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23. Februar 2024, 10:00 Uhr
München

Artikel: Investitionsprogramm geht weiter: DB modernisiert die Strecke der Ammerseebahn

Umfangreiche Sanierungsarbeiten auf rund 25 Kilometer • Austausch von Schienen, Schwellen und Weichen • Ersatzangebot für die Fahrgäste

Die Deutsche Bahn (DB) setzt auch 2024 ihr umfangreiches Investitionsprogramm für die Bahnstrecken im Werdenfels und Oberland im Volumen von über 100 Millionen Euro fort. In diesem Jahr steht die Modernisierung der Bahnstrecke der Ammerseebahn zwischen Geltendorf und Weilheim an. In vier Teilabschnitten wird die DB auf insgesamt rund 25 Kilometern Schienen und Schwellen sowie den Gleisuntergrund erneuern. Auch die Erneuerung von Weichen und Bahnübergangsbelägen sowie des Entwässerungssystems sind geplant. Die Arbeiten starten im August und werden nach aktuellem Stand Mitte Dezember abgeschlossen sein. Die Strecke zwischen Geltendorf und Weilheim muss in diesem Zeitraum vollständig gesperrt werden. Für die Fahrgäste der Bayerischen Regiobahn (BRB) wird ein Ersatzangebot erarbeitet.  

Bei der Modernisierung setzt die DB auf eine grundlegende Erneuerung von Schienen, Schwellen und dem Gleisunterbau. Dafür wird großes Gerät zum Einsatz kommen, so werden unter anderem Gleisumbauzüge auf der Strecke unterwegs sein, um Schienen und Schwellen auszutauschen. 2025 steht dann die grundlegende Erneuerung des derzeit gesperrten Bahndamms bei Peißenberg auf der Strecke der Pfaffenwinkelbahn (Weilheim – Schongau) an. Dafür laufen aktuell die Planungen. Derzeit ist der Abschnitt Weilheim – Peißenberg gesperrt. Bis voraussichtlich Ende März soll der Dammbereich so stabilisiert werden, dass Züge auf der Strecke wieder fahren können. 

Die Modernisierungsarbeiten sind Bestandteil des Investitionsprogramms für die Bahnstrecken im Werdenfels und Oberland. Ziel des 2022 gestarteten Programms ist, dass sich die Qualität und Stabilität im Zugverkehr verbessert – für eine starke Schiene und ein stabiles und verlässliches Angebot für die Fahrgäste. Die DB hat 2023 umfassende Modernisierungsarbeiten im Werdenfels umgesetzt. Im Arbeitsprogramm stand die Erneuerung von insgesamt rund 45 Kilometer Gleis – insbesondere in den Abschnitten Tutzing – Garmisch-Partenkirchen, Garmisch-Partenkirchen – Griesen sowie Garmisch-Partenkirchen – Mittenwald.  


07. Februar 2024, 11:00 Uhr
München

Artikel: Weg frei für die 2. Stammstrecke: Neue Autoreisezuganlage entsteht am Südbahnhof

DB verlegt Autoreisezuganlange vom Ost- zum Südbahnhof • Baustart mit Verkehrsminister Bernreiter • Meilenstein für Großprojekt 2. Stammstrecke

Die Deutsche Bahn hat heute mit den Bauarbeiten für eine neue Autoreisezuganlage am Güterbahnhof München Süd (Südbahnhof) im Schlachthofviertel begonnen. Sie soll das bisherige Verladeterminal am Ostbahnhof ersetzen und Mitte 2025 in Betrieb gehen. Das schafft Baufreiheit für die Arbeiten zur neuen unterirdischen Station am Ostbahnhof, die für die 2. Stammstrecke entsteht. Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Hauptbaumaßnahmen. Die Bauarbeiten für die neue Tunnelstation beginnen 2025. 

