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Berliner Hauptbahnhof

Bühne München

07. Dezember 2022, 00:00 Uhr
München

Artikel: DB-Investitionsprogramm fürs Werdenfels und Oberland geht 2023 weiter

Zahlreiche Maßnahmen für mehr Qualität und Stabilität geplant • Investition von über 80 Millionen Euro • Einschränkungen für die Fahrgäste u.a. auf der Mittenwald- und Außerfernbahn sowie zwischen Tutzing und Kochel

Die Erneuerung der Bahnstrecken in den Regionen Werdenfels und Oberland geht auch 2023 weiter. Damit setzt die Deutsche Bahn (DB) ihr umfangreiches Investitionsprogramm im Volumen von über 80 Millionen Euro für die Sanierung der Strecken fort. Die ersten Maßnahmen konnten dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen werden.

Seit Juni hatte die DB im Werdenfels und im Oberland an zahlreichen Stellen bestehende Langsamfahrstellen beseitigt sowie Gleiserneuerungsarbeiten durchgeführt. Dabei wurden unter anderem Schienen und Schwellen gewechselt. Allein auf der Hauptstrecke der Werdenfelsbahn zwischen Murnau und Garmisch-Partenkirchen erneuerte die DB auf einer Länge von insgesamt mehr als elf Kilometern Schienen, Schotter und Schwellen.

Züge fahren ab Fahrplanwechsel zwischen Murnau und Oberammergau

Seit dem 16. November fahren dort die Züge der Werdenfelsbahn wieder – zuletzt teilweise noch mit Fahrzeitverlängerungen und einzelnen Zugausfällen. Ab dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember fahren die Züge zwischen Murnau und Garmisch dann wieder im regulären Fahrplan, ebenso verkehren auch wieder Züge nach Mittenwald/Innsbruck. Auf den Strecken südlich von Garmisch nach Innsbruck und Reutte in Tirol ist wegen auch über den 11. Dezember hinaus bestehender Langsamfahrstellen sowie einer Softwareanpassung an den Zügen der Werdenfelsbahn bis auf Weiteres ein Umstieg in Garmisch-Partenkirchen erforderlich. Zum Fahrplanwechsel startet auch der Zugverkehr zwischen Murnau und Oberammergau wieder. Zunächst sollen ein Zweistundentakt realisiert und zusätzlich Busse eingesetzt werden. Ziel ist ein stabiles und verlässliches Angebot für die Fahrgäste.

Die Modernisierung der Strecken geht 2023 weiter. Die Planungen der Sanierungsarbeiten laufen derzeit auf Hochtouren. Bei der Modernisierung setzt die DB auf eine grundlegende Erneuerung von Schienen, Schwellen und dem Gleisunterbau. Bis 2025 sollen vom Investitionsprogramm die Strecken Tutzing – Garmisch – Mittenwald, Weilheim – Geltendorf, Weilheim – Schongau, Tutzing – Kochel und Murnau – Oberammergau sowie Holzkirchen – Rosenheim, Holzkirchen – Lenggries und Holzkirchen – Schliersee – Bayrischzell profitieren. Die DB prüft auch für andere Regionalverkehrsstrecken Investitionsprogramme.

Nach aktuellem Stand sollen 2023 auf den Strecken Tutzing – Garmisch, Garmisch – Griesen und Garmisch – Mittenwald rund 42 Kilometer Gleis erneuert werden. Im Fokus stehen auch die Bahnhofsgleise und Weichen in Bichl, Kaltenbrunn, Klais, Geltendorf und Utting. Die genauen Sperrzeiträume werden derzeit noch erarbeitet und abgestimmt. Die DB informiert die Fahrgäste rechtzeitig über Fahrplanänderungen und Streckensperrungen.

Umfangreiche Erneuerung der Oberleitung zwischen Tutzing und Kochel

Schon lange geplant ist die umfangreiche Erneuerung der Oberleitung auf der von Tutzing nach Kochel führenden Kochelseebahn von März bis Dezember 2023. So werden die Züge vom 21. März. bis 29. April sowie vom 12. Juni bis 3. August zwischen Tutzing und Kochel und vom 4. August bis 16. September sowie vom 5. Oktober bis 10. Dezember zwischen Penzberg und Kochel durch Busse ersetzt. Der Ersatzfahrplan wird aktuell erstellt und soll bis Mitte Dezember in den Auskunftsmedien abrufbar sein.

