Presseinformationen

Zum Inhalt springen

Nachfolgend finden Sie die häufigsten Fragen und unsere Antworten darauf.

Ich suche einen Kontakt zur regionalen Pressestelle.

Hier finden Sie Ihren richtigen Ansprechpartner.

Ende des Expander-Inhaltes
Ich habe im Zug Gepäck vergessen. Was nun?

Im Zug oder Bahnhof verloren oder gefunden? Der Fundservice der Deutschen Bahn hilft weiter.

Ende des Expander-Inhaltes
Ich benötige Unterstützung bei meiner Reiseplanung

Informationen und Fragen zu Produkten, Angeboten und Services rund um den Personenverkehr finden Sie bahn.de.

Ende des Expander-Inhaltes
Interessieren Sie sich für einen Job bei der Deutschen Bahn?

Die Deutsche Bahn bietet eine Vielzahl an attraktiven Arbeitsplätzen und für jeden den passenden Einstieg. In unserem Karriereportal werden sowohl Schüler, Studenten, Direkteinsteiger als auch Berufserfahrene fündig.

Ende des Expander-Inhaltes
31. März 2026, 11:30 Uhr
Dresden/Leipzig

Nach 125 Jahren wird die denkmalgeschützte Stuckdecke in der Empfangshalle des Neustädter Bahnhofs saniert • Vom 7. April bis zum 12. Mai ist die Empfangshalle für den Aufbau eines Schutzgerüsts gesperrt • Zugang zu den Bahnsteigen nur über die Hansastraße möglich

Die Empfangshalle des Bahnhofs Dresden-Neustadt wurde 1901 eingeweiht. Nach 125 Jahren ist die grundhafte Erneuerung der denkmalgeschützten Rabitzdecke notwendig. Im ersten Schritt sind dafür umfangreiche Untersuchung der Decke erforderlich. Um an die Decke zu gelangen, sperren wir die Eingangshalle vom 7. April 2026 bis voraussichtlich 12. Mai 2026 und errichten ein Schutzgerüst mit Stahlplatten unter der Decke. Das Gerüst wird in rund fünf Wochen montiert.

In dieser Zeit bleibt die Eingangshalle mit Zugang vom Schlesischen Platz gesperrt. Die Bahnsteige sind bis 12. Mai nur über die Hansastraße zu erreichen. Die Handels- und Gastronomieeinrichtungen stehen in dieser Zeit eingeschränkt zur Verfügung. Die Seiteneingänge zum Lebensmittelmarkt Lidl und der Bahnhof-Apotheke sowie WC rail&fresh, Warteraum, Schließfächern und DHL-Packstation bleiben geöffnet. Bäckerei Reimann, DB Reisezentrum, DB Information und Taxistand befinden sich vorübergehend ebenfalls in der Hansastraße.

Der Weg zwischen dem Schlesischen Platz und der Hansastraße wird auffällig ausgeschildert. Mitarbeitende stehen den Reisenden mit Rat und Tat zur Verfügung. Allerdings sind die Bahnsteige während der Zeit nicht stufenfrei erreichbar. Mobilitätseingeschränkte Reisende können die nächstgelegenen barrierefreien Bahnhöfe Dresden Mitte (S-Bahn- und Regionalverkehr) und Dresden Hauptbahnhof (S-Bahn-, Regional- und Fernverkehr) nutzen.

Für die Konstruktion des Schutzgerüsts in der 1.200 m2 großen Halle werden über 180 Tonnen Stahl verbaut. Allein die 30 Stützen, auf denen die Stahlplatten als Zwischendecke ruhen, wiegen 16 Tonnen. Nach Fertigstellung der Konstruktion gehen die Arbeiten im Verborgenen weiter. Die Decke wird detailliert auf ihren Gesamtzustand untersucht. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen beginnt die Planung für das denkmalgerechte Aufarbeiten der Rabitzdecke. Einen Termin für die eigentlichen Bauarbeiten gibt es daher noch nicht. Die Rabitzdecke im Empfangsgebäude Dresden-Neustadt ist eine der ersten in dieser Größe gebauten Stuckdecken, die nach dem Berliner Maurermeister Karl Rabitz benannt wurden. Die dreiteilige, gewölbte Decke mit den dekorativen Stuck-Kränzen überspannt die rund 1.200 m2 große Eingangshalle.

27. März 2026, 10:45 Uhr
Halle (Saale)

Mehr Präsenz von Sicherheitskräften an Bahnhöfen • Zusammen auf Streife: Bundespolizei, Landespolizei, Ordnungsamt und DB Sicherheit

Gemeinsam für mehr Sicherheit: Sogenannte Quattro-Streifen machen ab sofort gemeinsame Kontrollgänge im und um den Hauptbahnhof Halle (Saale). Im Rahmen des Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen der Deutschen Bahn erfolgt damit der Schulterschluss von Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei, der Landespolizei, Mitarbeitenden des Ordnungsamtes und der DB Sicherheit. Sie bündeln ihre Kräfte und vertreten damit jeweils die rechtlichen Grenzen der einzelnen Verantwortungsbereiche. 

Neue Quattro-Streife am Hauptbahnhof Halle (Saale)
Neue Quattro-Streife am Hauptbahnhof Halle (Saale)
Quelle: DB AG/Hans-Christian Plambeck

Karsten Kammler, Bahnhofsmanager der DB InfraGO AG: „Unser Bahnhof ist Visitenkarte für uns als DB und für die Stadt Halle (Saale). Wir möchten, dass sich die Fahrgäste und Reisenden im Hauptbahnhof und in dessen Umfeld wohl und sicher fühlen. Mit der sichtbaren Präsenz von mehr Sicherheitskräften wollen wir diesem Anspruch gerecht werden. Wir haben schon vor Jahren damit begonnen, gemeinsame Streifen aus Ordnungsamt und DB Sicherheit einzusetzen. Mit der Quattro-Streife, die ab heute regelmäßig unterwegs sein wird, packen wir nochmal eine Schippe drauf beim Thema Sicherheit.“

Stephan John, Leiter des Regionalbereichs Südost der DB Sicherheit: Im Rahmen des Sofortprogramms für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen der Deutschen Bahn rücken unsere Mitarbeitenden und die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei, Landespolizei und des Ordnungsamtes noch enger zusammen. Egal, in welchem Bereich wir uns mit der Quattro-Streife bewegen, es ist immer jemand zuständig. Die unterschiedlichen Zuständigkeiten verschmelzen und wir können immer agieren. Der Wirkungsgrad der Streife wird damit erhöht.“

Polizeirat Jan Usener, stellvertretender Leiter der Bundespolizeiinspektion Magdeburg: „Mit den gemeinsamen Streifen stärken wir die sichtbare Präsenz und können auf Lagen im und um den Hauptbahnhof Halle (Saale) noch schneller reagieren. Durch das enge Zusammenwirken von Bundespolizei, Landespolizei, DB Sicherheit und Ordnungsamt werden Maßnahmen unmittelbar abgestimmt und effektiv umgesetzt. Damit bauen wir die bewährte Zusammenarbeit der Sicherheitspartner weiter aus und überwinden Zuständigkeitsbarrieren im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes. Ziel ist es, die Sicherheit für Reisende und Bürger nachhaltig zu erhöhen.“

Leitende Kriminaldirektorin Petra Paulick, Leiterin des Polizeireviers Halle (Saale): „Der Riebeckplatz im Zentrum der Stadt Halle (Saale) ist einer der meist frequentierten und verkehrsreichsten Knotenpunkte in der Großstadt Halle (Saale) und in ganz Sachsen-Anhalt. Die gemeinsamen Streifen sind ein weiterer wichtiger Baustein dafür, das Sicherheitsgefühl für Touristen, Pendler sowie für die in Halle lebenden Menschen zu erhöhen. Das koordinierte Vorgehen steht zugleich für eine klare Botschaft: Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe, die im partnerschaftlichen Zusammenwirken aller verantwortlichen Stellen besonders wirksam gewährleistet werden kann.“

Tobias Teschner, Ordnungsamt, Fachbereichsleiter Sicherheit der Stadt Halle (Saale): „Wir haben in der Vergangenheit mit den gemeinsamen Streifen mit der Landespolizei und der DB Sicherheit sehr gute Erfahrungen gemacht. Zum einen werden Zuständigkeiten, Befugnisse und Kompetenzen gebündelt. Zum anderen wird das gegenseitige Verständnis verstärkt und die Kommunikation intensiviert. Ich freue mich, dass zukünftig vier verschiedene Behörden im Team zusammenarbeiten werden.“

Personen der Veranstaltung Neue Quattro-Streife sorgt für mehr Sicherheit im und um den Hauptbahnhof Halle (Saale)
Personen der Veranstaltung Neue Quattro-Streife sorgt für mehr Sicherheit im und um den Hauptbahnhof Halle (Saale)
Quelle: DB AG/Hans-Christian Plambeck
von links: Karsten Kammler (Bahnhofsmanagement Halle), Jan Usener, (stv. Leiter Bundespolizeidirektion Magdeburg), Tobias Teschner (Fachbereichsleiter Sicherheit der Stadt Halle/Saale), Petra Paulick (Leiterin Polizeirevier Halle/Saale), Stephan John (Leiter des Regionalbereichs Südost der DB-Sicherheit) und die neue Quattro-Streife am Hauptbahnhof Halle/Saale

Hintergrund:

Gemäß der Agenda des Bundes für zufriedene Kunden auf der Schiene setzt die Deutsche Bahn (DB) im Rahmen eines Neustarts schnelle Verbesserungen bei Sauberkeit und Sicherheit in den Bahnhöfen um. DB-Chefin Evelyn Palla und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gaben im Januar grünes Licht für das Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen. 

Eine höhere Präsenz von Sicherheitskräften, zusätzliche Reinigungen und schnelle Reparaturen sollen dazu beitragen, dass sich die Menschen dort gern aufhalten und komfortabel zu ihren Zügen gelangen. 

Die DB setzt zudem nach dem Sicherheitsgipfel vom 13. Februar zahlreiche Maßnahmen für mehr Sicherheit um – vor allem mit dem Fokus Mitarbeitende.

Weitere Fotos der Veranstaltung in der DB Mediathek unter dem Link: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8684357

26. März 2026, 11:00 Uhr
Erfurt

120 Meter langer Zaun unter Autobahnbrücke A 71 • Warnschilder weisen auf Gefahren hin

Abkürzungen über Gleise sind vielerorts beliebt – und lebensgefährlich! Das Betreten von Bahnanlagen ist verboten. Dennoch überqueren seit vielen Jahren im Bereich der Sulzaer Siedlung in Erfurt Stotternheim Personen die Gleise unbefugt, um dann unerlaubt in den Seen des angrenzenden Kies-Betonwerks baden zu gehen. Auf Betreiben der Deutschen Bahn wird nun unter der Autobahnbrücke A 71, Bergrat-Voigt-Straße, ein 120 Meter langer und zwei Meter hoher Zaun errichtet, um das illegale Abkürzen zu verhindern. Außerdem weisen neue Warnschilder auf die Gefahren hin.

Thomas Berneck, Fachreferent Prävention bei der DB für die Region Südost: „Anhand des Trampelpfades ist zu erkennen, dass hier viele Personen die Gleise illegal überqueren. Die Unfallgefahr ist sehr groß, aber Warnungen verpuffen. Außerdem sorgen Personen im Gleis für Verspätungen und Sperrungen. Deshalb müssen wir jetzt handeln, deshalb wurde hier der Zaun auf DB-Gelände errichtet.“

Hintergrund: 

Die Anzahl von Einschränkungen im Betriebsablauf aufgrund von „Personen im Gleis“ ist tendenziell steigend. Im Jahr 2024 waren es 7.265 Fälle, von Januar bis Ende Mai 2025 wurden 3.164 externe Vorfälle durch „Personen im Gleis“ verzeichnet - in leichter Anstieg gegenüber dem Vergleichszeitraum 2024. Wenn die Meldung eingeht, dass sich Personen im oder in der Nähe vom Gleis befinden, bleiben die Züge vorsorglich stehen. Das führt zum Teil zu erheblichen Verspätungen für zahlreiche Züge, die in der Folge auch über den ganzen Tag spürbar sein können.

Außerdem: Züge haben aufgrund ihres höheren Gewichts einen sehr langen Bremsweg. Bei einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern kommt ein Fahrzeug nach dem Einleiten einer so genannten Gefahrbremsung erst nach etwa 800 bis 1.000 Metern zum Stehen. Hinzu kommt, dass man einen Zug viel zu spät hört, um das Gleis noch rechtzeitig verlassen zu können.

Seit vielen Jahren betreibt die DB gemeinsam mit der Bundespolizei und weiteren Partnern umfangreiche Präventionsarbeit. Das gemeinsame Ziel ist es, durch frühzeitige zielgruppengerechte Aufklärung und Information Unfälle an Bahnanlagen zu verhindern.

24. März 2026, 15:30 Uhr
Leipzig
Baumaßnahme für langfristige Verfügbarkeit der Strecke • Längere Bauzeit wegen des lange anhaltenden Winters und Herausforderungen im Baugrund • Weiterhin Schienenersatzverkehr auf der RB 71 sowie kurzzeitige Sperrungen von Bahnübergängen • Sebnitztalbahn vom 18. April bis 5. September 2026 gesperrt, Modernisierungsarbeiten auch am Bahnhof Sebnitz 

Die Deutsche Bahn verlängert die Instandhaltungsarbeiten auf der Strecke zwischen Pirna-Copitz und Dürrröhrsdorf bis zum 30. Juni 2026. Ursprünglich war das Bauende für den 2. April 2026 geplant. Gründe für die Verlängerung sind der lange anhaltende Winter mit tiefem Bodenfrost sowie Probleme mit dem Baugrund, der sich an einigen Stellen als instabil erwies.

Im Zuge der Bauarbeiten werden unter anderem Betonschwellen erneuert. Eingesetzt werden verschiedene Spezialmaschinen wie Stopfmaschinen. Die Arbeiten finden überwiegend tagsüber statt; Nachtarbeiten sind nicht vorgesehen, können jedoch im Einzelfall notwendig werden. Die Arbeiten sichern die langfristige Verfügbarkeit der Strecke.

An mehreren Bahnübergängen – in der Liebethaler Straße, der Basteistraße und der Arthur-Thiermann-Straße – kommt es weiterhin zu kurzzeitigen Sperrungen. Die genauen Zeiten werden vor Ort bekannt gegeben. 

Für Fahrgäste bleibt der Schienenersatzverkehr bestehen. Auf der Linie RB 71 fahren Busse zunächst weiterhin zwischen Pirna und Dürrröhrsdorf. Ab dem 18. April 2026 wird der Ersatzverkehr auf die gesamte Linie ausgeweitet, da durch weitere Baumaßnahmen auch die Strecke Neustadt (Sachs) – Sebnitz (Sachs) – Bad Schandau gesperrt ist. Bis zum 5. September 2026 verkehren statt der Sebnitztalbahn Busse.  

Unter anderem erneuert die DB in dieser Zeit zwei Eisenbahnbrücken und im Bahnhof Sebnitz den über 150 Jahre alten Tunnel. Auch die Bahnsteige wertet die DB auf, zudem werden einige Stützen des Bahnsteigdaches ausgetauscht. Die DB und der Bund investieren rund 2,9 Millionen Euro in den Bahnhof Sebnitz.

Die DB bittet Reisende und Anwohner um Verständnis für die Einschränkungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen zu Fahrzeiten und möglichen Ersatzverkehren sind im DB Navigator sowie auf bahn.de abrufbar. 

19. März 2026, 13:00 Uhr
Leipzig
Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr vom 3. April bis 17. Mai  

Mit der Inbetriebnahme des modernisierten Streckenabschnitts zwischen Neukieritzsch, Deutzen, Regis-Breitingen, Treben-Lehma und Altenburg wird im Mai ein weiteres 5 Kilometer langes Teilstück der Sachsen-Franken-Magistrale fertiggestellt. Durch die DB InfraGO werden neue Gleise und Bahnsteige, Brücken und Durchlässe, Oberleitungsanlagen sowie Anlagen der Elektrotechnik und der Telekommunikation errichtet und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Ab Mai ist der Abschnitt durchgängig zweigleisig befahrbar. Die Stationen Regis-Breitingen und Treben-Lehma erhielten ein neues Wegeleitsystem, moderne Monitore für die Fahrgastinformation sowie Aufenthaltsmöglichkeiten und ermöglichen den stufenfreien Einstieg in die S-Bahnen.

Zum Umfang der Bauarbeiten gehören:

  • Ersatzneubau des Personentunnels in Regis-Breitingen, Einbau von Fertigteilen mittels Großkran – während der Bauzeit ist der Personentunnel nicht nutzbar
  • barrierefreie Erneuerung von Bahnsteig 2 in Regis-Breitingen
  • Neubau von Lärmschutzwänden, Oberleitungsanlagen und Weichen in Regis-Breitingen
  • Neubau des Personentunnels in Treben-Lehma
  • Neubau von Lärmschutzwänden in Haselbach, Plottendorf und Treben-Lehma
  • Anpassung der Signaltechnik

Danach erfolgen bis in den Herbst noch Restarbeiten, wie die Neugestaltung des Zugangs zum Bahnsteig 2 in Regis-Breitingen. Im Herbst wird der Aufzug in Treben-Lehma in Betrieb genommen. Bis zum Frühjahr 2027 erfolgen Kabelverlegearbeiten zur Inbetriebnahme eines elektronischen Stellwerks.

Auswirkungen der Streckensperrung auf den Zugverkehr

Die umfangreichen Bauarbeiten zwischen Sachsen und Thüringen machen vom 3. April (22 Uhr) bis 17. Mai (22 Uhr) zwischen Neukieritzsch und Altenburg eine Streckensperrung für den Zugverkehr erforderlich. Da viele Arbeiten nur durchgeführt werden können, wenn keine Züge fahren, kommt es zwischen Neukieritzsch–Deutzen–Regis-Breitingen–Treben-Lehma–Altenburg zu umfangreichen Fahrplanänderungen, Zugausfällen und Ersatzverkehren mit Bussen. Betroffen sind die Linien S 5/S 5X (Halle-Trotha–Halle (Saale) Hbf–Leipzig/Halle Flughafen–Leipzig Hbf (tief)­–Altenburg–Zwickau). Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Alle Änderungen werden in den Fahrplan eingepflegt und sind unter www.bahn.de sowie in der App DB Navigator abrufbar.

Weitere Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, telefonisch unter 0341 2669662 sowie im Internet unter www.s-bahn-mitteldeutschland.de und www.bahn.de/bauarbeiten.

Einschränkungen für Anwohner

Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Technologien kann es während der Bauarbeiten zu Lärmbelästigungen kommen. Insbesondere im Bereich des Personentunnel und des Bahnsteigs 2 gibt es in Regis-Breitingen lärm- und erschütterungsintensive Arbeiten. Diese finden in der zeitlichen begrenzten Bauzeit rund um die Uhr statt. Die DB InfraGO bittet für etwaige Beeinträchtigungen um Entschuldigung. 

Das Bauprojekt

Die Sachsen-Franken-Magistrale erstreckt sich über rund 288 Kilometer und verbindet mit den Streckenabschnitten Dresden–Hof und Leipzig–Werdau die Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit den Ländern Bayern und Baden-Württemberg. Die DB erneuert die Strecken grundlegend, um sie an die geltenden technischen Rahmenbedingungen und an die künftigen Anforderungen des Regional- und Fernverkehrs sowie des Güterverkehrs anzupassen. Dabei werden unter anderem 32 Elektronische Stellwerke errichtet sowie 223 Eisenbahnbrücken saniert oder erneuert. Nach dem Ausbau können die Züge dort mit 160 km/h statt wie bisher 120 km/h fahren.

Weitere Informationen zu den Bauvorhaben gibt es unter www.sachsen-franken-magistrale.de

16. März 2026, 14:00 Uhr
Leipzig/Magdeburg
Längere Bahnsteige, mehr Barrierefreiheit, moderne Ausstattung • DB erneuert 2030 und 2031 weitere kleine und mittlere Bahnhöfe • Land und DB setzen erfolgreiche Zusammenarbeit fort

Seit mehr als 15 Jahren erneuern das Land Sachsen-Anhalt und die Deutsche Bahn (DB) im Rahmen des „Bahnhofsprogramms Sachsen-Anhalt“ Bahnsteiganlagen. In Bernburg-Roschwitz und Stendal Hochschule wurden auch neue Stationen errichtet. Nachdem die bisherige Rahmenvereinbarung aus dem Jahr 2023 mit einem Investitionsvolumen von 131 Millionen Euro bis 2029 gilt, wird die erfolgreiche Partnerschaft darüber hinaus fortgesetzt: Sven Haller, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, und Adrian Bernhardt, Regionalbereichsleiter Personenbahnhöfe Südost bei der DB InfraGO, unterzeichneten im anhaltischen Zerbst die Fortschreibung des Bahnhofsprogramms für die Jahre 2030 und 2031 mit einem Wertumfang von weiteren 45 Millionen Euro. 

Martin Walden, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: „Unsere Bahnhöfe sind unsere Visitenkarte. Wir möchten, dass sich die Fahrgäste und Reisenden wohl und sicher fühlen. So schreiben wir unsere bewährte und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Land bis 2031 fort. Das heißt: mehr Barrierefreiheit, Komfort und Kapazität auf den Bahnsteigen. Neben mittelgroßen Bahnhöfen erneuern wir auch kleine Stationen und machen es damit den Menschen im ländlichen Raum leichter, auf die klimafreundliche Bahn umzusteigen.“

Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt: „Mobilität bedeutet Freiheit. Und zur Freiheit gehört, zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln wählen zu können. Unser Ziel ist, dass die Menschen in Sachsen-Anhalt diese Wahl tatsächlich haben – ganz gleich, ob sie mit dem Fahrrad, dem Auto oder mit Bus und Bahn unterwegs sein möchten. Dafür braucht es eine gut ausgebaute Infrastruktur: sichere Radwege, leistungsfähige Straßen und selbstverständlich einen starken öffentlichen Nahverkehr. Daran arbeiten wir jeden Tag. Die gemeinsamen Investitionen in moderne und einladende Bahnstationen zeigen, wie das konkret aussieht. Denn gerade gut ausgestattete, komfortable Bahnhöfe machen Bus und Bahn insgesamt noch attraktiver.“

Ziel des Modernisierungsprogramms ist es, den Fahrgästen schon am Bahnhof mehr Komfort zu bieten. Reisende sowie Bahnhofsbesucherinnen und Besucher profitieren von modernen und längeren Bahnsteigen, besserer Beleuchtung, neuen barrierefreien Zugängen, zeitgemäßen Monitoren und Vitrinen für die Reisendeninformation.

Die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) als Aufgabenträger des Landes und die DB führen die Bauprojekte aus den zuletzt 2019 und 2023 unterzeichneten Bahnhofsmodernisierungsprogrammen mit einem Umfang von 221 Millionen Euro fort und haben die bis 2031 für weitere 45 Millionen Euro geplanten Stationen gemeinsam ausgewählt. Dazu gehören zum Beispiel die Anplanung und Fortführung folgender Maßnahmen: 

  • Drübeck (Neubau Verkehrsstation)
  • Biederitz (Erneuerung Personenunterführung und Bahnsteig 4/5)
  • Hettstedt (Umbau Verkehrsstation)
  • Verkehrsstationen der Strecke Stendal–Tangermünde (Bahnsteigneubau und -verlängerung)
  • Angersdorf (Neubau Personenunterführung)
  • Oberröblingen (Umbau Verkehrsstation)

Es ist mittlerweile die fünfte Vereinbarung dieser Art. Die Rahmenvereinbarungen haben den Vorteil, dass sie langfristig Mittel beider Partner sichern und trotzdem Flexibilität in der Umsetzung ermöglichen. Dank der guten Zusammenarbeit hat die Höhe der Investitionen stetig zugenommen.

In Zerbst/Anhalt wurde durch ein weiteres Sonderförderprogramm in den vergangenen Monaten der Bahnsteig 1 mit Mitteln des Bundes, des Landes und der DB InfraGO AG für 2,5 Millionen Euro barrierefrei modernisiert. Der Bahnsteig wurde neu gebaut, mit moderner LED-Beleuchtung und mit einem taktilen Leitsystem versehen. Künftig ist ein höhengleiches Ein- und Aussteigen möglich. Auch der barrierefreie Zugang zum Bahnhofsgebäude wurde berücksichtigt. Damit verbessern sich die Bedingungen für mobilitätseingeschränkte Menschen, Reisende mit schwerem Gepäck oder Fahrrädern und Eltern mit Kinderwagen deutlich. 

Das im Privatbesitz befindliche Bahnhofsgebäude wird derzeit vom Eigentümer und der Stadt Zerbst als seinem zukünftigen Hauptnutzer mit Fördermitteln aus dem Revita-Programm und dem Investitionsgesetz Kohleregionen saniert.

Hinweis an die Redaktionen:

Dort finden Sie eine Übersicht der Bahnhöfe des seit 2010 bestehenden Programms.

Fotos finden Sie in unserer DB Mediathek unter folgendem Link: Fortsetzung Modernisierungsprogramm bei Sachsen-Anhalts Bahnhöfen - Mediathek der Deutschen Bahn

10. März 2026, 13:30 Uhr
Erfurt
Baumaßnahme für langfristige Sicherheit und Planbarkeit im Bahn- und Straßenverkehr • Enge Abstimmungen und Einsatz von Großtechnik für zügige Umsetzung

Die Deutsche Bahn erneuert ab Ende Juli am Schmidtstedter Knoten im Stadtzentrum von Erfurt vorsorglich einen Brückenträger. Grund ist eine mögliche Spannungsrisskorrosion an dem Bauteil. Um Risiken für Bahn- und Straßenverkehr auszuschließen, wird das Bauteil vollständig ersetzt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich rund acht Wochen, damit verbundene Sperrungen rund zwölf Wochen. Während dieser Zeit kommt es zu teils starken Einschränkungen im Zug- und Straßenverkehr.

Eisenbahnbrücke am Schmidtstedter Knoten. Im Sommer wird ein Brückenträger unter den Gleisen rechts im Bild ersetzt.
Eisenbahnbrücke am Schmidtstedter Knoten. Im Sommer wird ein Brückenträger unter den Gleisen rechts im Bild ersetzt.
Quelle: DB AG/Johannes Hurtig.
Eisenbahnbrücke am Schmidtstedter Knoten. Im Sommer wird ein Brückenträger unter den Gleisen rechts im Bild ersetzt.

Der betroffene Durchlaufträger ist Teil der Eisenbahnüberführung Schmidtstedter Knoten neben dem Hauptbahnhof und liegt unter den Gleisen 9 und10.  Untersuchungen haben ergeben, dass das Bauteil von Spannungsrisskorrosion betroffen sein kann. Diese spezielle Form der Korrosion im Spannstahl kann zu feinen Rissen im Inneren des Trägers führen. Schäden können ohne Vorwarnung auftreten. Die DB hat deshalb entschieden, den Brückenträger aus dem Jahr 1976, der mit „Henningsdorfer Spannstahl“ ausgerüstet ist, zu ersetzen. Neu eingeschoben wird ein in Beton eingebetteter Stahlträger.

„Wir handeln vorsorglich, weil sich bestimmte Materialschäden im Inneren einer Brücke nicht zuverlässig vorhersagen lassen. Sicherheit hat Vorrang, auch wenn dafür zeitlich begrenzte Einschränkungen in Kauf genommen werden müssen. Wir bitten deshalb die Erfurterinnen und Erfurter um Verständnis für diese Baumaßnahme im Stadtzentrum“, sagt Mathias Plath, Projektleitung bei DBInfraGO, „mit der Erneuerung schaffen wir langfristige Sicherheit und Planbarkeit für den Bahn- und Straßenverkehr in Erfurt.“

Vorbereitende Arbeiten auf der Fläche vor der Brücke und weitere Messungen finden bereits statt. Ab Mitte Juni wird vor Ort der neue Überbau der Brücke vorgefertigt. Ab August beginnen die Rückbauarbeiten. Die hierfür benötigte Großtechnik wird dafür auf 25 Tiefladern angeliefert.

Während der Kern-Bauzeit ab dem 30. Juli bleiben zunächst die Gleise 9 und 10, ab 3. August dann teilweise (östliche Röhre, Straße Richtung Norden), und ab 10. August komplett die Straßenunterführungen im Bereich des Schmidtstedter Knotens gesperrt. Ende September soll der Zugverkehr wieder rollen, die Straßensperrung dauert noch voraussichtlich bis Ende Oktober an.

Die Erneuerung erfolgt in enger Abstimmung mit der Stadt Erfurt sowie allen beteiligten Fachbereichen. Um die Maßnahme zügig umzusetzen, kommt umfangreiche Großtechnik zum Einsatz.

Der Straßenverkehr wird umgeleitet. Im Bahnverkehr wird es ebenfalls Einschränkungen geben, etwa durch Umleitungen, veränderte Fahrzeiten oder vereinzelte Ausfälle. Die konkreten Auswirkungen werden rechtzeitig vor Baubeginn bekannt gegeben. Ziel ist es, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und Fahrgäste frühzeitig zu informieren.Informationen zum geplanten Bauablaufplan:

  • Einrichtung der Baustelleneinrichtungsflächen ab Ende Mai
  • Beginn Fertigung neuer Überbau ab Mitte Juni
  • Rückbau der Bahnanlagen, Einschränkungen und Veränderungen im Zugverkehr ab 30. Juli
  • Sperrung Schmidtstedter Knoten; Stauffenbergallee nach Norden (östl Röhre) ab 3. August
  • Sperrung Schmidtstedter Knoten; Stauffenbergallee nach Süden ab 10. August (Vollsperrung)
  • Beginn Abbruch Brücke in KW 33
  • Beginn Arbeiten zum Einbau Brücke in KW 34
  • Einfahrt Brücke ca. KW 36
  • Inbetriebnahme der Brücke und Aufnahme Zugverkehr 30. September
  • Freigabe Schmidtstedter Knoten voraussichtlich Ende Oktober 

09. März 2026, 15:30 Uhr
Leipzig
Vom 19. bis 22. März halten einige Fernverkehrszüge am Messegelände • Mit dem Sonderzug „Bücherwurm“ direkt von Dresden bis zum Messebahnhof • Zusätzliche Gepäckaufbewahrung am Leipziger Hauptbahnhof

Zur diesjährigen Buchmesse in Leipzig steht den Besuchern wieder ein umfangreiches Angebot im Fern- und Nahverkehr zur Verfügung. Außerdem werden an besonders stark frequentierten Bahnhöfen wie Halle (Saale), Leipzig Hauptbahnhof und Leipzig Messe zusätzliche Reisendenlenker eingesetzt. Am Leipziger Hauptbahnhof richtet das Bahnhofsmanagement für den Zeitraum der Buchmesse eigens eine Gepäckaufbewahrung ein. 

Im Fernverkehr werden an allen vier Messetagen ausgewählte ICE- und IC-Züge von und nach Hamburg, Berlin, München, Frankfurt, Hannover und Dresden zusätzlich in Leipzig Messe halten und eine komfortable An- und Abreise ermöglichen. 

Mit dem Sonderzug „Bücherwurm“ (Dresden−Riesa−Leipzig) können Reisende am Samstag und Sonntag (21. und 22. März) von Dresden direkt zur Leipziger Messe an- und abreisen. Die Abfahrt erfolgt in Dresden Hauptbahnhof um 8.30 Uhr mit Halten in Dresden Mitte, Dresden-Neustadt, Coswig (Dresden), Priestewitz, Riesa, Oschatz und Wurzen. Ankunft in Leipzig Messe um 10.26 Uhr. Um 17.44 Uhr fährt der „Bücherwurm“ zurück nach Dresden Hbf (an 19.55 Uhr), mit den gleichen Halten wie auf der Hinfahrt. In diesen Zügen gelten die Angebote des Nahverkehrs.

