No Page Title

Zum Inhalt springen

Nachfolgend finden Sie die häufigsten Fragen und unsere Antworten darauf.

Wie beantrage ich eine Drehgenehmigung?

Die Beschreibung finden Sie in unserem Bereich "Service & Recherche" hier.

Ende des Expander-Inhaltes
Ich suche eine Kontakt zur regionalen Pressestelle.

Anbei finden sie unsere Ansprechpartner vor Ort aufgeführt.

Ende des Expander-Inhaltes
Wie gelange ich an geeignetes Bildmaterial?

In unserem Mediaportal und der DB Mediathek finden Sie jedem Bedarf entsprechendes Material für ihre journalistischen Arbeiten.

Ende des Expander-Inhaltes
14. Juli 2026, 14:00 Uhr
Oberstdorf
Planung und Umsetzung erfolgten in Rekordzeit • Modernste Stellwerkstechnik sorgt für einen effizienteren Bahnbetrieb • Investitionen von rund 50 Millionen Euro 

Die DB InfraGO hat am Wochenende die neuen elektronischen Stellwerke in Oberstdorf und Fischen erfolgreich in Betrieb genommen. Damit ist die Leit- und Sicherungstechnik auf der Strecke zwischen Immenstadt und Oberstdorf grundlegend modernisiert. Die Umsetzung des Projekts erfolgte in außergewöhnlich kurzer Zeit in enger Zusammenarbeit mit Hitachi, dem Lieferanten der Stellwerkstechnik. Nach dem Ausfall des alten Stellwerks in Oberstdorf Ende 2024 wurde das Projekt Anfang 2025 gestartet und innerhalb von anderthalb Jahren realisiert. Normalweise dauern Stellwerksprojekte dieser Art rund sechs bis sieben Jahre. Insgesamt investierte die DB rund 50 Millionen Euro in die neue Technik.

Die Inbetriebnahme der neuen Stellwerke bedeutet einen Modernisierungsschub für den Bahnverkehr im Allgäu. Signale und Weichen werden ab sofort zentral und per Mausklick aus dem Stellwerk in Immenstadt gesteuert. Die neue Technik sorgt damit für einen effizienteren Betrieb auf der auch für den Tourismus so wichtigen Strecke. Am Sonntag konnte zum ersten Mal ein ICE L nach Oberstdorf fahren. Die erfolgreiche Inbetriebnahme der Stellwerke war die Voraussetzung dafür. 

Das Infrastrukturprojekt umfasst neben dem Neubau der Stellwerke in Oberstdorf und Fischen zahlreiche weitere Maßnahmen entlang der Strecke, die auch in den nächsten Monaten noch fortgesetzt werden:

  • Anpassungen weiterer Stellwerke in der Region
  • Umbau von Bahnübergängen
  • Modernisierung von Signalanlagen und Kabeltechnik
  • Verbesserungen für Reisende an der Verkehrsstation Fischen
  • Bau eines Außenbahnsteiges in Altstädten

Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG: „Wir haben mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der neuen Stellwerke in Oberstdorf und Fischen nun modernste Stellwerkstechnik auf einer Regionalstrecke im Einsatz. Planung und Umsetzung erfolgten dabei in Rekordzeit. Die neue Technik ist ein wichtiger Baustein für einen zukunftsfähigen Bahnverkehr im Allgäu – genauso wie die aktuell laufenden Bahnhofsprojekte in Kempten, Immenstadt und Sonthofen.“ 

Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Mit der in nur anderthalb Jahren fertiggestellten modernen Stellwerkstechnik in Oberstdorf und Fischen hat die DB InfraGO AG zusammen mit der Firma Hitachi eindrucksvoll bewiesen, dass Planung und Umsetzung eines solch komplexen Projektes in Deutschland geradezu rekordverdächtig schnell möglich sind. Voraussetzung hierfür war, dass alle Beteiligten von Anfang an gemeinsam, engagiert und lösungsorientiert an einem Strang gezogen haben. Von dieser zukunftssicheren Infrastruktur profitieren nicht nur Reisende und Pendlerinnen und Pendler, sondern auch die hiesige Wirtschaft und der Tourismus. Als Bund haben wir sehr gerne die erforderlichen finanziellen Mittel für den Stellwerksneubau zur Verfügung gestellt. Die neuen Stellwerke tragen zu einem leistungsfähigerem Bahnverkehr im Allgäu bei.“

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Das ist eine hervorragende Nachricht für die Region. Oberstdorf ist eine der wichtigsten Tourismusdestinationen in Bayern mit mehr als 2,7 Millionen Übernachtungen pro Jahr. So ein wichtiger Ort verdient beste Erreichbarkeit. Mit der Modernisierung der Stellwerke in Oberstdorf und Fischen ist nun ein wichtiger Schritt getan und ich hoffe, dass auch die weiteren Infrastrukturmaßnahmen zwischen Immenstadt und Oberstdorf schnell umgesetzt werden. Seitens des Freistaats haben wir die DB mit der Planung zahlreicher Maßnahmen beauftragt. Dazu gehören die Elektrifizierung, die Anhebung der Höchstgeschwindigkeit, ein zweigleisiger Begegnungsabschnitt und der neue Haltepunkt Sonthofen – Rieden.“

