Artikel: Bauarbeiten im Juni beeinträchtigen S-Bahn und Werdenfelsbahn
Arbeiten für 2. Stammstrecke • Bau eines neuen Überwerfungsbauwerks am Westkreuz • Gleis- und Weichenerneuerung in Giesing und Unterhaching
Im Juni müssen sich Fahrgäste der S-Bahn München und der Werdenfelsbahn auf Fahrplanänderungen einstellen. Grund sind Bauarbeiten für die Instandhaltung und den Ausbau der Infrastruktur. Betroffen von größeren Baumaßnahmen sind im Juni neben der Stammstrecke die Außenäste der Linien S3, S5, S6 und S8. Auch im Mai stehen noch weitere Baumaßnahmen an, Informationen hierzu in unserer Presseinformation vom 21. April.
Größere Bauarbeiten auf der Stammstrecke
Freitag, 12. Juni (22:15), bis Montag, 15. Juni (4:00): Weniger Linien durch die Stammstrecke und Ausfall zwischen Trudering und Ostbahnhof
DB InfraGO arbeitet am Leuchtenbergring und am Ostbahnhof für die 2. Stammstrecke und baut unter anderem Hilfsbrücken für eine Baustellenunterführung sowie ein Gleismonitoring ein. Dadurch können in der Stammstrecke nur die Linien S1, S2, S3 und S5 verkehren. Zwischen Trudering und Ostbahnhof entfallen die S-Bahnen.
Die Linien S3, S5, S7 verkehren regulär.
S1: Der Halt Leuchtenbergring entfällt.
S2: fährt durch die Stammstrecke, ist aber von anderen Bauarbeiten betroffen und wird zwischen Ostbahnhof und Markt Schwaben durch Busse ersetzt.
S4: Die S-Bahnen fahren nur zwischen Geltendorf und Pasing.
S6: Die Linie ist zusätzlich von Bauarbeiten am Westkreuz betroffen und verkehrt im Westen nur zwischen Tutzing und Gauting sowie zwischen Westkreuz und Hauptbahnhof (ohne Halt ab/bis Pasing). Im Osten fahren die Züge nur zwischen Ebersberg und Trudering, wo Anschluss an die U2 besteht.
S8: Die Linie ist zusätzlich von Bauarbeiten am Westkreuz betroffen und verkehrt nur zwischen Herrsching und Harthaus sowie zwischen Ostbahnhof und Flughafen (ohne Halt am Leuchtenbergring).
Ende des Expander-Inhaltes
Samstag, 20. Juni, und Sonntag, 21. Juni, jeweils 4 bis 16 Uhr: Weniger Linien durch die Stammstrecke
DB InfraGO setzt die Arbeiten für die 2. Stammstrecke im Bereich Ostbahnhof und Leuchtenbergring fort. Dadurch können in der Stammstrecke nur die Linien S2 und S8 sowie ab/bis Hauptbahnhof auch die S1 verkehren. Die übrigen Linien beginnen/enden vorzeitig:
Die Linien S7 und S8 verkehren regulär.
S1: fährt nur zwischen Freising/Flughafen und Hauptbahnhof ohne Halt an der Hackerbrücke.
S2: fährt auf dem regulären Linienverlauf, jedoch ist am Ostbahnhof ein Umstieg erforderlich und die Halte Riem und Leuchtenbergring entfallen.
S3: verkehrt nur zwischen Mammendorf und Ostbahnhof sowie Deisenhofen und Holzkirchen. Wegen anderer Bauarbeiten wir die S3 ab Deisenhofen via Solln bis Pasing umgeleitet und zwischen Ostbahnhof und Deisenhofen besteht Ersatzverkehr (siehe unten).
S4: verkehrt nur zwischen Geltendorf und Pasing.
S5: verkehrt nur zwischen Kreuzstraße und Giesing. Fahrgäste können alternativ den S3-Ersatzverkehr zwischen Giesing und Ostbahnhof nutzen oder in Giesing und Neuperlach Süd die U-Bahn.
S6: verkehrt nur zwischen Tutzing und Pasing sowie zwischen Trudering und Ebersberg. Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Ostbahnhof und Trudering.
Ende des Expander-Inhaltes
Größere Bauarbeiten im Außenbereich
Montag, 1. Juni (21:20), bis Montag, 15. Juni (4:40): Bauarbeiten am Westkreuz mit Sperrungen auf Linienabschnitten der S6, S8 und des Regionalverkehrs
Am Westkreuz entsteht ein neues Überwerfungsbauwerk, also eine kreuzungsfreie Überführung der S-Bahnstrecken. Dadurch können die Züge ab Ende 2027 unabhängig voneinander fahren - aktuell kreuzen sich am Westkreuz die S6 stadtauswärts und die S5 und S8 stadteinwärts und müssen dadurch mitunter aufeinander warten. Die Bauarbeiten im Juni sind in unterschiedliche Phasen unterteilt. Der Regionalverkehr der Werdenfelsbahn ist im gesamten Bauzeitraum unterbrochen. Bei der S-Bahn ist unter der Woche jeweils nur einer von zwei Linienästen betroffen: So fährt an den Wochentagen der ersten Woche die S8 regulär und an den Wochentagen der zweiten Woche verkehrt die S6 regulär. An den Wochenenden sind beide Linien zeitgleich unterbrochen.