06. Dezember 2022, 10:00 Uhr
München

Artikel: Für ein zuverlässiges Schienennetz: Bauprojekte in Bayern 2023

Die Deutsche Bahn (DB) investiert und baut auch 2023 für ein leistungsstarkes Schienennetz sowie für mehr Qualität und Pünktlichkeit. In Bayern stehen in den kommenden 12 Monaten zahlreiche Projekte für die Modernisierung, Instandhaltung sowie den Neu- und Ausbau des Schienennetzes sowie attraktivere Bahnhöfe auf dem Plan.

Nachfolgend eine Auswahl größerer Bauprojekte der DB in Bayern im kommenden Jahr sowie erste Informationen zu Auswirkungen für die Reisenden. Anpassungen sind innerhalb des laufenden Jahres noch möglich. Detaillierte Informationen für die Fahrgäste kommunizieren die DB und die jeweiligen Eisenbahnverkehrsunternehmen jeweils rechtzeitig vor Beginn der Arbeiten.


​​​​ Wichtige Maßnahmen in Bayern 2023 (Auswahl)

  • Ganzjährig: Erfurt - Bamberg - Nürnberg
    Forchheim - Strullendorf: Viergleisiger Ausbau, Arbeiten an Eisenbahnüberführungen           
  • Ganzjährig: München - Kufstein/Salzburg
    Rosenheim - Salzburg: Neubau Überleitstelle Simssee, Weichen, Barrierefreier Ausbau Bahnhof Freilassing
    Rottau - Rumgraben: Erneuerung der Oberleitung
    Fischbach - Kufstein: Lärmschutzwände
  • Ganzjährig: Augsburg - Ulm - Stuttgart
    Arbeiten an Oberleitungen, Lärmschutzwänden, Bahnsteigen und Weichen
  • Ganzjährig: Donauwörth - Neuoffingen: 
    Barrierefreier Ausbau Bahnhöfe Dillingen und Höchstädt.
  • Ganzjährig: S-Bahn-Stammstrecke
    Umfangreiche Arbeiten für Ausbau der Infrastruktur sowie zur Instandhaltung. (Siehe Faktenblatt)
  • Januar - April: Aschaffenburg - Gemünden
    Lärmschutzwände und Schienenerneuerungen
  • März - November: Holzkirchen - Rosenheim
    Neubau Bahnsteige in Bruckmühl und Barrierefreier Ausbau in Kolbermoor. 
  • März - Dezember: Tutzing - Kochel
    Erneuerung Oberleitung
  • Mai - September: Würzburg - Fürth
    Erneuerung Gleise und Weichen.
  • Juli - Oktober: München-Pasing - Buchloe - Lindau
    Erneuerung der Gleise im Bereich Oberstaufen.

Eine ergänzende Übersicht der wichtigsten Baumaßnahmen 2023 im Netz der S-Bahn München finden Sie hier

Um die Auswirkungen auf Reisende und den Güterverkehr so gering wie möglich zu halten, bündelt die DB wo immer möglich verschiedene Arbeiten in einem Bauabschnitt oder baut in verkehrsärmeren Zeiten. Dennoch lassen sich Fahrzeitverlängerungen oder Streckensperrungen verbunden mit dem Einsatz von Bussen nicht für alle Arbeiten vermeiden.

Die DB setzt daher auch 2023 auf umfangreiche Information der Reisenden und zusätzlichen Service an den Bahnhöfen. Aktuelle Bau- und Fahrplanauskünfte für Reisende stellt die DB im DB Navigator, den Streckenagenten-Apps des Nahverkehrs sowie unter inside.bahn.de bereit.

Artikel: 

Der Klimawandel ist für alle greifbar. Die Deutsche Bahn stellt sich ihrer Verantwortung und handelt. Denn um die Klimaziele zu erreichen, braucht Deutschland eine grüne Schiene.

Schon jetzt ist die Bahn das klimafreundlichste Verkehrsmittel. Auf keinen Verkehrsträger entfallen weniger CO2-Emissionen als auf die Eisenbahn. Kein Verkehrsträger hat seine CO2-Emissionen in den vergangenen 30 Jahren stärker senken können. Aber die DB will noch mehr. Deswegen vergrünt sie nach und nach alle Produkte, Dienstleistungen und die Art, wie sie arbeitet.