13. Juli 2026, 09:00 Uhr
München
Drei Finalistinnen aus über 1.000 Vorschlägen ausgewählt • Öffentliches Online-Voting bis 24. Juli • Exklusive Führung zur Tunnelbohrmaschine zu gewinnen  

Der Namenswettbewerb für die erste Tunnelbohrmaschine der 2. Stammstrecke geht in die nächste Runde. Mehr als 1.000 Bürger:innen haben in den vergangenen Wochen kreative Namensideen eingereicht, oft verbunden mit persönlichen Geschichten, historischen Hintergründen oder originellen Wortspielen. Für das Projektteam waren diese Begründungen ein entscheidendes Kriterium, um daraus eine Shortlist mit drei Namen auszuwählen. Bis 24. Juli 2026 können Bürger:innen auf der Projektwebseite nun über diese drei Namen abstimmen.  

„Wir sind begeistert von der großen Resonanz. Hinter vielen Vorschlägen stecken kreative Ideen, spannende Geschichten und eine große Verbundenheit mit München. Das hat uns die Auswahl nicht leicht gemacht. Jetzt freuen wir uns darauf, dass die Öffentlichkeit selbst entscheiden kann, wie unsere erste Tunnelbohrmaschine heißen wird“, sagt Jörg Müller, Leiter Technik bei der 2. Stammstrecke.  

Drei Namen haben das Projektteam mit ihrer Geschichte, ihrer Herleitung und ihrer Begründung besonders überzeugt: 

Anna: Mut, Innovation und Münchner Technikgeschichte 

Der Name Anna würdigt Anna Boyksen, die sich 1906 als erste Frau für ein Studium der Elektrotechnik in München einschrieb. Der Name ist laut dem Einreichenden kurz, zeitlos und einprägsam. Anna Boyksen wiederum stehe für Mut, Innovation und den Willen, neue Wege zu gehen - genau das, wofür auch die Tunnelbohrmaschine der 2. Stammstrecke stehe.  

Donna Maria: Von der Donnersbergerbrücke zum Marienhof 

Der Name verbindet den Startpunkt der Bohrarbeiten an der Donnersbergerbrücke („Donna“) mit dem Ziel am Marienhof („Maria“). Die eingereichte Begründung verweist auf Maria als Schutzpatronin Bayerns – weil die Maschine den Erkundungs- und Rettungsstollen gräbt, sei Schutz von oben angebracht. Mit einem Augenzwinkern greift der italienisch klingende Name zudem Münchens Ruf als „nördlichste Stadt Italiens“ auf. 

Martha: Eine Pionierin des Bauingenieurwesens 

Mit Martha erinnern die Einreichenden an Martha Schneider-Bürger. Sie schloss 1927 als erste deutsche Diplom-Bauingenieurin ihr Studium an der damaligen Technischen Hochschule München ab und wurde zu einer Wegbereiterin für Frauen im Bauingenieurwesen. Eingereicht haben den Namen zwei Bauingenieurinnen aus München, die damit Frauenvorbilder in Naturwissenschaften und Ingenieurberufen sichtbarer machen wollen.  

Jetzt entscheidet die Öffentlichkeit 

Vom 13. bis 24. Juli 2026 kann auf der Projektwebseite der 2. Stammstrecke über die drei Finalistinnen abgestimmt werden. Mitmachen lohnt sich gleich doppelt: Unter allen Personen, die für den späteren Siegernamen abstimmen, verlost die Deutsche Bahn eine exklusive Führung inklusive einer Begehung der  Tunnelbohrmaschine am 12. oder 13. September 2026. 

An diesem Septemberwochenende lädt die DB außerdem zum Tag der offenen Baustelle am Tunnelportal West ein. Besucher:innen können die rund 178 Meter lange und 700 Tonnen schwere Tunnelbohrmaschine von außen erleben – nur wenige Tage bevor sie planmäßig ab dem 17. September 2026 ihren Vortrieb Richtung Marienhof aufnimmt. 

Hintergrund 

Tunnelbohrmaschinen tragen traditionell weibliche Namen. Die Tradition geht auf die Heilige Barbara zurück, die als Schutzpatronin der Bergleute und Mineure gilt. 

Für die Menschen, die mit einer Tunnelbohrmaschine arbeiten, ist der Name weit mehr als Tradition. Über Wochen begleitet die Maschine die Mannschaft im Schichtbetrieb auf engstem Raum und bis zu 40 Meter unter der Erde. Der Name wird Teil ihres Arbeitsalltags und steht symbolisch für den gemeinsamen Fortschritt Meter für Meter unter München. 

Die erste Tunnelbohrmaschine der 2. Stammstrecke wird den rund drei Kilometer langen Erkundungs- und Rettungsstollen zwischen der Donnersbergerbrücke und dem Marienhof herstellen. Die sogenannte Mixshield-Maschine wurde gemeinsam von der ARGE Tunnel Hauptbahnhof und dem Hersteller Herrenknecht entwickelt und speziell auf die anspruchsvollen Bodenverhältnisse im Münchner Untergrund ausgelegt. 