Details zum S-Bahn-Verkehr
Die Arbeiten starten bereits in der Nacht auf 2. Juni. Zwischen 0:30 und 3 Uhr besteht Ersatzverkehr zwischen Pasing und Gauting/Harthaus. Anschließend gibt es folgende Bauphasen:
Dienstag, 2. Juni (3 Uhr) bis Freitag, 5. Juni (22:30 Uhr)
S6: Die S-Bahnen werden zwischen Pasing und Gauting durch Busse ersetzt (ohne Halt am Westkreuz).
S5/S8: Die Züge verkehren regulär ohne Einschränkungen.
Wochenende Freitag, 5. Juni (22:30 Uhr) bis Montag, 8. Juni (4 Uhr)
S6: Die S-Bahnen entfallen zwischen Westkreuz und Gauting. Es besteht Ersatzverkehr zwischen Pasing und Gauting. Da die Ersatzbusse nicht am Westkreuz erhalten, erfolgt der Umstieg in Pasing.
S8: Die S-Bahnen werden zwischen Pasing und Harthaus durch Busse ersetzt.
Montag, 8. Juni (4 Uhr) bis Freitag, 12. Juni (22:30 Uhr)
S6: Die Züge verkehren regulär ohne Einschränkungen.
S8: Die S-Bahnen werden zwischen Westkreuz und Harthaus durch Busse ersetzt. Der Ersatzverkehr fährt tagsüber alle zehn und ab dem späten Abend alle 20 Minuten. Die aus München kommenden Züge der S8 verkehren ab Westkreuz weiter über die Gleise der S6 bis Gauting und fahren von dort zurück nach München/Flughafen. Die S5 beginnt/endet in Pasing.
Wochenende Freitag, 12. Juni (22:30 Uhr) bis Montag, 15. Juni (4 Uhr)
Die Züge verkehren wie am Wochenende 5. bis 8. Juni (siehe oben).
Details zum Regionalverkehr
Es fahren keine Regionalzüge zwischen München und Starnberg:
RE 61 |RE 62: An Fronleichnam (4. Juni), dem darauffolgenden Brückentag und den beiden Wochenenden entfallen die Züge beider RE-Linien im Abschnitt zwischen München und Weilheim. An den übrigen Tagen entfallen die Züge die RE-Linien zwischen München und Garmisch-Partenkirchen.
RB 6 | RB 65 | RB 66: Die Züge der RB-Linien entfallen im gesamten Zeitraum auf dem Abschnitt zwischen München und Starnberg.
Alternative Fahrtmöglichkeiten:
Vom 2. Juni (3 Uhr) bis 8. Juni (4 Uhr) sowie vom 12. Juni (22:30 Uhr) bis 15. Juni (4 Uhr): Busersatzverkehr zwischen Starnberg und München Hbf mit Halt an der Donnersbergerbrücke. Die Fahrzeiten der Busse sind an den Umsteigebahnhöfen auf den Fahrplan der Regionalzüge abgestimmt.
Vom 8. Juni (4 Uhr) bis 12. Juni (22:30): S6 ab Starnberg.
Ende des Expander-Inhaltes
Mittwoch, 17. Juni (22:20 Uhr), bis Dienstag, 7. Juli (4 Uhr): Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr zwischen Ostbahnhof und Deisenhofen bzw. Perlach
DB InfraGO erneuert die Gleise im Bereich Giesing und installiert in Unterhaching neue Weichen. Die dortigen Weichen wurden im Jahr 2025 ausgebaut, nachdem damals Mängel festgestellt wurden, die eine Sperrung der Strecke zwischen Unterhaching und Deisenhofen erforderlich machten. Um den Bahnverkehr möglichst rasch wieder aufnehmen zu können, wurden die betroffenen Weichen zunächst entfernt. Jetzt baut DB infraGO neue Weichen ein, die wieder einen flexibleren und robusteren S-Bahn Betrieb ermöglichen. Die Arbeiten haben Auswirkungen auf die S-Bahn-Linien S3 sowie S5 und sind in zwei Phasen aufgeteilt:
Phase 1: Mittwoch, 17. Juni (22:20 Uhr) bis Montag, 29. Juni (4 Uhr)
S3: Die S-Bahnen entfallen zwischenOstbahnhof und Deisenhofen. Alternativ besteht ein Busersatzverkehr im 20-Minuten-Takt. Tagsüber bis ca. 20 Uhr sorgen zusätzliche Busse zwischen Ostbahnhof und Taufkirchen auf diesem Teilabschnitt für einen 10-Minuten-Takt. Die S3 Holzkirchen fährt im Halbstundentakt und wird ab Deisenhofen über Solln nach Pasing (ohne Halt am Harras sowie ohne Halt zwischen Heimeranplatz und Pasing) umgeleitet und fährt von dort zurück nach Holzkirchen. Die S20 entfällt. Die S3 Mammendorf beginnt/endet am Ostbahnhof.