Im Nahverkehr besteht ein halbstündliches Angebot auf den Linien S5/S5X (Halle-Trotha–Halle (S) Hbf–Leipzig Messe–Leipzig Hbf–Zwickau Hbf) und S2 (Leipzig-Connewitz–Leipzig Hbf–Leipzig Messe–Bitterfeld–Dessau Hbf/Lutherstadt Wittenberg Hbf) sowie ein stündliches Angebot auf der Linie RE13 (Leipzig Hbf – Leipzig Messe–Bitterfeld–Dessau Hbf–Magdeburg Hbf). Weiterhin verkehrt mit meist zwei Abfahrten pro Stunde zusätzlich die S20 Leipzig Hbf (oben)–Leipzig Messe als „Messeshuttle“. Zwischen Halle (S) Hbf, Leipzig Messe und Leipzig Hbf verstärken an allen vier Messetagen zwei Fahrtenpaare der Linie S5 das Angebot. Ergänzt wird das Angebot um einzelne Zusatzfahrten im Nahverkehr (Dresden Hbf– Leipzig Messe, Naumburg (S) Hbf–Leipzig Messe) am Wochenende.

Die Fahrtzeit vom Flughafen Leipzig/Halle sowie vom Leipziger Hauptbahnhof nach Leipzig Messe beträgt etwa 6 Minuten. Zwischen Halle (Saale) und dem Messebahnhof fahren die S-Bahnen halbstündlich und sind 19 Minuten unterwegs. Zusätzlich verkehrt zwischen Leipzig Hbf und Leipzig Messe der Tram Linie 16 der Leipziger Verkehrsbetriebe.

Alle Reiseverbindungen sind auf bahn.de, im DB Navigator, in DB Reisezentren und DB Agenturen sowie an DB Automaten erhältlich.

Mehr Informationen zur diesjährigen Buchmesse unter www.leipziger-buchmesse.de.

27. Februar 2026, 12:30 Uhr
Dresden

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert 2026 weiter die Infrastruktur im Elbtal zwischen Bad Schandau und Schöna. Für die Bauarbeiten kommt es von März bis Mai zu zeitweisen Sperrungen der Strecke zwischen Dresden und der tschechischen Grenze.

Im Mittelpunkt der Arbeiten steht das Hirschmühlenviadukt, das den Mühlgrundbach überspannt. Die DB erneuert dort die sogenannte Fahrbahnwanne sowie den Kopfbereich der angrenzenden Stützwand. 

Darüber hinaus führt die DB zwischen Schöna und Bad Schandau Ost Kabeltiefbauarbeiten durch. Im Güterbahnhof Bad Schandau Ost stellt die DB zudem Anlagen fertig, um den Betriebsablauf weiter zu verbessern.

Sperrungen im Überblick

Um die Bauarbeiten sicher und zügig durchführen zu können, sind zeitweise vollständige Sperrungen des Streckenabschnitts zwischen Schöna (ausschließlich) und Bad Schandau (ausschließlich) erforderlich:

  • Sonntag, 15. März, bis Sonntag, 22. März 2026: sechs Tage Totalsperrung jeweils von 9 bis 17 Uhr
  • Ab 23. März 2026 bis November 2027: jeden Montag (außer an Feiertagen) Totalsperrung von 9 bis 19 Uhr
  • Dienstag, 14. April, bis Sonntag, 19. April 2026: sechs Tage Totalsperrung jeweils von 9 bis 17 Uhr
  • 13. bis 17. April sowie 25. bis 29. April 2026: Nachtsperrungen jeweils von 21 bis 3 Uhr

Von Juni bis November 2026 folgen weitere Sperrungen. Über Details informiert die Deutsche Bahn rechtzeitig. Die Arbeiten dienen der Modernisierung der Infrastruktur und der langfristigen Sicherstellung eines zuverlässigen Bahnbetriebs.

Weiterhin kommt es durch Instandhaltungsarbeiten auf der Strecke zwischen Heidenau und Rathen seit dem 21. Februar bis zum 11. April 2026 zu Einschränkungen im Betrieb. Die Bauarbeiten finden im Gleiswechselbetrieb mit nächtlichen Totalsperrungen statt. 

Die DB bittet Reisende und Anwohner um Verständnis für die Einschränkungen während der Bauzeit. Aktuelle Informationen zu Fahrzeiten und möglichen Ersatzverkehren sind im DB Navigator sowie auf bahn.de abrufbar. 

26. Februar 2026, 15:00 Uhr
Leipzig

Mehr Präsenz von Sicherheitskräften durch Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen • Zusammen auf Streife: Bundespolizei, Landespolizei, Stadtordnungsdienst und DB Sicherheit

Grünes Licht für gemeinsame Sicherheitsstreifen: Sogenannte Quattro-Streifen aus vier Partner machen ab sofort gemeinsame Kontrollgänge für mehr Sicherheit im und um den Leipziger Hauptbahnhof. Das Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen bringt damit den Schulterschluss von Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei, der Landespolizei, Mitarbeitende des Stadtordnungsdienstes und der DB Sicherheit. Sie bündeln ihre Kräfte und überwinden damit die rechtlichen Grenzen der einzelnen Verantwortungsbereiche. 

Neue Quattro-Streife Im Leipziger Hauptbahnhof
Neue Quattro-Streife Im Leipziger Hauptbahnhof
Quelle: DB AG/Dominic Dupont
Neue Quattro-Streife sorgt für Sicherheit im und um den Leipziger Hauptbahnhof

Christian Schulz, Bahnhofsmanager der DB InfraGO AG: „Unsere Bahnhöfe sind unsere Visitenkarte. Wir möchten, dass sich die Fahrgäste und Reisenden im Leipziger Hauptbahnhof und in dessen Umfeld wohl und sicher fühlen. Mit der sichtbaren Präsenz von mehr Sicherheitskräften wollen wir diesem Anspruch gerecht werden.“ Das gilt gleichermaßen für die in Leipzig ankommenden und abfahrenden Züge sowie im unmittelbaren Bahnhofsumfeld (Preußen- und Sachsenseite) und auf dem Willy-Brandt-Platz.

Der Leitende Polizeidirektor Markus Pfau, Leiter der Bundespolizeiinspektion Leipzig, betont: "Mit der Intensivierung der gemeinsamen Streifentätigkeit bauen wir die enge Zusammenarbeit der Sicherheitspartner am Hauptbahnhof und in dessen Umfeld noch weiter aus. Dies ergänzt vielfältige, bereits seit längerem etablierte Kooperationen vor Ort, überwindet Zuständigkeitsgrenzen und folgt einem ganzheitlichen Ansatz. Gemeinsam stehen wir für die Sicherheit am Hauptbahnhof Leipzig.”

Polizeidirektorin Sylvia von Wlkanowa, Leiterin des Polizeireviers Leipzig-Zentrum: „Wir rücken im Hauptbahnhof und dem umliegenden Viertel jetzt noch enger zusammen. Starres Denken in Zuständigkeitsgrenzen war in Leipzig noch nie ein Thema, da wir bereits mit der gemeinsamen Einsatzgruppe Bahnhof-Zentrum, die seit 25 Jahren besteht, gute Erfahrungen gemacht haben. Die Erweiterung und Verstärkung der Streifenteams ist daher kein neues Experiment, sondern die logische Fortführung unserer langjährigen Partnerschaft.

 „Durch die gemeinsame Streife mit der Bundespolizei und der Deutschen Bahn wird die bereits bestehende Kooperation zwischen der Polizeidirektion Leipzig und der Stadtverwaltung Leipzig behördenübergreifend ausgebaut. Das vorhandene Netzwerk am Leipziger Hauptbahnhof mit den bereits aktiven Ordnungshütern wird damit deutlich vergrößert“, sagt Martin Wolf, Abteilungsleiter des Stadtordnungsdienstes der Stadt Leipzig. „Zudem wird das Lagebild unter Einbeziehung weiterer Fachbereiche der Stadt Leipzig wie dem Sozialamt, dem Gesundheitsamt und der Ausländerbehörde neu erstellt. Dabei erhält die Gruppe sozial ausgegrenzter oder materiell benachteiligter Personen künftig eine größere Bedeutung. Die gemeinsamen Untersuchungs- und Kontrollbereiche werden darüber neu definiert, um das Einsatz- und Kontrollaufkommen zu optimieren.“

Bundespolizei, Landespolizei, Stadtordnungsdienst und DB Sicherheit
Bundespolizei, Landespolizei, Stadtordnungsdienst und DB Sicherheit
Quelle: DB AG/Jahn Frintert
Neue Quattro-Streife sorgt für Sicherheit im und um den Leipziger Hauptbahnhof: v.l. - Polizeidirektor Markus Pfau, Leiter der Bundespolizeiinspektion Leipzig; Stephan John, Leiter DB Sicherheit Südost; Christian Schulz, Bahnhofsmanager der DB InfraGO AG; Polizeidirektorin Sylvia von Wlkanowa, Leiterin des Polizeireviers Leipzig-Zentrum; Martin Wolf, Abteilungsleiter des Stadtordnungsdienstes der Stadt Leipzig

Gemäß der Agenda des Bundes für zufriedene Kunden auf der Schiene setzt die Deutsche Bahn (DB) im Rahmen eines Neustarts schnelle Verbesserungen bei Sicherheit und Sauberkeit in den Bahnhöfen um. DB-Chefin Evelyn Palla und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gaben am 20. Januar am Berliner Hauptbahnhof grünes Licht für ein Sofortprogramm, mit dem das Stationserlebnis für die Kundinnen und Kunden bereits in diesem Jahr spürbar ansprechender wird. Dazu gehört auch der Leipziger Hauptbahnhof. An insgesamt 35 hochfrequentierten Bahnhöfen erhöht die DB deutlich die Präsenz von Sicherheitskräften. Außerdem sorgen zusätzliche Reinigungen und schnelle Reparaturen dafür, dass sich die Menschen an den Bahnhöfen gern aufhalten und komfortabel zu ihren Zügen gelangen. Die DB setzt zudem nach dem Sicherheitsgipfel vom 13. Februar zahlreiche Maßnahmen für mehr Sicherheit um – vor allem mit dem Fokus Mitarbeitende.

Fotos finden Sie in unserer DB Mediathek unter folgendem Link: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8642168

26. Februar 2026, 12:00 Uhr
Leipzig

Stellwerke Biederitz und Möser technisch gekoppelt - bis zu sechs Züge pro Richtung und Stunde möglich

Die Deutsche Bahn arbeitet nach dem Stellwerksbrand in Gerwisch im September weiterhin mit Hochdruck an Verbesserungen im Bahnverkehr zwischen Magdeburg und Berlin: Wie geplant, wurden die beiden benachbarten Stellwerke Biederitz und Möser technisch gekoppelt, um den Ausfall der Anlage in Gerwisch teilweise zu kompensieren. 

Nach einer nächtlichen Sperrung der Strecke können damit ab dem 1. März 2026 bis zu sechs Züge pro Stunde und Richtung fahren – die Kapazität verdoppelt sich damit im Vergleich zur aktuellen Situation. Und das ursprüngliche Fern- und Nahverkehrsangebot auf der Strecke wird wieder hergestellt. Die für die Kopplung der Stellwerke erforderlichen technischen Maßnahmen wurden im dafür vorgesehenen Zeitraum pünktlich abgeschlossen. 

Ab dem 1. März verkehren die Züge der Linien RB40 (DB Regio) und RE1 (ODEG) wieder gemäß Regelbetrieb jeweils im Stundentakt. Die Züge der Linie RB40 bedienen alle Halte einschließlich Gerwisch und fahren ab diesem Zeitpunkt wieder planmäßig bis/ab Burg (ein Frühzug startet weiterhin ab Genthin). DerRE1 wird wieder schnell zwischen Magdeburg und Burg fahren, in Tageslage halten weiterhin ausgewählte Züge des RE1 an allen Stationen. 

Nach dem Rückbau des zerstörten Stellwerks laufen weiterhin die Vorbereitungen für den Neubau eines modernen Elektronischen Stellwerks (ESTW) in Gerwisch, um die volle Streckenkapazität dauerhaft wieder herzustellen. Die Inbetriebnahme des neuen ESTW ist für das vierte Quartal geplant. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt nach Abstimmung mit der Gemeinde ab dem 28. Februar der Bahnübergang Leninstraß/Gartenstraße in Gerwisch geschlossen. Damit soll die Erhöhung der Zugfahrten während dieser Zeit, gewährleistet werden.

Wegen der mit dem Stellwerksneubau auch im Gleisbereich erforderlichen Baumaßnahmen wird es zwischen Ende April und Ende September erneut zu baubedingten Einschränkungen kommen. Über deren genauen Umfang wird zu gegebener Zeit informiert. 

Rückblick: Am 23. September 2025 war es im Stellwerk Gerwisch zu einem Brand mit irreparablen Schäden an der Leit- und Sicherungstechnik gekommen. Seitdem ist das Stellwerk außer Betrieb. Die DB InfraGO hatte anschließend umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, um den Zugverkehr schrittweise wieder aufzunehmen und die Auswirkungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten.

Die Deutsche Bahn dankt allen Reisenden für ihre Geduld. 

19. Februar 2026, 11:00 Uhr
Halle (Saale)
Moderne Regionalflotten mit 34 Fahrzeugen • Wartung erfolgt zukünftig in Halle (Saale) • Schritt zu zuverlässiger und klimafreundlicher S-Bahn-Zukunft

DB Regio Südost stellt gemeinsam mit dem Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig und der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH die neuen Mireo-Züge für das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz 2025plus vor. Ab Dezember 2026 sollen die 34 neuen Züge mehr Platz, höheren Komfort und eine bessere Anbindung im Großraum Leipzig/Halle bieten. Ein Teil der Flotte fährt mit Batterie und ermöglicht damit Fahrten auch ohne Oberleitung.

Die Wartung der neuen Fahrzeuge erfolgt zukünftig in der DB Regio Werkstatt in Halle (Saale). Seit Beginn des Jahres konnten sich die Kolleg:innen mit der Technik und der Instandhaltung der neuen Fahrzeuge vertraut machen.

„Mobilität bedeutet Freiheit. Zur Freiheit gehört auch eine echte Auswahl des Verkehrsmittels. Saubere, modern designte und komfortable Fahrzeuge mit ausreichend Sitzplätzen sind dafür eine Grundvoraussetzung. Umso größer ist die Vorfreude auf den Einsatz der Fahrzeuge auf der S6. Ab Dezember werden sie Naumburg direkt mit dem City-Tunnel Leipzig verbinden und damit den Fahrgästen ein deutlich verbessertes Angebot bieten“, so Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt.

„Mit den neuen, modernen Fahrzeugen setzen wir ein starkes Zeichen für die Zukunft der Region. Die Vorbereitungen in den Werkstätten sind weit fortgeschritten, unsere Teams haben bereits neue Fahrzeugkompetenzen aufgebaut – und die Vorfreude ist groß! Wir können es kaum erwarten, die Fahrzeuge im MDSB-Netz in Betrieb zu nehmen“, sagt Christine Singer, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Südost.

„Mit der Förderung von Bund und Freistaat Sachsen durch das Investitionsgesetz Kohleregion investieren wir gezielt in die Zukunft der Mobilität: Moderne Batteriezüge ersetzen veraltete Dieseltriebfahrzeuge, binden das Muldental an das mitteldeutsche S-Bahn-Netz mit dem City-Tunnel Leipzig an und leisten einen konkreten Beitrag zu Dekarbonisierung und Umweltschutz“, so Landrat Henry Graichen.

Die Züge bringen für Fahrgäste vor allem mehr Platz und kürzere Fahrzeiten beim Ein- und Ausstieg. Die zweiteiligen Fahrzeuge bieten 100 Sitzplätze, die vierteiligen 200 Sitzplätze. Großzügige Mehrzweckbereiche erleichtern den Alltag für Personen mit Kinderwagen, Gepäck oder Fahrrad. Die DB setzt damit einen wichtigen Baustein ihrer Strategie um, den Nahverkehr in der Region zu stärken und mehr Menschen für die Schiene zu gewinnen.

Mehr Komfort im Alltag für Pendelnde und Reisende

In allen neuen Mireo-Zügen stehen kostenloses WLAN, ein Familienbereich und ein separater Bereich der ersten Klasse mit Ledersitzen zur Verfügung. Breite Türen und mehr Einstiegsbereiche als bisher verkürzen die Haltezeiten. Das hilft, den Fahrplan stabiler einzuhalten und Anschlüsse besser zu sichern. Steckdosen und USB-Anschlüsse an den Plätzen sorgen dafür, dass mobile Geräte während der Fahrt geladen bleiben. An Vierertischen können geeignete Smartphones sogar kabellos laden.

Ein Echtzeit-Fahrgastinformationssystem zeigt während der Fahrt aktuelle Ankunfts- und Abfahrtszeiten sowie Umsteigemöglichkeiten an. Eine spezielle Fensterglas-Technik von Siemens Mobility verbessert den Mobilfunkempfang im Zug. So bleiben Fahrgäste auch unterwegs gut vernetzt.

Neue Linienbelegung im Netz Mitteldeutsches S-Bahn-Netz 2025plus

Die DB Regio AG setzt im MDSB-2025plus-Netz 18 vierteilige Mireo-Züge und 16 zweiteilige, batteriebetriebene Mireo Plus B ein.

Geplant ist der Einsatz der vierteiligen Mireo-Züge unter anderem auf folgenden Linien

  • S 4 Torgau–Eilenburg–Taucha–Leipzig Hbf (tief)–Oschatz–Riesa
  • S 6 Leipzig-Stötteritz–Leipzig Hbf (tief)–Leipzig-Messe–Naumburg
  • S 30 Schkeuditz–Leipzig Hbf

Die zweiteiligen Batteriezüge Mireo Plus B verbinden künftig durch die S1 unterbrechungsfrei Leipzig-Miltitzer Allee–Leipzig Hbf (tief)–Leipzig-Stötteritz–Borsdorf–Grimma–Döbeln. Damit erreichen Fahrgäste auch Abschnitte ohne Oberleitung direkt und ohne Umstieg.

Beitrag zu Klimaschutz und Verlässlichkeit

Die Mireo-Züge sind auf einen sparsamen Energieeinsatz ausgelegt. Eine leichte Aluminium-Bauweise, eine verbesserte Aerodynamik und ein intelligentes Bordnetz senken den Energieverbrauch. Im Vergleich zu Zügen mit ähnlicher Kapazität kommen die Fahrzeuge mit bis zu 25 Prozent weniger Energie aus. Die Batterievariante Mireo Plus B fährt auf nicht elektrifizierten Abschnitten lokal emissionsfrei. Die Fahrzeuge sind bis zu 95 Prozent recycelbar.

Die DB versteht die Einführung der Mireo-Züge als wichtigen Schritt, um die Nachfrage im Nahverkehr zu bewältigen und weiter zu steigern. Mehr Kapazität, mehr Komfort und eine bessere Information im Zug sollen dazu beitragen, dass noch mehr Menschen vom Auto auf die Bahn umsteigen. So stärkt die S-Bahn Mitteldeutschland die Mobilität in der Region und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz.

13. Februar 2026, 15:30 Uhr
Halle (Saale)
Regulärer Museumsbetrieb von April bis Dezember • Ausstellung an Samstagen für Besucher geöffnet • Öffnungszeiten werden zeitnah bekanntgegeben

Das DB Museum in Halle (Saale) öffnet ab April wieder seine Tore für Museumsgäste. Der reguläre Museumsbetrieb an Samstagen wird wie in den Jahren zuvor im Frühjahr wieder aufgenommen, gezeigt werden die Baureihen der Deutschen Reichsbahn aus der ehemaligen DDR.

Mit der Entscheidung über die Umwandlung in ein Depot im Vergangenen Jahr begannen konstruktive Gespräche mit der Stadt Halle (Saale) über Möglichkeiten zum Erhalt des DB Museums. Im Zuge dessen hat sich die Deutsche Bahn Stiftung, unter deren Dach das DB Museum betrieben wird, nun für eine Wiedereröffnung entschieden. Damit entsteht der notwendige Raum, um gemeinsam konkrete Ansätze zu entwickeln, die die Zukunft des Museumsstandortes in Halle auch langfristig absichern.

Das DB Museum Halle (Saale) ist seit 2003 Außenstandort des DB Museums. Im historischen Ringlokschuppen IV untergebracht, lässt es die Herzen aller Eisenbahnfans höherschlagen: Rund 15 Original-Lokomotiven aus der Zeit der Deutschen Reichsbahn können hier in einzigartiger Atmosphäre bestaunt werden.

Die Öffnungstermine werden rechtzeitig unter www.dbmuseum.de bekannt gegeben.

Deutsche Bahn Stiftung und DB Museum

Das DB Museum mit seinen Standorten in Nürnberg, Koblenz und Halle (Saale) bewahrt unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung das historische Erbe der Eisenbahn in Deutschland. Die Deutsche Bahn Stiftung wurde 2013 als gemeinnützige GmbH von der Deutschen Bahn AG gegründet und ist deutschlandweit in den Schwerpunkten Bildung, Integration und Ehrenamt aktiv.

Mehr unter www.dbmuseum.de und www.deutschebahnstiftung.de

12. Februar 2026, 11:30 Uhr
Leipzig
Fahrgäste profitieren von verbesserter Reisendeninformation • Mehr Sitzgelegenheiten, Grünflächen und Farbe schaffen eine angenehme Atmosphäre • Bund, Land und Deutsche Bahn investieren rund 3 Millionen Euro zusätzlich in Sachsen-Anhalt

Die Deutsche Bahn (DB) hat im Jahr 2025 in Sachsen-Anhalt fünf neue Zukunftsbahnhöfe (ZKB) barrierefrei modernisiert: Beyendorf, Burg, Dodendorf, Halberstadt Hauptbahnhof und Oschersleben (Bode). Anlässlich der Vorstellung des Zukunftsbahnhofs in Oschersleben betont Danny Derbe, Leiter des Bahnhofsmanagements Magdeburg: „Wir modernisieren unsere Zukunftsbahnhöfe nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Wir sorgen für eine attraktive Gestaltung, mehr Wetterschutz und neue Wartemöbel, moderne Reisendeninformation und bessere Beleuchtung.“

Auswahl Fotos Zukunftsbahnhof Oschersleben

  von 2
Ende des Sliders

Zur nachhaltigen Verbesserung von Sicherheit, Orientierung und Aufenthaltsqualität wurden am Bahnhof Oschersleben (Bode) zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen insbesondere die Erneuerung des taktilen Blindenleitsystems, die vollständige Überarbeitung des Wegeleitsystems sowie die Einführung einer modernen, digitalen Reisendeninformation. Ergänzend wurden neue und zusätzliche Sitzmöbel aufgestellt, die Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik umgestellt und gezielte Maßnahmen zum Schutz vor Vandalismus umgesetzt.

„Mobilität bedeutet Freiheit. Zur Freiheit gehört auch eine echte Auswahl des Verkehrsmittels. In den vergangenen 20 Jahren haben wir deshalb u.a. hier in der Bodestadt gemeinsam die Grundlagen für ein modernes Bahnhofsumfeld geschaffen. Die aktuelle Umgestaltung zeigt nun schnell sichtbare Wirkung und kommt allen Reisenden zugute. Der Aufenthalt am Zukunftsbahnhof Oschersleben ist angenehm und komfortabel. So soll es möglichst überall in Sachsen-Anhalt sein. Daran arbeiten wir. Jeden Tag“, erklärt Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens. Das Engagement des Landes am Bahnhof Oschersleben sei ein gelebtes Beispiel dafür.

Darüber hinaus erfuhr in Oschersleben auch der Vorplatz eine deutliche Aufwertung: Durch neue und zusätzliche Pflasterflächen, eine verbesserte Begrünung, inklusive schattenspendendem Baum, neue Sitzgelegenheiten, eine Infostele sowie die Modernisierung der Fahrradabstellanlagen lädt der Bereich nun zum Verweilen ein.

Bürgermeister Benjamin Kanngießer ergänzt: „Die barrierefreie Modernisierung des Bahnhofs Oschersleben (Bode) stellt einen bedeutenden Fortschritt für unsere Stadt dar. Die umgesetzten Maßnahmen verbessern die Aufenthaltsqualität für alle Reisenden nachhaltig und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Einschränkungen. Darüber hinaus freut es mich, dass durch die Neugestaltung der Bahnhof optisch aufgewertet und das Erscheinungsbild verschönert wird. Der modernisierte Bahnhof ist ein sichtbares Zeichen für zukunftsorientierte Mobilität und eine positive Entwicklung des Standortes Oschersleben.“

Im Zukunftsbahnhof Beyendorf hat die DB das Wartehäuschen mit transparenten Scheiben umgerüstet. Dadurch haben Reisende nun einen besseren Blick auf einfahrende Züge fühlen sich sicherer. Zusätzliche Sitzbänke erhöhen den Komfort, ebenso wie ein moderner, zweizeiliger digitaler Fahrzeiten-Anzeiger. Ein hochwertiges Insektenhotel auf einer Grünfläche fügt sich in das naturnahe Umfeld ein.

Die DB hat die Personenunterführung im Bahnhof Burg (b Magdeburg) vollständig renoviert und auf 30 Metern Graffitischutzboards angebracht. Diese sind mit stadttypischen Silhouetten gestaltet. Der Schriftzug „Stadt der Türme“ findet sich an den beiden Tunnelzugängen wieder. Modernisierte Windschutzanlagen und neues Sitzmobiliar erhöhen die Aufenthaltsqualität für Reisende. Zusätzlich erhielten die Bahnsteige ein neues Blindenleitsystem. In Zusammenarbeit mit der Stadt Burg hat die DB den Vorplatz des Bahnhofs mit bunten Sitzpodesten und Pflanzkästen verschönert.

Am Bahnhof Dodendorf wurde das vorhandene Wetterschutzhäuschen am Bahnsteig mit transparenten Scheiben ausgestattet – für mehr Komfort und Sicherheit. Darüber hinaus profitieren die Reisenden von neuen Sitzgelegenheiten. Ein digitaler Schriftanzeiger direkt am Gleis informiert zuverlässig über Abfahrtszeiten und eventuelle Änderungen. Ein neu aufgestelltes Insektenhotel ergänzt die Anlage und trägt zu einem angenehmen Umfeld bei.

Bis April 2025 hat die DB den Hauptbahnhof Halberstadt zum Zukunftsbahnhof weiterentwickelt. Reisende profitieren von neuen Aufzügen und Sitzbänken, modernen digitalen Anzeigern und transparentem Wetterschutz auf den Bahnsteigen. Die Wände des sanierten Personentunnels sind einladend mit lokalen Motiven gestaltet. Der Zukunftsbahnhof passt sich nun in das moderne Umfeld mit der Straßenbahnhaltestelle, dem Busbahnhof und den ebenfalls nahe gelegenen Park-&Ride- bzw. Bike-&Ride-Plätzen ein.

Die DB arbeitet auch 2026 daran, neun weitere Stationen als Zukunftsbahnhof zu modernisieren: die Bahnhöfe Arensdorf (b Köthen), Ditfurt, Erdeborn, Kötzschau, Mühlanger, Peißen, Quedlinburg, Reußen und Schkopau.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?Ein Zukunftsbahnhof ist ein aus einem Guss entwickelter und modernisierter Bahnhof. Ein Zukunftsbahnhof zielt darauf ab Bahnhöfe zu kundenfreundlicheren, effizienteren und umweltfreundlicheren Orten zu machen, die den Bedürfnissen der Reisenden und der Gesellschaft gerecht werden. Auch stärkt er die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen. Ein Team aus Architekten, Landschaftsplanern und Bahnexperten unterstützt Kommunen beim Entwickeln konkreter Vorplatz-Konzepte, klärt Flächenverfügbarkeiten und berät zu passenden Fördermitteln bei Bund und Ländern.

05. Februar 2026, 13:00 Uhr
Leipzig/Dresden
Neue Bauphase für Kreuzungsbauwerk • Halbzeit bei Modernisierungsarbeiten erreicht • Bis Mitte November Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr

Am 16. Februar sollen die Gleise auf der neu errichteten Ostseite des Kreuzungsbauwerks in der Nähe des Dresdner Hauptbahnhofs in Betrieb genommen werden. Im Anschluss erfolgt der Abriss des verbliebenen Teils der alten Brücke und der Neubau des westlichen Teils der neuen Gleisüberführung kann beginnen.

Ab 9. Februar kommt es durch die Bauarbeiten von Dresden Hauptbahnhof Richtung Tharandt, Freiberg und Chemnitz zu Fahrplanänderungen, Zugausfällen und Ersatzverkehren.

Änderungen im Fernverkehr | IC-Linie 17 Rostock–Berlin–Dresden–Chemnitz

Vom 9. Februar bis 30. April verkehren die Züge der IC-Linie 17 zwischen Rostock und Dresden. Der Streckenabschnitt Dresden Hbf–Chemnitz Hbf mit dem Halt in Freiberg kann von zwei Zugpaaren von und nach Chemnitz nicht befahren werden. Vom 1. Mai bis Mitte November sollen diese beiden IC-Zugpaare von Dresden-Neustadt von und nach Chemnitz fahren, der Halt in Dresden Hbf entfällt.

Änderungen Nahverkehr | S 3 Dresden–Tharandt–Freiberg, RE 3 Dresden–Hof und RB 30 Dresden–Zwickau

In der Zeit vom 9. Februar bis Mitte November 2026 verkehren die Züge der Linien S 3, RE 3 und RB 30 aufgrund der Baumaßnahme nicht von bzw. bis Dresden Hbf. Ein Teil der Züge verkehrt von bzw. bis Dresden-Neustadt, der andere Teil endet bzw. beginnt in Dresden-Plauen. Zwischen Dresden Hbf und Dresden-Plauen wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, mit Zwischenhalt an der Haltestelle Nürnberger Platz. Die Busse verkehren montags bis freitags von 6 Uhr bis 20 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 8 Uhr bis 20 Uhr im 10-Minuten-Takt. Außerhalb dieser Zeiten wird der Ersatzverkehr auf die Ankünfte und Abfahrten der Züge abgestimmt.

Die angepassten Fahrpläne für den Nah- und Fernverkehr bis 30. April sind bereits in die Auskunfts- und Buchungssysteme eingearbeitet (www.bahn.de, www.mitteldeutsche-regiobahn.de, www.vvvo-online.de und in der App DB Navigator).

Halbzeit bei Modernisierungsarbeiten erreicht

Mit den noch anstehenden Baumaßnahmen und der Inbetriebnahme des östlichen Teils des neuen Kreuzungsbauwerks hat die DB InfraGO am 16. Februar erfolgreich die Halbzeit in dem Projekt erreicht, das bis 2027 fertiggestellt werden soll.

Das Kreuzungsbauwerk liegt westlich des Dresdner Hauptbahnhofs. Hier kreuzen die Gleise der Ausbaustrecken Leipzig–Dresden sowie Berlin–Dresden über die Gleise der der darunter verlaufenden Sachsen-Franken-Magistrale. Über die Gleise der Brücke fährt der gesamte Fernverkehr und internationale Güterverkehr in und aus dem Elbtal sowie nach Leipzig und Berlin. Das alte Kreuzungsbauwerk kann die heutigen Anforderungen aus dem Fern- und Güterverkehr nicht mehr bewältigen. Deshalb ersetzen es die Fachleute durch einen Neubau. Sie optimieren die Gleise so, dass die Züge künftig bis 80 statt bisher 60 Kilometer pro Stunde fahren können. Dadurch werden die drei genannten Fernbahnstrecken besser in den Dresdner Hauptbahnhof eingebunden und die Fahrzeit kann verkürzt werden.