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr: „Ich freue mich, dass die Verlegung der Autoreisezuganlage nun beginnen kann. Sie ist ein wichtiger Meilenstein für die Fertigstellung der 2. S-Bahn-Stammstrecke im Ostabschnitt. Ich gehe davon aus, dass die Deutsche Bahn nun zeitnah auf der ganzen Strecke ins Bauen kommt.“ 

Klaus-DieterJosel, Konzernbevollmächtigter der DB in Bayern: „Mit der Verlegung der Autoreisezuganlage machen wir den Weg frei für die 2. Stammstrecke. Die Deutsche Bahn kann nun endlich entlang der gesamten Strecke bauen. Der Ostbahnhof, aktuell bereits unter den Top-3-Bahnhöfen in Bayern, wird künftig noch leistungsfähiger und attraktiver. Davon profitieren auch tausende Anwohnerinnen und Anwohner sowie Beschäftigte im neu entstandenen Werkviertel, die dann deutlich besser an den ÖPNV und Fernverkehr angebunden sein werden.“    

v.l.n.r.: Klaus-Dieter Josel (Konzernbevollmächtigter der DB in Bayern), Christian Bernreiter (Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr), Kai Kruschinski-Wüst (Gesamtprojektleiter 2. Stammstrecke) geben das Startsignal für die neue Autoreisezuganlage


Bei der neuen Autoreisezuganlage am Südbahnhof entsteht ein Verladegleis von 243 Metern Länge.  Die Station soll von der Thalkirchner Straße über die bereits vorhandene Zufahrt zum Bahngelände erreichbar sein. Die Anlage kann durch verschiedene Autoreisezuganbieter genutzt werden.  

Mit der 2. Stammstrecke München wollen Bahn, Stadt, Freistaat und der Bund die S-Bahn in der Landeshauptstadt leistungsstärker, zuverlässiger und attraktiver machen und mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern. Dafür wird eine zweite S-Bahn-Stammstrecke auf rund zehn Kilometern und in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen den Bahnhöfen Laim im Westen und Leuchtenbergring im Osten gebaut. Die Deutsche Bahn wird das Projekt nach derzeitiger Planung zwischen 2035 und 2037 in Betrieb nehmen. Die Gesamtkosten sollen bei 7,0 Milliarden Euro liegen. Mögliche Marktpreissteigerungen ab 2021 sind darin nicht enthalten.

05. Februar 2024, 11:30 Uhr

Artikel: Leichter zu bedienen: neue Fahrkartenautomaten für das Münchner S-Bahn-Netz

Über 400 moderne Automaten mit erweitertem Funktionsumfang • Zusätzliches Display zeigt aktuelle Abfahrten

Im Auftrag der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) tauscht die DB Vertrieb GmbH im Laufe des Jahres über 400 Fahrkartenautomaten im Münchner S-Bahn-Netz aus, einen Großteil davon bereits bis zur Jahresmitte. Für die Fahrgäste wird der Ticketkauf damit spürbar komfortabler. Das Projekt ist Bestandteil des neuen Vertrags für den Ticketverkauf im Münchner S-Bahn-Netz, der seit 1. Januar 2024 in Kraft ist und bis Dezember 2033 läuft. Die BEG, die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr plant, finanziert und kontrolliert, hatte den Vertrieb erstmals losgelöst vom Eisenbahnbetrieb des Netzes ausgeschrieben und Ende 2021 den Zuschlag an DB Vertrieb erteilt.

„Ein unkomplizierter Fahrscheinkauf ist nicht nur Voraussetzung für einen einfachen Zugang zu Bus und Bahn, sondern bedeutet für die Fahrgäste auch Reisequalität“, erklärt der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter. „Auch wenn der digitale Fahrschein auf dem Smartphone immer beliebter wird, bleiben die klassischen Vertriebswege Fahrausweisautomat und Kundencenter für viele Fahrgäste wichtig. Auch sie müssen kontinuierlich weiterentwickelt werden, um attraktiv zu bleiben.“