S5: fährt nur zwischen Pasing und Ostbahnhof sowie zwischen Kreuzstraße und Giesing. In Perlach gelten geänderte Abfahrtszeiten. Fahrgäste können in Giesing alternativ den Ersatzverkehr der S3 nutzen oder in Giesing bzw. Neuperlach Süd die U-Bahn nehmen.
Phase 2: Montag, 29. Juni (4 Uhr) bis Dienstag, 7. Juli (4:40 Uhr)
S3: Die Linie verkehrt in zwei getrennten Abschnitten mit Umstieg am Ostbahnhof. Im östlichen Abschnitt zwischen Ostbahnhof und Holzkirchen fährt die S3 nur im 40-Minuten-Takt. Im westlichen Abschnitt zwischen Mammendorf und Ostbahnhof fahren die Züge nach dem regulären Fahrplan.
S5: fährt nur zwischen Perlach und Kreuzstraße. Für Fahrgäste ist ein Ersatzverkehr zwischen Perlach und Ostbahnhof unterwegs. Alternativ kann in Neuperlach Süd auch die U5 genutzt werden.
Ende des Expander-Inhaltes
Informationen zu diesen und weiteren Fahrplanänderungen
Neben den oben genannten Bauarbeiten kommt es auch auf weiteren Linien zu Fahrplanänderungen im Monat Juni. Dies gilt beispielsweise für die Linie S7, auf der eszu unterschiedlichen Einschränkungen mit Fahrplanänderungen und insbesondere ab Mitte Juni auch zu Ersatzverkehr in vielen Nächten bis 14. Juli kommt (Infos unter s-bahn-muenchen.de/s7). Eine Gesamtübersicht aller S-Bahn-Bauarbeiten gibt es auf s-bahn-muenchen.de/baustellen.
Die S-Bahn informiert auf ihrer Webseite und im Fahrgastfernsehen sowie in der Online-Fahrplanauskunft über die geänderten Fahrpläne. Je nach Baumaßnahme und Station informieren teilweise auch große Informations-Stelen bzw. Plakate vor Ort über die Auswirkungen. Die S-Bahn München setzt während der Bauarbeiten an einigen Bahnhöfen zudem Mitarbeitende ein, die Auskünfte geben und über den Ersatzverkehr informieren. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.
Details gibt es rechtzeitig vor Beginn der jeweiligen Baumaßnahmen unter s-bahn-muenchen.de/baustellen bzw. zum DB-Regionalverkehr unter bahn.de/bauarbeiten.
Fortführung der Bauarbeiten aus dem Mai
Neben den obigen Baumaßnahmen laufen im Juni auch noch Bauarbeiten auf den Strecken der S1 und der S2, die bereits im Mai begonnen hatten. Alle Informationen dazu in der Presseinformation.
21. Mai 2026, 11:30 Uhr
Schwanau
Artikel: 178 Meter Hightech für München: Erste Tunnelbohrmaschine der 2. Stammstrecke fertig
Werksabnahme beim Hersteller Herrenknecht • Start des maschinellen Tunnelbaus im September • Öffentlichkeit darf Namen für TBM mitbestimmen
Die erste Tunnelbohrmaschine (TBM) für den Bau der 2. Stammstrecke München steht bereit: Der Hersteller Herrenknecht hat die Maschine heute dem Bauherrn DB InfraGO vorgestellt und an die ARGE Tunnel Hauptbahnhof übergeben. Damit rückt der Start des maschinellen Tunnelbaus für eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands näher. Die TBM wird nun in Einzelteile zerlegt, zur Startbaugrube nahe der Donnersbergerbrücke transportiert und dort wieder aufgebaut. Ab September soll sie einen rund drei Kilometer langen Rettungstunnel herstellen. Dieser dient auch als Erkundungsstollen für die späteren Verkehrstunnel der 2. Stammstrecke.
„Die erste Tunnelbohrmaschine ist unser Pfadfinder. Mit ihr gewinnen wir wichtige Erkenntnisse über den Münchner Untergrund und können damit den Einsatz der Tunnelbohrmaschinen für die noch größeren Verkehrstunnel vorbereiten“, sagt Gesamtprojektleiter Kai Kruschinski-Wüst.
Die Spezialmaschine ist rund 178 Meter lang, etwa 700 Tonnen schwer und hat einen Durchmesser von fünf Metern. Entwickelt wurde sie eigens für die anspruchsvollen Bedingungen unter der Münchner Innenstadt. Die Tunnel der 2. Stammstrecke verlaufen in mehr als 40 Metern Tiefe unter dem Grundwasserspiegel und führen stellenweise dicht unter bestehenden S- und U-Bahn-Linien hindurch.
178 Meter lang, 5 Meter Durchmesser, 700 Tonnen schwer: Werksabnahme der ersten Tunnelbohrmaschine der 2. Stammstrecke heute im Herrenknecht-Werk
Tunnelbohrmaschine der 2. Stammstrecke
Zum Einsatz kommt deshalb eine sogenannte Mixshield-Tunnelbohrmaschine, die von der ARGE Tunnel Hauptbahnhof gemeinsam mit Herrenknecht entwickelt wurde. Zur Arbeitsgemeinschaft gehören die Unternehmen Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, die Firmengruppe Max Bögl, Ed. Züblin AG sowie Bauer Spezialtiefbau.