Die große Herausforderung bei den Bauarbeiten liegt darin, den Abriss und Neubau der Brücke in einzelnen Bauphasen weitestgehend bei Aufrechterhaltung des Eisenbahnverkehrs zu organisieren. Da die Brücke auf allen Seiten von Gleisen umgeben ist, stellt dies an die Baulogistik sehr hohe Anforderungen. Ohne temporäre Gleissperrungen sin die Bauarbeiten nicht möglich. 

Am Wochenende vom 9. bis 11. Januar wurde bereits die neue Software für das elektronische Stellwerk eingespielt und ein Teil der alten Gleise gesperrt. Seither wurden die Gleise auf der neuen Brücke mit den vorhandenen Gleisen vor und hinter der Brücke verbunden, die zughörige Oberleitung und Signaltechnik aufgebaut. Am Wochenende vom 14. bis 16. Februar werden diese Elemente miteinander verbunden, geprüft und in Betrieb genommen. Um diese Arbeiten ausführen zu können, sind noch einmal Sperrungen im Dresdener Hauptbahnhof erforderlich.

Ab 16. Februar beginnt der Abriss der verbliebenen Teile des alten Brückenbauwerkes und der Neubau der zweiten Hälfte des neuen Kreuzungsbauwerkes. Mitte November 2026 sollen die beiden Gleise unter der neuen Brücke wieder in Betrieb gehen. Dann ist wieder eine direkte Verbindung von Dresden Hauptbahnhof nach Tharandt und Chemnitz möglich. Die neuen Gleise auf dieser zweiten Brückenhälfte werden 2027 in Betrieb genommen.

Mehr Informationen dort: www.leipzig-dresden.de/kreuzungsbauwerk-dresden.html

Schematischer Linienverlauf:

03. Februar 2026, 15:00 Uhr
Leipzig

Ab sofort können die Reisenden die sanierte Personenunterführung und die beiden neu errichteten Aufzüge im Bahnhof Bischofswerda nutzen. Damit verbessern sich die Bedingungen für mobilitätseingeschränkte Menschen, Reisende mit schwerem Gepäck oder Fahrrädern und Eltern mit Kinderwagen deutlich.

Die DB sanierte das Treppenhaus auf Bahnsteig 2/3 nach Denkmalschutzvorgaben und erneuerte die Bahnsteigdächer sowie die Treppen der Personenunterführung. Im Tunnel wurden auf der einen Seite die Treppen zurückgebaut. An dieser Stelle entstanden die Aufzugsschächte. Die Aufzugsmundhäuser wurden erhöht auf den Bahnsteigen errichtet, so dass sie bei der späteren Streckenmodernisierung und Erhöhung der Bahnsteige auf 55 cm im Bestand bleiben können. Für den barrierefreien Zugang erhielten die Aufzüge auf den Bahnsteigen zusätzliche Rampen. Des Weiteren wurde der Personentunnel instandgesetzt, dessen Boden erneuert und seine Wände mit neuen Fliesen ansprechend gestaltet. Außerdem erhielten die Unterführung und die Treppen eine neue Beleuchtung. In diesem Jahr werden mit dem Rückbau der Fußgängerbrücke und der Sanierung das Bahnsteigdachs von Bahnsteig 1 die Modernisierungsarbeiten abgeschlossen.

Der Bund und die Deutsche Bahn (DB) investierten rund 10 Millionen Euro in die barrierefreie Gestaltung und Modernisierung der Verkehrsstation.

Seit 2024 errichtet die DB die beiden Aufzugsschächte auf den Bahnsteigen 1 und 2/3. Anschließend erfolgte die millimetergenaue Vermessung der Aufzugsschächte. Auf dieser Grundlage erfolgte die Ausschreibung für Herstellung und Einbau der Aufzugsanlagen. Die Schachtgerüste und Aufzugskabinen wurden mit diesen Aufmaßen angefertigt. Ende September 2025 begann der Einbau des Schachtgerüstes auf Bahnsteig 1. In der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober 2025 wurde das komplette Schachtgerüst des Aufzugs für Bahnsteig 2/3 angeliefert. Ein Kran hob das Gerüst in seine endgültige Position. Dann folgte nächste Teil der Aufzugsarbeiten: Der Einbau der Aufzugskabinen und der Elektronik sowie der Bau der Zugangsbereiche auf den Bahnsteigen und im Tunnel. Vor der Freigabe der Aufzüge führte die DB zahlreiche Tests durch, um beispielsweise den höhengleichen Halt der Kabine beim Ein- und Ausstieg einzustellen. Auch umfangreiche sicherheitsrelevante Prüfungen und technische Abnahmen waren notwendig.

Bereits seit Ende 2024 setzte die DB die metallenen Stützen des Dachs von Bahnsteig 2/3 instand. Sie erhielten neuen Korrosionsschutz, neue Farbe, teilweise zusätzliche Verstärkungen und wurden im Boden neu abgedichtet. Im März 2025 begann die Erneuerung der Dachfläche von Bahnsteig 2/3, bei der die Dachhaut vollständig ausgetauscht wurde. Die Holzträger, an denen auch die Beleuchtung montiert ist, blieben aufgrund des Bestandsschutzes erhalten.

Weiterhin sanierte die DB das denkmalgeschützte Treppenhaus auf Bahnsteig 2/3. Dazu wurden die Glasflächen entfernt. Die Metallstützen und -rahmen wurden aufwendig sandgestrahlt und anschließend mit Korrosionsschutz und Farbe versehen. Um dem Denkmalschutz gerecht zu werden, ließ die DB spezielle, optisch alt wirkende Glasfenster anfertigen und im Frühjahr 2026 einbauen.

19. Januar 2026, 08:30 Uhr
Leipzig/Erfurt
Neue Brücke, Gehwege und Fahrbahn • Baumaßnahmen bis Dezember 2026 • Sperrungen im Bahn- und Straßenverkehr zeitweise erforderlich

Die Deutsche Bahn beginnt am Dienstag, 10. Februar 2026, mit der Erneuerung der westlichen Eisenbahnüberführung in der Paul-Schäfer-Straße in Erfurt. Gemeinsam mit der Stadt Erfurt wird im Zuge der Bauarbeiten auch der gesamte Straßenraum unter der Brücke grundhaft erneuert. Die Maßnahme ist bis Dezember 2026 geplant.

Die Arbeiten umfassen den vollständigen Ersatz der Brücke einschließlich aller erforderlichen Maßnahmen im Gleis- und Baufeldbereich. Dazu gehören unter anderem der Aus- und Einbau des Oberbaus, Erd- und Kabeltiefbauarbeiten, Maßnahmen an der Leit- und Sicherungstechnik (LST), der Telekommunikationstechnik (TK) sowie landschaftspflegerische Arbeiten.

Parallel dazu wird die unterführte Paul-Schäfer-Straße im Bereich der stadteinwärts führenden Fahrbahn umfassend neugestaltet. Gehwege und Fahrbahn werden erneuert, Leitungen neu verlegt und die Straßenbeleuchtung modernisiert.

Sperrungen im Bahn- und Straßenverkehr

Für die Arbeiten ist eine Sperrung des Streckenabschnitts Erfurt Hauptbahnhof–Erfurt Nord auf der Bahnstrecke Erfurt–Nordhausen erforderlich. Im Zeitraum vom 12. März bis 20. September fahren zwischen Erfurt Hbf und Erfurt Nord keine Züge. Betroffen sind die Linien RE 55/56 (Erfurt–Greußen–Nordhausen) und die RB 52 (Erfurt–Bad Langensalza–Leinefelde). Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Die Fahrplandaten werden in den Reiseauskunftsmedien veröffentlicht.

Auch für den Straßenverkehr bringt die Baumaßnahme Einschränkungen mit sich: Die zwei Fahrspuren stadteinwärts werden im Bereich der Brücke für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Der Verkehr wird über die zweispurige Fahrbahn stadtauswärts umgeleitet. Alle Anlieger bleiben weiter erreichbar. Die Umleitung ist vor Ort ausgeschildert. 

Baustellenverkehr und Anwohnerinformation

Während der Bauzeit ist mit erhöhtem Baustellenverkehr zu rechnen. Zum Einsatz kommen unter anderem Großbagger und Lkw. Die Deutsche Bahn und die Stadt Erfurt setzen alles daran, die Beeinträchtigungen für Anwohnende, Verkehrsteilnehmende und Reisende so gering wie möglich zu halten. Dennoch lassen sich Störungen und Änderungen im Bauablauf nicht vollständig ausschließen. Dafür bitten die Projektpartner um Verständnis.

14. Januar 2026, 15:15 Uhr
Leipzig
Freistaat Sachsen sagt weitere Mittel für Planung der Bahnstrecke zu • Deutsche Bahn treibt Ausbau der Strecke voran • Zusätzliche Anpassungswünsche von Aufgabenträger und Stadt Chemnitz berücksichtigt

Die Planung für den Ausbau und die Elektrifizierung des südlichen Abschnitts der Strecke Leipzig – Chemnitz geht weiter voran. Der Freistaat Sachsen hat die dafür zusätzlich notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt. Die Finanzierung der Planungsleistungen für diesen Abschnitt ist somit gesichert. Eine entsprechende Finanzierungsvereinbarung haben der Freistaat Sachsen und die Deutsche Bahn (DB) Ende des vergangenen Jahres in Höhe von 9,24 Millionen Euro unterzeichnet. Darüber haben der Freistaat Sachsen und die DB beim 3. Bahngespräch am Dienstag, 13. Januar in Chemnitz informiert. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Stadt Chemnitz, dem Aufgabenträger Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) und der IHK Chemnitz durchgeführt.

Das Geld wird für die Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Leistungsphasen 3 und 4) des Abschnitts zwischen Geithain und Chemnitz eingesetzt. Die Finanzierung ist dabei zwischen Bund und Land aufgeteilt: 42 Prozent übernimmt der Bund, 58 Prozent trägt der Freistaat Sachsen. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, das Projekt bis zum Planfeststellungsbeschluss voranzubringen.

Martin Walden, DB-Konzernbevollmächtigter für die Region Südost: „Wir haben mit allen Beteiligten intensiv über die jeweiligen Anforderungen und Wünsche zur Planung und Umsetzung und auch die Finanzierung diskutiert. In den vergangenen Monaten haben wir im Austausch mit Freistaat, der Stadt Chemnitz und dem VMS nach der bestmöglichen und gleichzeitig finanzierbaren Lösung gesucht und passen die ursprüngliche Planung an. Zwar führt dies zu einer Verlängerung der Planungsphase, die wir gestern auch diskutiert haben, schafft aber eine solide Grundlage für den weiteren Projektverlauf. Unser Ziel ist es, die Planungen für den Südabschnitt im kommenden Herbst zur Planfeststellung einzureichen. Gleichzeitig befassen wir uns auch mit den Planungen zum Nordabschnitt. Spätestens Ende März werden wir in dieser Runde erneut zusammenkommen, um über den aktuellen Stand zu informieren.“

Regina Kraushaar, Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung: „Die Bahnstrecke Leipzig – Chemnitz ist das zentrale mittelsächsische Schienenprojekt des Freistaates Sachsen. Mit dem zweigleisigen Ausbau und der Elektrifizierung werden wir den sprichwörtlichen Quantensprung erreichen, der die beiden Städte Chemnitz und Leipzig schnell und komfortabel, weil gut getaktet und klimafreundlich, verbindet. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt eine tragfähige Lösung im Hinblick auf die enorme Steigerung der Planungskosten erzielen konnten. Auch im Namen der Menschen der Region bin ich den Abgeordneten des Sächsischen Landtages dankbar, dass es in den Verhandlungen zum Doppelhaushalt 2025/2026 noch kurzfristig gelungen war, die unerwartet aufgetretenen Mehrkosten von über neun Millionen Euro einzustellen. Das ist ein klares Bekenntnis zur Schiene und zu dieser Strecke! Ich hoffe sehr, dass in Bezug auf die Planungskosten nun die sprichwörtlichen Weichen gestellt sind und die Deutsche Bahn Kostendisziplin wahren kann.“

Seit dem letzten Bahngipfel im Mai 2025 wurden wichtige Entscheidungen getroffen. Dazu zählen neben der gesicherten Nachtragsfinanzierung durch den Freistaat für die laufenden Planungsleistungen auch zusätzliche Anforderungen:

  • Für einen flexibleren und zuverlässigeren Bahnverkehr sind unter anderem weitere Weichen im Knoten Chemnitz vorgesehen.
  • Am Bahnhof Narsdorf passt die DB die Planung an: statt einer Straßenüberführung wird der Bahnübergang erweitert.
  • Zudem plant die DB im Auftrag des Freistaats unter anderem eine etwa elf Kilometer lange Energieversorgungsleitung, einen zusätzlichen sechs Kilometer langen elektrifizierten Abschnitt, weitere elektronische Stellwerke sowie zusätzliche Bauwerke wie Stützwände, Dämme, Entwässerungsanlagen und Durchlässe.

Der weitere Zeitplan sieht vor, dass die DB die Planung inklusive der gewünschten Anpassungen am Bahnhof Narsdorf im Herbst 2026 beim Eisenbahn-Bundesamt (EBA) zur Planfeststellung einreicht. Die weiteren Abschnitte folgen gestaffelt. Ab 2027 sollen die Planunterlagen öffentlich ausgelegt werden.

13. Januar 2026, 11:30 Uhr
Leipzig
Moderne Stellwerkstechnik entlang der Strecke und Überholgleise für lange Güterzüge in Röblingen am See und Sangerhausen • Bahnhof Lutherstadt Eisleben wird barrierefrei ausgebaut • Bauarbeiten bringen vorübergehende Einschränkungen für die Reisenden mit sich

Für mehr Qualität und eine höhere Leistungsfähigkeit modernisiert die Deutsche Bahn (DB) seit Sommer 2024 bis Ende 2028 die stark befahrene Strecke Halle (Saale)–Kassel im rund 170 Kilometer langen Abschnitt zwischen Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt, Nordhausen in Nordthüringen und dem hessischen Eichenberg. Bund, Land Sachsen-Anhalt, Freistaat Thüringen und DB investieren rund 625 Millionen Euro in diese Regionale Korridorsanierung.

Im Fokus steht der Bau von 14 neuen Elektronischen Stellwerken (ESTW), die künftig die Züge auf der Strecke steuern. Dadurch werden 33 alte mechanische und elektromechanische Stellwerke ersetzt. Die Bedienung erfolgt künftig aus Röblingen am See in Sachsen-Anhalt und Nordhausen in Thüringen. Außerdem müssen 44 Bahnübergänge angepasst bzw. modernisiert werden. In Sangerhausen und Röblingen am See entstehen 740 Meter lange Überholgleise für lange Güterzüge.

Damit Reisende in Lutherstadt Eisleben künftig stufenfrei ein- und aussteigen können, baut die DB dort neue Bahnsteige mit einem taktilen Leitsystem für Blinde und Sehschwache. Künftig erreichen die Reisenden die Bahnsteige durch eine neue Personenunterführung und mit zwei Aufzügen. Damit verbessern sich die Bedingungen für mobilitätseingeschränkte Menschen, Reisende mit schwerem Gepäck oder Fahrrädern und Eltern mit Kinderwagen deutlich.

Uwe Sieber, als Projektleiter bei der DB InfraGO verantwortlich für die Regionale Korridorsanierung Halle (Saale)–Eichenberg: „Wir bringen unser Bestandsnetz auf Vordermann und modernisieren zwischen Halle und Kassel eine wichtige Ost-West-Achse unserer Infrastruktur. Die Stellwerkstechnik ist veraltet, störanfällig und erfordert einen hohen Personaleinsatz. Das soll sich ändern. Um unseren straffen Zeitplan zu halten, sind leider Streckensperrungen unvermeidlich.“

Der Schienenpersonennahverkehr auf dieser Strecke wird betrieben von der Abellio Rail Mitteldeutschland, deren Fahrgäste unmittelbar von den notwendigen Bauarbeiten betroffen sind. Bereits ab 16. Januar wird der Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen, Nordhausen und Leinefelde bis zum 12. März für den Zugverkehr gesperrt.

Sven Jamelle, Geschäftsführer von Abellio: „Auf der einen Seite freuen wir uns, dass nach jahrzehntelanger Vernachlässigung nun verstärkt in das Schienennetz investiert und unter anderem die wichtige Strecke zwischen Halle und Kassel modernisiert wird. Auf der anderen Seite bedeutet das natürlich große Einschränkungen für die Fahrgäste und eine zusätzliche Belastung für unsere Mitarbeiter und unser Unternehmen. Wir werden unseren Auftrag durchgehend erfüllen, die Menschen sicher an ihr Ziel zu bringen, es werden aber herausfordernde Jahre, die wir gemeinsam durchstehen müssen – damit das Schienennetz in der Region langfristig deutlich zuverlässiger wird.“

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 2235546. Fahrgäste können sich auch in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der DB (www.bahn.de, App DB Navigator) über die gültigen Fahrzeiten informieren.

08. Januar 2026, 11:00 Uhr
Dresden
Neue Eisenbahnbrücke über die Hamburger Straße, Straßenumbau und barrierefreier Haltepunkt Dresden-Cotta • Bauarbeiten dauern rund drei Jahre

In Dresden-Cotta beginnen heute offiziell die Bauarbeiten für einen zentralen Verkehrsknoten im Dresdner Westen: Die Deutsche Bahn startet mit dem Ersatzneubau der Eisenbahnüberführung an der Hamburger Straße sowie mit dem Bau eines neuen, barrierefreien Haltepunkts Dresden-Cotta. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Dresden ist zudem der grundlegende Ausbau der Hamburger Straße geplant. Bahn, Straßenbahn, Rad- und Autoverkehr sollen dadurch jeweils leistungsfähiger und gut miteinander verknüpft werden.

Visualisierung vom modernen Verkehrsknoten in Dresden-Cotta

  von 2
Ende des Sliders

Ulrich Mölke, Projektleiter bei der DB: „Mit dem gemeinsamen Projekt in Dresden-Cotta leisten wir einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähige und nachhaltige Mobilität in Dresden. Durch die Verbindung des Haltepunktes vom Regionalverkehr mit der Haltestelle für die Straßenbahn unter der Eisenbahnbrücke entsteht ein neuer Verknüpfungspunkt für den öffentlichen Verkehr. Wir schaffen mehr Platz für den Straßenverkehr, bauen den Knotenpunkt komplett barrierefrei aus und verlängern die Bahnsteige für modernere Züge. Die Leistungsfähigkeit der gesamten Infrastruktur wird verbessert. Wir freuen uns auf dieses Projekt.“

Dresdens Baubürgermeister Stephan Kühn: „Diese Baumaßnahme ist ein wichtiger Lückenschluss für den Radverkehr und auf Bundesstraße und Autobahnzubringer verschwindet das letzte Stück Holperpflaster für täglich rund 20.000 Kfz. Zugleich entsteht eine wichtige neue Verknüpfung des öffentlichen Nahverkehrs. Neben den Verbesserungen für alle Verkehrsarten, freue ich mich auch über den besseren Lärmschutz, der mit der Baumaßnahme hier im Stadtteil erreicht wird.“

DVB-Infrastruktur-Bereichsleiter Sandro Zimmermann: „Mit der Neugestaltung der Hamburger Straße entsteht nicht nur ein attraktiver Verknüpfungspunkt zwischen verschiedenen Verkehrsmitteln des ÖPNV in Dresden. Wir können im Zuge dieser Baumaßnahme auch unsere Gleistrasse begradigen und damit den Verschleiß senken und das Tempo erhöhen. Natürlich ist dieser Abschnitt dann mit seinem erweiterten Gleisabstand auch mit unseren breiteren Stadtbahnwagen befahrbar.“

Die bestehende Eisenbahnbrücke musste bereits 2015 aufgrund ihres schlechten baulichen Zustands durch ein Provisorium ersetzt werden. Nun errichtet die Deutsche Bahn einen modernen Neubau aus Stahlbeton. Die neue Brücke wird breiter als zuvor und ermöglicht höhere Geschwindigkeiten auf der Bahnstrecke. Gleichzeitig wird es mehr Raum unter der Brücke geben – mit mehr Platz für Fußgänger, Rad- und Autoverkehr sowie die Straßenbahn.

Direkt unter der Brücke entsteht eine neue Straßenbahnhaltestelle, der neue Haltepunkt Dresden-Cotta bindet den Stadtteil künftig an die geplante S-Bahn-Linie S6 im Dresdner Westen an. Fahrgäste profitieren von kürzeren Wegen und besseren Anschlüssen. Neben dem Brücken- und Haltestellenbau wird auch die Hamburger Straße für einen sicheren Straßenverkehr grundlegend umgestaltet.

Während der Bauzeit legt die Deutsche Bahn großen Wert auf den Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner. Lärmintensive Arbeiten finden überwiegend tagsüber statt. Zusätzlich entstehen beidseitig der Bahnstrecke neue Lärmschutzwände. Über besonders belastende Bauphasen informiert die ausführende Baufirma die Anlieger frühzeitig.

Die Hauptarbeiten führt die DB-Tochter DB InfraGO AG bis März 2029 durch.

Zugverkehr

Während der Arbeiten sind auch Beeinträchtigungen im Zugverkehr notwendig. Im Februar 2026 wird die Strecke Dresden-Friedrichstadt über Cossebaude nach Coswig einen Monat lang gesperrt. In dieser Zeit wird eine weitere Hilfsbrücke eingebaut. Dadurch kann während der weiteren Bauarbeiten durchgehend ein Gleis befahren sowie der Haltepunkt Dresden-Cotta bedient werden.

Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis. Detaillierte Informationen für die Züge der Deutschen Bahn gibt es unter bahn.de/bauarbeiten, weitere Informationen unter www.vvo-online.de

Straßenverkehr im Bereich der Eisenbahnbrücke „Hamburger Straße“

Die Hauptbauarbeiten von Februar 2026 bis März 2029 führen zu verschiedenen Einschränkungen im Bereich der Eisenbahnbrücke „Hamburger Straße“. Für den Straßenbahnverkehr wird die Durchfahrt gesperrt. Als Ersatz wird eine Umleitung eingerichtet. Für den Kfz-Verkehr bleibt die Bundesstraße B 6 weitestgehend befahrbar. Es sind lediglich kurzzeitig einzelne Sperrungen notwendig.

Für Fußgänger:innen und Radfahrende wird der Bereich der Brücke ebenfalls gesperrt. Eine Umleitung führt über den Elberadweg, der mit einer dauerhaften Asphaltierung und einer Beleuchtung ausgestattet wird. Für die Unannehmlichkeiten bitten wir um Verständnis.

Infografik Verkehrsknoten in Dresden-Cotta
Infografik Verkehrsknoten in Dresden-Cotta
Quelle: DB InfraGO

Weiter Informationen zum Bauvorhaben Dresden-Cotta befinden sich im DB Bauinfoportal: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/dresden-cotta

07. Januar 2026, 13:00 Uhr
Leipzig/Magdeburg
Weitere Verbesserungen für Reisende zwischen Berlin und Magdeburg im ersten Quartal 2026

Nach dem Brand im Stellwerk Gerwisch leitet die Deutsche Bahn den nächsten entscheidenden Schritt ein: Der Rückbau des beschädigten Stellwerks beginnt am 7. Januar 2026. Parallel laufen die Vorbereitungen für den Neubau eines modernen Elektronischen Stellwerks (ESTW), um die volle Streckenkapazität zwischen Magdeburg und Berlin dauerhaft wiederherzustellen.

Am 23. September 2025 war es im Stellwerk Gerwisch zu einem Brand mit irreparablen Schäden an der Leit- und Sicherungstechnik gekommen. Seitdem ist das Stellwerk außer Betrieb. Die DB InfraGO hatte anschließend umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, um den Zugverkehr schrittweise wieder aufzunehmen und die Auswirkungen für die Fahrgäste möglichst gering zu halten.

Seit dem 6. November 2025 wird mittels eines Ersatzverfahrens für den Zugbetrieb, die Strecke zwischen Magdeburg und Berlin mit bis zu drei Zügen pro Stunde und Richtung befahren. Ab dem 17. November verkehrte der stark nachgefragte Regionalexpress RE 1 wieder im Stundentakt. Seit dem 14. Dezember fährt der RE 1 auf der Strecke Magdeburg – Berlin im Wechsel mit der RB 40 zweistündlich: Alle zwei Stunden endet der RE 1 vorzeitig in Genthin statt in Magdeburg. In dem Takt fährt die RB 40 statt bis Burg verlängert weiter nach Genthin. In der anderen Stunde fahren RE 1 auf der angestammten Verbindung Magdeburg – Berlin und die RB 40 Braunschweig – Burg.

Nach einer weiteren Anpassung des Konzepts fährt die RB40 ab dem 7. Januar zusätzlich ab Magdeburg um 4.45 Uhr nach Genthin (an 5.30 Uhr), und ab 5.48 Uhr von Genthin nach Magdeburg (an 6.37 Uhr). Alle Halte werden bedient.

Im ersten Quartal 2026 wird die Deutsche Bahn die Stellwerke Biederitz und Möser technisch koppeln, um den Ausfall des dazwischen liegenden Stellwerkes Gerwisch teilweise zu kompensieren. Damit wird die Kapazität auf bis zu sechs Züge pro Stunde je Richtung noch einmal erhöht. Notwendig sind dafür umfangreiche Kabelarbeiten, technische Umbauten sowie neue Übertragungstechnik.

Der Rückbau des bisherigen Stellwerks in Gerwisch sowie der zugehörigen Anlagen soll bis Ende Februar 2026 abgeschlossen sein. Die Inbetriebnahme des neuen ESTW ist für das vierte Quartal geplant.

Die Deutsche Bahn dankt allen Reisenden für ihre Geduld.

07. Januar 2026, 11:00 Uhr
Leipzig
Erneuerung von 11 Rolltreppen und 5 Aufzügen • Zugverkehr ohne Einschränkungen • Barrierefreier Zugang bleibt gewährleistet

Die Deutsche Bahn AG (DB AG) startet 2026 einen umfassenden Bau-Marathon zur Modernisierung des City-Tunnels in Leipzig. Insgesamt werden elf Rolltreppen und fünf Aufzüge in den Stationen Bayerischer Bahnhof, Wilhelm-Leuschner-Platz und Markt ausgetauscht. Die Arbeiten sind so geplant, dass die barrierefreie Erreichbarkeit der Stationen stets gewährleistet bleibt. Die Bauarbeiten finden überwiegend nachts statt, um den regulären Zugverkehr nicht zu stören. Mit der Erneuerung der Rolltreppen und Aufzüge im City-Tunnel stellt die DB sicher, dass die Anlagen auch in Zukunft zuverlässig laufen.

Die Bauarbeiten beginnen am 5. Januar 2026 in der Station Leipzig Markt, wo die letzte Rolltreppe und der Aufzug ausgetauscht werden. Zwischen Januar und Mai wird zunächst die aufwärts führende Rolltreppe in Richtung Hainstraße ausgetauscht. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird der Aufzug ausgetauscht. Der neue Aufzug verfügt über eine längere Kabine, sodass Fahrräder oder Kinderwagen bequem hineinpassen.

In der Station Bayerischer Bahnhof werden ab dem 19. Januar bis zum Mai die Rolltreppen im Eingangsbereich ausgetauscht. Zwischen April und Juli wird der Aufzug im Eingang Süd Richtung Straße des 18. Oktobers getauscht. Anschließend wird bis Ende 2026 der Aufzug im Eingang auf den Bayerischen Platz ausgewechselt.

Besonders bemerkenswert ist der Umbau am Wilhelm-Leuschner-Platz, der im April beginnt. Um die 20 Meter Höhenunterschied zu überwinden, sind insgesamt acht Rolltreppen im Einsatz. Pro Fahrtrichtung sind jeweils zwei Rolltreppen aneinandergesetzt, die durch ein steinernes Zwischenpodest getrennt sind. Nach den Arbeiten werden aus den acht Rolltreppen vier: Die Station bekommt mit 55 Metern Europas längste Rolltreppen mit je einem fahrenden Mittelpodest. Auf dem Mittelpodest flachen die Stufen ab. Fahrgäste rollen auf einer Ebene weiter, bevor sich die Stufen für den weiteren An- bzw. Abstieg wieder aufbauen.

Von April bis August werden die Rolltreppen im Eingang in Richtung Innenstadt/Peterstraße ausgetauscht, zwischen April und Juli folgt der Aufzug im Eingang auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz.

Anschließend bis Ende 2026 erfolgen der Austausch der Rolltreppen im Eingang auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz sowie der Aufzug im Eingang Richtung Innenstadt/Peterstraße.

Die Bauarbeiten sind so getaktet, dass die Tunnel-Stationen Bayerischer Bahnhof und Wilhelm-Leuschner-Platz stets mit Rolltreppen und einem der beiden Aufzüge barrierefrei erreichbar sind. Da die beiden Eingänge der Stationen jeweils rund 500 Meter auseinanderliegen, bittet die DB alle Reisenden, den möglicherweise längeren Fußweg einzuplanen.

Während des Aufzugtauschs in der Station Leipziger Markt empfehlen wir Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie Personen mit Fahrrädern und Kinderwagen, die S-Bahn-Stationen Wilhelm-Leuschner-Platz oder Hauptbahnhof tief zu nutzen. Dies gilt insbesondere für Reisende mit Kinderwagen, schwerem Gepäck oder körperlichen Einschränkungen.

Mit diesen Maßnahmen setzt die Deutsche Bahn AG einen klaren Fokus auf die Verbesserung der Infrastruktur und die Erhöhung des Komforts für ihre Fahrgäste.

Die Modernisierungsarbeiten im City-Tunnel Leipzig sind Teil eines umfassenden Aktionsplans, mit dem die Deutsche Bahn AG die Barrierefreiheit und den Komfort für Reisende verbessern will. Die Bahn bleibt ihrem Ziel treu, Mobilität für alle zugänglich zu machen und dabei neue Maßstäbe in der Infrastruktur zu setzen.

14. Dezember 2025, 10:30 Uhr
Erfurt
Täglich direkt von Erfurt in die französische Hauptstadt • rund sechs Stunden Fahrzeit • immer mehr Reisende nutzen internationale Verbindungen

Nonstop nach Paris: Die seit einem Jahr in Kooperation mit der Nationalen Gesellschaft der Französischen Eisenbahnen (SNCF) angebotene ICE-Verbindung Berlin – Paris verkehrt nun neu über Erfurt. Damit gibt es nun täglich ab 8.50 Uhr eine direkte Verbindung u.a. auch via Halle (Saale) und Straßburg (an 12.51 Uhr) nach Paris.

Von Erfurt geht es in rund sechs Stunden in die französische Hauptstadt. Ankunft dort ist um 14.52 Uhr. In der Gegenrichtung startet der ICE um 11.07 Uhr in Paris und um 13.09 Uhr in Straßburg und erreicht Erfurt um 17.08 Uhr.

Der erste ICE nonstop nach Paris wurde heute Morgen am Hauptbahnhof Erfurt feierlich begrüßt – und mit neuen Reisenden aus der thüringischen Landeshauptstadt an Bord verabschiedet. Im Zug hat ein deutsch-französisches Team die Kundinnen und Kunden betreut.