Zeitgemäße Automaten mit hohem Bedienkomfort

Die modernen Automaten im charakteristischen blau-gelben „Bahnland Bayern“-Design machen den Ticketkauf denkbar einfach. So verbessert ein rund 70 Zentimeter hoher und knapp 40 Zentimeter breiter sowie besonders heller, hochauflösender Touchscreen (32“) die Darstellung der Fahrkartenangebote. Er zeigt neben der Eingabemaske für den Fahrkartenkauf eine große Karte mit Haltestellen von Regionalzügen, S- und U-Bahnen im MVV-Gebiet. Die Karte lässt sich zoomen und das Reiseziel kann über den Touchscreen direkt aus der Karte ausgewählt werden. Ein zusätzliches Display im oberen Bereich zeigt die nächsten Abfahrten an der jeweiligen Station in Echtzeit an. Die Automaten werden so zu zusätzlichen digitalen Abfahrtstafeln an den Stationen. Die Leuchtstärke der helleren Displays passt sich automatisch an die Lichtverhältnisse am jeweiligen Standort an. Die Menüführung ist ganz auf eine einfache und intuitive Bedienung ausgelegt. Neu ist auch eine Warenkorbfunktion, die den Kauf mehrerer Tickets in einem einzigen Verkaufsvorgang ermöglicht. Zahlen können Fahrgäste mit Bargeld sowie mit Karte, Smartphone oder Smartwatch. An Standorten mit mehreren Automaten kommen ergänzend bargeldlose Automaten zum Einsatz. DB-Abo-Kunden, die eine Chipkarte nutzen, können die Daten darauf auch an den neuen Automaten einsehen und aktualisieren.

Thomas Prechtl, Sprecher der BEG-Geschäftsführung, unterstreicht: „Konsequente Serviceorientierung und verlässliche Fahrgastinformation sind wichtige Aspekte, die Einfluss auf die Zufriedenheit der Fahrgäste haben. Deshalb hat die BEG auch im Fahrausweisvertrieb weitere Angebotsverbesserungen auf den Weg gebracht. Die neuen Fahrausweisautomaten lassen sich nicht nur leicht bedienen, sondern punkten auch mit neuen Funktionen.“

Carmen Parrino, Geschäftsführerin Vertrieb Nahverkehr DB Vertrieb: „Unsere neuesten Fahrkartenautomaten mit XXL-Display, Kartenansicht und intuitiver Oberfläche feiern in der Landeshauptstadt ihre Premiere. Hier in München setzen wir sie bundesweit zum ersten Mal ein und sorgen so dafür, dass der Fahrkartenkauf zum Kinderspiel wird. Mit unseren Kundencentern und Reisezentren sind wir persönlich für unsere Fahrgäste da und erweitern mit den Video-Reisezentren auch unsere Öffnungszeiten. Denn der individuelle Service und der persönliche Kontakt mit unseren Fahrgästen liegt uns am Herzen.“

  von

Persönliche Kundenberatung vor Ort

DB Vertrieb ist im Auftrag der BEG sowohl für den Verkauf gedruckter Fahrkarten als auch für den digitalen Vertrieb zuständig. Im S-Bahn-Bereich erneuert die DB an allen 150 Stationen die Automaten und betreibt in Kürze insgesamt sechs Video-Reisezentren, an denen sich Fahrgäste live von DB-Mitarbeitern beraten lassen und ein Ticket kaufen können. Die Kunden erhalten dabei das gleiche Angebot wie in einem S-Bahn-Kundencenter beziehungsweise einem DB-Reisezentrum. Die Video-Reisezentren stehen ab April 2024 mit 85 Stunden pro Woche zur Verfügung. Die übrigen Verkaufsstellen mit persönlichem Service sind zwischen 33 und 86 Stunden wöchentlich geöffnet. Digital lassen sich Fahrausweise via App oder im Online-Ticket-Shop kaufen. DB Vertrieb übernimmt auch die Abo-Verwaltung über ein Abo-Center sowie ein Kundenportal. Das Kundenportal ist über die App „München-Navigator“ und über eine eigene Webseite (www.onlineticket-münchen.de) erreichbar. Der Auftrag beinhaltet darüber hinaus personenbediente Verkaufsstellen, zu denen zehn Standorte mit persönlicher Beratung (unter anderem an den Stationen München Hauptbahnhof, Ostbahnhof, Pasing und München-Flughafen) ebenso zählen wie zehn kleinere Verkaufsstellen, die über das Münchner S-Bahn-Netz verteilt sind.

Zudem sind in den nächsten Jahren sukzessive noch neue Automaten an insgesamt 20 weiteren Stationen im MVV-Bereich geplant.

Mit diesem Video informiert die S-Bahn ihre Fahrgäste über die neuen Automaten. 