Die TBM stabilisiert den Boden bereits während des Vortriebs und gilt daher als besonders setzungsarm: Im Bohrkopf wird das Erdreich mit einer Stützflüssigkeit vermischt, um den Druck im Untergrund präzise zu steuern. So können Setzungen an der Oberfläche minimiert werden – ein entscheidender Faktor beim Tunnelbau unter dicht bebautem Stadtgebiet. Während sich die Tunnelbohrmaschine nach vorne arbeitet, entsteht direkt dahinter bereits der fertige Tunnel: Aus tonnenschweren Betonsegmenten – sogenannten Tübbingen – setzt die Maschine Ring für Ring die Tunnelröhre zusammen.
Insgesamt entstehen sechs Tunnelröhren: je zwei Verkehrstunnel aus Westen und Osten in Richtung Innenstadt sowie zwei Erkundungs- und Rettungstunnel. Der Vortrieb für den ersten Verkehrstunnel soll voraussichtlich 2028 starten.
Die DB lädt die Münchner:innen ein, der ersten TBM der 2. Stammstrecke einen Namen zu geben: Ab Sommer können Bürger:innen Vorschläge einreichen und anschließend online über ihre Favoriten abstimmen. Details zum Beteiligungsprozess stellt die DB in Kürze vor.
Die DB betreibt mit mehr als 750 Eisenbahntunneln und rund 650 Kilometern Gesamtlänge eines der größten Tunnelnetze Europas.
Mit dem Projekt 2. S-Bahn-Stammstrecke München wollen DB, Stadt, Freistaat und der Bund die S-Bahn leistungsstärker, zuverlässiger und attraktiver machen und mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern. Die Inbetriebnahme soll zwischen 2035 und 2037 erfolgen.
Werksabnahme der ersten Tunnelbohrmaschine
von
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Ende des Sliders
29. April 2026, 12:30 Uhr
Nürnberg/Regensburg
Artikel: Halbzeit: Korridorsanierung Nürnberg – Regensburg liegt im Plan
Hälfte des Bauprogramms geschafft • Gerd-Dietrich Bolte: „Wir arbeiten an allen Gewerken im Zeitplan“ • Strecke wird langfristig stabiler und pünktlicher • Ersatzverkehr bringt Fahrgäste zuverlässig ans Ziel
Wichtiger Meilenstein bei der Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg: Die DB InfraGO AG hat die Hälfte des umfangreichen Bauprogramms erfolgreich absolviert. Die Bauteams haben bereits rund 87 Kilometer Gleis, zwölf Kilometer Oberleitung und 39 Weichen erneuert. Auch an den 20 Stationen kommen die Arbeiten planmäßig voran. Die Abrissarbeiten konnten die Teams bereits im letzten Monat an nahezu allen Bahnhöfen abschließen. Bahnsteige und Personenunterführungen wurden in großem Umfang bereits neu gebaut. Die komplexen und hochspezialisierten Baumaßnahmen zur Stabilisierung des 37 Meter hohen Deininger Damms verlaufen ebenfalls nach Plan und sind weit fortgeschritten.
Verschafften sich vor Ort einen Eindruck von den Bauarbeiten: (von links) Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand Infrastrukturplanung und -projekte DB InfraGO, Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter und Hans Schmid, Bürgermeister von Laaber.
Gerd-Dietrich Bolte, Vorstand Infrastrukturplanung und -projekte DB InfraGO: „Wir arbeiten an allen Gewerken mit Hochdruck und sind mit der baulichen Realisierung im Zeitplan. Entlang der Strecke sind täglich bis zu 2.000 Fachkräfte und 80 große Baugeräte im Einsatz. Die ersten Wochen zeigen, dass unser Konzept aus gebündelten Bauarbeiten und einem dichten Ersatzverkehr aufgeht. So schaffen wir in kurzer Zeit deutlich robustere Anlagen und erleichtern vielen Menschen in der Region künftig den Alltag auf der Schiene.“
Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Vor etwa 12 Wochen, am 06.02.2026, durfte ich die Korridorsanierung „Nürnberg – Regensburg“ feierlich mit eröffnen. Als erste Korridorsanierung im Freistaat Bayern aber auch als bedeutende Strecke für den internationalen Schienengüterverkehr kommt diesem Korridor eine besondere Bedeutung zu. Umso mehr freut es mich, dass das Projekt im Zeit- und Kostenrahmen liegt. Drücken wir gemeinsam die Daumen, dass dies auch bis zur geplanten Wiederinbetriebnahme am 10.07.2026 so bleibt.“
Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Die Strecke von Nürnberg nach Regensburg gehört zu den wichtigsten Bahnlinien in ganz Bayern. Täglich verkehren hier mehr als 350 Züge. Es freut mich daher sehr, dass die Korridorsanierung so effizient und fahrgastorientiert umgesetzt wird. Als Freistaat beteiligen wir uns schließlich mit 50 Prozent der Kosten des Ersatzverkehrs. Mir ist bewusst, dass die Baumaßnahme vor allem für Pendler dennoch eine große Belastung ist. Ich hoffe, die Fahrgäste werden bald durch eine künftig hoffentlich deutlich resilientere Strecke mit pünktlicheren und zuverlässigeren Zügen entschädigt.“
Seit 6. Februar erneuert die DB InfraGO gemeinsam mit mehreren Baufirmen die stark befahrene Verbindung zwischen Nürnberg und Regensburg. Ziel ist es, die Strecke langfristig stabiler und leistungsfähiger zu machen. Störungen sollen seltener auftreten, Verspätungen sich schneller auflösen. Dafür bündelt die DB InfraGO Arbeiten, die sonst über viele Jahre verteilt gewesen wären, in einer Bauphase von fünf Monaten.