Weitere Informationen und das Online-Voting: www.2.stammstrecke-muenchen.de/tbm 

06. Juli 2026, 15:00 Uhr
Rosenheim
Leistungsfähige Zulaufstrecke für Brennerbasistunnel ist bedeutender Bestandteil der Brennerachse München – Verona • Projektleiter Neumaier: „Planungsauftrag des Bundesverkehrswegeplans erfüllt“ • 119 zusätzliche Forderungen aus der Region bewertet • Parlamentarische Befassung kann beginnen  

Meilenstein für eine der wichtigsten Europaverbindungen: Die DB InfraGO hat die Vorplanung abgeschlossen und eine Vorzugstrasse ermittelt. Sie hat damit die Voraussetzungen für die Parlamentarische Befassung des Bahnprojekts Brenner-Nordzulauf im Deutschen Bundestag geschaffen. Nunmehr entscheidet der Deutsche Bundestag über den weiteren Fortgang des Bahnprojekts. 

Das Projektteam der DB InfraGO hat in enger Zusammenarbeit mit der Region und auf Grundlage zahlreicher technischer Untersuchungen eine leistungsfähige Strecke entsprechend den Vorgaben des Bundesverkehrswegeplans geplant, die den Mehrverkehr zum Brennerbasistunnel abwickeln und mehr Nahverkehr auf der weiterhin bestehenden Bestandsstrecke ermöglichen wird. Die geplante zweigleisige Neubaustrecke berücksichtigt die besonderen Verhältnisse im bayerischen Inntal. Über die Hälfte der Strecke soll in Tunneln verlaufen. Der Verlauf der Neubaustrecke wurde im Dialog entwickelt. Dafür gab es über 270 Sitzungen in Dialogforen sowie Infoveranstaltungen und hunderte Einzelgespräche. Zahlreiche Hinweise sind in den Trassenverlauf aufgenommen worden. Darüber hinaus konnte die Region weiterführende Kernforderungen einreichen, die bewertet wurden und in den parlamentarischen Prozess eingebracht werden.

Visualisierung Planungsschritte bei Bauprojekten
Visualisierung Planungsschritte bei Bauprojekten
Quelle: DB InfraGO
Die Parlamentarische Befassung ist die Voraussetzung für die kommenden Planungsschritte.

Matthias Neumaier, DB InfraGO-Gesamtprojektleiter für das Bahnprojekt Brenner-Nordzulauf: „Wir haben unseren Planungsauftrag erfüllt und die verkehrliche Zielsetzung aus dem Bundesverkehrswegeplan erreicht. Die neu geplante Strecke kann die zusätzlichen Güterverkehre aufnehmen, die der Brennerbasistunnel ermöglichen wird. Der Fernverkehr zwischen Deutschland, Österreich und Italien profitiert von kürzeren Reisezeiten. Mit der neuen Brennerachse zwischen München und Verona können wir mehr Verkehr von der hochbelasteten Straße auf die umweltfreundliche Schiene verlagern.“ 

Die Unterlagen der Vorplanung gingen gemeinsam mit der Bewertung der zusätzlichen Kernforderungen im vergangenen Jahr an das Eisenbahn-Bundesamt und das Bundesverkehrsministerium. Sie werden Teil der Parlamentarischen Befassung im Deutschen Bundestag.

Kernforderungen aus der Region bewertet 

Aus der Region – von Kommunen bis Einzelpersonen – wurden insgesamt 119 Kernforderungen eingereicht. Die DB InfraGO bewertete, inwieweit die Forderungen die verkehrliche Zielsetzung des Bundes erfüllen, ob sie technisch machbar sind und welche Kosten damit verbunden wären. 

Die Kernforderungen beziehen sich auf viele verschiedene Aspekte: Überwiegend wurden zusätzlicher Lärm- und Erschütterungsschutz und Anpassungen im Trassenverlauf gefordert, wie etwa weitere Tunnelanteile. Darüber hinaus gab es konkrete regionale Wünsche, wie eine Rad- und Fußgängerbrücke parallel zur geplanten Innüberquerung. Einige Kernforderungen entsprechen nach Prüfung der DB InfraGO nicht der verkehrlichen Zielsetzung aus dem Bundesverkehrswegeplan oder sind technisch nach aktuellen Standards nicht genehmigungsfähig. Das von Bürgerinitiativen eingereichte „Alternativkonzept“ würde nach erster Analyse durch die DB InfraGO vor allem auf der Verbindung Rosenheim – Mühldorf – Landshut massive Betroffenheiten mit sich bringen. Die verkehrliche Zielsetzung wäre trotzdem nicht erfüllbar. Eine gewünschte unterirdische Verknüpfungsstelle im Wildbarren kann die sicherheitstechnischen Vorgaben nicht erfüllen. 