Michael Peterson, DB-Vorstand Personenfernverkehr: „Immer mehr Menschen entscheiden sich bei Reisen durch Europa für die klimafreundliche Schiene. Allein im ersten Jahr waren fast eine Viertelmillion Reisende mit der neuen ICE-Direktverbindung zwischen Berlin und Paris unterwegs. Das unterstreicht die hohe Nachfrage im internationalen Fernverkehr. Deshalb hat die DB zusammen mit ihren Kooperationsbahnen das grenzüberschreitende Angebot in diesem Jahr abermals ausgeweitet. Ich freue mich sehr, dass auch Halle (Saale) und Erfurt mit dem direkten ICE nach Straßburg und Paris von dieser Entwicklung profitieren.“

Steffen Schütz, Minister für Digitales und Infrastruktur Thüringen: „Paris ist eine meiner europäischen Lieblingsstädte. Die neue Direktverbindung von Erfurt macht die französische Hauptstadt für alle Thüringerinnen und Thüringer leichter erreichbar. Mit dem Zug schnell und bequem in sechs Stunden von Erfurt nach Paris, da kann kein Auto mithalten. Nach der ICE-Schnellverbindung zwischen Erfurt, Berlin und München ist von Thüringen aus nun die nächste internationale Metropole direkt mit dem Zug erreichbar. Das erhöht die Bedeutung des zentralen ICE-Knoten Thüringen in Erfurt als wichtiges Drehkreuz im deutschen und europäischen Schienennetz.“ 

Andreas Horn, Oberbürgermeister der Stadt Erfurt: „Mit der neuen Anbindung rückt Erfurt aus der Mitte Deutschlands in die Mitte Europas. Unser ICE-Knoten wird noch besser in das internationale Schienennetz eingebunden, und die Menschen in Erfurt gewinnen einen direkten, schnellen Zugang in eine der wichtigsten Metropolen Europas. Diese Verbindung bringt uns nicht nur geografisch näher zusammen, sondern steht auch für das Europa, das wir leben wollen: offen, vernetzt und zusammenwachsend.“

Alain Krakovitch, Direktor TGV-INTERCITÉS bei SNCF Voyageurs: „Die neuen Halte in Erfurt und Halle sind ein weiterer Meilenstein in der Kooperation zwischen SNCF Voyageurs und DB. Hochgeschwindigkeits-verbindungen ziehen immer mehr Fahrgäste an – es wird immer selbstverständlicher, auch lange Strecken mit dem Zug zurückzulegen. Seit ihrem Start vor einem Jahr ist die Direktverbindung zwischen Paris und Berlin ein großer Erfolg. Mit den neuen Halten wird die nachhaltige Mobilität zwischen unseren beiden Ländern und insbesondere mit dem Osten Deutschlands noch weiter gestärkt.“

Seit 2007 bieten SNCF Voyageurs und DB in Kooperation Hochgeschwindigkeitsverkehr mit ICE und TGV zwischen Deutschland und Frankreich an. Seitdem haben bereits 36 Millionen Reisende die internationalen Verbindungen Frankfurt/Main–Paris, (München–)Stuttgart–Paris, Frankfurt/Main–Marseille sowie die saisonale Verbindung Frankfurt–Bordeaux genutzt. Aktuell verkehren täglich 13 direkte Hochgeschwindigkeitszüge pro Richtung zwischen Deutschland und Frankreich. Im Sommer kommt ein zusätzliches Zugpaar (Hin und- Rückfahrt) von Frankfurt am Main nach Bordeaux an der Atlantikküste hinzu.

Hinweis für Redaktionen:Fotos von der Begrüßung des ICE in Erfurt finden Sie in der Mediathek der Deutschen Bahn.

Bildunterschrift: Thüringens Infrastrukturminister Steffen Schütz; Falko Stolp vom Verkehrsclub Deutschland; Staatssekretär Tobias Knoblich; Sophie Buyse, DB-Leiterin Management internationaler Fernverkehr; Martin Walden, DB-Konzernbevollmächtigter für die Bahnregion Südost; Christine Déjean von der französischen Bahn SNCF und Oberbürgermeister Andreas Horn (von links). (DB AG / Volker Emersleben)

14. Dezember 2025, 10:15 Uhr
Halle (Saale)
Täglich nonstop von Halle (Saale) in die französische Hauptstadt • sechseinhalb Stunden Fahrzeit im ICE

Von der Saale direkt an die Seine: Die seit einem Jahr in Kooperation mit der Französischen Bahn SNCF Voyageurs angebotene ICE-Verbindung Berlin–Paris verkehrt neu über Halle (Saale). Damit gibt es nun täglich ab 8.18 Uhr eine direkte Verbindung u.a. auch via Erfurt und Straßburg (an 12.51 Uhr) nach Paris. Von Halle geht es in sechseinhalb Stunden in die französische Hauptstadt. Ankunft dort ist um 14.52 Uhr. In der Gegenrichtung startet der ICE um 11.07 Uhr in Paris und um 13.09 Uhr in Straßburg und erreicht Halle um 17.41 Uhr.

Der erste ICE nonstop nach Paris wurde heute Morgen am Hauptbahnhof Halle feierlich begrüßt – und mit neuen Reisenden aus der Saale-Stadt an Bord verabschiedet. Im Zug hat ein deutsch-französisches Team die Kundinnen und Kunden betreut.

Michael Peterson, DB-Vorstand Personenfernverkehr: „Immer mehr Menschen entscheiden sich bei Reisen durch Europa für die klimafreundliche Schiene. Allein im ersten Jahr waren fast eine Viertelmillion Reisende mit der neuen ICE-Direktverbindung zwischen Berlin und Paris unterwegs. Das unterstreicht die hohe Nachfrage im internationalen Fernverkehr. Deshalb hat die DB zusammen mit ihren Kooperationsbahnen das grenzüberschreitende Angebot in diesem Jahr abermals ausgeweitet. Ich freue mich sehr, dass auch Halle (Saale) und Erfurt mit dem direkten ICE nach Straßburg und Paris von dieser Entwicklung profitieren.“

Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt: „Mobilität ist Freiheit. Zur Freiheit gehört auch eine echte Auswahl des Verkehrsmittels. Die Möglichkeit, von Sachsen-Anhalt direkt mit dem Zug bis nach Paris fahren zu können, ist ein gelebtes Beispiel dafür. Ich wünschte mir noch mehr solche attraktiven Fernverkehrsanbindungen für die Menschen in unserem Land.“

Alexander Vogt, Oberbürgermeister Stadt Halle (Saale): „Mit der direkten Verbindung nach Paris über Straßburg rückt Halle (Saale) weiter in das Zentrum Europas. Schon jetzt erreichen Reisende von Halle (Saale) – als Knotenpunkt mit hervorragenden nationalen ICE-Verbindungen ausgestattet – alle wichtigen Metropolen und Großräume innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Die neue länderübergreifende Verbindung stärkt unsere Stadt als Oberzentrum in Mitteldeutschland weiter. Wir machen Halle (Saale) noch attraktiver für nationale und internationale Gäste und stärken damit den Tourismus.“

Alain Krakovitch, Direktor TGV-INTERCITÉS bei SNCF Voyageurs: „Die neuen Halte in Erfurt und Halle sind ein weiterer Meilenstein in der Kooperation zwischen SNCF Voyageurs und DB. Hochgeschwindigkeits-verbindungen ziehen immer mehr Fahrgäste an – es wird immer selbstverständlicher, auch lange Strecken mit dem Zug zurückzulegen. Seit ihrem Start vor einem Jahr ist die Direktverbindung zwischen Paris und Berlin ein großer Erfolg. Mit den neuen Halten wird die nachhaltige Mobilität zwischen unseren beiden Ländern und insbesondere mit dem Osten Deutschlands noch weiter gestärkt.“

Seit 2007 bieten SNCF Voyageurs und DB in Kooperation Hochgeschwindigkeitsverkehr mit ICE und TGV zwischen Deutschland und Frankreich an. Seitdem haben bereits 36 Millionen Reisende die internationalen Verbindungen Frankfurt/Main–Paris, (München–)Stuttgart–Paris, Frankfurt/Main–Marseille sowie die saisonale Verbindung Frankfurt–Bordeaux genutzt. Aktuell verkehren täglich 13 direkte Hochgeschwindigkeitszüge pro Richtung zwischen Deutschland und Frankreich. Im Sommer kommt ein zusätzliches Zugpaar (Hin und- Rückfahrt) von Frankfurt am Main nach Bordeaux an der Atlantikküste hinzu. Hinweis für Redaktionen:

Fotos von der Begrüßung des ICE in Halle finden Sie in der Mediathek der Deutschen Bahn.

Bildunterschrift: Eric Wehrung, SNCF, Alexander Vogt, Oberbürgermeister Stadt Halle (Saale), Beate Kohler, DB Fernverkehr AG, Martin Walden, Konzernbevollmächtigter für die Bahnregion Südost, Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, Marcel Martens und Eileen Diebold, bei DB Fernverkehr (von links nach rechts). (DB AG / Oliver Lang)

10. Dezember 2025, 16:00 Uhr
Leipzig/Magdeburg
Modernisierung des Magdeburger Hauptbahnhofs – Bahnhof des Jahres 2025 – mit Fertigstellung des Kölner Platzes abgeschlossen

In den vergangenen drei Jahren hat die die Deutsche Bahn (DB) den Kölner Platz am Magdeburger Hauptbahnhof komplett neu und barrierefrei umgestaltet. Aus einem einst schmucklosen Platz entstand eine attraktive Verknüpfung zwischen Zug-, Straßenbahn-, Fußgänger- und Radverkehr. Auf der Westseite des Platzes entstand ein verschließbares Fahrradparkhaus mit 130 Stellplätzen sowie 39 frei zugänglichen Fahrradparkplätzen. Mit über 1.500 Stauden und fast 400 Blumenzwiebeln abwechslungsreich bepflanzten Hochbeeten, zehn neu gepflanzten schattenspendenden Bäumen, zahlreichen Sitzgelegenheiten, einem Wasserspiel und einem Trinkbrunnen sowie energiesparender LED-Beleuchtung lädt der Kölner Platz zum Verweilen ein.

„Nachdem es die Bauarbeiten des mittlerweile eröffneten Magdeburger City-Tunnels zuließen, konnten wir im Herbst 2022 mit den Bauarbeiten beginnen, um den Kölner Platz in enger Abstimmung mit der Landeshauptstadt Magdeburg und dem Land Sachsen-Anhalt umzugestalten. Wir schufen einen städtebaulich gelungenen Ort, welcher den Reisenden ein bequemes Umsteigen zwischen den umweltfreundlichen Verkehrsmitteln möglich macht, aber auch die Magdeburgerinnen und Magdeburger zum Verweilen einlädt“, unterstreicht Martin Walden, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

„Mit der Fertigstellung dieses großen Infrastrukturprojektes ist die Landeshauptstadt wieder um einen Anziehungspunkt reicher“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsministerin Lydia Hüskens bei der Einweihung. „Der Kölner Platz wurde zum hoch modernen, attraktiven Bahnhofsumfeld neugestaltet. Er entspricht damit voll und ganz den Anforderungen und Bedürfnissen der Zeit. Alle Fahrgäste können komfortabel und barrierefrei zwischen den Transportmitteln wechseln. Dabei wird ihnen ein moderner Anblick und freundlicher Empfang geboten“, fügte sie hinzu. Jetzt fehle dem Bahnhof des Jahres nur noch ein ICE-Halt um das Angebot zu komplettieren, betonte Lydia Hüskens bei der Einweihung. „Mobilität bedeutet Freiheit. Zur Freiheit gehört auch eine echte Auswahl des Verkehrsmittels. Wir wollen, dass die Menschen in unserem Land alle Formen der Mobilität frei wählen können. Dafür braucht es gut ausgebaute Infrastrukturen: Radwege genauso wie Straßen, mitsamt den Brücken und natürlich attraktive Angebote des öffentlichen Nahverkehrs. Daran arbeiten wir. Jeden Tag. Der mit umfangreicher finanzieller Unterstützung des Landes neugestaltete Kölner Platz ist ein gelebtes Beispiel dafür“, sagte die Ministerin abschließend.

Im Mai 2020 begann die DB mit der Sanierung des Fußbodens im Personentunnel vom Willy-Brandt-Platz zum Konrad-Adenauer-Platz/ZOB und zum Kölner Platz. Im Frühjahr 2021 wurde mit der Verkleidung der Tunnelwände begonnen. Deren Gestaltung orientiert sich an einem ganz besonderen Lokalkolorit: Die Wände sind den „Magdeburger Originalen“ nachempfunden. Die Originalplastiken erschuf 1976 der Bildhauer Eberhard Roßdeutscher (1921–1980). Im Zuge der Modernisierung des Magdeburger Hauptbahnhofs wurden auch die rückwärtige Fassade des Empfangsgebäudes am Bahnsteig 1 sowie die Fassade des zwischen Bahnsteig 5 und 6 befindlichen Mittelempfangsgebäude saniert. Dort befinden sich ebenso ein Warteraum, eine moderne WC-Anlage und das vor einem Jahr eröffnete DB Reisezentrum. Insgesamt investieren Bund, Land Sachsen-Anhalt und DB rund 28 Millionen Euro, um den Magdeburger Hauptbahnhof zu einem attraktiven Eingangstor in die Landeshauptstadt Magdeburg zu machen.

Von der Allianz pro Schiene wurde der Magdeburger Hauptbahnhof in diesem Jahr zum „Bahnhof des Jahres 2025“ gekürt. „Mit großem Aufwand wurde der traditionsreiche Bahnhof über mehrere Jahre grundlegend umgestaltet. Nach dem Umbau profitieren Fernreisende und Pendler jetzt von einem zeitgemäßen Bahnhof mit guter Vernetzung zu den weiterführenden Verkehrsmitteln. Die Unterführung zu den Bahnsteigen ist hell und freundlich und stimmt mit Motiven aus der Stadtgeschichte auf einen Besuch im Zentrum ein. Außerdem gibt es diverse Einkaufsmöglichkeiten, darunter einen Discounter, der an allen Wochentagen geöffnet hat“, begründet Dr. Andreas Geißler, Leiter Verkehrspolitik der Allianz pro Schiene, die Entscheidung der Jury.

Fotos finden Sie in unserer DB Mediathek unter folgendem Link: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/de/instance/ko.xhtml?oid=8532449

10. Dezember 2025, 11:00 Uhr
Dresden/Leipzig
Abschluss der Arbeiten am Grenzübergang • „Ein Herzstück für die Region“ • Weiterer Ausbau bis 2028 geplant

Die Deutsche Bahn AG schließt am 10. Dezember die umfassenden Bauarbeiten im Bereich Bad Schandau Ost bis zur tschechischen Grenze ab. Das seit 2022 laufende Projekt umfasste umfangreiche Arbeiten an Gleisen, Elektronischen Stellwerk, Oberleitung und Lärmschutz auf einer der hochbelasteten Achsen Europas – dem Schienengüterverkehrskorridor „Orient/East Med“. Mit dieser finalen Inbetriebnahme setzt die DB InfraGO einen wichtigen Meilenstein für die Leistungsfähigkeit und Klimaresilienz des Netzes.

Seit 2022 wurde intensiv an der Strecke gearbeitet, die als einziger elektrifizierter Grenzübergang von Deutschland nach Tschechien eine zentrale Rolle im Fern- und Güterverkehr spielt. Die Fertigstellung der Bahnanlagen und die Inbetriebnahme der erweiterten Gleisanlagen im Bahnhof Bad Schandau Ost durch Aufschaltung auf das Elektronische Stellwerk Bad Schandau Ost markiert einen bedeutenden Fortschritt vor allem für den internationalen Güterverkehr. Die Strecke wird am 10. Dezember offiziell wieder in Betrieb genommen.

Fotos zeigen die Finalen Arbeiten an der Strecke im Elbtal

  von 3
Ende des Sliders

Ein Großteil der Maßnahme konnte unter Aufrechterhaltung des Eisenbahnverkehrs umgesetzt werden, einzelne Vollsperrungen wie die zehntägige Sperrung im Oktober 2023 zur Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks sowie die finale Sperrung zur Inbetriebnahme im Dezember 2025 waren jedoch unerlässlich.

Die Strecke durch das Obere Elbtal ist ein echtes Herzstück, nicht nur für die Region, sondern auch auf nationaler und internationaler Ebene. Mit der Fertigstellung der Anlagen werden der internationale Bahnverkehr gestärkt und die Infrastruktur für den Güterverkehr erheblich verbessert.

Seit Juni 2025 wurden wichtige Arbeiten abgeschlossen, dazu gehören die Fertigstellung der neuen vier Überholungsgleise im Güterbahnhof Bad Schandau Ost und Kabeltiefbauarbeiten für das elektronische Stellwerk. Die für Lok- und Personalwechsel sowie für die Betriebsorganisation auf den anschließenden Strecken neu ausgelegten konzipierten Gleise sind für Züge bis 740 m ausgelegt und wurden mit eine LED-Beleuchtungsanlage sowie mit einer Heizung für die Weichen versehen.

Die Arbeiten schließen zudem den Bau neuer Lärmschutzwände, die Erneuerung der Oberleitungen und den Bau neuer Gleise und Signale ein. Auch die Systemtrennstelle für den Betrieb zwischen deutschem und tschechischem Stromnetz wurde eingerichtet.

Der Ausbau der Strecke wird in den Jahren 2026 und 2027 weiter fortgesetzt, insbesondere im Bereich des Hirschmühlenviadukts. Diese Arbeiten sollen bis Januar 2028 abgeschlossen sein. Hier werden die Fahrbahnwanne und weitere wichtige Infrastrukturteile erneuert. Leider wird es auch hier wieder zu betrieblichen Einschränkungen kommen, zu deren Organisation unsere Verkehrskunden einbezogen werden und über die wir rechtzeitig informieren werden.

Die Deutsche Bahn AG setzt damit einen klaren Plan für die Zukunft um, der sowohl den Komfort als auch die Effizienz des internationalen Bahnverkehrs steigern wird. Die Strecke wird regelmäßig Einschränkungen unterliegen, um die Bauarbeiten effizient durchführen zu können.

10. Dezember 2025, 10:00 Uhr
Leipzig
Generalinstandsetzung des historischen Bauwerks planmäßig beendet

Erfolgreicher Abschluss eines Mega-Projektes: Nach mehr als vier Jahren Bauzeit ist die historische Elstertalbrücke im Vogtland komplett saniert und erstrahlt - wieder ohne Gerüst – im neuen Glanz. Heute wurde das Ende der XXL-Instandsetzung offiziell gefeiert.

Die Strecke Leipzig – Hof ist bereits seit September 2024 wieder voll zweigleisig befahrbar. Bis Dezember 2025 folgten weitere Instandsetzungsarbeiten insbesondere die vollständige Mauerwerkssanierung inklusive der Wiederherstellung des Wanderwegs. Das beeindruckende Bauwerk gilt mit seinen zwölf Millionen verbauten Steinen als Wahrzeichen der Region und ist die zweitgrößte Ziegelsteinbrücke der Welt.

 „Das Team `Elstertalbrücke`hat in insgesamt rund sechseinhalb Jahren eine großartige Leistung erbracht, darauf können wir alle sehr stolz sein. Wir sind im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen geblieben, und schon die Planungszeit von nur rund zweieinhalb Jahren inklusive eines umfangreichen Planfeststellungsverfahrens war rekordverdächtig“ sagt Projetleiterin Elke Hering. Und weiter: „Die Brücke ist nun fit für die Zukunft und an die Erfordernisse eines modernen Eisenbahnbetriebs angepasst. Mit der Generalinstandsetzung Elstertalbrücke haben wir etwas Bleibendes für die nächsten Generationen geschaffen.“

Die mehr als 170 Jahre alte Elstertalbrücke hatte das Ende ihrer technischen Nutzungsdauer erreicht. Daher wurde in den vergangenen Jahren die Fahrbahnwanne erneuert und das Mauerwerk inklusive der Pfeiler und Gewölbe komplett instandgesetzt. Die Brückenarbeiten erfolgten weitgehend im laufenden Betrieb.  Zudem wurde eine Überleitstelle mit vier Weichen und ein Elektronisches Stellwerk (ESTW) errichtet. Dadurch kann die Streckenkapazität erhöht sowie der Zugbetrieb bei Bauarbeiten und Störungen (vor allem für den Nahverkehr) flexibler gestaltet werden.

Besonderes Augenmerk lag bei der Modernisierung auf der Einhaltung des Denkmalschutzes. 40.000 Steine wurden nach historischem Vorbild gefertigt und getauscht. Zeitweise war die Brücke das größte eingerüstete Bauwerk Europas.

Zahlen und Fakten zur Sanierung der Elstertalbrücke:

  • Planungszeit:  Juni 2019 – Dezember 2021
  • Bauzeit: 2021 bis 2025
  • ca. 60 Millionen Euro Gesamtkosten
  • mehr als 150 beteiligte Mitarbeitende
  • 2.400 Kubikmeter Abbruch Fahrbahnwanne
  • Erneuerung von 1.000 Meter Gleisen mit fünf Weichen
  • Verwendung von ca. 31.000 Quadratmetern Arbeits-Traggerüst / ca. 57.000 Kubikmeter Raumgerüst während der Arbeiten
  • 1.800 Kubikmeter Beton, davon 760 Kubikmeter für die Fahrbahnplatte
  • 1.000 Tonnen Betonstahl
  • 26.000 Quadratmeter Mauerwerksinstandsetzung, Reinigung,
  • Austausch von 40.000 Mauerwerksziegelsteinen, Rückverankerung, Verpressungsarbeiten, 110.000 Meter Verfugungsarbeiten
  • 2.500 Quadratmeter Instandsetzung Betonoberfläche 
  • 1.600 Quadratmeter Gussasphalt auf der Mittelebene

Mehr Informationen zum Bauprojekt gibt es hier: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/elstertalbruecke

Fotos und Film finden Sie hier:  https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8549039

https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/vid/de/8552828

09. Dezember 2025, 08:00 Uhr
Leipzig
Stündlich schnelle Züge Berlin–Halle–Erfurt–München • Halbstundentakt zwischen Erfurt/Halle–Berlin und Erfurt–Nürnberg • neue Direktverbindungen nach Paris, Kopenhagen und Südpolen • Dresden–Hamburg rund 40 Minuten schneller • Reduktion einzelner schwach genutzter IC-Fahrten • diverse Baueinschränkungen

Das Fahrtenangebot des Fernverkehrs bleibt insgesamt stabil auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Angesichts des umfangreichen Sanierungsbedarfs mit zahlreichen Baustellen im Schienennetz bleibt die Herausforderung an einen verlässlichen Betrieb groß. Die hochmoderne ICE-Flotte – die zum Fahrplan 2026 um den neuen ICE L erweitert wird – bietet jedoch gute Voraussetzungen, das Angebot nachfragegerecht auszuweiten. Einige besonders schwach genutzte Züge mit nur wenigen Fahrgästen entfallen aus wirtschaftlicher Notwendigkeit.

Zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember gibt es weitere Neuerungen im Fernverkehrsangebot. 21 Städte im ICE-Netz – etwa doppelt so viele wie bisher – bekommen einen Halbstundentakt. Auf noch mehr Verbindungen sorgen zusätzliche ICE-Sprinter für besonders schnellere Reisezeiten. Die Zahl der täglichen Fahrten bleibt auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Wo immer es geht werden Start- und Zielbahnhöfe, Zwischenhalte und Fahrplantakte und Fahrzeugeinsatz vereinheitlicht, um das System stabiler zu machen. Die Ticketpreise bleiben konstant. Die Deutsche Bahn verzichtet auf eine Preiserhöhung.

Der Fahrplan 2026 für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen im Überblick:

Mehr schnelle Züge Berlin–München, Halbstundentakt Berlin–Halle–Erfurt

Zwischen Berlin und München verkehren ab 20. Dezember stündlich schnelle ICE in rund vier Stunden Fahrzeit. Die Züge verkehren einheitlich mit ICE 3, starten bzw. enden in Berlin (statt bislang in Hamburg) und halten nur in Erfurt, Halle und Nürnberg, alle zwei Stunden auch in Ingolstadt. Die Systematisierung von Halten und Fahrzeugeinsatz soll u.a. der Fahrplanstabilität dienen. In Erfurt entstehen zweistündlich passgenaue Anschlüsse nach Gotha, Frankfurt (Main), Frankfurt Flughafen und Wiesbaden.

Fahrgästen zwischen Berlin, Halle, Erfurt und München stehen damit täglich insgesamt 16 schnelle Verbindungen pro Richtung und somit drei mehr als bislang zur Verfügung. Für Halle und Erfurt entsteht durch zwei weitere schnelle Linien nach/aus Berlin (–Hamburg) ein Halbstundentakt ohne weitere Zwischenhalte. Alle halbe Stunde geht es in einer Fahrzeit von rund 70 Minuten von Halle nach Berlin und in rund 100 Minuten von Erfurt nach Berlin.

Jede halbe Stunde auch Erfurt–Nürnberg (–München)

Zwei Mal pro Stunde und nahezu im Halbstundentakt fahren künftig ICE-Züge von Erfurt nach Nürnberg in 1¼ Stunden – mit Weiterfahrt bzw. teilweise gutem Anschluss auch nach München. Realisiert wird dies ab 18. Dezember durch zusätzliche Fahrten und veränderte Abfahrtzeiten. Dadurch sind auch diverse zweistündliche Umsteigeverbindungen jeweils rund 30 Minuten schneller: Reisende zwischen Dresden und München brauchen künftig rund 4¼ Std, zwischen Halle und Passau rund 3½ Stunden oder von Erfurt nach Stuttgart rund 3:40 Stunden (ab 21. Dezember).

Von Halle und Erfurt fünfmal täglich nach Greifswald–Stralsund (–Binz)

Künftig fünf Mal pro Tag und Richtung verkehren schnelle ICE im Zweistundentakt direkt von Erfurt und Halle via Berlin nach/aus Stralsund über die Uckermark und Greifswald. Die Abfahrten z.B. in Halle liegen zwischen 7.43 Uhr und 15.43 Uhr, die Ankünfte aus Stralsund zwischen 12.16 Uhr und 20.16 Uhr. Bis zu vier Mal täglich enden bzw. starten diese täglichen ICE in Binz auf Rügen.

Durch einen geänderten Fahrzeugeinsatz und die Aufgabe des zeitaufwändigen und verspätungsanfälligen Kuppelns und Teilens in Berlin zugunsten der Fahrplanstabilität entfällt eine tägliche Direktverbindung Leipzig/Lutherstadt Wittenberg–Binz. An Sommerwochenenden wird weiterhin ein Intercity pro Tag und Richtung zwischen Dresden und Binz via u.a. Angermünde, Prenzlau, Züssow und Stralsund angeboten. In Berlin bestehen gute Anschlüsse an die zweistündlichen Verbindungen via Neustrelitz nach Rostock bzw. nach Stralsund und Binz via Prenzlau und Greifswald.

International mehr Verkehr und neue Verbindungen

Europa wächst auf der umweltfreundlichen Schiene weiter zusammen: Zwischen Halle/Erfurt und Paris, Leipzig und Südpolen sowie Dresden/Berlin und Kopenhagen kommen 2026 ganz neue attraktive Direktverbindungen hinzu.

Von Halle und Erfurt direkt nach Paris

Der im Dezember 2024 eingeführte Direktzug Berlin–Paris wird durch einen neuen Laufweg noch attraktiver: Künftig werden die Züge auch in Halle und Erfurt, Frankfurt Hbf und Mannheim halten. Abfahrt ist z.B. in Halle täglich um 8.18 Uhr und in Erfurt um 8.50 Uhr, Ankunft in Paris um 14.51 Uhr. Dort startet der ICE um 11.07 Uhr und erreicht Erfurt um 17.08 Uhr sowie Halle um 17.41 Uhr.

Neue Direktverbindung Leipzig–Breslau–Krakau–Przemysl auch für Riesa und Hoyerswerda

Eine attraktive neue Fernverkehrsverbindung bietet die DB künftig in Kooperation mit der polnischen Bahn PKP für Sachsen, das südliche Brandenburg und Polen testweise an: Zweimal täglich verkehren Eurocity zwischen Leipzig, Breslau und Krakau, einmal auch weiter nach/von Przemysl an der ukrainischen Grenze.

Die neuen Züge halten auch in Riesa, Elsterwerda, Ruhland und Hoyerswerda und binden durch gute Verknüpfungen mit dem Nahverkehr auch Chemnitz, Dresden und Görlitz an die neue Fernverkehrslinie an. Gefahren wird mit modernisierten Eurocity-Wagen der PKP. Abfahrt in Leipzig ist um 10.55 Uhr und 14.55 Uhr, in z.B. Hoyerswerda um 12.36 Uhr und 16.36 Uhr. In der Gegenrichtung ist die Ankunft in Leipzig um 13.04 Uhr und 17.04 Uhr.

Die Fahrzeit Leipzig–Breslau wird 3½ Stunden, nach/aus Krakau sieben Stunden betragen. In Elsterwerda besteht zudem Anschluss an die zweistündliche Intercity-Verbindung Dresden–Flughafen BER–Berlin–Rostock.

In Riesa müssen in der Linie Wiesbaden–Dresden 10 von 15 ICE-Halte entfallen. Diese Linie fährt in leicht veränderter Fahrplanlage mit neuen wichtigen Anschlüssen in Erfurt und soll deutlich pünktlicher werden: Die ICE-Züge wenden tagsüber in Dresden auf die Fahrten der Gegenrichtung. Damit dies künftig stabiler funktioniert, sind Fahrzeitpuffer durch den Entfall des Halts Riesa erforderlich.

In Riesa halten neben einzelnen ICE-Zügen morgens in Richtung Wiesbaden, abends retour weiterhin auch alle Fahrten der zweistündlichen IC-Linie z.B. aus Bremen und Magdeburg nach Dresden sowie der neuen EC-Verbindung Leipzig–Krakau/Przemysl. Insgesamt ist Riesa mit 28 statt bisher 34 Fernverkehrshalten am Tag für eine Stadt dieser Größe ausgesprochen gut im Fernverkehr direkt angebunden. Baubedingt kommt es im kommenden Jahr zu weiteren zeitweiligen Einschränkungen.

Neu und direkt: aus Sachsen nach Kopenhagen

In Kooperation mit der tschechischen Bahn ČD und der dänischen DSB werden nach Abschluss der Generalsanierung Hamburg–Berlin ab 1. Mai 2026 neu zweimal täglich Direktverbindungen für Bad Schandau und Dresden nach/aus Kopenhagen angeboten. Die Fahrzeit zwischen Dresden und der dänischen Hauptstadt wird rund 8¾ Stunden betragen. Auf den Verbindungen kommen neue ComfortJets der ČD zum Einsatz.

Die neuen Verbindungen werden durch die Verlängerung von zwei Zügen der zweistündlichen Linie Prag–Dresden–Berlin–Hamburg bis Kopenhagen möglich. Abfahrt in Dresden nach Kopenhagen ist um 8.53 Uhr und 12.53 Uhr, Ankunft aus Kopenhagen in Dresden um 15.07 Uhr und 19.07 Uhr. Im Sommer verkehrt ein weiterer ComfortJet je Richtung über Nacht zwischen Kopenhagen und Prag mit Ankunft in Dresden um 9.07 Uhr aus Richtung Norden bzw. Abfahrt in Dresden um 18.53 Uhr in Richtung Norden. Insgesamt erhöht sich die Zahl der Direktverbindungen Dresden–Hamburg auf bis zu acht Fahrten pro Tag und Richtung.

Hamburg–Berlin–Dresden (–Prag) bis zu 40 Minuten schneller und häufiger

Nach Abschluss der Bauarbeiten zwischen Hamburg und Berlin sowie auf der Dresdner Bahn südlich von Berlin und mit neuer Haltesystematik werden die zweistündlichen ComfortJets zwischen Hamburg und Dresden ab dem 1. Mai um rund 40 Minuten, zwischen Berlin und Dresden um rund 10 Minuten schneller. Darüber hinaus wird ein bestehender täglicher Direktzug von Hamburg und Berlin über Dresden hinaus (Abfahrt 21.10 Uhr) bis nach Prag verlängert (Ankunft 23.27 Uhr), in der Gegenrichtung verkehrt der ComfortJet aus Prag mit Abfahrt in Dresden um 18.53 Uhr künftig auch weiter bis Hamburg (Ankunft 22.24 Uhr).