Im Fokus der ersten Wochen standen vor allem Gleise, Untergrund und Bahnhöfe. Auch an der Oberleitung geht es voran. Entlang der gesamten Strecke sind bereits mehr als 1.300 Fundamente für neue Masten eingebaut, mehr als 1.000 neue Oberleitungsmasten stehen schon. Um schwer zugängliche Abschnitte schneller zu erreichen, haben Hubschrauber Masten und Material direkt an den Einsatzort geflogen. Nun ziehen die Bauteams das neue Kettenwerk für die Oberleitungen. Die neuen zusätzlichen Weichenverbindungen (Überleitstellen) in Burgthann und Parsberg, die künftig für mehr Flexibilität im Zugverkehr sorgen, sind fertig eingebaut. Parallel stabilisieren die Teams die Bahndämme bei Pölling und Deining. Sie erhalten ein bauliches „Korsett“, das sie dauerhaft stützt. Auch die Innenanlagen der acht Stellwerke entlang der Strecke werden grundlegend modernisiert – Stromversorgung, Achszähler und Signale sind dafür bereits in großem Umfang erneuert. In Burgthann ist die neue Eisenbahnbrücke bereits vorgebaut und soll im Juni planmäßig eingeschoben werden. An den Bahnhöfen wurden bereits über 70 Prozent der Bahnsteigkanten mit Fundamenten neu gebaut, aktuell laufen dort die Kabeltiefbau-, Erd- und Pflasterarbeiten. An vier Stationen werden neue Personenunterführungen hergestellt, die Rahmenbauteile hierzu sind überwiegend als Fertigteil eingebaut bzw. vor Ort betoniert. Derzeit werden die Zugangsbauwerke – also Treppen, Aufzüge und Rampen vor Ort erstellt. Zudem läuft die Sanierung an elf Bahnsteigen und sonstigen Bauwerken.
Ersatzverkehr bringt Fahrgäste im Regionalverkehr zuverlässig ans Ziel
Der umfangreiche Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Nürnberg und Regensburg sowie auf angrenzenden Umleiterstrecken läuft stabil. Die Unternehmen go.on und deu.mobil bedienen insgesamt acht Linien zwischen Nürnberg und Regensburg sowie auf angrenzenden Umleiterstrecken. In Spitzenzeiten sind über 90 Busse im Einsatz und bringen Fahrgäste zuverlässig ans Ziel. Die Pünktlichkeit der Ersatzbusse liegt mittlerweile bei ca. 96 Prozent. Die Ausfallquote liegt bei 0,5 Prozent, das entspricht einer ausgefallenen Verbindung unter 200.
An größeren Stationen unterstützen Reisendenlenker:innen der Busfirmen sowie der Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis und DB Regio. Sie zeigen den Weg zu den richtigen Bussen, beantworten Fragen zu Tickets und geben Hinweise zu Umsteigemöglichkeiten. Die Busse sind barrierefrei, viele Fahrzeuge bieten zusätzlich eine Toilette, WLAN und USB-Steckdosen.
In den kommenden Monaten setzt die DB InfraGO die Arbeiten an Gleisen, Oberleitungsmasten, Bahndämmen und Bahnhöfen sowie der Leit- und Sicherungstechnik, also den Signalen und Stellwerken, fort. Bis zum Abschluss der Korridorsanierung am 10. Juli sollen die Maßnahmen beendet sein, damit die Strecke Nürnberg – Regensburg, auf der täglich mehr als 350 Züge verkehren, langfristig zuverlässiger, leistungsfähiger und für die Fahrgäste komfortabler wird.
Hinweis für Redaktionen:
Aktuelles Bildmaterial von den Bauarbeiten finden Sie in der DB-Mediathek.
