start und Ziel der bevorstehenden Reise. Zugleich spielt der italienische Klang darauf an, dass München häufig als nördlichste Stadt Italiens bezeichnet wird. 

Für die 2. Stammstrecke kommen insgesamt sechs Tunnelbohrmaschinen zum Einsatz. Nach Donna Maria folgen ab 2028 die größeren Maschinen für die beiden S-Bahn-Verkehrstunnel.

14. Juli 2026, 14:00 Uhr
Oberstdorf
Planung und Umsetzung erfolgten in Rekordzeit • Modernste Stellwerkstechnik sorgt für einen effizienteren Bahnbetrieb • Investitionen von rund 50 Millionen Euro 

Die DB InfraGO hat am Wochenende die neuen elektronischen Stellwerke in Oberstdorf und Fischen erfolgreich in Betrieb genommen. Damit ist die Leit- und Sicherungstechnik auf der Strecke zwischen Immenstadt und Oberstdorf grundlegend modernisiert. Die Umsetzung des Projekts erfolgte in außergewöhnlich kurzer Zeit in enger Zusammenarbeit mit Hitachi, dem Lieferanten der Stellwerkstechnik. Nach dem Ausfall des alten Stellwerks in Oberstdorf Ende 2024 wurde das Projekt Anfang 2025 gestartet und innerhalb von anderthalb Jahren realisiert. Normalweise dauern Stellwerksprojekte dieser Art rund sechs bis sieben Jahre. Insgesamt investierte die DB rund 50 Millionen Euro in die neue Technik.

Die Inbetriebnahme der neuen Stellwerke bedeutet einen Modernisierungsschub für den Bahnverkehr im Allgäu. Signale und Weichen werden ab sofort zentral und per Mausklick aus dem Stellwerk in Immenstadt gesteuert. Die neue Technik sorgt damit für einen effizienteren Betrieb auf der auch für den Tourismus so wichtigen Strecke. Am Sonntag konnte zum ersten Mal ein ICE L nach Oberstdorf fahren. Die erfolgreiche Inbetriebnahme der Stellwerke war die Voraussetzung dafür. 

Das Infrastrukturprojekt umfasst neben dem Neubau der Stellwerke in Oberstdorf und Fischen zahlreiche weitere Maßnahmen entlang der Strecke, die auch in den nächsten Monaten noch fortgesetzt werden:

  • Anpassungen weiterer Stellwerke in der Region
  • Umbau von Bahnübergängen
  • Modernisierung von Signalanlagen und Kabeltechnik
  • Verbesserungen für Reisende an der Verkehrsstation Fischen
  • Bau eines Außenbahnsteiges in Altstädten

Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG: „Wir haben mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der neuen Stellwerke in Oberstdorf und Fischen nun modernste Stellwerkstechnik auf einer Regionalstrecke im Einsatz. Planung und Umsetzung erfolgten dabei in Rekordzeit. Die neue Technik ist ein wichtiger Baustein für einen zukunftsfähigen Bahnverkehr im Allgäu – genauso wie die aktuell laufenden Bahnhofsprojekte in Kempten, Immenstadt und Sonthofen.“ 

Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Mit der in nur anderthalb Jahren fertiggestellten modernen Stellwerkstechnik in Oberstdorf und Fischen hat die DB InfraGO AG zusammen mit der Firma Hitachi eindrucksvoll bewiesen, dass Planung und Umsetzung eines solch komplexen Projektes in Deutschland geradezu rekordverdächtig schnell möglich sind. Voraussetzung hierfür war, dass alle Beteiligten von Anfang an gemeinsam, engagiert und lösungsorientiert an einem Strang gezogen haben. Von dieser zukunftssicheren Infrastruktur profitieren nicht nur Reisende und Pendlerinnen und Pendler, sondern auch die hiesige Wirtschaft und der Tourismus. Als Bund haben wir sehr gerne die erforderlichen finanziellen Mittel für den Stellwerksneubau zur Verfügung gestellt. Die neuen Stellwerke tragen zu einem leistungsfähigerem Bahnverkehr im Allgäu bei.“

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Das ist eine hervorragende Nachricht für die Region. Oberstdorf ist eine der wichtigsten Tourismusdestinationen in Bayern mit mehr als 2,7 Millionen Übernachtungen pro Jahr. So ein wichtiger Ort verdient beste Erreichbarkeit. Mit der Modernisierung der Stellwerke in Oberstdorf und Fischen ist nun ein wichtiger Schritt getan und ich hoffe, dass auch die weiteren Infrastrukturmaßnahmen zwischen Immenstadt und Oberstdorf schnell umgesetzt werden. Seitens des Freistaats haben wir die DB mit der Planung zahlreicher Maßnahmen beauftragt. Dazu gehören die Elektrifizierung, die Anhebung der Höchstgeschwindigkeit, ein zweigleisiger Begegnungsabschnitt und der neue Haltepunkt Sonthofen – Rieden.“