Um ein hohes Qualitätsniveau des Vertriebs sicherzustellen, setzt die BEG auf ein finanzielles Anreizsystem. Mit regelmäßigen offenen und verdeckten Tests wird das Serviceniveau bewertet. Dazu gehören zum Beispiel die Funktionsfähigkeit und Sauberkeit der Fahrausweisautomaten sowie die Qualität der Auskünfte durch das Vertriebspersonal in den Kundenzentren.
 

24. Januar 2024, 09:00 Uhr
München

Artikel: Fahrplanänderungen auf der Stammstrecke wegen Arbeiten für neues Stellwerk am Ostbahnhof

Fahrplanänderungen an mehreren Wochenenden bis Juni • Schienenersatzverkehr zwischen Ostbahnhof, Trudering und Riem

Die DB setzt die Arbeiten für das neue elektronische Stellwerk am Münchner Ostbahnhof fort. Zusätzlich zu den Nächten unter der Woche, in denen aktuell bereits der S-Bahn-Verkehr im Bereich Ostbahnhof eingeschränkt ist, kommt es ab dem kommenden Wochenende nun auch tagsüber zu Fahrplanänderungen.

Einschränkungen tagsüber an acht Wochenenden bis Juni

Beginnend mit Samstag kommt es an den nachfolgend aufgeführten acht Wochenenden, jeweils samstags und sonntags von 4 bis 16 Uhr, zu Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr im Bereich Ostbahnhof:

Die S6 fährt dann als einzige Linie auf der gesamten Stammstrecke zwischen Pasing und Ostbahnhof. Nachfolgend die Details zu den einzelnen Linien:

  • Die S1 fährt nur zwischen Freising/Flughafen und Hauptbahnhof und hält nicht an der Hackerbrücke.
  • Die S2 entfällt zwischen Ostbahnhof und Isartor. Außerdem hält sie nicht an den Stationen Berg am Laim und Leuchtenbergring.
  • Die S3 entfällt zwischen Giesing und Pasing.
  • Die S4 fährt nur zwischen Heimeranplatz und Geltendorf (kein Halt zwischen Heimeranplatz und Pasing)
  • Die S6 entfällt zwischen Trudering und Ostbahnhof.
  • Die S7 entfällt zwischen Giesing und Hauptbahnhof und hält nicht an der Hackerbrücke.  
  • Die S8 entfällt zwischen Pasing und Ostbahnhof.

Für Fahrgäste ist ein Ersatzverkehr mit Bussen (SEV) auf der Strecke Ostbahnhof – Trudering – Riem im 20-Minuten-Takt unterwegs. In Trudering und Giesing können Fahrgäste alternativ die U-Bahn nutzen.

Hinweis zum GDL-Streik: Am Wochenende 27./28. Januar gilt bei der S-Bahn angesichts des Streiks der GDL ein Notfahrplan. Die S-Bahnen fahren dann nur im Stundentakt. Zudem sind weitere Änderungen in Zusammenhang mit den Bauarbeiten möglich. Fahrgäste informieren sich bitte vor Fahrtantritt in der Fahrplanauskunft sowie auf s-bahn-muenchen.de/aktuell

Geänderter Linienverlauf auch in zahlreichen Nächten bis 14. März

Bereits seit Anfang dieser Woche ist noch bis 14. März der S-Bahn-Verkehr im Bereich Ostbahnhof auch in mehreren Nächten eingeschränkt. Betroffen sind davon in der Regel die Nächte von Montag auf Dienstag bis Donnerstag auf Freitag. Die S-Bahn-Linien fahren in diesen Nächten wie an den acht Wochenenden (siehe oben).

S-Bahn München informiert umfassend über Fahrplanänderungen

Die S-Bahn München informiert umfassend über alle Bauarbeiten und Fahrplanänderungen: An den Bahnsteigen gibt es Aushänge, in den Zügen informieren Deckenmonitore und Ansagen über die Bauarbeiten. Auch auf s-bahn-muenchen.de/baustellen sind Details zu finden. Alle Änderungen sind außerdem in der Fahrplanauskunft enthalten. Wer seine Fahrt mit der App, auf der Webseite oder am Automaten plant, bekommt automatisch die beste Verbindung angezeigt. Für Fragen steht der Kundendialog der S-Bahn München täglich von 6 bis 22 Uhr unter (089) 55 89 26 65 zur Verfügung.