Artikel: Korridorsanierung Obertraubling–Passau: Fahrgäste bleiben dank eines umfassenden Verkehrskonzepts mobil
Umleitungen im Güterverkehr • Haltausfälle im Fernverkehr • Ersatzbusse für die Fahrgäste im Regionalverkehr • Vom 14. Juni bis zum 10. Juli zwei Korridore in der Region gleichzeitig im Bau • In Spitzenzeiten binden bis zu 140 Busse auf 10 Linien entfallende Nahverkehrshalte an
Während die Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg seit dem 6. Februar auf Hochtouren läuft und am 10. Juli endet, rückt der Baustart für den zweiten bayerischen Korridor näher. Die Sanierung der Strecke zwischen Obertraubling und Passau beginnt bereits am 14. Juni und dauert bis zum 12. Dezember 2026. Vom 14. Juni bis zum 10. Juli überlappen sich somit beide Korridorsanierungen. Für die Fahrgäste kommt es bis zum 12. Dezember zu umfangreichen Änderungen im Regional- und Fernverkehr in Bayern. Die Fahrplandaten sind in Kürze auf www.bahn.de sowie in der App DB Navigator abrufbar, so dass sich Reisende über mögliche Verbindungen informieren können.
Änderungen im Fern- und Güterverkehr
Im Fernverkehr fahren ab dem 14. Juni keine Züge zwischen Nürnberg bzw. Regensburg und Passau von und nach Wien. Alternativ können Fahrgäste zwischen Deutschland und Österreich Züge mit Umstieg in München nutzen. Zwischen München und Wien gibt es in etwa ein stündliches Angebot. Dazu setzt DB Fernverkehr zusätzliche Verbindungen über Simbach (Inn) sowie über Salzburg ein. In Passau, Plattling und Straubing halten bis 12. Dezember keine Fernverkehrszüge, in Regensburg gilt das bis zum 10. Juli. Für Passauer Fernreisende verkehrt ein schneller Ersatzbus mit drei Fahrten pro Tag und Richtung – bis 10. Juli zwischen Passau und Nürnberg, ab 11. Juli zwischen Passau und Regensburg. Zur Mitfahrt sind ein gültiges Fernverkehrsticket sowie eine Sitzplatzreservierung nötig.
Für den grenzüberschreitenden Güterverkehr wurde für die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling – Passau ein Konzept mit Wechsel zwischen eingleisiger Sperrung und Vollsperrung im Abschnitt Passau – Plattling erarbeitet. In diesem Konzept sind auch Baumaßnahmen im Gebiet der ÖBB Infra berücksichtigt.
Änderungen im Regionalverkehr
Für den Nahverkehr ergeben sich durch die Sperrung zwischen Obertraubling und Passau und die bis zum 10. Juli gleichzeitige Sperrung zwischen Nürnberg und Regensburg umfangreiche Änderungen. Darüber hinaus gibt es auch auf einzelnen Strecken jenseits des Korridors Obertraubling – Passau Ersatzverkehr und Fahrplanänderungen, da Fern- und Güterzüge über andere Routen umgeleitet werden. Auf diesen Linien muss der Regionalverkehr ausgedünnt werden.
Damit alle Fahrgäste in den drei Bauphasen zwischen 14. Juni und 12. Dezember weiter mit dem öffentlichen Verkehr an ihr Ziel kommen, hat die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) in Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie mit DB InfraGO und den betroffenen Kommunen ein Konzept für einen leistungsstarken Ersatzverkehr erarbeitet.
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Aufsichtsratsvorsitzender der BEG: „Der Freistaat sorgt dafür, dass die Kunden in Niederbayern und dem Großraum Regensburg trotz der Streckensperrung weiterhin öffentlich mobil bleiben. Obwohl weniger Züge fahren, müssen wir mehr Geld in dieses Angebot im Vergleich zum regulären Betrieb stecken. Die bayerische Summe für die Zusatzkosten des Ersatzverkehrs während der kompletten Korridorsanierung Nürnberg – Regensburg – Passau liegt bei rund 28 Millionen Euro. Damit tragen wir mehr als ein Scherflein dazu bei, dass der Ansatz von Bund und DB mit den Langzeitsperrungen im Bahnland Bayern zum Erfolg wird. Nach den bisherigen Eindrücken aus dem derzeit laufenden Projekt zwischen Nürnberg und Regensburg bin ich positiv gestimmt.“
Zwischen Nürnberg und Regensburg verkehren die Buslinien RE22, RE50, RB51 und S3 unverändert wie bisher. Die Regionalzuglinien RB17 und RE18 nehmen zwischen Ingolstadt und Regensburg wieder vollumfänglich den Betrieb auf der Schiene auf.
Rund um den Knoten Plattling müssen alle Regionalzuglinien durch Busse ersetzt werden. Diese verkehren auf mehreren Ersatzbuslinien zwischen Straubing, Plattling, Deggendorf, Landau und Passau. Zwischen Regensburg und Straubing fahren die Züge noch regulär.
Auf den Linien RE1, RB13, RB40, RB45, RB48 und RB87 kommt es aufgrund von umgeleiteten Güterzügen wie bisher zu Änderungen im Fahrplan. Hinzu kommen Fahrplanänderungen auf den Linien RE5 und RB54, im Abschnitt Grafing – Rosenheim fahren Ersatzbusse.