Bis vorerst 11. März 2026 kann ein RJ-Zugpaar Berlin–Prag–Wien angeboten werden: Um 6.12 Uhr ab Berlin, und damit rund 30 Minuten später und schneller als bisher, ohne Zwischenhalt in Doberlug-Kirchhain via Dresden (8.09 Uhr) nach Prag-Holešovice (an 10.16), Wien (an 14.49 Uhr), Graz und neu weiter bis nach Villach. In der Gegenrichtung fährt dieser Zug statt bisher von Graz künftig ab Wien (13.10 Uhr) via Prag-Holešovice (17.41 Uhr) nach Dresden (an 19.50) und nonstop rund 20 Minuten schneller bis Berlin Hbf (21.33 Uhr). Dadurch entsteht auf dieser Achse eine zweite Direktverbindung nach Wien (neben einer neuen um 15:28 Uhr ab Berlin) sowie ein zusätzliches grenzüberschreitendes Zugpaar zwischen Dresden und Prag.

(Berlin–) Erfurt–Passau–Wien via Leipzig statt Halle und baubedingt nur bis 6. Februar; stattdessen direkt nach/aus Innsbruck

Die zwei täglichen Direktverbindungen (Hamburg–Berlin–) Erfurt–Nürnberg–Passau–Wien verkehren im kommenden Fahrplanjahr via Leipzig statt Halle. Wegen der Generalsanierung Nürnberg–Regensburg–Passau müssen diese Direktverbindungen ab dem 7. Februar im Abschnitt Nürnberg–Wien entfallen.

Dafür verkehrt ab 7. Februar pro Tag und Richtung einer dieser Züge aus Hamburg bzw. Berlin, Lutherstadt Wittenberg (Abfahrt 14.39 Uhr), Leipzig (15.18 Uhr) und Erfurt (15.59 Uhr) weiter nach Innsbruck (Ankunft 21.18 Uhr) via u.a. Nürnberg, Augsburg und Wörgl. In der Gegenrichtung startet der tägliche Zug in Innsbruck um 8.20 Uhr und z.B. Kufstein 9.08 Uhr und erreicht Erfurt um 14.00 Uhr, Leipzig um 14.43 Uhr und Lutherstadt Wittenberg um 15.21 Uhr.

Neue Haltesystematik für Bitterfeld und Lutherstadt Wittenberg

Bitterfeld wird künftig zweistündlich über die Linie Hamburg–Berlin–Leipzig–München angebunden und erhält dadurch Direktverbindungen auch nach Leipzig und Erlangen bzw. mit ICE nach Lutherstadt Wittenberg – anstelle der bisherigen Direktverbindungen nach Halle und Augsburg. Lutherstadt Wittenberg wird weiterhin stündlich angefahren, im Wechsel je zweistündlich von der Linie Berlin– Leipzig–Frankfurt (Main)–Stuttgart bzw. Hamburg–Berlin–Erfurt–München.

Mehr Tagesrandverbindungen für Lutherstadt Wittenberg, Leipzig, Erfurt und Eisenach nach/aus Frankfurt (Main) und Süddeutschland

Ein früher ICE in Richtung Fulda, Frankfurt, Mannheim, Stuttgart und Ulm startet künftig um 5.29 Uhr in Erfurt und um 5.56 Uhr in Eisenach, erreicht z.B. Frankfurt um 7.44 Uhr und Stuttgart um 9.11 Uhr. Er ersetzt somit für Erfurt und Eisenach bei ähnlichen Abfahrtzeiten den seit Sommer 2025 fahrzeugbedingt entfallenen ICE aus Leipzig nach Wiesbaden.

Zwei späte ICE aus Baden-Württemberg und Frankfurt (Abfahrt dort 20.15/22.15 Uhr), Fulda, Eisenach und Erfurt (22.29/0.29 Uhr) fahren künftig täglich weiter nach Leipzig (23.09/1.09 Uhr) bzw. einmal auch weiter nach Lutherstadt Wittenberg (Ankunft 23.46 Uhr) und Berlin (Ankunft 0.30 Uhr).

(Chemnitz–) Dresden–Rostock zweistündlich mit mehr Sitzplätzen

Die Züge der zweistündlichen Intercity-Verbindung (Chemnitz–) Dresden–Berlin–Rostock mit Halt auch am Flughafen Berlin/Brandenburg (BER) verkehren ab dem Fahrplanwechsel mit anderen Intercity 2-Doppelstockzügen. Sie bieten je Fahrt rund 170 Sitzplätze mehr als die bisher dort eingesetzten Fahrzeuge. Der bisherige Halt der Züge in Doberlug-Kirchhain muss künftig allerdings entfallen, weil die Bahnsteighöhe für die neuen Fahrzeuge nicht ausreicht.

Entfallen muss auf dieser Intercity-Verbindung nach/aus Rostock außerdem ganzjährig die Durchbindung für Warnemünde. Zugunsten von Systematisierung und Fahrplanstabilität muss auch die Verlängerung eines einzelnen ICE der langlaufenden Linie Berlin–Leipzig–Süddeutschland pro Tag und Richtung nach/ab Rostock und Waren (Müritz) aufgegeben werden. Warnemünde ist weiterhin mit einem dichten Nahverkehrsangebot und den täglichen Intercity-Zügen Leipzig–Magdeburg–Rostock zu erreichen.

Statt der nächtlichen Verbindung für Lutherstadt Wittenberg, Bitterfeld, Leipzig, Naumburg, Jena und Saalfeld nach Rostock bzw. Wien verkehrt neu ein ICE über Nacht zwischen Berlin, Nürnberg und München mit denselben Zwischenhalten.

Für Magdeburg am Tagesrand einmal weniger von/nach Hannover, samstags weiterhin Direktverbindung an die Ostsee

Im stündlichen Intercity-Verkehr zwischen Dresden bzw. Leipzig, Magdeburg und Hannover kommt es zu einzelnen Anpassungen am Tagesrand. Für Magdeburg entfällt werktags je Richtung ein Fernverkehrszug wegen sehr schwacher Nachfrage: früh ab Magdeburg um 5.00 Uhr via Helmstedt nach Hannover sowie am Abend um 21.36 Uhr ab Hannover mit Ankunft in Magdeburg um 23.01 Uhr.

Die Direktverbindung Magdeburg–Hamburg via Stendal und Uelzen verkehrt nach Abschluss umfangreicher Bauarbeiten im Großraum Hamburg wieder ab 11. Juli. Ab 2. Oktober 2026 profitiert Magdeburg von einer Totalsperrung der Schnellfahrstrecke Hannover–Berlin und erhält durch die erforderlichen Umleitungen zwischen Berlin und Hannover zusätzliche ICE-Halte. Da die Umleitungsstrecken stark belastet sind, können in dieser Zeit die stündlichen Züge Dresden/Leipzig–Halle–Magdeburg–Hannover (–NRW/Ostfriesland) nur noch zweistündlich verkehren.

Mehr Direktverbindungen für Stendal nach/aus Baden-Württemberg, ab Herbst starke Baueinschränkungen

Stendal erhält durch die teilweise Verlängerung der zweistündlichen ICE-Linie Berlin–Braunschweig–Frankfurt (Main) nach/aus Baden-Württemberg dreimal täglich direkte Verbindungen z.B. nach Heidelberg, Karlsruhe oder Stuttgart. Die Fahrten verkehren in beiden Richtungen künftig abwechselnd ab Frankfurt Süd zum/vom Frankfurter Flughafen bzw. ohne Halt am Flughafen nach Karlsruhe oder Stuttgart. Diese Züge halten unterwegs in Darmstadt, Bensheim, Weinheim, Heidelberg und Bruchsal.

Ein ICE am späten Abend aus Frankfurt via Stendal nach Berlin endet künftig bereits in Braunschweig. Die von den Kunden kaum genutzten Halte in Wolfsburg, Stendal (Ankunft 23.51 Uhr) und Berlin (00.43 Uhr) entfallen. Insgesamt bleibt die Zahl der Fernverkehrshalte für Stendal aber auf demselben Niveau.

Baubedingt bis 30. April halten weiterhin die umgeleiteten ICE Berlin–Hamburg stündlich in Stendal, ab 2. Oktober hingegen können wegen einer Totalsperrung der Schnellfahrstrecke Wolfsburg–Berlin und stark belasteter Umleitungsstrecken im Ost-West-Verkehr vorübergehend keine Fernverkehrszüge mehr in Stendal halten.

Mitte-Deutschland-Verbindung: neue ICE zwischen Nordrhein-Westfalen, Erfurt und Leipzig bzw. Dresden…

Neu eingeführt wird eine ICE-Verbindung auf der Mitte-Deutschland-Verbindung (MDV) zwischen Nordrhein-Westfalen und Leipzig bzw. Dresden. Bis 20. September fährt ein ICE pro Tag und Richtung ab Dresden um 8.44 Uhr, Leipzig 9.59 Uhr und Erfurt 10.42 Uhr nach u.a. Kassel, Dortmund (14.24 Uhr) und Düsseldorf bis Köln (15.49 Uhr). In der Gegenrichtung startet der ICE um 12.01 Uhr in Köln, z.B. 12.45 Uhr in Düsseldorf und 13.42 Uhr in Dortmund, und erreicht Erfurt um 17.15 Uhr, Leipzig um 18.01 Uhr und Dresden um 19.19 Uhr. Die Verbindung ist 30 bis 40 Minuten schneller unterwegs als die IC-Züge auf der MDV.  

…aber auch Entfall aller Intercity-Verbindungen ab 21. September

Ab 21. September müssen alle Intercity-Züge auf der MDV im Streckenabschnitt Erfurt–Weimar–Jena–Gera wegen Bauarbeiten entfallen. Stattdessen verkehren dann insgesamt zwei schnelle ICE-Zugpaare (Hin- und Rückfahrt) NRW–Kassel–Erfurt–Leipzig über die Schnellfahrstrecke Erfurt–Leipzig. Abfahrt in Leipzig ist um 6.53 Uhr und 12.53 Uhr, in Erfurt um 7.41/13.41 Uhr, Ankunft u.a. in Kassel um 9.00/15.00 Uhr, Dortmund um 11.14/17.14 Uhr und Köln um 12.38/18.36 Uhr. Ankunft aus NRW bzw. Kassel ist in Erfurt um 14.15/20.15 Uhr und in Leipzig um 15.01/21.01 Uhr.

Für Jena, Naumburg, Weißenfels und Saaletal insgesamt noch zwei bis vier Züge pro Tag und Richtung im Fernverkehr 

Auf der Strecke Leipzig–Jena–Saalfeld–Nürnberg wurde das Intercity-Angebot Ende 2023 tagsüber von einer auf fünf Zugfahrten je Richtung ausgeweitet und wird leider viel zu schwach nachgefragt. Die Kunden nutzen den oft ähnlich schnellen, aber günstigeren Nahverkehr – vor allem mit dem Deutschlandticket – oder schnelle Umsteigeverbindungen mit dem ICE. Daher verbleiben dort tagsüber künftig zwei IC-Zugpaare, eines vormittags und eines abends. Ein eigenständiger ICE um 7.06 Uhr ab Jena-Göschwitz via Leipzig nach Berlin, abends retour (Jena-Göschwitz an 20.50 Uhr) kann wegen zu dichter Streckenbelegung nur bis 29./30. April angeboten werden. Ein nächtliches Zugpaar im Saaletal bleibt bestehen. Dieses fährt dann nicht als IC Rostock/Berlin–Nürnberg–Wien, sondern als ICE Berlin–Nürnberg–Augsburg–München über Nacht.

Fahrplan 2026 – alle Verbindungen im Netz verfügbar

Die neuen Verbindungen des Fahrplans 2026 sind bereits in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und im DB Navigator abrufbar. Tickets sind bis zu zwölf Monate im Voraus buchbar. Nationale Angebote wie der Super Sparpreis, der Sparpreis und der Flexpreis können noch für die kommenden Festtage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel, aber auch schon für Ostern und Pfingsten, die Schulferien und andere planbare Ereignisse gebucht werden. Tickets ins Ausland sind bis zu sechs Monate vor Reisebeginn erhältlich.

Informationen und Tickets gibt es auf bahn.de und im DB Navigator sowie in DB Reisezentren und DB Agenturen.

27. November 2025, 12:00 Uhr
Leipzig
Fahrgäste profitieren von verbesserter Reiseinformation durch große digitale Anzeiger • Mehr Sitzgelegenheiten sorgen für besseres Warten • Grünflächen und Farbe schaffen eine angenehme Atmosphäre

Die Deutsche Bahn (DB) hat in Sachsen sieben neue Zukunftsbahnhöfe (ZKB): Borsdorf, Dresden-Plauen, Flöha, Frankenstein, Gröditz, Leipzig MDR und Nassau. Anlässlich der Vorstellung des Zukunftsbahnhofs Borsdorf betont Adrian Bernhardt, als Leiter des Regionalbereichs Südost bei der DB InfraGO verantwortlich für die Personenbahnhöfe: „Wir modernisieren unsere Zukunftsbahnhöfe nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Wir sorgen für eine attraktive Gestaltung, mehr Wetterschutz und neue Wartemöbel, moderne Reisendeninformation und moderne LED-Beleuchtung. In Borsdorf gab es auch eine problemlose Zusammenarbeit mit der Stadt, die gleichzeitig mit unseren Maßnahmen den Bahnhofsvorplatz umgestaltet hat.“ 

Bilder vom Bahnhof Borsdorf

  von 4
Ende des Sliders

Im Bahnhof Borsdorf haben die Stadt und die DB darüber hinaus gemeinsam die Tunnelgestaltung abgestimmt. Für die farbliche Gestaltung der Tunnelwände und Treppenaufgänge wurden regionale Motive aufgegriffen und als Rastergrafik umgesetzt. Im Umfeld entstanden drei Eidechsenhabitate, in denen die Reptilien frostfrei überwintern können. Auch die alten Aufzüge wurden getauscht, damit die Reisenden zuverlässig barrierefrei unterwegs sein können. In die zahlreichen Verbesserungen investierten der Bund und die DB insgesamt 2,4 Millionen Euro.

Birgit Kaden, Bürgermeisterin der Gemeinde Borsdorf, sagt: „Mit der gelungenen Modernisierung der Bahnhofsanlagen durch die DB wurden die jahrelangen Umbauarbeiten durch die Gemeinde am und rund um unseren Bahnhof komplettiert. Wer jetzt in Borsdorf ankommt, kann sich herzlich willkommen fühlen. Wer abfährt, freut sich auf das Wiederkommen. Wir danken der DB für die stets konstruktive und sehr gute Zusammenarbeit!“

Alle sieben sächsischen Stationen sind barrierefrei und deutlich attraktiver für die Reisenden. Sie profitieren von neuen Wegeleitsystemen, mehrzeiligen digitalen Fahrplananzeigern auf allen Bahnsteigen, Geräten mit Taster zur sprachlichen Wiederholung der Fahrplananzeige für seheingeschränkte Menschen, mehr Sitzbänken und Hockern sowie volltransparenten Wartehäusern. Zusätzlich schaffen neu angelegte Grünflächen mit Bienenhotels oder farbig gestaltete Wände eine angenehme Atmosphäre.

Der Zugangsbereich der S-Bahnstation Dresden-Plauen fällt ins Auge. Farbig an die Umgebung angepasste grafische Linien und Formen, die an im Untergrund verborgene Gesteinsschichten aus der Kreidezeit erinnern, zieren die Wände der Eisenbahnbrücke und die Treppenaufgänge zu den Bahnsteigen. Eine Infotafel gibt Auskunft über die Geschichte des heutigen Dresdner Stadtteils. Auf den Bahnsteigen hat die DB neue und zusätzliche Sitzbänke aufgestellt.

Der Tunnel im Bahnhof Flöha ist gleichzeitig eine wichtige Stadtteilverbindung und Zugang zu den Bahnsteigen. Die Stadt und die DB haben die Gestaltung durch die Künstlerin Tanja Rochelmeyer abgestimmt und anteilig finanziert. Im städtischen Teil des Tunnels führte die Stadt Flöha die Gestaltung weiter. Mehr Sitzbänke und größere digitale Anzeiger werten den bis 2024 barrierefrei ausgebauten Bahnhof weiter auf.

Die DB hat die beiden Bahnsteige im Bahnhof Frankenstein 2024 modernisiert. Seither sind sie barrierefrei. Für das Prädikat ZKB kamen 2025 weitere Sitzbänke und begrünte Flächen hinzu.

Im Bahnhof Gröditz hat die DB das teilweise blickdichte Wetterschutzhaus umgebaut. Die neuen, transparenten Wände ermöglichen den Reisenden eine bessere Sicht auf ankommende und abfahrende Züge. Mehr Sitzbänke auf dem Bahnsteig, im Wetterschutzhaus und auf dem Vorplatz bieten mehr Bequemlichkeit. Die Stadt Gröditz hat auf dem Vorplatz zahlreiche Stellplätze für Autos und Fahrräder geschaffen. So ist eine moderne Verkehrsschnittstelle entstanden.

Am S-Bahnhof Leipzig MDR halten etwa im 5-Minutentakt die Züge. Neue, große digitale Anzeiger geben den Reisenden einen besseren Überblick über die nächsten eintreffenden S-Bahnen. Die DB ließ außerdem die Wände großflächig bemalen und stellte neue, farbige Sitzbänke auf.

Seit 2024 ist der Bahnhof Nassau modern und barrierefrei. Für den ZKB hat die DB neue Fahrradständer, mehr Sitzbänke und zusätzliche Hocker aufgestellt. Neu angelegte Grünflächen mit Insektenhotels und Informationsstelen über Nassau und die Umgebung werten den Bahnhof zusätzlich auf. Die Kommune war im Bahnhofsumfeld ebenfalls aktiv: Sie hat die Bushaltestelle weg von der Straße direkt an den Bahnhof verlegt. Somit ist der Umstieg für die Reisenden deutlich kürzer und bequemer.

Weitere Zukunftsbahnhöfe im Freistaat Sachsen sind bereits Chemnitz Süd und Chemnitz Mitte, Delitzsch oberer Bahnhof, Leipzig Essener Straße, Lohsa und Pulsnitz Süd. Die DB arbeitet auch 2026 daran, weitere Stationen in den Status Zukunftsbahnhof zu versetzen. Darunter die fünf Bahnhöfe Niesky, Petershain, Mücka, Klitten und Uhyst auf der Strecke Görlitz-Hoyerswerda.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?Ein Zukunftsbahnhof ist ein aus einem Guss entwickelter und modernisierter Bahnhof. Er ist möglichst barrierefrei und gleichzeitig attraktiv für seine Gäste. Auch stärkt er die Rolle der Station als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen. Ein Team aus Architekten, Landschaftsplanern und Bahnexperten unterstützt Kommunen beim Entwickeln konkreter Vorplatz-Konzepte, klärt Flächenverfügbarkeiten und berät zu passenden Fördermitteln bei Bund und Ländern. 2024 hat die DB 113 Stationen zu Zukunftsbahnhöfen gemacht.

24. November 2025, 09:47 Uhr
Leipzig
Strecke zwischen Leipzig-Plagwitz und Markkleeberg-Gaschwitz wieder in Betrieb • umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt

Seit dem 23. November 2025 rollen die Züge zwischen Leipzig-Plagwitz und Markkleeberg-Gaschwitz wieder. Der fünf Kilometer lange Streckenabschnitt wird auch Waldbahn genannt und ist Teil der wichtigen Sachsen-Franken-Magistrale.

Um die Flexibilität im Betriebsablauf zu erhöhen, wurden umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt: ein Überholgleis wurde verlängert, rund 300 Meter neue Stützbauwerke und Schallschutzwände errichtet, etwa vier Kilometer Oberleitung erneuert sowie der Bahnübergang Rathausstraße vollständig neu gebaut.

Außerdem wurde die Straßenbrücke Koburger Straße erneuert sowie zwei Eisenbahnüberführungen über die Weiße Elster und den Floßgraben fertiggestellt. Die alte Stahlkonstruktion, die ursprünglich über die Weiße Elster führte, bleibt auf Wunsch der zuständigen Behörden als Denkmal neben der neuen Brücke erhalten.

Die Bauarbeiten, die im Sommer 2024 begonnen hatten, stellten für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung dar. Im Baufeld bzw. im unmittelbaren Umfeld liefen parallel Arbeiten der Leipziger Wasserwerke und der Stadt Markkleeberg, die eng koordiniert werden mussten. Hinzu kamen die besonderen Anforderungen für den Bau im Gewässerbereich sowie im Naturschutzgebiet Leipziger Auwald. Es musste beispielsweise auf die Brutzeit des am Floßgraben heimischen Eisvogel Rücksicht genommen werden.

Unerwartete Altlasten rechts und links der Bahnanlagen im Bereich der Koburger Straße in Markkleeberg führten zu Verzögerungen und Mehrleistungen während der Bauarbeiten. Der Bahnübergang Rathausstraße in Markkleeberg ist seit dem 7. November 2025 wieder für den Verkehr freigegeben und Fußgänger können bereits die neue Brücke an der Koburger Straße nutzen.

Bis zum Frühjahr 2026 laufen noch Arbeiten an der Straßenüberführung Koburger Straße. Die Restarbeiten an den Gleisanlagen werden im Laufe des nächsten Jahres beendet sein.

Weitere Informationen: www.sachsen-franken-magistrale.de

21. November 2025, 07:18 Uhr
Leipzig
Wartezeit wird Schlauer-werden-Zeit: DB kürzt per künstlicher Intelligenz (KI) bekannte Werke auf Snackgröße • Pünktlich zum heutigen Vorlesetag literarische Werke und gesellschaftlich wichtige Reden großflächig an 13 Bahnhöfen plakatiert

Wer Wartezeit am Bahnhof überbrücken möchte, kann ab sofort am Leipziger und am Dresdner Hauptbahnhof in Jules Verne „20.000 Meilen unter dem Meer“ eintauchen. Bahnhofsbesucher:innen in Leipzig können sich außerdem an Charlie Chaplins: Rede aus „Der große Diktator“ und weiteren Werken erfreuen.

Die DB hat an leerstehenden Schaufenstern oder Bahnhofsflächen KI-gekürzte Versionen verschiedener Werke in fünf, zehn, 20 oder 30 Minuten plakatiert. Je nach Zeitfenster können Reisende und Bahnhofsbesuchende direkt in die Texte eintauchen.

Deutschlandweit sind verschiedene gekürzte Versionen wichtiger literarischer Werke und gesellschaftlich relevanter Reden zum Lesen oder Vorlesen verfügbar. Von Martin Luther Kings „I have a dream“ über Malalas Rede vor den Vereinten Nationen bis hin zu Klassikern wie Franz Kafkas "Die Verwandlung", Jane Austens "Stolz und Vorurteil" oder Johanna Spyris "Heidi" – die Auswahl ist breit gefächert und spricht unterschiedliche Interessen von Groß und Klein an.

Mit der zum Vorlesetag 2025 startenden Aktion bietet die DB an vorerst 13 Bahnhöfen nicht nur sinnvolle Beschäftigung zum Überbrücken von Wartezeit, sondern erleichtert auch den Zugang zu Wissen und Kultur. Mit dem Einsatz von KI werden Bildung und Technologie auf einzigartige Weise miteinander verbunden.

Bahnhöfe sind Teil der DB InfraGO AG, der gemeinwohlorientierten Gesellschaft der DB, die für die Infrastruktur zuständig ist.

Für unterwegs sind alle gekürzten Texte auch online verfügbar: https://www.bahnhof.de/entdecken/lesen-bis-der-zug-kommtGrößtes Vorlesefest Deutschlands am 21. November 2025Der Bundesweite Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung und setzt seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November ein Zeichen für das Vorlesen. Ziel ist es, Kinder und Erwachsene für das Vorlesen zu begeistern und Menschen für ein freiwilliges Engagement in der Leseförderung zu gewinnen. Denn Vorlesen hilft Kindern dabei, selbst gut lesen zu lernen. Verlängert wird der Bundesweite Vorlesetag mit dem Digitalen Vorlesefest, das Kindern mit Vorlesevideos ortsunabhängigen Zugang zu spannenden Geschichten bietet. Mittlerweile ist der Bundesweite Vorlesetag Deutschlands größtes Vorlesefest.

Infos zum Vorlesetag:https://www.deutschebahnstiftung.de/dbs/presse/-Vorlesen-spricht-Deine-Sprache-ist-das-Motto-des-Bundesweiten-Vorlesetages-2025-Jetzt-anmelden-und-vorlesen--13457778

https://www.vorlesetag.de/presse/pressematerial

Leipzig Hauptbahnhof

Jules Verne: „20.000 Meilen unter dem Meer“

Malala Yousafzai: Rede vor den Vereinten Nationen

Martin Luther King: Rede „I Have a Dream“

Jane Austen: „Stolz und Vorurteil“Charlie Chaplin: Rede aus „Der große Diktator“

Dresden Hauptbahnhof

Jules Verne: „20.000 Meilen unter dem Meer“

Franz Kafka: „Die Verwandlung“

17. November 2025, 14:00 Uhr
Leipzig/Dresden
Sanierung der Dachmembran pünktlich abgeschlossen • Blick frei auf die architektonisch einzigartige Pracht vom Architekturbüro von Sir Norman Foster

Das frisch sanierte Membran-Hallendach des Dresdner Hauptbahnhofs ist heute feierlich eingeweiht worden. Die DB hat die Sanierung fristgerecht nach rund drei Jahren Bauzeit abgeschlossen. Reisende und Bahnhofsbesucherinnen und Bahnhofsbesucher können die Schönheit der historischen Bahnhofshalle von 1898 nun wieder uneingeschränkt genießen.

Innenansicht Hallendach Dresden Hauptbahnhof mit Gästen der Veranstaltung
Innenansicht Hallendach Dresden Hauptbahnhof mit Gästen der Veranstaltung
Quelle: DB AG/Volker Emersleben
Einweihung Hallendach Dresdner Hauptbahnhof - v.l. Martin Walden Konzernbevollmächtigter DB Südost, Markus Reichel MdB, Dirk Hilbert OB Dresden, Regina Kraushaar Ministerin SMIL, Ralf Thieme Vorstand InfraGO Bahnhöfe, Frank Engel BMV und Heiko Klaffenbach Bahnhofsmanager.

„Pünktlich zum bald beginnenden Striezelmarkt und der anstehenden Weihnachtszeit sind wir winterfest. Gleichzeitig freuen wir uns, den Dresdnerinnen, Dresdnern und Fahrgästen wieder den Blick auf die architektonisch einmalige Deckenpracht ermöglichen zu können. Die vom Architekturbüro Foster + Partners entworfene jetzt rundum erneuerte, moderne Dachmembran schafft eine gelungene Verbindung zur historischen Stahlkonstruktion des Dresdner Hauptbahnhofs aus dem 19. Jahrhundert“, betont Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe bei der DB InfraGO.

Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, äußert anlässlich der Einweihung: „Die Dachkonstruktion des Dresdner Hauptbahnhofs steht wie kaum ein anderes Bauwerk für die Verbindung von Tradition und Moderne – allerdings auch für Dresdens größten Dachschaden. Der ist nun nicht nur beseitigt worden, man hat auch eine zukunfts- und vor allem wintersichere Lösung für die zukunftsweisende Architektur gefunden, die sich sehen lassen kann.“

Regina Kraushaar, Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung ergänzt: „Der Dresdner Hauptbahnhof mit seiner beeindruckenden Architektur und seiner über 100-jährigen Geschichte ist weit mehr als ein Verkehrsknotenpunkt. Der Hauptbahnhof steht für moderne Mobilität und Nachhaltigkeit. Ich freue mich sehr, dass es mit der aufwändigen Sanierung – an der sich auch der Freistaat Sachsen finanziell beteiligte – gelungen ist, das einzigartige Hallendach zu erhalten und bautechnisch zu verbessern.“

Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden: „Die europaweit einzigartige Membran-Dachgestaltung von Sir Norman Foster ist nun wetterfest erneuert, der Dresdner Hauptbahnhof präsentiert sich einladend lichtdurchflutet. Mein Dank allen an Bau und Finanzierung Beteiligten, vor allem, weil die Arbeiten bei laufendem Betrieb und enormen Kapazitätsherausforderungen gelangen. Die Landeshauptstadt Dresden widmet dem Bahnhofsumfeld und dem Wiener Platz besondere Aufmerksamkeit. Mehr Grün, mehr Aufenthaltsqualität und mehr Sicherheit am Verkehrsknoten, dazu laufen umfangreiche Planungen und Umsetzungen mit der DB und weiteren Partnern."

Im Winter 2010/11 hatte das 2006 fertiggestellte Hallendach starke Schäden durch Eis und Schnee davongetragen. Die DB InfraGO begann deshalb 2022 mit der Erneuerung der 33.000m2 Dachmembranfläche des Hallendachs – eine Fläche, die rund ein Viertel größer ist als die Grünfläche des Dresdner Zwingers. Die Gesamtkosten, die Bund, Freistaat Sachsen und die DB InfraGO tragen, beliefen sich auf rund 50 Millionen Euro. Die Beteiligung des Freistaats mit 2,91 Millionen Euro geht zurück auf die Anfang 2022 zwischen der Deutschen Bahn und dem Freistaat Sachsen geschlossene Rahmenvereinbarung für ein sächsisches Bahnhofsmodernisierungsprogramm.

Zuletzt haben Fachkräfte noch Sicherungsnetze und Arbeitsplattformen über den Bahnsteigen entfernt. Damit das Dach künftig Schnee- und Eislasten tragen kann, wurden insgesamt 18 Skylights montiert. Dabei handelt es sich um Stahl-Glas-Abdeckungen, auf denen sich Schneeverwehungen und Eisbruch ablagern können, ohne die darunter liegenden Trichter für den Abfluss des Schmelz- und Regenwassers zu verstopfen. Jedes ist 11 Meter lang und über 7 Tonnen schwer. Ein Skylight kann eine Last von bis zu 33 Tonnen tragen. Die Bauarbeiten fanden „unter rollendem Rad“ statt. Der Bahnverkehr war durch die Sanierung, bis auf Bahnsteigänderungen, nicht betroffen.

Weitere Fotos in der DB-Mediathek unter: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8507568

07. November 2025, 11:00 Uhr
Leipzig/Wegeberg-Wildenrath
DB Regio und die Länderbahn blicken der Einführung der modernen Regionalflotten mit großer Erwartung entgegen • Mehr Kapazität, Reisekomfort und Verlässlichkeit für Pendler und Reisende im gesamten Netz der S-Bahn Mitteldeutschland • Wichtiger Beitrag zur Dekarbonisierung des Schienenverkehrs in der Region Leipzig

Siemens Mobility hat heute im Test Center Wegberg-Wildenrath die Zugmodelle der hochmodernen Regionalflotten für die S-Bahn Mitteldeutschland (MDSB2025plus) der Öffentlichkeit präsentiert. Die neuen Flotten, bestehend aus 75 Mireo-Zügen, darunter auch der innovative, batteriebetriebene Mireo Plus B, werden ab Dezember 2026 den öffentlichen Nahverkehr in der Region Leipzig maßgeblich stärken. Der im Dezember 2023 an Siemens Mobility vergebene Auftrag umfasst ein Volumen von rund 500 Millionen Euro und stellt die bisher größte Bestellung für die Mireo-Zugplattform von Siemens Mobility dar. Insgesamt wurden von den Betreibern folgende Fahrzeuge bestellt: Die Länderbahn (DLB) erhält 41 dreiteilige Mireo-Züge, die DB Regio AG 18 vierteilige Mireo-Züge sowie 16 zweiteilige Mireo Plus B mit Batteriebetrieb, die ZVNL Schienenfahrzeug GmbH, die eine nachhaltige Mobilität auf nicht-elektrifizierten Strecken ermöglichen. 