Alle Kernforderungen werden dem Deutschen Bundestag vorgelegt. Das Parlament wird dann über die Trasse und die regionalen Forderungen entscheiden. Matthias Neumaier dazu: „Wir haben die Bedürfnisse und Gegebenheiten der Region bestmöglich berücksichtigt. Allerdings muss die Wirtschaftlichkeit bei der Planung immer gegeben sein. Über Forderungen, die über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus gehen, muss die Politik entscheiden.“ 

Der Beschluss im Deutschen Bundestag wird Voraussetzung für die kommenden Planungsschritte sein. 

Hinweis für Redaktionen:

Die vollständigen Unterlagen werden im Rahmen der Parlamentarischen Befassung als Bundestags-Drucksache veröffentlicht. 

Der Streckenverlauf visualisiert ist hier online abrufbar: Visualisierungen - Bahnprojekt Brenner-Nordzulauf

01. Juli 2026, 12:45 Uhr
Aschaffenburg
Rundum erneuerter Mittelbahnsteig, neue Aufzuganlage, moderne Bahnsteigausstattung sowie ein besseres Informations- und Wegeleitsystem sorgen für mehr Komfort für die Fahrgäste • Investitionen in Höhe von knapp 29 Millionen Euro für Bahnhof, Stellwerke und Oberbau • Feierliche Inbetriebnahme zum 20-jährigen Bestehen der Westfrankenbahn 

Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Obernburg-Elsenfeld ist erfolgreich abgeschlossen. Mit der Fertigstellung steht den täglich bis zu 2000 Reisenden nun ein rundum modernisierter und vollständig barrierefreier Bahnhof zur Verfügung. Insgesamt wurden für die Maßnahme rund acht Millionen Euro aus Mitteln des Bundes unter Beteilung der Kommune sowie Eigenmitteln der Westfrankenbahn investiert. Der erfolgreiche Umbau in Obernburg-Elsenfeld ist ein weiterer Baustein für eine noch attraktivere Westfrankenbahn, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert.

 

Bayern barrierfrei
Bayern barrierfrei
Quelle: Deutsche Bahn AG - Maja Moritz
Über den barrierefrei ausgebauten Bahnhof Obernburg-Elsenfeld freuen sich ( v.l.): Björn Bartels, Landrat des Landkreises Miltenberg, Stefan Schnorr, Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG, und Christian Bernreiter, Bayerischer Staatminister für Wohnen, Bau und Verkehr

 

Dr. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGO AG: „Bahnhöfe sind unsere Visitenkarte vor Ort: In Obernburg-Elsenfeld zeigen wir, was moderne, barrierefreie Infrastruktur leisten kann. Mit dem erneuerten Bahnhof machen wir das Zugfahren für die Menschen in der Region noch attraktiver. Zusätzlich haben wir auch modernste Stellwerkstechnik auf einer Regionalstrecke installiert. Von beiden Maßnahmen profitieren die Westfrankenbahn und ihre Fahrgäste. Die Westfrankenbahn steht seit vielen Jahren für verlässliche Mobilität im ländlichen Raum.“ 

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr:„Heute würdigen wir nicht nur die Leistungen der vergangenen zwei Jahrzehnte. Wir setzen gleichzeitig ein starkes Zeichen für die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs in der Region. Mit dem Bahnhof Obernburg-Elsenfeld sind nun bereits 20 von 21 Stationen im bayerischen Teil der Westfrankenbahn barrierefrei erschlossen, und für den noch fehlenden Bahnhof Kleinwallstadt gibt es bereits eine Ausbauperspektive. Es ist einmalig in Bayern, dass entlang einer Strecke alle Bahnhöfe barrierefrei sind. Investitionen in die Infrastruktur sind wichtig für Lebensqualität, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb ist es das Ziel des Freistaats, auch den Dieselbetrieb bei der Westfrankenbahn perspektivisch zu beenden und durch umsteigefreie Verbindungen in das Rhein-Main-Gebiet für die Fahrgäste mehr Komfort und eine bessere Anbindung zu schaffen.“      

Stefan Schnorr, Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr„Barrierefreiheit ist kein Komfortextra, sondern eine wesentliche Voraussetzung für die selbstbestimmte Mobilität aller Menschen. Mit dem rundum erneuerten Bahnhof Obernburg-Elsenfeld wird Bahnfahren für alle einfacher, sicherer und attraktiver – ob mit Rollstuhl, Kinderwagen, Fahrrad oder schwerem Gepäck. Die Ertüchtigung von Netz und Bahnhöfen geht voran. Dafür setzt sich das Bundesverkehrsministerium nachdrücklich ein, dass die Menschen zuverlässig, pünktlich, barrierefrei und sicher Zug und Bahnhof nutzen können. Mein Dank gilt dem Freistaat Bayern, der Deutschen Bahn und allen Beteiligten, die dieses wichtige Projekt gemeinsam verwirklicht haben.“