Phase B: 10. Juli (21 Uhr) bis 20. September
Zwischen Regensburg und Plattling sowie zwischen Dingolfing (montags bis freitags) bzw. Plattling (samstags und sonntags) und Passau fallen alle Regionalzüge aus. Ersatzbusse fahren auf langsamen und schnellen Linien zwischen Regensburg, Straubing, Plattling und Passau bzw. zwischen Landshut, Dingolfing, Plattling und Passau. Außerdem wird die Gäubodenbahn (RB32) zwischen Geiselhöring, Straubing und Bogen durch Busse ersetzt.
Die Einschränkungen auf den Linien RE1, RB13, RB40, RB45, RB48, RB87, RE5 und RB54 bleiben unverändert. Die RB33 München – Landshut entfällt (bis auf einzelne Züge zu den Hauptverkehrszeiten), die Halte zwischen Landshut und Freising werden stattdessen durch den Flughafenexpress RE22 bedient.
Phase C: 20. September (21 Uhr) bis 12. Dezember
Zwischen Regensburg und Plattling bzw. Passau sowie zwischen Geiselhöring und Bogen fahren die Ersatzbusse unverändert zur Phase B.
Der RE3 kann wieder stündlich bis Plattling fahren und wird nur noch zwischen Plattling und Passau durch Busse ersetzt. Die RB33 fährt wieder regulär.
Die Einschränkungen auf den Linien RE1, RB13, RB40, RB45, RB48, RB87, RE5 und RB54 bleiben unverändert.
Wenn sich beide Korridore überschneiden, kommen als Ersatz für Zugverbindungen im Nahverkehr, die wegen der Bauarbeiten nicht angeboten werden können, bis zu 140 Busse zum Einsatz. Diese verkehren auf insgesamt bis zu 10 Linien und legen in der Spitze täglich rund 60.000 Kilometer zurück. Pro Linie verkehren teilweise mehrere Busse pro Stunde, zur Hauptverkehrszeit werden Verstärker- und Expressbusse eingesetzt.
Für die Ersatzverkehre während der Korridorsanierungen hat die DB einheitliche Qualitätsvorgaben sowie ein konsistentes Erscheinungsbild in der Farbe Verkehrspurpur definiert. Diese Standards kommen aktuell schon bei der Sanierung zwischen Nürnberg und Regensburg zur Anwendung. Dazu gehören unter anderem neuwertige und barrierefrei zugängliche Fahrzeuge, die über WLAN und zum Teil über Toiletten an Bord verfügen.
Korridorsanierung: neue Gleise, Weichen und attraktivere Bahnhöfe
Aslihan Gebhart, Projektleiterin, DB InfraGO: „Mit der Korridorsanierung der Bahnstrecke Obertraubling – Passau bündeln wir auf einer der wichtigsten Bahnstrecken in Bayern ein ambitioniertes Bauvolumen. Wir erneuern Gleise, Weichen, Leit- und Sicherungstechnik sowie Oberleitung in großem Umfang. Auch die Bahnhöfe entlang der Strecke packen wir an. Fahrgäste können sich hier künftig auf moderne und attraktive Stationen freuen.“
Bei der Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau erneuert die DB InfraGO unter anderem rund 120 Kilometer Gleise, über 140 Weichen und circa 90 Kilometer Oberleitungen oder setzt sie umfassend instand. Für mehr Flexibilität bei Störungen oder Baustellen auf der Strecke entstehen zusätzliche Weichenverbindungen (Überleitstellen). Außerdem modernisiert die DB die Leit- und Sicherungstechnik. So werden die noch bestehenden Relais-Stellwerke entlang der Strecke durch moderne elektronische Stellwerke ersetzt. Bei Osterhofen wird in der Nähe der Donau der Boden im Umfeld einer Moorstelle verfestigt. Zudem erneuert die DB InfraGO die Stützwand an der Bahnstrecke im Bereich der sogenannten Löwenwand zwischen Schalding und Sandbach.
Nach der Korridorsanierung profitieren die Fahrgäste von attraktiveren Stationen. Die DB modernisiert acht Bahnhöfe entlang der Strecke Obertraubling - Passau nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung. Dabei steht unter anderem der barrierefreie Ausbau im Fokus, dafür werden zum Beispiel mehrere Bahnsteige erhöht. In Osterhofen und Radldorf entstehen ganzheitlich barrierefreie Stationen durch den Bau neuer Personenunterführungen, Aufzüge sowie Bahnsteige. Die Installation der Aufzugstechnik und die damit verbundene Barrierefreiheit werden nach derzeitigen Planungen im Frühjahr 2027 fertiggestellt. An allen Stationen wird die Reisendeninformation bis Bauende auf den neuesten Stand der Technik gebracht sein. Ziel ist, die Aufenthaltsqualität für alle Reisenden und Gäste der Bahnhöfe zu steigern.
Infomobil tourt entlang der Strecke
Ab dem 17. April tourt ein Infomobil entlang der Strecke zwischen Obertraubling und Passau und macht an zahlreichen Stationen Halt. Dort können sich Interessierte über die geplanten Baumaßnahmen und das Verkehrskonzept informieren. Weitere Informationen gibt es hier: www.deutschebahn.com/generalsanierung-bayern.