Thomas Graetz, Head of Regional Trains und Commuter Rail bei Siemens Mobility, betonte die Bedeutung der neuen Zugflotten für dieses Netz:

„Wir freuen uns sehr, dass ab Dezember 2026 diese hochmodernen Mireo-Züge, darunter auch der innovative, batteriebetriebene Mireo Plus B, die Mobilität in der Region Mitteldeutschland maßgeblich stärken werden. Der ZVNL, die Länderbahn und die DB Regio setzen damit auf mehr Kapazität, Flexibilität und höchsten Fahrgastkomfort. Der im Dezember 2023 vergebene Auftrag über insgesamt 75 hochmoderne Mireo-Züge ist der größte Einzelauftrag für dieses Zugmodell in der Geschichte von Siemens Mobility. Er unterstreicht die starke Marktposition der Mireo-Plattform, von der wir bereits 23 Flotten mit insgesamt über 550 Zügen erfolgreich platziert haben.“

„Die Modernisierung und Erweiterung der Flotte ist in der Region ein wichtiger Baustein für die Verkehrswende und die Erhaltung des Industriestandortes. Dieses Vorhaben wird im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen durch die Bundesrepublik Deutschland und den Freistaat Sachsen gefördert“, sagt der Verbandsvorsitzende des ZVNL, Nordsachsens Landrat Kai Emanuel.

Christine Singer, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Südost: „Die S-Bahn Mitteldeutschland ist das Rückgrat des Nahverkehrs im mitteldeutschen Raum. Sie verbindet die Region mit dem Ballungsraum Leipzig/Halle. Wir freuen uns, mit diesen modernen, komfortablen und umweltfreundlichen Fahrzeugen in den Betrieb zu gehen. Nur mit attraktiven Angeboten wird uns mit unseren Partnern im öffentlichen Nahverkehr die Mobilitätswende gelingen.“

„Die Linien S3, S5 und S5x mit dem Abschnitt Halle – Leipzig, die künftig die Länderbahn betreiben wird, sind durch eine besonders hohe Fahrgastnachfrage gekennzeichnet. Der Einsatz der Mireos mit den großzügig gestalteten Innenräumen ist ein wesentlicher Baustein dafür, dass wir verlässliche Verkehrsleistungen anbieten und für die Region als nachhaltige Mobilitätspartnerin auftreten werden“, betont Stephan Naue, Geschäftsführer der Länderbahn GmbH.

Die neuen ZügeDie neuen Züge bieten 100 Sitzplätze in den zweiteiligen Zügen, 150 Sitzplätze in den Dreiteilern und 200 Sitze in den Vierteilern. Dazu kommen großzügige Mehrzweckbereiche, ein höheres Platzangebot für Fahrräder und ein separater 1. Klasse-Bereich mit Ledersitzen. Der Fahrgastkomfort wird durch kostenloses WLAN, einen Familienbereich, barrierefreies Reisen und ein ruhiges Fahren des Zugs erhöht. Zahlreiche Steckdosen und USB-Buchsen sorgen dafür, dass der Akku während der Zugfahrt stets geladen bleibt. An den Vierertischen können künftig geeignete Smartphones sogar kabellos geladen werden. Ein Echtzeit-Fahrgastinformationssystem zeigt aktuelle Ankunfts- und Abfahrtszeiten sowie Anschlussmöglichkeiten an den jeweiligen Haltestellen an. Die Fahrzeuge erhalten eine von Siemens Mobility entwickelte Hochfrequenz-Scheibenlösung, die den Mobilfunkempfang in Zügen deutlich verbessert. Die neuen Fahrzeuge haben im MDSB2025plus-Netz deutlich mehr Türen und mehr Platz als bisher. Das sorgt für bequemeres Ein- und Aussteigen, die Fahrgastwechselzeiten werden kürzer und der Fahrplan kann besser eingehalten werden. 

Eine gesteigerte Energieeffizienz von bis zu 25 Prozent (im Vergleich zu Zügen mit ähnlichen Kapazitäten) und eine hohe Zuverlässigkeit sorgen für klimafreundliche Mobilität.

Durch die Wahl der Mireo-Zugplattform, die für das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz sowohl elektrische Züge als auch batterieelektrische Züge liefert, setzt der ZVNL bei den bestellten Fahrzeugen auf Erfahrung, Effizienz und Synergieeffekte, die aufgrund der einheitlichen Plattform gewonnen werden können. 

Das MDSB-Netz

Die gemeinsame Beauftragung dieser zukunftsweisenden Flotte erfolgte durch ein Konsortium der regionalen SPNV-Aufgabenträger. Federführend ist dabei der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL), in Zusammenarbeit mit der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA GmbH) im Auftrag des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales (MID) des Landes Sachsen-Anhalt, den sächsischen SPNV-Zweckverbänden Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) und Öffentlicher Personennahverkehr Vogtland (ZVV) in Sachsen, sowie dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL). Diese Kooperation unterstreicht das gemeinsame Engagement für eine verbesserte regionale Verkehrsinfrastruktur.

Insgesamt 10,6 Mio. Zugkilometer pro Jahr werden die Züge auf dem MDSB-Netz abdecken. Zur geplanten Betriebsaufnahme im Jahr 2026 werden die Fahrzeuge auf folgenden Linien eingesetzt:

4-teilige Mireo-Züge:

  • S 4: Falkenberg – Torgau – Eilenburg – Taucha – Leipzig Hbf. (tief) – Wurzen – Oschatz
  • S 6: Leipzig-Stötteritz – Leipzig Hbf (tief) – Leipzig-Messe/Naumburg
  • S 30: Schkeuditz – Leipzig Hbf (oben) 

3-teilige Mireo-Züge:

  • S 3: Geithain – Borna – Leipzig Hbf (tief) – Schkeuditz – Halle (S.) Hbf – Halle-Nietleben
  • S 5: Halle-Trotha – Halle (S.) Hbf – Flughafen Leipzig/Halle – Leipzig Hbf (tief) – Altenburg – Gößnitz – Glauchau/Werdau – Zwickau
  • S 5x: Halle-Trotha – Halle (S.) – Flughafen Leipzig/Halle – Leipzig Hbf (tief) – Altenburg – Werdau – Zwickau/Plauen

2-teilige Batteriezüge Mireo Plus B:

  • S1: Leipzig- Miltitzer Allee - Leipzig Hbf (tief) – Leipzig Stötteritz – Borsdorf – Grimma – Döbeln 

Siemens Mobility hat bislang 23 Mireo-Flotten mit insgesamt über 550 Zügen verkauft. Dabei hat sich die Flotte mit bisher über 50 Mio. gefahrenen Kilometern als sehr zuverlässig erwiesen. Die Mireo-Plattform bietet neben Oberleitungszügen auch Züge mit Batterie- oder Wasserstoffantrieb an und ermöglicht klimafreundliche Mobilität durch eine gesteigerte Energieeffizienz von bis zu 25 Prozent weniger im Vergleich zu Zügen mit ähnlichen Kapazitäten. Auch sind die Fahrzeuge bis zu 95 Prozent recycelbar. Die neueste Weiterentwicklung ist der Mireo Smart, der auch als Leasing Modell, innerhalb einer sehr kurzen Lieferzeit zu einem attraktiven Preis und ebenfalls mit alternativen Antriebsmöglichkeiten zur Verfügung steht. 

Diese Presseinformation sowie weiteres Material finden Sie unter https://sie.ag/2eLKFM

Siemens Mobility GmbH    

Silke Thomson-Pottebohm

Tel.: +49 174 306 3307; E-Mail: silke.thomson-pottebohm@siemens.com

ZVNL

Katy Schröter

Tel.: +49 341 2258 612; E-Mail: presse@zvnl.de

Deutsche Bahn

Katja Stumpp

Tel.: +49 341 9678 492, E-Mail: katja.k.stumpp@deutschebahn.com

Die Länderbahn GmbH

Katerina Hagen

Tel.: +49 170 92 75 037; E-Mail: katerina.hagen@laenderbahn.com

Weitere Informationen zur Siemens Mobility GmbH finden Sie unter www.siemens.de/mobility

14. Oktober 2025, 10:30 Uhr
Erfurt
Erd- und Gründungsarbeiten für ersten Neubau starten • Ideenschmiede für den DB Campus in „Haus 1“

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Erfurt sind jetzt die ganz großen Maschinen im Einsatz: Heute ist Baubeginn für die ICE City.

Zunächst werden für den ersten Neubau die Erd- und Gründungsarbeiten durchgeführt. Wegen der Baugrundverhältnisse setzen die Fachleute vor Ort Rammpfähle ein. Durch die Rammarbeiten kann es zu Lärmbelästigungen und leichten Vibrationen kommen, die voraussichtlich 20 Arbeitstage andauern.

Ab Dezember folgen die Herstellung der Bodenplatte und die Rohbauarbeiten für die Treppenhaustürme. Das Gebäude wird in Holzhybridbauweise errichtet und soll im September 2027 fertiggestellt sein.

Das 6-geschossige sogenannte „Haus 1“ hat insgesamt rund 10.000 Quadratmeter Nutzfläche. Im 2. bis 5. Obergeschoss werden moderne Büroflächen für Mitarbeitende der DB entstehen. Erdgeschoss und die 1. Etage werden durch den DB Campus genutzt und sind auf bis zu 15.000 Veranstaltungs-Teilnehmende pro Jahr ausgelegt.

Dieser Bereich gilt als Ideenschmiede für den finalen DB Campus, der in unmittelbarer Nähe gebaut und Ende 2028 fertiggestellt werden soll.

Ziel ist es, mit dem DB Campus als zentralem Lern- und Begegnungsort das komplexe System Eisenbahn verständlich erlebbar zu machen. Außerdem wird es darum gehen, das immense Bahnwissen der DB-Kolleg:innen zu sichern. Und: Der Campus soll darauf einzahlen, neue und erfahrene Eisenbahner:innen nachhaltig an die DB zu binden.

Auch die Öffentlichkeit soll durch die Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft sowie Forschung und Wissenschaft vom DB Campus profitieren können.

01. Oktober 2025, 10:30 Uhr
Leipzig
Baumentnahme vom 6. bis 11. Oktober • Zeitweise Sperrungen von B172 und Wandergebieten im Elbtal

Weniger Bäume für mehr Sicherheit: Die Deutsche Bahn wird in der Zeit vom 6. bis 11. Oktober in der Sächsischen Schweiz Vegetationsarbeiten durchführen und zahlreiche Bäume entfernen. Es handelt sich vorwiegend um kranke oder abgestorbene Bäume, die gefällt werden müssen, um die Betriebs- und Verkehrssicherheit nicht zu gefährden. Die Arbeiten unterliegen den Vorgaben des Natur-, Umwelt- und Artenschutzes.

Die betroffenen Streckenabschnitte befinden sich ausnahmslos auf DB-Grundstücken am Gleis. Die Baumentnahme erfolgt selektiv mittels Helikopter. Während des aktiven Flugbetriebs, der tagsüber von den jeweiligen Sichtverhältnissen abhängig ist, wird die B172 zwischen Königstein und Bad Schandau mittels Sicherungsposten für alle Fahrzeuge außer Rettungsfahrzeuge gesperrt. Die Umleitung erfolgt für Pkw über Gohrisch. Infolge der Brückenbeschränkung für Lkw ist kein Güterverkehr in der Zeit möglich. Auf den Zugverkehr haben die Arbeiten keinen Einfluss.

Wald- und Wanderwege im Flugkorridor im markierten Bereich dürfen in der Zeit jedoch nicht betreten werden und sind gesperrt.  

Dies betrifft folgendes Gebiet:

Die Karte visualisiert den Bereich, in dem die Arbeiten erfolgen.
Die Karte visualisiert den Bereich, in dem die Arbeiten erfolgen.
Quelle: mapy.cz/Nationalpark- und Forstverwaltung

26. September 2025, 19:15 Uhr
Halle (Saale)
Besuch des Standorts noch bis Dezember 2025 möglich • Lokschuppen bleibt erhalten • Fahrzeuge verbleiben sicher am Standort

Die Deutsche Bahn AG befindet sich aktuell in einem umfassenden, strukturellen Sanierungsprogramm, um die Infrastruktur, den Eisenbahnbetrieb und die Wirtschaftlichkeit bis 2027 nachhaltig zu verbessern. Betroffen sind alle Bereiche des Konzerns. Dies hat auch Auswirkungen auf die Deutsche Bahn Stiftung mit dem DB Museum. Nach einem sehr intensiven Prüfungsprozess wurden Maßnahmen für alle Standorte beschlossen, ohne damit den Kernauftrag des Museums zu gefährden, die deutsche Eisenbahnkultur zu bewahren. Für den Standort Halle (Saale) ist vorgesehen, diesen Ende 2025 in ein Depot umzuwandeln. Bis zum Dezember ist der Standort jedoch noch für Besucher:innen geöffnet.

Dr. Oliver Götze, Direktor DB Museum: „Die Umstellung auf ein reines Depot am Standort in Halle (Saale) fällt uns außerordentlich schwer. Um auch in Zukunft noch unseren vielfältigen Aufgaben gerecht werden zu können, müssen wir diesen Schritt nach eingehender Prüfung jedoch leider gehen. Ich bedaure dies sehr und möchte mich ausdrücklich bei den vielen Ehrenamtlichen bedanken, die über viele Jahre hinweg und insbesondere in den letzten drei Jahren engagierte und fachkundige Unterstützung geleistet haben.“

Seit 2003 ist Halle (Saale) ein Außenstandort des DB Museums mit Stammhaus in Nürnberg. Im historischen Lokschuppen IV beherbergt er schwerpunktmäßig Baureihen der Deutschen Reichsbahn aus der ehemaligen DDR.

Der Lokschuppen bleibt als Depot des DB Museums weiterhin erhalten. Auch die Fahrzeuge verbleiben dort und sind damit sicher abgestellt. Darüber hinaus sind weiterhin viele Fahrzeuge der DDR Reichsbahn aus dem Bestand des DB Museums in der reichen Eisenbahnmuseumslandschaft Ostdeutschlands zu sehen, so zum Beispiel am ebenfalls vom DB Museum mitverantworteten Museumsgleis 24 des Leipziger Hauptbahnhofs.

Deutsche Bahn Stiftung und DB MuseumDas DB Museum mit seinen Standorten in Nürnberg, Koblenz und Halle (Saale) bewahrt unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung das historische Erbe der Eisenbahn in Deutschland. Die Deutsche Bahn Stiftung wurde 2013 als gemeinnützige GmbH von der Deutschen Bahn AG gegründet und ist deutschlandweit in den Schwerpunkten Bildung, Integration und Ehrenamt aktiv. Mehr unter www.dbmuseum.de und www.deutschebahnstfitung.de.

18. September 2025, 15:00 Uhr
Leipzig/Magdeburg
Am 21. September beginnt die DB InfraGO mit der Modernisierung des Bahnhofs Güsten. Dabei werden der Bahnsteig 3 und die Personenunterführung erneuert. Außerdem erhalten die Bahnsteige 1/2 und 3 Aufzüge. Bis Ende 2026 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bund, Land Sachsen-Anhalt und DB InfraGo investieren rund 11 Millionen Euro.

Im Zuge der Modernisierungsarbeiten erneuert die DB InfraGO die vorhandene Personenunterführung aus dem Jahr 1903 und den Bahnsteig 3. Um ein ebenerdiges Ein- und Aussteigen zu ermöglichen, wird der Bahnsteig von derzeit 38 cm auf die Einstiegshöhe der Züge angehoben (55 cm). Außerdem wird ein neuer Bahnsteigbelag aufgebracht und darin ein taktiles Leitsystem integriert, welches in der neuen Personenunterführung fortgeführt wird. Dieses erleichtert blinden und sehschwachen Menschen die Orientierung. Die Bahnsteige 1/2 und 3 erhalten eine moderne LED-Beleuchtung und jeweils einen Aufzug. Das vorhandene Wegeleitsystem wird mit der Ausschilderung zu den Aufzügen ergänzt.

Bahnhof Güsten - Zugang zum Bahnsteig
Bahnhof Güsten - Zugang zum Bahnsteig
Quelle: DB AG/Maria Menz

Danny Derbe, Leiter des Bahnhofsmanagements Magdeburg: „Es freut mich außerordentlich, dass der Güstener Bahnhof, Kreuzungspunkt der Strecken Magdeburg–Erfurt und Dessau–Aschersleben, nach Abschluss der Bauarbeiten deutlich attraktiver wird und sich die Bedingungen für mobilitätseingeschränkte Menschen, Reisende mit schwerem Gepäck oder mit Fahrrädern und Eltern mit Kinderwagen deutlich verbessern.“

Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt: „Durch die Modernisierung und barrierefreie Umgestaltung des Bahnhofs wird die Zugfahrt für die rund 1.300 Reisenden pro Tag deutlich komfortabler. Zudem haben künftig alle Menschen, die sich für die Bahn entscheiden, uneingeschränkten Zugang zum Nahverkehrsangebot. Mobilität bedeutet Freiheit. Zur Freiheit gehört auch eine echte Auswahl des Verkehrsmittels. Wir wollen, dass die Menschen in unserem Sachsen-Anhalt alle Formen der Mobilität frei wählen können. Dafür braucht es gut ausgebaute Infrastrukturen: Radwege, Straßen und natürlich attraktive, barrierefreie Angebote des öffentlichen Nahverkehrs. Daran arbeiten wir. Jeden Tag“, erklärte Lydia Hüskens abschließend. Die Investition im Interesse der Fahrgäste hier am Güstener Bahnhof sei ein gelebtes Beispiel dafür.

Michael Kruse, Bürgermeister der Stadt Güsten: „Ich freue mich sehr, dass die Deutsche Bahn in den Bahnhof Güsten investiert. Nach wie vor ist Güsten ein Bahnknotenpunkt und wichtig für den Regional- und Fernverkehr. Als Stadt mit einer langen Eisenbahntradition liegt uns unser Bahnhof sehr am Herzen. Nachdem die Bahnsteige saniert sind, wünschen wir uns, dass wir gemeinsam mit der Deutschen Bahn, dem Land und der Stadt Güsten unseren Bahnhof sanieren. Im jetzigen Zustand ist unser Bahnhof kein Aushängeschild für die Bahn und die Stadt. Aufenthaltsmöglichkeiten, Toiletten und ein Imbiss wären ein echter Zugewinn für die Reisenden. Umso mehr freue ich mich, dass der Umbau beginnt.“

Während der Bauzeit müssen die Personenunterführung und einige Bereiche des Bahnhofs für den Publikumsverkehr gesperrt werden. Um die Bahnsteige weiterhin zu erreichen, werden vorübergehend alternative Zugangsmöglichkeiten geschaffen, die entsprechend ausgeschildert werden. Bahnsteig 3 ist zeitweise nicht barrierefrei zu erreichen. Auf Grund der eingeschränkten Bahnsteigverfügbarkeit kommt es auch zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr. Bitte informieren Sie sich unter www.start-mitteldeutschland.de bzw. www.bahn.de. Die DB InfraGO bittet die Reisenden für die baubedingten Beeinträchtigungen um Entschuldigung.

08. September 2025, 14:30 Uhr
Leipzig/Görlitz
Einhausung der Südfassade vor Sandstrahlarbeiten • Bahnsteige 7 und 12 gesperrt • Bahnsteig 9/10 wieder für Zugverkehr geöffnet • bauvorbereitende Arbeiten für Elektrifizierung

Ein Meilenstein bei der Modernisierung der Bahnsteighalle im Bahnhof Görlitz: Mit dem Aufbau des Gerüsts und der Einhausung der Südfassade ab dem 8. September beginnt eine entscheidende Phase der Arbeiten an der mehr als 110 Jahre alten Konstruktion.

Dafür werden in den kommenden Wochen die Fassade und die Gleise 12 und 13 vollständig eingehüllt. Dies ist notwendig für die geplanten Sandstrahlarbeiten. Die Einhausung hält den Staub zurück und schützt so die Reisenden und das Umfeld.

Die Stahlträger werden sandgestrahlt, teilweise mit ergänzenden Trägerteilen verstärkt und mit Korrosionsschutz versehen.

Anschließend können die neuen, handgefertigten Glasscheiben auf einer Fläche von 1.250 Quadratmetern in die Fassade eingesetzt werden. Neu: Ein großer

Schriftzug „Görlitz“ sowie das Stadtwappen werden in die südliche Fassade integriert. Das Amt für Denkmalschutz und die Deutsche Bahn haben sich dazu eng abgestimmt.

Der Bahnsteig 9/10 ist unterdessen seit dem Wochenende bis auf Weiteres wieder für den Zugverkehr geöffnet. Hier fanden die vorbereitenden Arbeiten für den Einbau des neuen Aufzugs statt.

Die neue, südliche Fassade der Bahnsteighalle soll 2027 fertig gestellt sein. Nach Abschluss dieses Bauabschnittes wechselt die Baustelle auf Bahnsteig 9/10. Abschließend erfolgen die Arbeiten an Dach und Fassade an Gleis 7/8. Im Jahr 2029 soll die Bahnsteighalle dann komplett saniert sein und in neuem Glanz erstrahlen.

Insgesamt investieren Bund, Freistaat Sachsen und die Deutsche Bahn 33,5 Millionen Euro (https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/goerlitz-bhf).

Der Bahnhof Görlitz ist ein wichtiger Bahnknoten für den Personenverkehr zwischen Deutschland und Polen. Die DB erneuert daher ebenfalls den ehemaligen Bahnsteig 3/4 und baut ihn barrierefrei aus. Dabei erneuern die Expert:innen die beiden zugehörigen Gleise und überspannen sie mit Oberleitung bis an die deutsch-polnische Grenze. Damit können künftig die Züge aus Polen elektrisch nach Deutschland einfahren. Die DB schließt so die Elektrifizierungslücke zwischen dem Bahnhof und der deutsch-polnischen Grenze und verbindet die Europastadt Görlitz/Zgorzelec grenzüberschreitend. Das Vorhaben ist der erste Schritt für die Gesamtelektrifizierung des Bahnhofs Görlitz und dem Ausbau der Strecke Görlitz–Cottbus. Dieses Projekt wird über das Investitionsgesetz Kohleregion (InvKG) als Projekt Nr. 19 finanziert. Aktuell laufen die bauvorbereitenden Arbeiten. Dafür ist ab 10. September Bahnsteig 7 gesperrt. Die Bauteams sind werktags und nachts tätig. Unter anderem kommen Radbagger, Radlader, Rammgeräte und Bohrgeräte zum Einsatz.Mehr Informationen finden sich unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/goerlitz

12. August 2025, 11:45 Uhr
Erfurt
Nach Abschluss einer Machbarkeitsstudie zum Ausbau des Knotens Erfurt für den Deutschlandtakt stellt die Deutsche Bahn die Vorzugsvarianten für die erforderlichen zwei Brücken vor • Diese sogenannten Überwerfungsbauwerke sollen östlich und westlich des Erfurter Hauptbahnhofs gebaut werden

Im Ergebnis der Variantenuntersuchung haben sich das Überwerfungsbauwerk Bischleben (Variante 2.2) auf der Westseite und das Überwerfungsbauwerk Azmannsdorf (Variante 2) auf der Ostseite als vorzugswürdig herausgestellt. Sie bilden die Grundlage für die weiteren Planungsphasen. Diese Vorzugsvarianten erfüllen die Vorgaben an den zukünftigen Zugverkehr, sie passen sich bestmöglich in die bestehende Bebauung ein und sind am verträglichsten für Menschen und Umwelt.

Auf Grundlage der nun vorliegenden Erkenntnisse wird die DB InfraGO die Vorplanungsphase beginnen. Neben den zwei Überwerfungsbauwerken sind weitere Infrastrukturmaßnahmen z. B. in Erfurt und Neudietendorf erforderlich, um die Anforderungen des Deutschlandtaktes zu erfüllen. Dies betrifft im Wesentlichen notwendige Änderungen der Lage von Gleisen und Weichen. Das schafft für die Züge neue gleichzeitige Fahrmöglichkeiten und beseitigt Engstellen im Knoten Erfurt. Das ist auch zwingend notwendig: Für den Deutschlandtakt muss die Reisezeit zwischen Erfurt und Nürnberg von heute etwa 67 Minuten auf 56 Minuten reduziert werden.

Der Knotenausbau schafft die Voraussetzungen für halbstündige Fernverkehrsanschlüsse in Erfurt mit kurzen Haltezeiten, parallelen Ein- und Ausfahrmöglichkeiten und bietet bessere Anschlüsse. Im Personenverkehr führt die Modernisierung des Knotens außerdem zu einer höheren Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.

Mit seinen vielen Verbindungen zählt der Erfurter Hauptbahnhof zu den wichtigsten Drehkreuzen im deutschen Schienenverkehr. Täglich nutzen rund 46.000 Reisende und Besucher den Halt. Damit ist es die Station mit dem stärksten Aufkommen an Reisenden in Thüringen. Künftig sollen es noch mehr werden, denn mit dem Ausbau des Knotens werden deutlich mehr Kapazitäten geschaffen. Damit löst der Deutschlandtakt Engpässe im Nah- und Fernverkehr auf.

Im Zuge der Vorplanung wird die DB InfraGO sukzessiv weiter über die Planungsinhalte informieren. Aufgrund der sich daran anschließenden Planungsphasen sind frühestens in den 2030er Jahren Bauaktivitäten zu erwarten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/knoten-erfurt

https://www.deutschlandtakt.de/blog/aufgegleist-der-knoten-erfurt/

30. Juli 2025, 14:30 Uhr
Leipzig
Bahnübergänge durch Brücken ersetzt, Stationen barrierefrei ausgebaut • Gleise und Bahndamm modernisiert und erneuert • Züge können zukünftig mit bis zu 200 km/h fahren

Die Deutsche Bahn (DB) hat den Ausbau des Abschnitts Zeithain–Leckwitz der insgesamt 117 Kilometer langen Ausbaustrecke Leipzig–Dresden abgeschlossen. Damit hat sie einen weiteren wichtigen Meilenstein im Gesamtprojekt erreicht. In den vergangenen Jahren haben die Expert:innen der DB InfraGO den Streckenabschnitt ausgebaut und damit die baulichen Voraussetzungen geschaffen, dass die Züge dort zukünftig mit Geschwindigkeiten bis 200 km/h fahren können. 

Das Projektteam hat beide Gleise modernisiert sowie die Bahnübergänge Bahnhofstraße und Poststraße in Glaubitz durch Eisenbahnbrücken ersetzt. So kann der Straßenverkehr ohne Schranken und Wartezeiten die Bahnstrecke queren. Zudem hat das Projektteam die beiden Haltepunkte Glaubitz und Nünchritz modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Insgesamt circa 6,5 Kilometer neue Lärmschutzwände reduzieren die Verkehrsgeräusche. Zusätzliche Weichen sorgen für mehr Flexibilität im Bahnbetrieb. 

Unterführung am Haltepunkt Glaubitz
Unterführung am Haltepunkt Glaubitz
Unterführung am Haltepunkt Glaubitz
Quelle: DB AG/Jörn Daberkow

Gesamtprojektleiter der DB InfraGO für den Ausbau Leipzig – Dresden, Lars Enzmann: „Mit dem Ausbau der Strecke Leipzig–Dresden sorgen wir dafür, dass Reisende künftig deutlich schneller zwischen den beiden größten sächsischen Städten reisen können. Wir wollen die Fahrzeit von ursprünglich mehr als 90 Minuten auf deutlich unter eine Stunde verkürzen. Zudem schaffen wir durch zusätzliche Gleise, mehr Weichenverbindungen und neue Leit- und Sicherungstechnik mehr Kapazität, damit mehr Züge auf der Strecke fahren können. Einen wichtigen Meilenstein haben wir mit der Inbetriebnahme des Abschnitts Zeithain–Leckwitz geschafft. Wir haben aber noch viel vor: Als nächstes widmen wir uns neben den bereits laufenden Arbeiten am Kreuzungsbauwerk Dresden Hbf der Modernisierung des Knotens Riesa. Hier planen wir mit einem Baubeginn im Jahr 2029.“ 

Im Jahr 2028 folgt dann im Abschnitt Zeithain–Leckwitz die Ausrüstung mit dem Europäischen Zugbeeinflussungssystem „European Train Control System“ (ETCS). Damit können die Züge in diesem Abschnitt mit bis zu 200 Kilometer pro Stunde fahren.  

2029 starten die Arbeiten für die Modernisierung des Bahnknotens Riesa, dem vorletzten Abschnitt des Ausbaus. In Riesa bringt die DB InfraGO unter anderem den Bahnhof und die Gleisanlagen auf den neuesten Stand. Im Bereich Röderau/Zeithain errichten die Bautrupps ein drittes Gleis und optimieren die Gleislage. 

Der Ausbau der Strecke Leipzig – Dresden zahlt auf das Programm S3 zur strukturellen Sanierung des DB-Konzerns ein. Dabei steht in der Infrastruktur die Verbesserung des bestehenden Netzes im Fokus. Ziel ist, dass die DB wieder pünktlicher, verlässlicher und profitabler wird. Damit entsteht eine stabile Basis für den weiteren Wachstumspfad der Strategie „Starke Schiene“, die darauf ausgerichtet ist, die Zahl der Fahrgäste und den Marktanteil der klimafreundlichen Bahn deutlich zu steigern.  

Der Ausbau der Strecke Leipzig – Dresden unterstützt die Realisierung des Deutschlandtakts

Weitere Information zum Bauprojekt Ausbaustrecke Leipzig–Dresden finden Sie unter: https://www.leipzig-dresden.de 

22. Juli 2025, 12:43 Uhr
Fahrplanänderungen und Ersatzverkehr vom 8. August bis 26. Oktober

Die DB InfraGO modernisiert bis in die zweite Hälfte des Jahres 2026 für rund 330 Millionen Euro die Eisenbahninfrastruktur im Eisenbahnknoten Gößnitz sowie in den angrenzenden Streckenabschnitten Richtung Altenburg und Werdau im Rahmen des Ausbaus der Sachsen-Franken-Magistrale. Es werden neue Gleise und Bahnsteige, Brücken und Durchlässe, Oberleitungsanlagen sowie Anlagen der Signal- und Sicherungstechnik, der Elektrotechnik und der Telekommunikation errichtet und auf den neuesten technischen Stand gebracht. Damit schafft die DB die Voraussetzungen für höhere Geschwindigkeiten und kürzere Reisezeiten.

Die DB InfraGO führt von August bis Oktober umfangreiche Bauarbeiten durch, die vom 8. August bis 26. Oktober zwischen Altenburg und Werdau eine Sperrung für den Zugverkehr erforderlich machen. Dazu gehören:

  • die Inbetriebnahme der neuen barrierefreien Bahnsteige 1 und 2 in Gößnitz, des Bahnsteigs 1 des Haltepunkts Ponitz sowie des modernisierten Streckengleises Gößnitz–Crimmitschau mit zahlreichen Ingenieurbauwerken, neuer Oberleitung und modernster elektronischer Signaltechnik,
  • der Einbau von drei Bauweichen in Gößnitz für den nächsten Bauabschnitt
  • der Einschub der Eisenbahnbrücken Merlacher Straße und Pleiße (Flur Gosel),
  • Gleiserneuerung zwischen Gößnitz und Schmölln (bis 18.09.2025)
  • die Modernisierung der Bahnsteige in Werdau,
  • umfangreiche Vorbereitungen zur Verlängerung der Gleise und Einbau eines Zugdeckungssignals in Werdau. Dieses Signal unterteilt das Gleis in zwei Abschnitte, um künftig die S-Bahn aus Plauen mit dem Zugteil aus Zwickau zu kuppeln.