10. Januar 2024, 11:00 Uhr
Regensburg/Weiden i.d.Opf.

Artikel: „Gut für die Oberpfalz“ – DB präsentiert erste Planungsergebnisse für die Elektrifizierung Marktredwitz–Regensburg

Auf fünf Infomärkten finden Bürger:innen viele Informationen zum Bahnausbau • Streckenabschnitte liegen erstmals als 3-D-Animation vor

Die Deutsche Bahn (DB) informiert zwischen Januar und März 2024 die Bevölkerung der Oberpfalz über die Elektrifizierung der Strecke Marktredwitz–Regensburg aus erster Hand. Die Infomärkte starten am 17.1.2024 in der Weidener Max-Reger-Halle. Weitere Termine finden in Wiesau (31.1.24, Rathaus), Nabburg (19.2.2024, Nordgauhalle), Schwandorf (28.2.2024, Oberpfalzhalle) und Maxhütte-Haidhof (13.3.2024, Stadthalle) statt. Die DB informiert Anwohner:innen und Interessierte über den Bahnausbau, der für die Oberpfalz leisere, klimaschonende Züge bedeutet. Einher gehen mit der Elektrifizierung Lärmschutz auf höchstem Niveau sowie der barrierefreie Umbau von Bahnhöfen. Es entstehen neue Halte für den Fernverkehr in Schwandorf, Weiden und Wiesau.

„Die Elektrifizierung zwischen Marktredwitz und Regensburg ist gut für die Oberpfalz. Sie bedeutet einen Schub für nachhaltige Mobilität und für die regionale Wirtschaft. Wir arbeiten für zuverlässigere und schnellere Verbindungen in der Region. Zwischen Saale und Donau reduziert sich die Fahrzeit infolge unserer Maßnahmen um 20 Minuten“, erklärt der DB-Gesamtprojektleiter für den Ostkorridor Süd zwischen Hof und Regensburg, Norman Wilk. Er verantwortet diese mit rund 180 Kilometern längste Ausbaustrecke in Bayern.

Neben Planungsergebnissen präsentiert die Bahn im Rahmen der Infomärkte erstmals dreidimensionale Modelle von Streckenabschnitten. So wird bereits in diesem frühen Planungsstadium die künftige Streckenführung mit ihren Auswirkungen auf das Umfeld erlebbar. Die Infomärkte finden jeweils zwischen 15.30 Uhr und 19 Uhr statt, sodass eine Teilnahme für viele Bürgerinnen und Bürger möglich wird. Auch Besucher, die erst um 18.30 Uhr kommen, haben so die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren.

„Wir laden die Bevölkerung herzlich ein. An verschiedenen Themeninseln besteht die Möglichkeit, mit dem DB-Planungsteam in den persönlichen Austausch zu treten“, so Gesamtprojektleiter Wilk. „Für uns als DB ist es wichtig, die Bevölkerung während des Planungsprozesses umfassend zu informieren und einzubinden. Gemeinsam mit der Region wollen wir ein hochmodernes und leistungsfähiges Schienennetz zwischen Marktredwitz und Regensburg umsetzen.“

Bis Ende 2024 soll die Vorplanung des Bahnausbaus komplett abgeschlossen sein. Danach erfolgt eine Parlamentarische Befassung, das heißt im Bundestag wird über das Projekt beraten, ehe die nächste Stufe, eine detaillierte technische Planung sich anschließt. Im Anschluss erfolgen der Genehmigungsprozess und die Erteilung des Baurechts. Alle Informationen und aktuellen Termine zum Bahnprojekt finden Sie hier: https://www.bahnausbau-nordostbayern.de/regensburg-marktredwitz.html


Der Bahnausbau in Bayern – im Überblick auf www.deutschebahn.com/bahnausbau-bayern   

Von Elektrifizierung bis Neubau – Daten, Fakten und weitere Informationen zu den mehr als 1300 Projekten und der Schieneninfrastruktur im Freistaat.