04. Mai 2026, 14:53 Uhr
München
Artikel: Für mehr Komfort und Sauberkeit: Großer Frühjahrsputz am Münchner Hauptbahnhof
Zahlreiche DB-Mitarbeiter:innen und Partner im Einsatz • Zusätzliche Reinigung an rund 200 Stationen in Bayern • DB investiert 2026 rund 50 Millionen Euro mehr für Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen • Maßnahmen für mehr Aufenthaltsqualität werden fortgeführt
Die Deutsche Bahn (DB) hat heute eine umfassende Reinigungsaktion am Münchner Hauptbahnhof durchgeführt. Ziel des Aktionstags ist es, die Sauberkeit am Bahnhof weiter zu verbessern und die Aufenthaltsqualität für Reisende und Besucher:innen zu erhöhen. Am Frühjahrsputz beteiligten sich neben professionellen Reinigungskräften zahlreiche DB-Mitarbeiter:innen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen. Sie reinigten unter anderem Vitrinen und Müllbehälter und entfernten Grobmüll von den Bahnsteigen. Auch wurden Malerarbeiten und kleine Instandsetzungen durchgeführt.
Die Frühjahrsputzaktion geht über den Aktionstag hinaus: Bereits im Vorfeld wurden unter anderem – insbesondere nachts bei geringerem Zugverkehr – Müll aus dem Gleisbereich entnommen sowie die Prellböcke und die Taubenvergrämung gereinigt. Im Nachgang folgen weitere Arbeiten, unter anderem bekommt der östliche Ausgang zur Bayerstraße eine Auffrischung, auch werden die Baustellenzäune um und im Bahnhof verschönert.
Zudem hat die DB am Hauptbahnhof München dauerhaft die Reinigungsintervalle erhöht. Auch die Gleisreinigung erfolgt künftig in kürzeren Abständen. Des Weiteren setzt die DB ein zusätzliches Müllsammelfahrzeug ein und verstärkt die Präsenzreinigung.
Neben der DB beteiligten sich weitere Partner am Aktionstag: Mieter:innen und Geschäfte im Bahnhof reinigten ihre Flächen. Auch um den Hauptbahnhof herum wurde fleißig geschrubbt. Die Taskforce Bahnhofsviertel, die unter der Leitung des Kreisverwaltungsreferats daran arbeitet, das Viertel attraktiver und ansprechender zu machen und deren Mitglied die Deutsche Bahn seit Dezember 2025 ist, hatte die Frühjahrsputz-Idee auf das Bahnhofsumfeld ausgeweitet. So packte auch die Straßenreinigung des Baureferats auf den städtischen Flächen mit an. Ebenso unterstützten der Verein „Südliches Bahnhofsviertel“ sowie ansässige Unternehmen wie das Sofitel und das BayerForum (GVG) die Aktion.
Esther Heckmann, Regionalbereichsleiterin Personenbahnhöfe Bayern: „Saubere Bahnhöfe und ein gepflegtes Umfeld sind entscheidend für einen positiven ersten Eindruck bei unseren Reisenden. Gerade im Umfeld von Baustellen ist das oft eine Herausforderung. Mit der gemeinsamen Aktion zeigen wir, was möglich ist, wenn viele Akteur:innen an einem Strang ziehen. Gemeinsam haben wir heute angepackt, um den Hauptbahnhof München und das Umfeld noch sauberer zu machen.“
Die DB reinigt im Rahmen des Frühjahrsputzes in Bayern rund 200 Stationen. Neben dem Münchner Hauptbahnhof findet am 6. Mai auch ein Reinigungstag am Bahnhof München-Pasing statt. Bundesweit läuft der Frühjahrsputz bis Ende Mai an rund 1.400 Bahnhöfen. Das sind doppelt so viele wie im Vorjahr. Insgesamt erhält im Frühjahr 2026 mehr als jeder vierte Bahnhof in Deutschland eine umfassende Reinigung. Die DB investiert im Jahr 2026 über 50 Millionen Euro zusätzlich in Maßnahmen für mehr Sauberkeit und Sicherheit an den Bahnhöfen.
Das Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit auf Bahnhöfen
Im Rahmen der Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene des Bundesverkehrsministers ergreift die Deutsche Bahn (DB) unter anderem Maßnahmen für schnelle Verbesserungen bei Sicherheit und Sauberkeit an den Bahnhöfen. DB-Chefin Evelyn Palla und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gaben am 20. Januar am Berliner Hauptbahnhof grünes Licht für das Sofortprogramm, mit dem das Stationserlebnis für die Kundinnen und Kunden bereits in diesem Jahr spürbar ansprechender wird. An 35 besonders stark frequentierten Bahnhöfen, darunter auch der Hauptbahnhof München, sind ab sofort spürbar mehr Sicherheitskräfte unterwegs. An 30 großen Bahnhöfen erhöht die DB die Reinigungsintervalle, hier profitiert ebenfalls der Münchner Hauptbahnhof. Damit sorgt die DB dafür, dass sich Fahrgäste an den Bahnhöfen wohlfühlen und sicher und bequem zu ihren Zügen kommen.