Nach der Sperrung setzt die DB InfraGO die Bauarbeiten zur Erneuerung des Streckengleises Crimmitschau–Gößnitz mit neuen Gleisen und Weichen, neuer Oberleitung und moderner Sicherungstechnik, mit dem Neubau des Bahnsteigs 2 in Ponitz, der Verlängerung der Gleise in Werdau sowie der Eisenbahnüberführungen über die Schmöllner Straße in Ponitz, über den Paradiesweg und die Breitscheidstraße in Crimmitschau fort.

Auswirkungen auf den Zugverkehr

In der Zeit vom 8. August bis 26. Oktober kommt es zwischen Altenburg–Schmölln/Gößnitz–Werdau/Glauchau–Zwickau zu umfangreichen Fahrplanänderungen, Zugausfällen und Ersatzverkehren mit Bussen. Betroffen sind die Linien S 5/S 5X (Halle–Leipzig/Halle Flughafen–Leipzig­–Altenburg–Zwickau), RE 1 (Göttingen–Gotha–Erfurt­–Weimar–Jena–Gera–Glauchau), RE 3 (Erfurt–Weimar–Jena–Gera–Altenburg – nur bis 18.09.) und die City-Bahn Chemnitz mit der Linie RB 37 (Glauchau–Meerane–Gößnitz). Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet. Alle Änderungen werden in den Fahrplan eingepflegt und sind unter www.bahn.de sowie in der App DB Navigator abrufbar.

Weitere Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, telefonisch unter 0341 2669662 sowie im Internet unter www.s-bahn-mitteldeutschland.de und www.bahn.de/bauarbeiten.

Einschränkungen für Anwohner

Trotz des Einsatzes moderner Geräte und Technologien kann es während der Bauarbeiten zu Lärmbelästigungen kommen. Die DB InfraGO bittet für etwaige Beeinträchtigungen um Entschuldigung.

Das Bauprojekt

Die Sachsen-Franken-Magistrale erstreckt sich über rund 288 Kilometer und verbindet mit den Streckenabschnitten Dresden–Hof und Leipzig–Werdau die Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit den Ländern Bayern und Baden-Württemberg. Die DB erneuert die Strecken grundlegend, um sie an die geltenden technischen Rahmenbedingungen und an die künftigen Anforderungen des Regional- und Fernverkehrs sowie des Güterverkehrs anzupassen. Dabei werden unter anderem 32 Elektronische Stellwerke errichtet sowie 223 Eisenbahnbrücken saniert oder erneuert. Nach dem Ausbau können die Züge dort mit 160 km/h statt wie bisher 120 km/h fahren.

Weitere Informationen zu den Bauvorhaben gibt es unter www.sachsen-franken-magistrale.de.

16. Juli 2025, 11:30 Uhr
Bitterfeld-Wolfen
Erstes Projekt mit Mitteln des Investitionsgesetzes Kohleregionen abgeschlossen • Neues Empfangsgebäude aus recyceltem Aluminium, mit begrüntem Dach, Photovoltaik und Fernwärme gehört zu den nachhaltigsten in Deutschland • 2028 wird Bitterfeld zum Zukunftsbahnhof

Bitterfeld hat ein neues, klimafreundliches Bahnhofsgebäude. Der Neubau ist das erste abgeschlossene Bahn-Projekt, das mit Mitteln aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen finanziert wurde. Das Gebäude gehört zu den nachhaltigsten und innovativsten Empfangsgebäuden in Deutschland. Auch optisch ist der Bau ein echtes Schmuckstück. Seine schwarz-bernsteinfarbene Fassade aus recyceltem Aluminium ist inspiriert von der Kombination aus Bitterfelder Bernstein und Kohle. Der Bund, das Land Sachsen-Anhalt, die Stadt Bitterfeld-Wolfen und die Deutsche Bahn (DB) haben gemeinsam rund 23 Millionen Euro in das Bauvorhaben investiert. Heute öffneten Vertreter:innen von DB, Bund, Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Bitterfeld-Wolfen das neue Empfangsgebäude für die Öffentlichkeit.

Eröffnung neues Empfangsgebäude Bahnhof Bitterfeld
Eröffnung neues Empfangsgebäude Bahnhof Bitterfeld
Quelle: DB AG/Diminic Dupont
Eröffnung Empfangsgebäude Bahnhof Bitterfeld -> Im Bild v.l.n.r.: Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr; Ralf Thieme, Vorstand Personenbahnhöfe DB InfraGO; Dr. Lydia Hüskens Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen- Anhalt und Armin Schenk, Oberbürgermeister der Stadt Bitterfeld-Wolfen

Ralf Thieme, Vorstand DB InfraGO Personenbahnhöfe: „Das neue, modernde und nachhaltige Bahnhofsgebäude in Bitterfeld steht sinnbildlich für den Strukturwandel der Region. Mensch, Wirtschaft und Umwelt profitieren gleichermaßen von dem Neubau, den wir hier in weniger als zwei Jahren errichtet haben. Und es geht weiter: Denn wir bauen Bitterfeld in den nächsten Jahren zum Zukunftsbahnhof aus. Wie hier in Bitterfeld modernisiert die DB InfraGO Bahnhöfe in ganz Deutschland – 100 werden auch in diesem Jahr nach unserem ganzheitlichen, klaren Qualitätsstandard zu Zukunftsbahnhöfen entwickelt - mit besserem Komfort und attraktiver Gestaltung.“

Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium: „Es ist sehr erfreulich, dass wir nun auch im Bahnbereich die ersten Ergebnisse des 40 Milliarden schweren Investitionspakets sehen, mit dem die Bundesregierung die vom Strukturwandel am stärksten betroffenen Regionen unterstützt. Der neue Bahnhof ist auch für die Bürgerinnen und Bürger ein sichtbares Zeichen dieses Engagements. Gemeinsam mit den noch folgenden Verkehrsprojekten verbessern wir die Anbindung der ehemaligen Kohlereviere und schaffen so neue Perspektiven und Chancen für die Menschen und die Wirtschaft vor Ort.“

Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt: „Mit dem neuen Empfangsgebäude am Bahnhof Bitterfeld investieren wir nicht nur in Beton und Glas – wir investieren in die Mobilität der Zukunft. Dank der gemeinsamen Kraftanstrengung von Bund, Land, Deutscher Bahn und Kommune ist hier ein moderner Verkehrsknotenpunkt entstanden: barrierefrei, bürgernah und klimafreundlich. Solche Projekte stehen beispielhaft dafür, wie Strukturwandel in Sachsen-Anhalt gelingen kann.“

Armin Schenk, Oberbürgermeister der Stadt Bitterfeld-Wolfen: „Der für den Regional- und Fernverkehr bedeutende Bahnknotenpunkt Bitterfeld erhält mit diesem modernen Gebäude ein neues Gesicht. Zusammen mit dem Vorplatz, der von uns im Anschluss an die Arbeiten modernisiert wird, wird dieses Areal eine markante Visitenkarte für Bitterfeld. Wir haben unsere Kräfte gebündelt, um den Bahnhof und das Bahnhofsumfeld zu modernisieren und fit zu machen für die Zukunft, die Mobilitätswende und die sich verändernden Ansprüche der Menschen.“

Das hat das neue Empfangsgebäude zu bieten:

  • Modernes Design mit nachhaltigen Materialien: Schwarz-bernsteinfarbene Fassade aus recyceltem Aluminium - inspiriert von der Kohle und dem Bitterfelder Bernstein
  • Energieeffizienz: Photovoltaikanlage auf dem Dach deckt Strombedarf des Bahnhofsgebäudes; zusätzlich gewonnene Energie speist die DB ins öffentliche Stromnetz ein. Oberlichter und Glasfronten mit Vogelschutzverglasung sorgen für einen freundlichen und hellen Innenraum, dadurch ist weniger künstliche Beleuchtung nötig. Beheizt wird das Gebäude mit klimafreundlicher Fernwärme.
  • Ökologisch: Das Dach, begrünt mit pflegeleichten heimischen Pflanzen, bietet Lebensraum für Insekten und andere Tiere, verbessert die Luftqualität und speichert Regenwasser. Die Dachbegrünung wirkt zudem isolierend: Sie schützt das darunterliegende Gebäude im Sommer vor Hitze und im Winter vor Kälte – das spart Energiekosten.
  • Nutzerorientiert: Das neue Gebäude bietet Platz für ein Reisezentrum, eine Bäckerei mit Café, einen Laden für Reisendenbedarf sowie Räume für die Bundespolizei, die Bahnhofsmission und die ansässigen Verkehrsunternehmen.
  • Service und Barrierefreiheit: Für Reisende zur Verfügung stehen Schließfächer, öffentliche und barrierefreie WCs sowie Geld- und Ticketautomaten.

Im neuen Gebäude wird auch die soziale Verantwortung gelebt: Mit dem Neubau erhält Bitterfeld wieder eine Bahnhofsmission. Die kirchlich-karitative Einrichtung unterstützt mit ihren 100 Standorten bundesweit Reisende in Notlagen, bietet Rückzugsorte und soziale Hilfe – und ist langjähriger Partner der Deutschen Bahn.

Nach der Fertigstellung des Bahnhofsgebäudes beginnen die DB und die Stadt Bitterfeld-Wolfen mit der Umgestaltung des Bahnumfeldes und des Vorplatzes: Mit dem neuen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) sowie Parkmöglichkeiten für Pkw und über 100 Fahrräder wird für Reisende das Umsteigen auf die klimafreundliche Bahn einfacher. Neue Aufzüge machen den Weg zum Zug barrierefrei. Später sollen auch die Bahnsteige, Bahnsteigdächer sowie die Personenunterführung erneuert und Bitterfeld zum Zukunftsbahnhof ausgebaut werden.

Die DB InfraGO modernisiert Bahnhöfe in ganz Deutschland und macht rund 100 Stationen pro Jahr zu Zukunftsbahnhöfen. Dabei modernisiert sie Stationen nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard mit attraktiver Gestaltung, besserem Komfort durch mehr Wetterschutz und neuen Wartemöbeln, einer modernen Reisendeninformation, mehr Barrierefreiheit und besserer Beleuchtung. 2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert weiter mit durchgehenden Gestaltungskonzepten entlang ganzer Linien und Strecken, unter anderen Stationen auf der Strecke Hamburg-Berlin, die 2025 generalsaniert wird. Beispiele für Zukunftsbahnhöfe in Sachsen-Anhalt sind Querfurt, Halberstadt und Burg.

Den Bahnhof Bitterfeld besuchen durchschnittlich 7.000 Menschen pro Tag. Der Regionalverkehr verbindet Bitterfeld mit Leipzig, Lutherstadt Wittenberg, Halle oder Magdeburg. Mit dem ICE geht es über Erfurt nach München und Frankfurt am Main sowie über Berlin nach Hamburg und an die Ostsee.

Hinweis an Redaktionen: Fotos von der Veranstaltung und vom Bahnhof finden Sie gegen 12.30 Uhr unter folgendem Link: https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8290224

 

03. Juli 2025, 12:00 Uhr
Leipzig
Geburtstagsfeier am 8. Juli mit Berufsberatungen mit dem Schwerpunkt Zugverkehrssteuerer (w/m/d) • Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge beim Einstieg in das Berufsleben

Vor drei Jahren öffnete die Deutsche Bahn (DB) im Atrium des Leipziger Hauptbahnhofs am Zugang zu den S-Bahnsteigen 1/2 in einem Glas-Würfel ihre bundesweit erste DB Job-Welt. Im März vergangenen Jahres kam eine weitere DB Job-Welt im Erfurter Hauptbahnhof hinzu. In zentraler Lage haben Interessierte die Möglichkeit, sich Informationen über berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bei der DB einzuholen und darüber beraten zu lassen.

Im Leipziger Hauptbahnhof wird der dritte Geburtstag am 8. Juli von 9 bis 12 Uhr gefeiert. Schwerpunkt bildet das Berufsbild des Zugverkehrssteuerers (m/w/d), ehemals Fahrdienstleiter. In einem mobilen Simulator können Interessenten ausprobieren, wie es ist, Zugverkehr zu lenken. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, werden Interessierte gebeten, einen Termin zu vereinbaren: Anmeldung. Natürlich sind auch Spontanbesuche und Beratungen zu anderen Berufsbildern möglich.

Bisher haben die beiden Mitarbeitenden Kamran Radzhput aus der Ukraine und Viktorija Bileviciute aus Litauen in der DB Job-Welt fast 5.200 Interessierte beraten. Die Hälfte waren Flüchtlinge aus der Ukraine, die vor allem Unterstützung beim Erstellen des Lebenslaufes, bei der Anerkennung von Zeugnissen und bei Sprachkursen suchten. Mit Erfolg: Allein über 70 internationale Interessenten aus der Ukraine, dem Iran, dem Libanon, aus Syrien, Ägypten und Spanien absolvieren derzeit einen Sprachkurs und starten demnächst einen Quereinstieg als Zugverkehrssteuer/in, Lokführer/in oder eine Qualifizierung als Elektroniker/in, Elektriker/in oder Mechatroniker/in. Mehr als zwei Drittel der Beratungen führte die DB zu Fachausbildungen, 15 Prozent zur Erstausbildung und rund ein Fünftel zu Berufsperspektiven für Akademiker. Über 100 Menschen haben bisher über die DB Job-Welt in Leipzig ihren Vertrag bei der DB unterzeichnet.

Die DB investiert massiv in Infrastruktur, neue Fahrzeuge und Personal. Die DB setzt ihre Personaloffensive ungebrochen fort: Im vergangenen Jahr hat der Konzern rund 30.000 Stellen besetzt. Insgesamt will die DB in diesem Jahr erneut etwa 30.000 neue Mitarbeitende rekrutieren. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sollen in diesem Jahr ca. rund 3.500 freie Stellen besetzt werden, rund 2.700 Fachkräfte, 675 Auszubildende und 100 Dual Studierende. Besonderen Bedarf gibt es in den Fachrichtungen Lokführer/in sowie Zugverkehrssteuerung, Elektroniker/in für Betriebstechnik und Kaufleute für Verkehrsservice. Auszubildende werden aber auch als Gleisbauer/in oder Mechatroniker/in gesucht. Quereinsteiger mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung sind ebenso willkommen. Diese erhalten in einer mehrmonatigen Funktionsausbildung das notwendige bahnspezifische Fachwissen vermittelt.

30. Juni 2025, 09:30 Uhr
Leipzig
Verkehrsstation wird modernisiert und barrierefrei gestaltet • Bis Sommer 2027 werden 21 Millionen Euro investiert

Bis zum Sommer 2027 wird die Deutsche Bahn (DB) mit finanzieller Unterstützung durch den Freistaat Sachsen und den Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) den Bahnhof Hoyerswerda für 21 Millionen Euro modernisieren und barrierefrei gestalten. Neben dem Einbau von zwei Aufzügen an den Bahnsteigen 1/2 und 3/4 wird ein weiterer auf dem Bahnhofsvorplatz errichtet. Damit verbessern sich die Bedingungen für mobilitätseingeschränkte Menschen, Reisende mit schwerem Gepäck, mit Fahrrädern oder Eltern mit Kinderwagen deutlich. Desweiteren werden die Bahnsteigdächer sowie die Bahnsteige saniert und mit moderner LED-Beleuchtung, Sitzgelegenheiten, Abfallbehältern und Fahrplanvitrinen ausgestattet. Eine neue Personenunterführung ermöglicht den direkten Zugang vom Bahnhofsvorplatz zu den Bahnsteigen. Zur besseren Orientierung wird ein neues Blinden-, Wegeleit- und Reisendeninformationssystem installiert.

Anfang November vergangenen Jahres begannen die Bauarbeiten für den Neubau der Personenunterführung sowie der beiden Aufzugsschächte am Bahnhofsvorplatz und zum Bahnsteig 1/2. Bis Ende März 2026 bleibt dieser Bahnsteig gesperrt und alle Züge fahren von Bahnsteig 3/4. Außerdem bleibt die bisherige Personenunterführung halbseitig eingeschränkt, um Medienkanäle zu bauen und Entwässerungsleitungen zu verlegen.

Im April 2026 beginnen die Bauarbeiten am Bahnsteig 3/4 einschließlich Aufzugsschacht und im zweiten Abschnitt der neuen Personenunterführung, die bis zum Sommer 2027 dauern werden. Während dieser Bauphase wird der gesamte Zugverkehr über den modernisierten Bahnsteig 1/2 abgewickelt, der bereits durch die neue Personenunterführung erreichbar sein wird. Nach Abschluss der Arbeiten wird die bisherige Unterführung verfüllt.

Im Zuge der Bauarbeiten stellte sich heraus, dass der Aufwand für die Modernisierung und Sanierung des Bahnsteigs umfangreicher ist, als es ursprünglich geplant war. Erst mit dem Rückbau des Bahnsteigbelags stellte sich heraus, dass nicht nur die Bahnsteigkanten, sondern auch deren Fundamente komplett erneuert werden müssen. Ebenso sind die Stützenfüße der Bahnsteigüberdachung stärker korrodiert als angenommen, sodass auch diese zusätzlich komplett aufgearbeitet werden müssen. Weiter führten schwierige geologische Verhältnisse zu zeitlichen Verzögerungen bei den Rammarbeiten des Verbaus für die neue Personenunterführung. Daraus ergibt sich gegenüber den bisherigen Planungen, dass Bahnsteig 3/4 sowie die drei neuen Aufzüge erst im Sommer 2027 von den Reisenden genutzt werden können. Im Umfeld der Baustelle erfolgen dann noch Rest- und Aufräumarbeiten.

24. Juni 2025, 11:30 Uhr
Leipzig/Görlitz
Aktuelle Informationen über die Modernisierungs- und Ausbauarbeiten in Ostsachsen

Ab sofort haben Interessierte die Möglichkeit, sich im Görlitzer Bahnhof über die Modernisierungsarbeiten und den Baufortschritt im Bahnhof Görlitz, über die Elektrifizierung des Bahnhofs Görlitz bis zur Grenze nach Polen und über die Streckenelektrifizierungsprojekte in der Region zu informieren. Martin Walden, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn (DB) für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, eröffnete heute gemeinsam mit Projektverantwortlichen im Beisein von Dr. Stephan Meyer, Landrat des Landkreises Görlitz, und Octavian Ursu, Oberbürgermeister der Stadt Görlitz, einen Info-Punkt in der Empfangshalle des Görlitzer Bahnhofs. Die interaktive Informationstafel bietet die Möglichkeit, sich an zwei Touch-Monitoren über die Projekte in polnischer und deutscher Sprache zu informieren.

Eröffnung eines Infopunkts im Bahnhof Görlitz - v.l. Martin Walden, Konzernbevollmächtigter der DB für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen; Octavian Ursu,Görlitzer Oberbürgermeister; Dr. Stephan Meyer, Landrat des Landkreises Görlitz und Ulrich Mölke, Projektverantwortlicher DB InfraGO.
Quelle: Deutsche Bahn AG/Jörg Bönisch

„Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger, die interessierte Öffentlichkeit sowie die von den Maßnahmen betroffenen Anrainer aktuell über die anstehenden Bauarbeiten sowie deren Fortschritt informieren. Am Info-Punkt hier im Görlitzer Bahnhof möchten wir auch unseren Reisenden und Bahnhofsbesuchern zeigen, dass sich ihre Geduld und Nachsicht während der Bauarbeiten lohnt und sie zukünftig einen ebenso modernen wie kundenfreundlichen Bahnhof nutzen können“, betont Martin Walden, Konzernbevollmächtigter der DB für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

„Aus Sicht des Landkreises Görlitz ist dieses Projekt ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen und grenzüberschreitenden Mobilität. Der Bahnhof Görlitz ist für unsere Region mehr als nur ein Verkehrsknotenpunkt: Er ist ein Sinnbild für Verbindung und Zusammenarbeit mit unseren polnischen Nachbarn sowie für die Teilhabe des ländlichen Raums an moderner Mobilitätsinfrastruktur. Der Ausbau und die Modernisierung des Bahnhofs, die durch diesen Infopunkt sichtbar werden, senden ein klares Signal: Der ÖPNV im Landkreis wird gestärkt, zukunftsfähig gemacht und intelligent vernetzt. Davon profitieren Pendlerinnen und Pendler, Studierende, Forschende – wie beispielsweise am Deutschen Zentrum für Astrophysik (DZA) – und alle, die täglich auf eine verlässliche Verbindung angewiesen sind“, erläutert Dr. Stephan Meyer, Landrat des Landkreises Görlitz.

„Der Bahnhof ist ein wichtiges Tor zur Stadt und die Modernisierung und der Ausbau sind essenziell, um ihn fit für die Zukunft zu machen. Dank des neuen Info-Punkts können wir den Besuchern jetzt besser zeigen, warum hier am Bahnhof gebaut wird und worauf sie sich freuen können. Ja, Bauarbeiten bringen die eine oder andere Beeinträchtigung für die Reisenden mit sich. Aber man kann es auch positiv betrachten: Bauarbeiten bedeuten nämlich auch, dass sich in unserer Europastadt etwas bewegt“, so der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu.

Der Bahnhof Görlitz ist ein wichtiger Bahnknoten für den Personenverkehr zwischen Deutschland und Polen. Die DB erneuert bis Dezember 2026 den ehemaligen Bahnsteig 3/4 und baut ihn barrierefrei aus. Dabei werden die beiden zugehörigen Gleise erneuert und mit Oberleitung bis an die deutsch-polnische Grenze für den elektrischen Zugbetrieb überspannt. Damit schließt die DB die Elektrifizierungslücke zwischen dem Bahnhof und der deutsch-polnischen Grenze und verbindet die Europastadt Görlitz/Zgorzelec grenzüberschreitend (https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/goerlitz). Das Vorhaben ist der erste Schritt für die Gesamtelektrifizierung des Bahnhofs Görlitz und dem Ausbau der Strecke Görlitz–Cottbus. Dieses Projekt wird über das Investitionsgesetz Kohleregion (InvKG) als Projekt Nr. 19 finanziert.

Die historische Bahnsteighalle des Bahnhofs Görlitz wird seit 2023 umfassend modernisiert. Dabei werden die historischen Glaswände ausgetauscht, die Tragkonstruktion grundhaft erneuert, die Beleuchtung modernisiert sowie die Oberlichter neu verglast. Auch die einzigartigen Einhausungen der Treppenaufgänge werden denkmalgerecht saniert. Außerdem erhält der Bahnsteig 9/10 erstmals einen Aufzug. Nach dem Einbau werden für die Reisenden alle Bahnsteige barrierefrei erreichbar sein. Damit wird für die Reisenden und die Stadt Görlitz eine funktionale, technisch stimmige und komfortable Station geschaffen (https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/goerlitz-bhf). Bund, Freistaat Sachsen und DB investieren bis 2029 in dieses Vorhaben 33,5 Millionen Euro.

Weichen werden umfangreich erneuert • weiterhin Direktverbindung alle zwei Stunden • Ersatzverkehr für Regional- und Fernverkehr eingerichtet

Zwischen dem 23. Juni (21 Uhr) und dem 29. Juni (17 Uhr) führt die Deutsche Bahn auf der Strecke Leipzig–Dresden umfangreiche Erneuerungsarbeiten an den Weichen durch. Dafür wird die Strecke im Bereich zwischen Dornreichenbach und Dahlen vollständig gesperrt.  

Die Züge der Linie S 3 entfallen zwischen Borsdorf, Wurzen und Oschatz. Die Linie RE 50 entfällt zwischen Wurzen und Oschatz. Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet. 

Im Fernverkehr ergeben sich folgende Änderungen: 

  • ICE-Linie Wiesbaden–Dresden: Die ICE fahren in diesem Zeitraum nur von und nach Leipzig. Die Halte in Riesa, Dresden-Neustadt und Dresden Hbf entfallen. Fernverkehrsfahrgäste können zwischen Leipzig und Dresden Ersatzbusse (IC-Busse) nutzen (Der Fahrplan wird derzeit in die Auskunftsmedien eingearbeitet). Einzelne Züge werden mit einer Fahrzeitverlängerung von bis zu 90 Minuten und ohne Halt in Riesa umgeleitet. 
  • Ab dem 27. Juni werden die ICE zwischen Erfurt und Leipzig aufgrund weiterer Bauarbeiten auf der Schnellfahrstrecke umgeleitet, es kann zu Fahrzeitverlängerungen von bis zu 60 Minuten kommen.  
  • IC-Linie Hannover-Dresden: Die IC fahren alle zwei Stunden zwischen Leipzig und Dresden auf der Umleitungsstrecke mit Halt in Elsterwerda. Dadurch entfällt der Halt in Riesa, Die Fahrt verlängert sich um 30 bis 60 Minuten. Teilweise beginnen und enden diese Züge in Dresden-Neustadt und fahren 30 bis 60 Minuten früher in Dresden ab bzw. erreichen Dresden entsprechend später. 

Die Landeshauptstadt Dresden ist und bleibt mit rund 60 täglichen Fernverkehrshalten gut angebunden. Allein durch die im Jahr 2020 neu eingeführte Intercity-Linie Dresden–Berlin–Rostock ist die Anzahl der Fernverkehrshalte um rund 50 Prozent gestiegen.  

Unsere Fahrgäste bitten wir, sich vor Fahrtantritt in den digitalen Auskunftsmedien, wie bahn.de und der App DB Navigator, über ihre Verbindungen zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen in den Bahnhöfen. 

16. Juni 2025, 10:00 Uhr
Leipzig/Magdeburg
65 Wohnungen für Azubis und Studierende • solide Grundlage für eine hochwertige Ausbildung • noch freie Ausbildungsplätze für 2025

Die Deutsche Bahn (DB) stellt Azubis und Studierenden 65 Wohnungen in Magdeburg zur Verfügung. Gerade für junge Menschen, die eine berufliche Ausbildung machen, ist bezahlbarer Wohnraum am Ausbildungsort von zentraler Bedeutung. In Großstädten wie Magdeburg wird es für Azubis jedoch zunehmend schwerer, eine bezahlbare Wohnung zu finden.

"Wir wollen unseren Azubis die Möglichkeit bieten, dass sie sich von Anfang an auf ihre Ausbildung konzentrieren können und nicht permanent nach Wohnraum suchen müssen.", sagt Jana Adamczyk, Leiterin des Personalmanagements der DB InfraGO AG in der Region Südost. DB InfraGo mietet die Wohnungen gemeinsam mit der DB Bahnbau GmbH an. Durch das Projekt sparen die Nachwuchskräfte nicht nur Zeit und Geld, sondern können sich auch mit anderen Kolleg:innen, welche in den DB-Appartements wohnen, vernetzen und ihr Gemeinschaftsgefühl stärken.

Die möblierten Wohnungen stehen für diejenigen Auszubildenden aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen zur Verfügung, deren Praxisstandort außerhalb Magdeburgs ist. Im Gebiet konzentrieren sich wichtige Ausbildungsstätten, zum Beispiel eine Berufsschule, das Qualifizierungszentrum in Königsborn sowie überbetriebliche Ausbildungspartner. Die Nachfrage unter den bestehenden Azubis, aber insbesondere unter den Neueinstellungen des Jahrganges 2025 ist überwältigend.

Insbesondere den Auszubildenden zum Tiefbaufacharbeiter:in/Gleisbauer:in und den Auszubildenden zum Baugeräteführer:in sowie den dual studierenden Bauingenieur:innen ermöglicht die DB mit diesem Wohnangebot eine solide Grundlage für eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Für den Ausbildungs- bzw. Studienbeginn ab August bzw. September 2025 gibt es noch freie Ausbildungsplätze. In der Region werden mit dem neuen Ausbildungsjahr rund 800 neue Nachwuchskräfte ausgebildet, deutschlandweit sollen rund 20.000 neue Mitarbeitende eingestellt werden. Freie Ausbildungsstellen in der Region Südost in den verschiedenen Richtungen für den Start im September können über das DB-Karriereportal eingesehen werden.

Mit der Erweiterung des Angebots an DB-Wohnungen auf den Standort Magdeburg positioniert sich die Deutsche Bahn AG verstärkt auf dem Arbeitsmarkt und erhöht ihre Arbeitgeberattraktivität für die Zielgruppe.

Für alle Mitarbeitenden der Deutschen Bahn außerhalb dieser Zielgruppe stehen grundsätzlich Wohnraumangebote auf der Website DB-Wohnen zur Verfügung.

12. Juni 2025, 14:00 Uhr
Altenburg
Höhere Streckengeschwindigkeit sorgt für kürzere Fahrzeiten • Neue Gleise, Weichen und Eisenbahnbrücken • Neuer Bahnsteig und Aufzug in Altenburg

Heute haben Martin Walden, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn (DB) für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Steffen Schütz, Minister für Digitales und Infrastruktur des Freistaats Thüringen, sowie Frank Rosenfeld, Bürgermeister der Stadt Altenburg, den Abschnitt zwischen Altenburg und Treben-Lehma der Sachsen-Franken-Magistrale offiziell in Betrieb genommen. Mit Abschluss der Arbeiten hat die DB einen weiteren wichtigen Meilenstein bei der Modernisierung der Sachsen-Franken-Magistrale erreicht. Die DB hat diesen Abschnitt mit sechs Kilometern neuen Gleisen, 14 Kilometern neuer Oberleitung, 42 neuen Weichen und neun neuen oder sanierten Eisenbahnbrücken sowie neuen Lärmschutzwänden von 2,7 Kilometern Länge fit gemacht, damit Züge künftig 160 Stundenkilometer fahren können und sich damit die Fahrzeit verkürzt. In Altenburg sind zudem ein neuer Bahnsteig, ein neuer Aufzug und eine behindertengerechte Zuwegung am Hausbahnsteig sowie ein neues Elektronisches Stellwerk entstanden. Die Modernisierung des Streckenabschnitts ist damit offiziell abgeschlossen.

von rechts: Heute haben Steffen Schütz, Minister für Digitales und Infrastruktur des Freistaats Thüringen, Martin Walden, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn (DB) für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Anna Cuda, Leiterin Infrastukturprojekte Südost DB InfraGO sowie Frank Rosenfeld, Bürgermeister der Stadt Altenburg, den Abschnitt zwischen Altenburg und Treben-Lehma der Sachsen-Franken-Magistrale offiziell in Betrieb genommen.
Quelle: Deutsche Bahn AG/Jörg Bönisch
von rechts: Heute haben Steffen Schütz, Minister für Digitales und Infrastruktur des Freistaats Thüringen, Martin Walden, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn (DB) für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Anna Cuda, Leiterin Infrastukturprojekte Südost DB InfraGO sowie Frank Rosenfeld, Bürgermeister der Stadt Altenburg, den Abschnitt zwischen Altenburg und Treben-Lehma der Sachsen-Franken-Magistrale offiziell in Betrieb genommen.