Ihre Grüne Transformation treibt die DB mit zahlreichen Maßnahmen und Projekten voran – auch in den Regionen. Ob Ökostrom für die Züge, klimaneutrale Bahnhöfe, Flüsterbremsen für einen leiseren Güterverkehr, Recycling von Schotter oder Bienen auf DB-Flächen: Das Portfolio umfasst heute mehr als 150 Maßnahmen, umgesetzt in den umweltbezogenen vier Handlungsfeldern Klimaschutz, Ressourcenschutz, Naturschutz und Lärmschutz. Daneben stellt sich die DB auch ihrer sozialen Verantwortung, die den gesamten Konzern betrifft.

Wie grün die DB bereits heute ist, zeigt sich an den ausgewählten Beispielen in Bayern.

Klimafreundliche Züge

Neben dem Einsatz von Wasserstoffzügen setzt die Bahn auch auf klimafreundliche Akku-Technologie, um sich langfristig vom Diesel zu verbschieden. Gemeinsam mit Alstom hat die DB beispielsweise den ersten Alstom-Akkuzug erfolgreich im Fahrgastbetrieb getestet. Während Wasserstoffzüge für längere Strecken optimiert sind, eignen sich Alstoms Batterietriezüge für kurze Linien oder Strecken mit nicht-elektrifizierten Abschnitten, die bislang mit Dieselfahrzeugen betrieben wurden. Für mehr Informationen hier klicken.

Elektrisch unterwegs

In Bayern sind die ersten Elektrobusse von DB Regio in Bad Tölz und im Allgäu in Oberstdorf unterwegs. Das Besondere dabei: Beim Bremsen und Bergab-Fahren gewinnen die Elektrobusse zusätzlich Energie zurück. Die Busse werden außerdem mit Ökostrom betrieben. Dafür hat DB Energie beispielsweise in Bad Tölz eigene Ladesäulen errichtet. Für mehr Informationen hier klicken.

Autonome Shuttle-Busse für die letzte Meile

Im bayerischen Bad Birnbach erprobt die DB im Nahverkehr elektrisch betriebene Busse, bei denen keine Menschen hinterm Steuer sitzen. Sie bringen die Fahrgäste autonom und klimafreundlich bequem von A nach B. Die Shuttle-Busse fahren sogar ohne festen Fahrplan – on-demand – immer nur dann, wenn sie per Smartphone-App angefordert werden. Für mehr Informationen hier klicken.

Grüne umweltfreundliche Bahnhöfe

Erdwärme hilft, im Winter umweltfreundlich zu heizen und im Sommer zu kühlen. Ein großer Vorteil der Erdwärme ist, dass sie zu jeder Zeit und bei jedem Wetter genutzt werden kann. Bei den Bahnhöfen im bayerischen Bahnhof Buchloe sowie bei den grünen Bahnhöfen in Kerpen-Horrem und in Lutherstadt Wittenberg wird diese umweltfreundliche Technik bereits betrieben. Beim Bahnhof Buchloe wird 80 Prozent der Heizungsenergie durch eine Geothermie-Anlage gewonnen. Der Bahnhof der erste in Bayerisch-Schwaben, bei dem diese Technik zum Einsatz kommt. Für mehr Informationen hier klicken.

Ökostrom aus Wasserkraft

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Seit einigen Jahren setzt die DB auf Ökostrom und baut ihr Portfolio stetig aus. Als Vorreiter beim Klimaschutz deckt die Bahn bereits mehr als 62 Prozent ihres Bedarfs mit erneuerbaren Energien - dieser Anteil liegt weiter über dem im öffentlichen Strommix. Ab 2023 fließen fast 440 Gigawattstunden Grünstrom jährlich für fünf Jahre aus dem Wasserkraftwerk Egglfing-Obernberg im Inn an der Grenze zwischen Niederbayern und Österreich an DB. Für mehr Informationen hier klicken.

Ökostrom für 33 Bahnhöfe

Ökostrom bei der DB - Bereits seit 2019 werden die 15 größten Bahnhöfe Deutschlands mit Ökostrom versorgt, darunter auch zwei Stationen in München – Marienplatz und Hauptbahnhof. Rund 70 Gigawattstunden werden so durch „grünen“ Strom ersetzt. Durch den Einsatz erneuerbarer Energien bei der Versorgung der Bahnhöfe spart die DB jährlich rund 35.000 Tonnen CO2 ein. Auch die Bahnhöfe Coburg und Freising laufen mit 100 Prozent Ökostrom. Sie gehören zum Projekt „Zukunftsbahnhof“, bei dem deutschlandweit an 16 Bahnhöfen innovative Lösungen für einen verbesserten Kundenservice und neue Ideen für umweltfreundliche Anschlussmobilität getestet werden. Der Bahnhof Coburg wurde zudem im Jahr 2022 vom Verkehrsbündnis "Allianz pro Schiene" zum Bahnhof des Jahres gewählt. Für mehr Informationen hier klicken.