Björn Bartels, Landrat des Landkreises Miltenberg:„Der Bahnhof Obernburg-Elsenfeld ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für unseren Landkreis. Dass er nun barrierefrei und modern ausgebaut ist, ist eine gute Nachricht für viele Fahrgäste. Mein Dank gilt allen Beteiligten. Der Ausbau ist zugleich ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer starken, zukunftsfähigen Schieneninfrastruktur in unserer Region.“ 

 

Umfangreiche Arbeiten am Bahnhof, Gleisen und Weichen

In den vergangenen Monaten hat die DB InfraGO den bestehenden Mittelbahnsteig zurückgebaut und für einen ebenerdigen Ein- und Ausstieg mit einer Höhe von 55 Zentimetern über Schienenoberkante neu errichtet, eine spätere Anpassung auf 76 Zentimeter wurde planerisch berücksichtigt. Gleichzeitig können sich die Fahrgäste über eine moderne Bahnsteigausstattung freuen. So erleichtert ein neues Informations- und ein Wegeleitsystem die Orientierung am Bahnhof. Der neue Mittelbahnsteig ist über eine moderne Aufzuganlage über die umgestaltete Unterführung barrierefrei erreichbar. Auf der Westseite des Bahnhofs gelangt man sowohl über die erneuerte Treppenanlage als auch barrierefrei über eine neue Rampe in die Personenunterführung. Als kommunales Projekt des Marktes Elsenfeld ist zudem auch geplant den Zugang Ost zu erneuern, sodass für die Fahrgäste dort dann ebenfalls eine vollständig barrierefreie Zugangsmöglichkeit besteht. Das Bundesprogramm „Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen 1“ (FABB 1) stellt einen großen Investitionsteil des umfangreichen Stationsumbaus in Obernburg-Elsenfeld zur Verfügung. 

Im Bereich des Bahnhofs hat die Westfrankenbahn zudem die Gleisanlagen erneuert sowie Weichen neu und umgebaut.

 

Elektronische Stellwerke Obernburg-Elsenfeld und Kleinwallstadt erhöhen die Qualität

Bereits im November 2025 hatte die DB InfraGO die neuen elektronischen Stellwerke (ESTW) Oberburg-Elsenfeld und Kleinwallstadt in Betrieb genommen. Der Zugverkehr auf der kompletten Maintalbahn wird somit aus der Zentrale in Miltenberg heraus gesteuert. Die neue Leit- und Sicherungstechnik, zusätzliche Block- und Zwischensignale sowie die neuen Weichen verbessern maßgeblich die Betriebsqualität auf der eingleisigen Strecke. Die Finanzierung der elektronischen Stellwerke sowie der Erneuerung des Oberbaus im Bereich des Bahnhofs erfolgte aus Mitteln des Bundes sowie des Freistaats Bayern.

 

20 Jahre RegioNetz Westfrankenbahn: Eisenbahn aus einer Hand

Seit 2006 verbindet die Westfrankenbahn als verlässlicher Mobilitäts- und Infrastrukturpartner Hohenlohe, Franken und Untermain in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen und leistet damit einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum.

Als eigenständiges RegioNetz unter dem Dach der DB steht sie für „Eisenbahn aus einer Hand“: Die Verantwortung für den Betrieb der Strecken und Stationen, Zugverkehr und Service liegt direkt vor Ort. Rund 16.000 Fahrgäste täglich profitieren so von kurzen Wegen, schnellen Lösungen und maßgeschneiderten Angeboten. 

Als in der Region verankertes, mittelständisches Unternehmen betreibt die Westfrankenbahn Verkehr und Infrastruktur auf 371 Kilometern, davon 206 Kilometer auf eigener Infrastruktur. 76 Stationen, darunter 50 eigene mit 73 Bahnsteigen, sichern den Zugang zum Schienenverkehr. 49 Fahrzeuge legen dabei jährlich rund 4,0 Millionen Zugkilometer zurück. Rund 390 Mitarbeiter:innen sorgen für einen möglichst reibungslosen Betrieb. 

In den vergangenen 20 Jahren hat die Westfrankenbahn ihre Infrastruktur schrittweise erneuert und unter anderem 66 von 73 Bahnsteigen barrierefrei ausgebaut. Auch in die Erneuerung ihrer Fahrzeugflotte hat die Westfrankenbahn in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Aufgabenträgern investiert. Und auch in den nächsten Jahren geht die Modernisierung weiter. Zu den wichtigsten Zukunftsprojekten auf bayerischer Seite zählt das gemeinsam mit dem Freistaat Bayern geplante Elektrifizierungsprojekt der Maintalbahn zwischen Aschaffenburg und Miltenberg sowie dem barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Kleinwallstadt.

 

 

 

29. Juni 2026, 11:00 Uhr
Abensberg
Barrierefreier Zugang zu den Bahnsteigen durch neue Personenunterführung mit Aufzügen • Investitionen in Höhe von rund 13 Millionen Euro • Verkehrsminister Bernreiter überreicht das Signet „Bayern barrierefrei“ des Freistaats

Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Abensberg ist erfolgreich abgeschlossen. Mit der Fertigstellung steht den Reisenden nun ein rundum modernisierter und vollständig barrierefreier Bahnhof zur Verfügung.In die Umbaumaßnahme wurden insgesamt rund 13 Millionen Euro investiert. Die Finanzierung des barrierefreien Ausbaus erfolgt durch Mittel des Bundes im Rahmen der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV), des Freistaats Bayern (Teil der Rahmen- und Planungsvereinbarung Bayern-Paket II) sowie Eigenmitteln der DB InfraGO AG.

2026_06_29_Abensberg_Aufzug
Der Bahnhof Abensberg ist jetzt barrierefrei ausgebaut. Es freuen sich über den kirchlichen Segen (v. l.): Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter, Esther Heckmann (Regionalbereichsleiterin Personenbahnhöfe Bayern bei der DB InfraGO AG) und Erster Bürgermeister Dr. Bernhard Resch. An den Seiten: Marion Huber-Schallner, 3. Bürgermeisterin, und Werner Pfeiffer (beide von der örtlichen Interessensgruppe Inklusion).

 

Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Barrierefreiheit ist kein Komfortextra, sondern eine wesentliche Voraussetzung für selbstbestimmte Mobilität. Mit dem rundum erneuerten Bahnhof Abensberg wird Bahnfahren für alle Menschen einfacher, sicherer und attraktiver – ob mit Rollstuhl, Kinderwagen, Fahrrad oder schwerem Gepäck. Die neue Unterführung mit Aufzügen, der neue Bahnsteig und die verbesserte Fahrgastinformation sind ein echter Gewinn für Abensberg und die gesamte Region. Mein Dank gilt dem Freistaat Bayern, der Deutschen Bahn und allen Beteiligten, die dieses wichtige Projekt gemeinsam verwirklicht haben.“

Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr:„Der Zustand des Bahnhofs Abensberg war früher gelegentlich Anlass für spöttische Bemerkungen. Heute können wir einen top-modernen und barrierefreien Bahnhof präsentieren. Mehr als 50 Prozent der Kosten dafür trägt der Freistaat – obwohl eigentlich der Bund zuständig ist. Aktuell sind erst knapp über die Hälfte der Bahnhöfe in Bayern barrierefrei. Deshalb beteiligen wir uns freiwillig am Ausbau der Barrierefreiheit und stellen im Haushalt jährlich bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung. So können wir wie hier in Abensberg das Tempo deutlich erhöhen.“ 

Esther Heckmann, Regionalbereichsleiterin Personenbahnhöfe Bayern DB InfraGO AG:„Unser Ziel ist, dass noch mehr Menschen mit der klimafreundlichen Bahn unterwegs sind. Dafür machen wir unsere Bahnhöfe attraktiver und komfortabler – so auch in Abensberg. Ob im Rollstuhl, mit Kinderwagen oder Fahrrad: Der Bahnhof ist nun fit für die Zukunft und für alle gleichermaßen nutzbar – das ist ein großer Gewinn für die gesamte Region.“

Dr. Bernhard Resch, Erster Bürgermeister der Stadt Abensberg:„Die Stadt Abensberg freut sich sehr über den barrierefreien Ausbau des Abensberger Bahnhofs und darüber, dass wir dadurch grundsätzlich eine sichere Querungsmöglichkeit haben. Wir danken der Deutschen Bahn und dem Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr für den Ausbau.“

Umfangreiche Arbeiten

In den vergangenen Monaten hat die DB InfraGO den bestehenden Zwischenbahnsteig zurückgebaut und einen Außenbahnsteig an Gleis 2 neu errichtet. Der neue Bahnsteig verfügt über eine Bahnsteighöhe von 55 Zentimetern über Schienenoberkante, eine spätere Anpassung auf 76 Zentimeter wurde bereits planerisch berücksichtigt. 

Eine neue Personenunterführung ermöglicht über zwei neue Aufzugsanlagen den barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen. Die Gestaltung der Personenunterführung orientiert sich am Schaffen des österreichischen Künstlers und Architekten Friedensreich Hundertwasser. So erhält der Bahnhof ein identitätsstiftendes Erscheinungsbild mit Wiedererkennungswert und knüpft gestalterisch an das Hundertwasser-Areal rund um den Kuchlbauer-Turm an.Neue Wetterschutzhäuser und Fahrgastinformationsanzeiger ergänzen die moderne Bahnsteigausstattung. Darüber hinaus wurden die elektrischen Anlagen einschließlich der Beleuchtung an Bahnsteig 1 auf den neusten Stand der Technik gebracht. Ein modernes Wegeleitsystem mit taktilen Elementen erleichtert den Fahrgästen künftig die Orientierung am Bahnhof.

11. Juni 2026, 12:30 Uhr
München
Vorbereitung auf Neufahrzeuge und wachsendes Angebot • Deutlich mehr Platz für Aus- und Fortbildung • Raum für innovative Ausbildungsformate  

Die S-Bahn München hat auf dem Werksgelände in Steinhausen ihre neu gebaute Akademie eröffnet. Ab sofort werden in dem vierstöckigen Gebäude rund 100 Auszubildende bzw. Quereinsteigende ausgebildet und rund 800 bestehende Lokführer:innen regelmäßig fortgebildet. Damit bündelt die S-Bahn die Qualifizierung ihres gesamten Fahrpersonals an einem Ort für gemeinsames Lernen in angenehmer Atmosphäre. 