Die DB hat sich beim Klimaschutz einem ehrgeizigen Ziel verpflichtet: Klimaneutralität bis 2040. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich die DB eine Zwischenetappen gesetzt: Ab 2025 werden alle Werke, Bürogebäude und Bahnhöfe in Deutschland vollständig mit Ökostrom versorgt. Bis 2030 wird der CO2-Ausstoß gegenüber 2006 mehr als halbiert und der Anteil erneuerbarer Energien am DB-Bahnstrommix auf 80 Prozent angehoben. Bis 2038 wird dieser vollständig auf 100 Prozent grünen Strom umgestellt. Der Abschied von den fossilen Kraftstoffen ist neben der Umstellung auf 100 Prozent Ökostrom einer der größten Schritte Richtung klimaneutrale DB 2040. 

Alle über 150 grünen Maßnahmen online unter: Nachhaltigkeit bei der Deutschen Bahn | Das ist grün. (deutschebahn.com)

13. Januar 2023, 00:00 Uhr
Plattling

Artikel: Zuverlässiger zwischen Donau und Isar

Rund 14 Kilometer zweigleisiger Streckenausbau

Moderne Signale und Stellwerkstechnik, eine Verbindungskurve, zweigleisige Abschnitte, Lärmschutz und manches mehr – mit einem Bündel von Maßnahmen wollen Bund, Freistaat und Bahn zwischen Landshut und Plattling die Infrastruktur ausbauen. Janett Fack, Projektleiterin DB Netz, stellte heute in Plattling die Planungen vor. „Unser Ziel sind zuverlässigere und schnellere Verbindungen zwischen Donau und Isar“.

Insgesamt 14 Kilometer neue Gleise sollen dafür in den Landkreisen Deggendorf, Dingolfing-Landau und Landshut verlegt werden. Die Hälfte davon entfallen auf den zweigleisigen Ausbau des Abschnitts zwischen Wörth (Isar) und Loiching. Zudem sind sieben Kreuzungsstellen in Ergolding, Ahrain, Altheim, Niederaichbach, Schwaigen, Otzing und Plattling-West mit jeweils 800 bis 1.000 Metern Länge vorgesehen. „Hier können sich Züge aus der Gegenrichtung begegnen und Überholungen stattfinden. Das erhöht die Kapazität der Strecke und schafft eine Voraussetzung für die Beschleunigung auf bis zu 160 km/h“, erläutert Fack.

Ein weiterer zentraler Bestandteil des Ausbaus ist die rund 1,3 Kilometer lange „Plattlinger Kurve“, die auf Otzinger Gemeindegebiet beginnt und kurz vor der Stadtgrenze in nordwestlicher Richtung von der Bestandsstrecke in Richtung Regensburg abzweigen soll. Hiermit wird Plattling vom Güterverkehr entlastet. Nutzen zieht daraus auch der Personenverkehr mit größerer Pünktlichkeit und besserer Taktung.

Mit dem Einbau moderner digitaler Stellwerke zwischen Schwaigen und Plattling steuert die Bahn den Zugverkehr zukünftig zentral. „Wir können Signale und Weichen künftig per Mausklick bedienen,“ so Fack weiter. Mit mehr Verkehrssicherheit in Bahnhöfen greift das Projekt einen weiteren Wunsch aus der Region auf: In Landau und Wallersdorf entstehen neue Bahnsteigzugänge mittels einer Personenunter- oder -überführung. In den nächsten Schritten untersuchen die DB-Planer unter anderem aktive und passive Lärmschutzmaßnahmen entlang der Strecke.

Besonders wichtig ist der Bahn die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit an den Planungen. Im Januar 2023 ist Janett Fack mit ihrem Team zu ersten Treffen vor Ort in der Region. Zu ihren Gesprächspartner:innen zählen mitunter Landräte und Abgeordnete, aber auch eine örtliche Bürgerinitiative. Jederzeit können sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Fragen und Wünschen unter direkt an das Projektteam wenden.

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