S-Bahn-Chef Dr. Matthias Glaub: „München zählt zu den anspruchsvollsten Arbeitsmärkten Deutschlands. Weil wir konsequent auf Ausbildung und gute Beschäftigungsbedingungen setzen, hatten wir trotzdem in den letzten Jahren immer ausreichend Lokführer:innen für unser Angebot. Investitionen für unsere Mitarbeitenden sind also auch Investitionen in einen stabilen Betrieb. Die Akademie steht genau dafür und ist zugleich Voraussetzung für den Start der neuen XXL-S-Bahnen ab Ende 2028.“

Quelle: Deutsche Bahn AG / Thomas Kiewning
Münchens neuer S-Bahn-Chef Dr. Matthias Glaub (in der Mitte links) übergibt symbolisch den Schlüssel an Marc Hildmann (in der Mitte rechts), Leiter der neuen S-Bahn-Akademie, und an Auszubildende der S-Bahn.

Jede:r Lokführer:in muss jährlich an Fortbildungen teilnehmen und neue Mitarbeitende durchlaufen eine anspruchsvolle ein- bzw. dreijährige Ausbildung. Die Akademie schafft dafür auf mehr als 3.000 Quadratmetern Gesamtfläche gute Rahmenbedingungen für praxisorientiertes Lernen und Wissensaustausch. Das alte Ausbildungsgebäude bot schon länger nicht mehr ausreichend Platz, weshalb die S-Bahn zusätzliche Flächen anmieten und Container nutzen musste. Die Qualifizierung war dadurch auf mehrere Standorte verteilt. Der deutlich größere Neubau vereint nun alles unter einem Dach. Das verkürzt Wege und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. 

Die Akademie spielt auch eine wichtige Rolle für die Zukunft der S-Bahn: In eineinhalb Jahren startet die Fortbildung aller Lokführer:innen für die neuen 200 Meter langen XXL-Fahrzeuge, die ab Ende 2028 nach und nach in den Einsatz gehen werden. Zwei Räume im neuen Gebäude sind für die entsprechenden Fahrsimulatoren bestimmt. Gleichzeitig wird der Personal- und Ausbildungsbedarf durch den demografischen Wandel und das wachsende Angebot mit der 2. Stammstrecke weiter steigen. 

Das neue Gebäude beherbergt zahlreiche Unterrichtsräume, aktuell drei Fahrsimulatoren sowie Arbeitsplätze für die 37 Mitarbeitenden in der Qualifizierung. Für die Aus- und Fortbildung gibt es damit etwa doppelt so viel Platz wie bisher. Die S-Bahn München nutzt den Raum für innovative Ausbildungsformate – darunter eine große Lehr-Modellbahnanlage, ein Virtual-Reality-Raum und ein Podcast-Studio, in dem Auszubildende und Trainer:innen einen S-Bahn-eigenen Ausbildungspodcast für angehende Lokführer:innen produzieren. 

  von 6
Ende des Sliders

09. Juni 2026, 16:00 Uhr
München
Die gemeinsamen Streifen aus DB Sicherheit, Bundes- und Landespolizei sowie der U-Bahnwache sind Teil des DB-Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen

Mit der Einführung der „Quattro-Streife“ setzen das Polizeipräsidium München, die Bundespolizei München, die DB Sicherheit sowie die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) künftig auf eine noch engere und sichtbarere Zusammenarbeit speziell im Bereich des Münchner Hauptbahnhofes. Damit ist München die erste Stadt in Bayern, in der ein gemeinsames Streifenkonzept dieser Art umgesetzt wird. Bundesweit werden diese „Quattro-Streifen“ bereits erfolgreich in einigen anderen Städten praktiziert.

Der Münchner Hauptbahnhof ist mit täglich bis zu 450.000 Reisenden und Besuchern einer der bedeutendsten Verkehrsknotenpunkte Deutschlands. Die hohe Frequentierung sowie die Vielzahl unterschiedlicher Nutzungs- und Aufenthaltsformen erfordern eine enge Abstimmung aller Sicherheitsakteure vor Ort. Die gemeinsamen Streifen bestehen jeweils aus Einsatzkräften der Münchner Polizei, der Bundespolizei München und Beschäftigten der DB Sicherheit sowie der Münchner U-Bahnwache. Sie werden in ihrer Form zusätzlich zu den bereits bestehenden Streifen vor Ort fungieren. Ziel dieser Quattro-Streifen ist es, die Sicherheitslage im Bereich des Hauptbahnhofes nachhaltig zu stärken und die Zusammenarbeit der beteiligten Behörden und Unternehmen weiter auszubauen. Die Quattro-Streifen sind zudem Bestandteil des Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen der DB InfraGO Personenbahnhöfe.

Durch den gemeinsamen Einsatz sollen Kompetenzen und Erfahrungen gebündelt, sowie ein schnelleres und effektiveres Einschreiten ermöglicht werden. Die Quattro-Streife setzt auf eine enge und koordinierte Zusammenarbeit bei der Abwehr von Gefahren sowie bei der Bewältigung von Ordnungsstörungen und Bekämpfung von Straftaten im Bereich des Hauptbahnhofes und dessen Umfeldes. 

Der unmittelbare Informations- und Lageaustausch innerhalb der gemeinsamen Streifen schafft dabei ein einheitliches Lageverständnis und verbessert sowohl präventive Maßnahmen als auch die koordinierte Bewältigung aktueller Kriminalitätslagen. Gleichzeitig soll das erkennbare Auftreten der vier Partner das subjektive Sicherheitsgefühl der Reisenden, der Besucherinnen und Besucher sowie der Münchner Bevölkerung nachhaltig stärken.

Mit der Einführung der Quattro-Streife setzen die beteiligten Behörden und Unternehmen ein gemeinsames Zeichen für eine moderne, vernetzte und kooperative Sicherheitsarbeit im öffentlichen Raum. Die zugrundeliegende Kooperationsvereinbarung wurde von jeweils einem Vertreter der vier Institutionen am Dienstag, 09.06.2026 im Rahmen eines Pressetermins am Münchner Hauptbahnhof unterzeichnet.

Polizeivizepräsident Christian Huber (Polizeipräsidium München): „Subjektive Sicherheit zeigt sich nicht in Zahlen, sondern vor allem darin, wie sicher sich Menschen im öffentlichen Raum fühlen. Mit der Quattro-Streife setzen wir deshalb ganz bewusst auf eine sichtbare Präsenz und ein gemeinsames und geschlossenes Auftreten aller Sicherheitspartner. Gerade im Münchner Hauptbahnhof, wo unterschiedliche Zuständigkeiten aufeinandertreffen, ermöglicht die enge Zusammenarbeit ein abgestimmtes und koordiniertes Vorgehen in unterschiedlichsten Einsatzlagen. Außerdem sind wir so ganz im Besonderen für alle Anliegen jederzeit ansprechbar und können schnell reagieren. Unser gemeinsames Ziel ist es, den Menschen am Münchner Hauptbahnhof und in dessen Umfeld ein spürbares Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.“

Leitender Polizeidirektor Steffen Quaas (Leiter Bundespolizeiinspektion München): „Der Münchner Hauptbahnhof zählt bereits heute zu den am stärksten bestreiften Orten der Stadt. Mit den gemeinsamen Quattro-Streifen gehen wir nun einen weiteren wichtigen Schritt, um die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Sicherheitsakteure noch sichtbarer und wirkungsvoller zu gestalten. Die Menschen sollen sich im Bahnhof und seinem Umfeld jederzeit sicher fühlen – genau dafür bündeln wir unsere Kräfte. Die Bundespolizei hat mit vergleichbaren Kooperationen – etwa in Hamburg und Leipzig – bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. Die enge Vernetzung von Landespolizei, Bundespolizei, Deutsche Bahn Sicherheit und U Bahn-Wache ermöglicht es, schnell, abgestimmt und lageorientiert zu handeln. Für die Reisenden bedeutet das vor allem eines: noch mehr sichtbare Präsenz und ansprechbare Sicherheitskräfte im täglichen Reiseverkehr.“

Torsten Malt (Geschäftsführer Produktion und Leiter Regionalbereich Süd bei der DB Sicherheit GmbH):„Mit den Quattro-Streifen intensivieren wir die Zusammenarbeit mit unseren Partnern, der Bundes- und Landespolizei sowie mit der U-Bahn-Wache. Ganz im Sinne unseres DB-Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen sind die gemeinsamen Streifen ein zusätzlicher Baustein, um für noch mehr Sicherheit am Bahnhof zu sorgen und auch das Sicherheitsgefühl nachhaltig zu stärken. Und die Streifen sind ein sichtbarer Beleg dafür, dass Sicherheit ein Thema ist, das uns alle gleichermaßen betrifft. DB, Polizei wie Stadt. Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe.“

Rainer Cohrs (Leiter SWM-Konzernsecurity und Geschäftsführer Münchner U Bahnbewachungsgesellschaft mbH): „Die Sicherheit im öffentlichen Personenverkehr ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Verkehrsunternehmen, Sicherheits- und Ordnungsbehörden, Politik und Verwaltung und weiteren Partnern. Dies gilt insbesondere für die zentralen Knotenpunkte, wie den Hauptbahnhof in München mit mehreren 100.000 Fahrgästen pro Tag- und seinen besonderen Herausforderungen. Gesellschaftliche Phänomene werden in und um den Hauptbahnhof als zentralem städtischen Ort besonders sichtbar. Umso wichtiger ist es, hier gemeinsam für Sicherheit und Ordnung und ein gutes Miteinander zu sorgen. Deshalb sehen wir die Quattro-Streifen als eine sehr gute Ergänzung der bisherigen Maßnahmen und der engen Zusammenarbeit mit den Sicherheitspartnern an.