Martin Walden, DB-Konzernbevollmächtigter für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: „Ohne Frage ist die Modernisierung der Sachsen-Franken-Magistrale eine Mammutaufgabe, die wir mit Nachdruck Abschnitt für Abschnitt ausführen. Für die Reisenden in Altenburg bedeutet die Fertigstellung einen barrierefreien Zugang zu den Zügen und kürzere Fahrzeiten beispielsweise nach Leipzig. Mit attraktiven Angeboten wird es uns gelingen, mehr Menschen von der umweltfreundlichen Bahn zu überzeugen.“   

Steffen Schütz, Minister für Digitales und Infrastruktur des Freistaats Thüringen: „Heute ist ein bedeutender Tag für die Region und für den gesamten Thüringer Bahnverkehr. Der neue Streckenabschnitt Treben-Lehma–Altenburg der Sachsen-Franken-Magistrale ist jetzt auf dem neuesten Stand der Technik. Die Fahrgäste im Thüringer Bahnverkehr profitieren von modernen Bahnsteigen, einer besseren Anbindung, kürzeren Fahrzeiten und mehr Zuverlässigkeit. Die DB hat hier hervorragende Arbeit geleistet.“

Frank Rosenfeld, Bürgermeister der Stadt Altenburg: „Seit 2021 wurde der Streckenabschnitt Treben-Lehma–Altenburg umfassend modernisiert. Eine Verbindung zwischen drei Orten, deren Namen keine Weltmetropolen vermuten lassen. Umso beachtlicher, dass die Deutsche Bahn auch in die Bahnstrecken im ländlichen Raum investiert und die Menschen hier sich nicht abgehängt fühlen müssen. Eine avisierte Fahrzeit von einer halben Stunde mit der S-Bahn von Altenburg bis zum Markt in Leipzig ist für Altenburger in der Tat verlockend. So schnell kann man mit dem Auto dort nicht hingelangen. In umgekehrter Richtung dauert es für Leipziger nicht länger, um der Großstadt zu entfliehen und die Reize einer mittelalterlichen Altstadt zu genießen, demnächst auch mit Spieleerlebniswelt Yosephinum und Landesgartenschau. Und wir haben vielleicht die Chance, die Leipziger zu missionieren, in eine Wohnstadt Altenburg zu ziehen, in der es günstigen Wohnraum und sogar freie Kita-Plätze gibt.“

Blick auf die neuen Gleise und Bahnsteige im Bahnhof Altenburg.
Quelle: Deutsche Bahn AG/Jörg Bönisch
Blick auf die neuen Gleise und Bahnsteige im Bahnhof Altenburg.

Die Sachsen-Franken-Magistrale erstreckt sich über rund 288 Kilometer und verbindet mit den Streckenabschnitten Dresden–Hof und Leipzig–Werdau die Bundesländer Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt mit den Ländern Bayern und Baden-Württemberg. Die DB erneuert die Strecken grundlegend, um sie an die geltenden technischen Rahmenbedingungen und an die künftigen Anforderungen des Regional- und Fernverkehrs sowie des Güterverkehrs anzupassen. Dabei werden ca. 850 Kilometer Gleise umgebaut, 900 Kilometer Oberleitungen erneuert, 52 Bahnhöfe und Haltepunkte modernisiert, 32 Elektronische Stellwerke errichtet sowie 233 Eisenbahnbrücken saniert oder erneuert. Nach dem Ausbau können die Züge dort mit 160 km/h statt wie bisher 120 km/h fahren. Weitere Informationen: www.sachsen-franken-magistrale.de

Unter https://youtu.be/hcC1QCOxL18?si=jWGWghaySWt-ar7C kann das DB Video von der Gesamtinbetriebnahme in Augenschein genommen werden.

10. Juni 2025, 16:00 Uhr
Erfurt

Steffen Schütz, Minister für Digitales und Infrastruktur des Freistaats Thüringen, und Christine Singer, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Südost, unterzeichneten heute (10. Juni) in Erfurt den Verkehrsvertrag für das Mittelthüringer Akku-Netz. „Mit dem Verkehrsvertrag zum Mittelthüringer Akku-Netz leiten wir eine Zeitenwende im Thüringer Schienenpersonenverkehr ein. Mit dem erstmaligen Einsatz von batterieelektrischen Fahrzeugen werden 13 Prozent des Thüringer Streckennetzes mit hochmodernen Akkuzügen dekarbonisiert. Das ist der erste wichtige Schritt zur Umsetzung unserer Dekarbonisierungsstrategie, mit der wir den sukzessiven Umstieg von Diesel- auf umweltfreundliche Antriebstechnologien einleiten. Die Akkuzüge werden zudem schneller, sicherer und komfortabler“, sagt Minister Schütz.

Christine Singer, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Südost: „Der Gewinn der Vergabe ist für uns ein wichtiger Meilenstein, und gemeinsam mit unseren Partnern im öffentlichen Nahverkehr leisten wir einen aktiven Beitrag zur Mobilitätswende. Der erste Schritt zur Vorbereitung ist getan: Wir haben 19 batterieelektrische Triebzüge vom Typ FLIRT Akku beim Hersteller Stadler bestellt. Wir freuen uns, mit diesen modernen, komfortablen und umweltfreundlichen Zügen in den Betrieb zu gehen. Bahnfahren wird so für alle Fahrgäste noch attraktiver.“

Jure Mikolčić, CEO der Stadler Division Deutschland: „Wir freuen uns, die 19 innovativen Batteriezüge vom Typ FLIRT Akku an die DB Regio für den Einsatz in Thüringen liefern zu dürfen. Die Fahrzeuge können bis zu 80 Kilometer ohne Oberleitung fahren, bieten barrierefreie Einstiege, WLAN und moderne Fahrgastinformation – und leisten damit nicht nur einen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität, sondern auch zum Fahrgastkomfort im Nahverkehr.“

Der Verkehrsvertrag mit der DB Regio AG umfasst ein jährliches Leistungsvolumen von ca. 3,6 Mio. Fahrplankilometern und läuft von Dezember 2028 bis Dezember 2043. Die eingesetzten Züge bieten mehr Sitzplätze und Komfort. Mit dieser Vorgabe reagiert der Freistaat Thüringen auf die gestiegene Fahrgastnachfrage nach Einführung des Deutschlandtickets. „Die neuen Fahrzeuge haben mehr Sitzplätze, barrierefreie Einstiege, WLAN, Videoüberwachung und großflächige elektronische Fahrgastinformationen. Es wird separate Bereiche für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen geben. Kurzum, den Fahrgästen wird mehr Fahrkomfort geboten“, so Minister Schütz. Zudem wurde für die Fahrzeuge erstmalig ein verbindliches Innen- und Außendesign vorgegeben, welches nach und nach auch in anderen Landesteilen des Freistaats zur Wiedererkennbarkeit des SPNV angewandt werden soll.

Zum Mittelthüringer Akku-Netz gehören die Linien von Erfurt nach Ilmenau, Saalfeld, Nordhausen und über Döllstädt nach Heilbad Heiligenstadt sowie die Linien Fröttstädt – Friedrichroda und Gotha – Bad Langensalza. Auf einzelnen Strecken wird das Fahrplanangebot durch zusätzliche Früh- oder Spätfahrten ausgeweitet. Zudem wird sich die Fahrzeit zwischen Erfurt und Ilmenau bzw. Erfurt und Nordhausen verkürzen. In den Zügen wird auch das neue Sicherheitskonzept des Freistaats im SPNV berücksichtigt, indem Sicherheitspersonal eingesetzt wird.

Bilder von der Veranstaltung finden sie hier: 

https://mediathek.deutschebahn.com/marsDB/ko/de/8257342

30. Mai 2025, 14:00 Uhr
Leipzig
Streckensperrung und Schienenersatzverkehr vom 6. bis zum 13. Juni • Fachleute bauen neue Weichen ein und arbeiten an der Oberleitung • Bauarbeiten bis Ende 2027 abgeschlossen

Die Deutsche Bahn (DB) erneuert das sogenannte Kreuzungsbauwerk Großkorbetha. Dafür ersetzen die Fachleute bis 2027 die mehr als 100 Jahre alte Brücke durch einen Neubau aus Stahlbeton. Im Zuge des Neubaus passen die Fachleute zuvor auch die darunter liegenden Gleise an, bauen neue Weichen ein und arbeiten an der Oberleitung und der Signaltechnik. Für diese Arbeiten ist eine einwöchige Sperrung der Strecke zwischen Großkorbetha und Großlehna vom 6. bis zum 13. Juni notwendig. In dieser Zeit können dort keine Züge fahren und für die Reisenden stehen Busse als Ersatz zur Verfügung.

Nahverkehr von/nach Leipzig:

RE 15: Umleitung über Leipzig (Hbf.) – Gröbers – Großkorbetha.

Die Halte in den Bahnhöfen Leipzig-Möckern, Leipzig-Rückmarsdorf, Markranstädt, Großlehna und Bad Dürrenberg entfallen.

RB 20: Für die Züge der RB 20 fahren zwischen Markranstädt und Großkorbetha ersatzweise Busse.

Nahverkehr von/nach Halle:

Die Züge von und nach Halle sind nicht betroffen und fahren regulär.

Fernverkehr

Der Fernverkehr wird umgeleitet:

IC-Züge Leipzig Hbf – Karlsruhe Hbf, sowie Leipzig Hbf – Nürnberg Hbf werden über Gröbers umgeleitet.  

Sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr verlängert sich die Fahrzeit.

Die Deutsche Bahn bittet die Fahrgäste sich vor Reiseantritt in den Auskunftsmedien der Deutschen Bahn und Abellio zu informieren.

Weitere Informationen zum Kreuzungsbauwerk finden Sie unter: https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/grosskorbetha-kreuzungsbauwerk

22. Mai 2025, 12:00 Uhr
Magdeburg
Intensivierung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit bei Sanierung und Modernisierung von Strecken, Bahnhöfen und Technik • Gemeinsame Projekte für attraktiven öffentlichen Schienenpersonennahverkehr • Verschiedene Fachgruppen nehmen die Arbeit auf

Für eine leistungsfähigere Eisenbahninfrastruktur als Voraussetzung für attraktive Angebote im Nahverkehr starten Land und Deutsche Bahn die Initiative „Zukunft Schiene Sachsen-Anhalt“. Dafür haben Berthold Huber, Vorstand für Infrastruktur der Deutschen Bahn AG und Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt heute in Magdeburg die entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Quelle: Deutsche Bahn AG/Dominic Dupont

DB-Infrastrukturvorstand Berthold Huber: „Unser Ziel ist, die Eisenbahn in Sachsen-Anhalt mit vereinten Kräften noch besser zu machen. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Land und dem Aufgabenträger wichtig. Ein gemeinsames Zielbild einer leistungsfähigen Eisenbahninfrastruktur hilft uns, die einzelnen Projekte und Maßnahmen richtig zu priorisieren und rechtzeitig einzuplanen. Dabei wollen wir sicherstellen, dass die Vorhaben des Landes mit denen des Bundes abgestimmt sind und so den größten Nutzen für die Reisenden bieten. Dieses Vorgehen entspricht daher in idealer Weise der Gemeinwohlorientierung, die für uns als Infrastrukturbetreiber der Kompass für unser Handeln ist.“

Infrastrukturministerin Dr. Lydia Hüskens: „Wir stehen vor enormen Herausforderungen im Bereich der Schiene, die wir gemeinsam lösen müssen. An die heute unterzeichnete Vereinbarung knüpfe ich daher die Erwartung auf eine deutliche Beschleunigung der für unser Land wichtigen Projekte. Das Verkehrsmittel Eisenbahn steht besonders im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Umso wichtiger ist es, den Menschen zu zeigen, dass es beim zukunftsfähigen Ausbau der dafür erforderlichen Infrastruktur kontinuierlich vorwärts geht.“

Die DB und das Land wollen an die bisherigen Erfolge einer guten Zusammenarbeit anknüpfen und einen Schritt weiter gehen. Beispiele wie der Ausbau der Strecken Dessau–Bitterfeld und Merseburg–Querfurt sowie das Programm für die Bahnhofsmodernisierung zeigen, dass Land und Bahn zusammen viel erreichen können. Ziel der Initiative ist, die Voraussetzungen für ein noch besseres Angebot im Nahverkehr in enger Verknüpfung mit dem Fernverkehr und weiteren Mobilitätsformen zu schaffen.

Zielbild für die Entwicklung der Schiene

Dafür erarbeiten das Land mit seiner Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) und die DB ein verkehrliches Zielbild für die Eisenbahninfrastruktur in Sachsen-Anhalt. Berücksichtigt werden dabei auch Bundesvorhaben, wie Projekte des Deutschlandtaktes, der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) sowie des Investitionsgesetzes Kohleregion (InvKG).

Schwerpunkte der Initiative sind u.a. das Ersetzen des Dieselbetriebs im Nahverkehr durch den Bau von Oberleitungsinseln und Ladeanlagen sowie die Umsetzung weiterer regionaler Maßnahmen auf Grundlage des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG). Dazu zählen beispielsweise der Ausbau der Salzlandbahn, der Bau der Kurve Calbe sowie der zweigleisige Ausbau des Abschnitts Uchtspringe–Nahrstedt.

Verschiedene Fachgruppen werden die Projekte der Initiative auf strategischer und operativer Ebene begleiten. Das Ministerium und die DB besprechen die konkreten Arbeitsergebnisse zweimal jährlich auf Spitzenebene.

Bilder von der Veranstaltung finden sie hier.

19. Mai 2025, 10:30 Uhr
Leipzig/Chemnitz
Großes Jubiläumswochenende am 24. und 25. Mai 2025

Am kommenden Wochenende feiert die Erzgebirgsbahn das 150-jährige Jubiläum der Flöhatalbahn mit den Strecken Chemnitz–Pockau-Lengefeld–Marienberg (–Reitzenhain) und Pockau-Lengefeld – Olbernhau-Grünthal. Es finden an beiden Tagen entlang der Flöhatalbahn zahlreiche Veranstaltungen statt. Nachfolgend einige ausgewählte Höhepunkte des Festwochenendes. Das komplette Programm ist unter https://www.erzgebirgsbahn.de/aktuell/150-jahre-floehatalbahn veröffentlicht.

In Pockau-Lengefeld gibt es ein Bahnhofsfest für Familien und Eisenbahnfreunde mit Fahrzeugausstellung, Führerstandsmitfahrten, Besichtigungen des Bahnbetriebswerkes der Pressnitztalbahn und historischen Verkehren zwischen Pockau-Lengefeld und Marienberg. Neben einer Händlermeile präsentieren sich Kommunen und ortsansässige Vereine mit Informationsständen und vielfältigen Mitmachangeboten. Die Freiwillige Feuerwehr Pockau, das Technisches Hilfswerk Annaberg, das Landespolizeirevier Marienberg sowie der Rettungsdienst Falck aus Pockau-Lengefeld präsentieren am Samstag eine Blaulichtmeile.

Am Sonntag gibt es historische Fahrzeuge der Feuerwehr zu bestaunen und die Verkehrswacht e.V. wird mit einen Verkehrsgarten und Überschlagsimulator dabei sein. An beiden Tagen ist in einem mobilen Sonderpostamt am Bahnhof Pockau-Lengefeld eine limitierte Edition eines Sondermarkensets mit vier Motiven der Flöhatalbahn mit Sonder-Tagesstempel erhältlich. Mitarbeiter des Staatsbetriebes Sachsenforst bieten die Möglichkeit, vieles rund um das Thema „Holz“ zu erfahren und zu erleben. Verschiedene Mitmachaktion für Groß und Klein sowie Bastelangebote laden dazu ein, Holz als einen unserer wichtigsten nachwachsenden und damit nachhaltig nutzbaren Roh- und Werkstoffe kennenzulernen. Modellbahn-, Schnitz- und Klöppelausstellung sowie Vorträge zur Geschichte der Flöhatalbahn in der Amtsfischerei runden das Programm ab.

Am Bahnhof Hetzdorf gibt es ein Bahnhofsfest und der Brückenverein Hetzdorfer Viadukt lädt zu Wanderungen um und über das Hetzdorfer Viadukt ein. Am Bahnhof Reifland-Wünschendorf finden ein Gartenbahnbetrieb und Besichtigungen der ehemaligen Stellwerks-Technik statt. In Olbernhau gibt es am Samstag ein Straßenfest in der Bahnhofstraße und in der Innenstadt, am Sonntag findet ein großes Kinderfest im Rittergut und im Stadtpark statt. Im Stadtmuseum ist die Sonderausstellung „150 Jahre Flöhatalbahn“ zu besichtigen.

Hintergrund

Die Eröffnung der Strecke Reitzenhain–Marienberg–Pockau-Lengefeld–Flöha und die Zweigbahn von Pockau-Lengefeld nach Olbernhau erfolgte 1875. Die Erschließung des oberen Flöhatals durch die Eisenbahn beschleunigte die Industrialisierung und den Zuwachs an der Bevölkerung. Durch die zahlreichen Fabriken, die sich Dank der Eisenbahn entlang der Flüsse angesiedelt hatten, fand ein beträchtlicher Güterverkehr auf den Strecken statt. Neben dem Güterverkehr blühte auch der Personenverkehr rasch auf. Ebenso war die Postbeförderung von großer Bedeutung. Die heute von der Erzgebirgsbahn betriebene 55 Kilometer lange Strecke von Chemnitz über Pockau-Lengefeld nach Olbernhau-Grünthal wird von den Zügen der RB 81 im Auftrag des Zweckverbands Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) befahren.

16. Mai 2025, 11:00 Uhr
Halle (Saale)
Baurecht für barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Lutherstadt Eisleben und Überholgleis für lange Güterzüge in Sangerhausen • 14 moderne Elektronische Stellwerke (ESTW) ersetzen künftig 33 alte Stellwerke • Fahrgäste und Wirtschaft profitieren • Bauarbeiten bis 2027 abgeschlossen

Für mehr Qualität und eine höhere Leistungsfähigkeit modernisiert die Deutsche Bahn (DB) die stark befahrene Strecke Halle (Saale) - Kassel in dem Abschnitt zwischen Halle und dem hessischen Eichenberg. Für zwei wichtige Teilprojekte hat die zuständige Behörde jetzt Baurecht erteilt: den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Lutherstadt Eisleben und den Bau eines 740 Meter langen Überholgleises für Güterzüge in Sangerhausen. Das ist neben dem in Röblingen am See das zweite Überholgleis für lange Güterzüge auf der Strecke.

Im Fokus der Modernisierung der Strecke steht auch der Bau von 14 neuen Elektronischen Stellwerken (ESTW), die künftig die Züge auf der Strecke steuern. 33 alte meist mechanische Stellwerke ersetzt die DB zwischen Halle und Eichenberg: unter anderem in Berga-Kelbra, Sangerhausen, Riestedt, Blankenheim, Lutherstadt Eisleben, Röblingen am See und in Teutschenthal. Die Bedienung erfolgt künftig aus Röblingen am See in Sachsen-Anhalt. Im Herbst 2025 starten hierfür die Bauarbeiten im Abschnitt Sangerhausen - Angersdorf.

Bahnhof Eisleben
Bahnhof Eisleben
Quelle: Jörn Daberkow
Bahnhof Lutherstadt Eisleben
Bahnhof Sangerhausen
Bahnhof Sangerhausen
Quelle: DB E&C
Bahnhof Sangerhausen

DB-Projektleiter Uwe Sieber: „Wir bringen unser Bestandsnetz auf Vordermann und modernisieren zwischen Halle und Kassel eine wichtige Ost-West-Achse unserer Infrastruktur. Die Stellwerkstechnik ist veraltet, störanfällig und erfordert einen hohen Personaleinsatz. Das soll sich ändern. Um unseren straffen Zeitplan zu halten, haben wir frühzeitig Bauunternehmen und Lieferanten informiert. Unser Ziel ist es, dass mehr Züge auf der Strecke fahren können und wir eine bessere Qualität für die Reisenden bieten.“

Damit Reisende in Lutherstadt Eisleben künftig stufenfrei ein- und aussteigen können, baut die DB dort neue Bahnsteige mit einem taktilen Leitsystem für Blinde und Sehschwache. Eine neue Personenunterführung und neue Aufzüge verbessern insgesamt die Erreichbarkeit. Zudem tauscht die DB im Bahnhofsbereich Signaltechnik. Bereits Ende 2027 werden die Baumaßnahmen auf der Strecke Halle-Eichenberg abgeschlossen sein. So kann die Strecke bei späteren Generalsanierungen auch als robuste und verlässliche Umleitung dienen.

Die Arbeiten sind Teil des Gesamtprogramms „S3“, das die DB zur strukturellen Sanierung des Konzerns innerhalb der nächsten drei Jahre gestartet hat. Ziel ist, die Leistungsfähigkeit der Schiene wiederherzustellen, das Kundenerlebnis deutlich zu verbessern und die finanzielle Tragfähigkeit der DB abzusichern. Kurz: Die DB soll pünktlicher, verlässlicher und profitabler werden.

In der Infrastruktur steht die Bestandssanierung im Fokus. Dies beinhaltet die Generalsanierung von insgesamt 1.500 Streckenkilometern und damit aller kommunizierten Korridore bis 2027 sowie weitere umfangreiche Maßnahmen wie der Austausch von 200 alten, störanfälligen Stellwerken.

28. April 2025, 14:00 Uhr
Halberstadt
Halberstadt Hauptbahnhof ganzheitlich modernisiert • Fahrgäste profitieren von besserem Komfort und moderner Reisendeninformation • Frische Farben für besseres Ambiente • Bund und DB investierten rund eine Million Euro

Nächster Halt „Zukunftsbahnhof“: In Halberstadt ist das Zugfahren für viele Menschen mit den erfolgreich abgeschlossenen Bau- und Verschönerungsmaßnahmen deutlich angenehmer und bequemer geworden. Die Deutsche Bahn (DB) hat die Station seit August 2024 ganzheitlich modernisiert. In enger Abstimmung mit dem Land Sachsen-Anhalt investierten Bund und DB rund eine Million Euro in die Station. Die DB modernisiert 2025 Hunderte Bahnhöfe in ganz Deutschland. Dabei macht sie in diesem Jahr 100 weitere Stationen zu Zukunftsbahnhöfen.

Bilderauswahl vom Bahnhof Halberstadt

  von 7
Ende des Sliders

Die rund 4.000 Fahrgäste profitieren täglich von neuen Aufzügen, der einladend gestalteten Personenunterführung und neuen Sitzbänken. Darüber hinaus hat die DB auch in eine freundliche Gestaltung, eine moderne digitale Reisendeninformation und mehr Wartekomfort investiert. Der Zukunftsbahnhof Halberstadt ist ein bedeutender regionaler Bahnhof, ein Kreuzungspunkt der Bahnstrecken nach Blankenburg, Goslar, Halle (Saale), Magdeburg und Thale mit 1-Stunden-Takten in alle Richtungen. Bereits in den 2000er Jahren wurde der Bahnhof komplett saniert, 2011 von der Allianz pro Schiene zum „Bahnhof des Jahres“ gekürt und nun noch einmal aufgefrischt. Der neue Wetterschutz, frische Farben und ein freundlicher Anstrich machen ihn wesentlich attraktiver. Die DB hat die Personenunterführung mit lokalen Motiven in Rastergrafiken gestaltet und so ihre regionale Verbundenheit zum Ausdruck gebracht. So fügt sich der Zukunftsbahnhof gut in die moderne Umfeldgestaltung mit der Straßenbahnhaltestelle und dem Busbahnhof direkt vor der Tür und den ebenfalls nahe gelegenen P&R- bzw. B&R-Plätzen ein.

Bahnhof Halberstadt
Bahnhof Halberstadt
Quelle: DB AG/Jörg Bönisch
Bahnhof Halberstadt: v.l. Cornelia Kadatz, Regionalbereichsleiterin Südost bei der DB InfraGO, Daniel Szarata, Oberbürgermeister von Halberstadt und Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt

Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, Daniel Szarata, Oberbürgermeister von Halberstadt, und Cornelia Kadatz, als Regionalbereichsleiterin Südost bei der DB InfraGO verantwortlich für die Personenbahnhöfe, sahen sich die umgesetzten Maßnahmen in Halberstadt an. „Seit 15 Jahren arbeiten die DB und das Land Sachsen-Anhalt erfolgreich zusammen. Erst 2023 wurde das gemeinsame Bahnhofsmodernisierungsprogramm bis 2029 fortgeschrieben. Das Projekt „Zukunftsbahnhof“ ergänzt das Programm für mehr Barrierefreiheit, Komfort und Kapazität auf den Bahnsteigen. Neben mittelgroßen Bahnhöfen profitieren insbesondere kleinere Stationen und machen es damit den Menschen im ländlichen Raum leichter, auf die klimafreundliche Bahn umzusteigen“, erläutert Cornelia Kadatz.

„Seit vielen Jahren engagieren sich die Halberstädter mit Unterstützung des Landes und der Stadt dafür, dass die Reisenden hier in einem modernen und einladenden Empfangsgebäude begrüßt werden. Was zählt, ist aber nicht nur der schöne Anblick, sondern ebenso die Unterstützung von Menschen, die Hilfe beim Reisen benötigen. Im neuen Gebäude hat die Bahnhofsmission ihren Platz gefunden. Unterstützt von der NASA GmbH, der DB AG und der start GmbH leisten die Bahnhofskümmerer einen wichtigen Beitrag und sind als Ansprechpartner für alle Reisenden präsent. Dieses Gesamtkonzept macht den Bahnhof zu einem echten Zukunftsprojekt“, so Ministerin Hüskens.

„Der Zukunftsbahnhof in Halberstadt ist nicht nur das Tor zur Domstadt, sondern zum gesamten Harz. Heute präsentiert er sich als moderner und besucherfreundlicher Ort, auf den wir alle stolz sein können. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die der wechselvollen Geschichte nun eine neue Ära der Fahrgastkultur hinzugefügt haben“, freut sich Oberbürgermeister Szarata.

Was ist ein Zukunftsbahnhof?

Die DB modernisiert die Zukunftsbahnhöfe aus einem Guss nach einem ganzheitlichen und klaren Qualitätsstandard. Zukunftsbahnhöfe stehen beispielhaft für das Gelingen des DB-Sanierungsprogramms S3: Die DB entwickelt Zukunftsbahnhöfe nach hohen Standards und schnell. 2024 hat die DB 113 Stationen in Zukunftsbahnhöfe entwickelt, in diesem Jahr folgen weitere 100. Sie sind möglichst barrierefrei und attraktiv für die Gäste. Durch besondere regionale Gestaltungselemente wirken sie als Identitätsstifter in der Region. Für eine verbesserte Anschlussmobilität und Vorplatzsituation arbeitet die DB vor allem partnerschaftlich mit den Ländern, Städten und Kommunen zusammen.

2025 gehen die Zukunftsbahnhöfe in Serie: Die DB modernisiert weiter mit durchgehenden Gestaltungskonzepten von Linien und Strecken, beispielsweise die Stationen Oschersleben, Dodendorf und Beyendorf an der Strecke Halberstadt–Magdeburg. Entlang der Strecke Merseburg–Querfurt wurden bereits im vergangenen Jahr die Stationen Querfurt, Nemsdorf-Göhrendorf, Langeneichstädt, Mücheln-Stadt, Krumpa, Braunsbedra Pfännerhall, Merseburg-Bergmannsring zu Zukunftsbahnhöfen. Weitere Stationen wie Mücheln (Geiseltal), Braunsbedra, Frankleben und Beuna sind für 2027/28 in Planung. Weitere Zukunftsbahnhöfe in Sachsen-Anhalt sind Mühlanger und Schkopau, welche ebenfalls noch in diesem Jahr zu Zukunftsbahnhöfen werden sollen.

22. April 2025, 13:30 Uhr
Leipzig

Im Januar hat die Deutsche Bahn (DB) den Bürgermeister der Stadt Weida Udo Geldner, Vertreter:innen des Thüringischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie sowie Vertreter:innen des Landratsamts Greiz eingeladen, um das weitere Vorgehen bezüglich des Oschütztalviaduktes abzustimmen. Ein beauftragtes Ingenieursbüro hat sein Gutachten zum Erhalt des Baudenkmals, das seit mehr als 40 Jahren nicht mehr für den Eisenbahnbetrieb genutzt wird, vorgestellt. Das Ergebnis der Untersuchung bestätigt, dass das Bauwerk grundsätzlich sanierungsfähig ist und ohne Verkehrslasten noch viele Jahre standsicher sein wird.

Im Ergebnis haben alle Beteiligten (DB, Stadt Weida, Denkmalpflege und Denkmalschutzbehörde) zugestimmt, in den nächsten Jahren gemeinsam an einer Lösung zur Sanierung des Bauwerkes zu arbeiten. Dabei besteht Einigkeit darüber, dass der Nutzungszweck nicht mehr dem Eisenbahnverkehr dient und somit auch keine Betrachtung der Tragfähigkeit aus Verkehrslasten des Eisenbahnbetriebes erfolgt.

Erforderliche Maßnahmen aus der Verkehrssicherungspflicht betreffen den Oberbau, das Geländer und den Plattenrost. Hier sollte der Rückbau dieser Teile mit einer weiterführenden Planung zusammen angegangen werden. Damit könnte auch das Schutzgerüst gegen herabfallende lose Teile entfallen.

Es stellt sich daher die Frage zum Zweck der Nachnutzung. Eine erste Idee ist die Nutzung des Viaduktes als Rad- und/oder Gehweg. Für diese Nutzung könnten ggf. auch Fördermittel beantragt werden.

Denn: Für die Planung und Realisierung als Nachnutzung für einen Rad- und/oder Gehweg werden Kosten (unter Einberechnung der Inflation) in Höhe von 6,8 Mio. Euro (Brutto) anfallen. Nach einer solchen Sanierung könnte das Bauwerk weitere 50 Jahre ohne großen Instandhaltungsaufwand erhalten werden.

„Wir begrüßen die gemeinsamen Anstrengungen, eine nachhaltige Lösung für das Baudenkmal in Weida zu erarbeiten. Wir haben nun einen Fahrplan und prüfen gemeinsam eine Nachnutzung als Rad- und Wanderweg, sowie die Fördermöglichkeiten“, sagt Tim Golombek, Leiter Investitionsplanung des Netzes Erfurt der DB InfraGo.

„Das Baudenkmal Oschütztalviadukt ist nicht nur ein Wahrzeichen für die Stadt Weida, sondern auch Teil der persönlichen Geschichte und Erinnerung vieler Bürgerinnen und Bürger. Es repräsentiert unsere Gegenwart und soll für zukünftige Generationen sichtbar bleiben. Wir freuen uns auf eine konstruktive Kooperation mit allen Beteiligten, damit das Objekt in Zukunft einer sinnvollen Nutzung für die Allgemeinheit zugeführt werden kann“, sagt Udo Geldner, Bürgermeister der Stadt Weida.

Sabine Guzowski, Gebiets- und Fachreferentin Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie: „Das 1884 fertiggestellte und 1983 stillgelegte Ingenieurbauwerk im Verlauf der Bahnstrecke Werdau–Weida–Mehltheuer ist neben dem in vergleichbarer Bauweise 1894/95 errichteten Ziemestal-Viadukt an der Oberlandbahn (eingetragenes Kulturdenkmal) das älteste Beispiel einer Pendelstützenbrücke auf dem Gebiet des Freistaates Thüringen. Damit ist das Bauwerk herausragendes Zeugnis der Ingenieursbaukunst des 3. Viertels des 19. Jahrhunderts: unter Einsatz zeitgenössischer Bautechnologie (Material: Stahlträger, Stahlgitter; Konstruktionsweise: Pendelstützen) entstand ein Bauwerk modernster Bauweise. Für die Entwicklung der Infrastruktur in Zusammenhang mit der Industrialisierung und des Verkehrswesens spielt der Oschütztalviadukt in Weida eine bemerkenswerte Rolle. Seine Entstehungsgeschichte als Bauwerk der Kgl. Sächsischen Staatseisenbahn ist signifikant für die Geschichte des Eisenbahnwesens im heutigen Thüringen. Topografie und Kleinstaaterei bedingten eigenwillige Streckenführungen und Ausführung der Bauwerke.“

11. Februar 2025, 14:30 Uhr
Berlin
Reisende können sich bereits ein halbes Jahr im Voraus über Fahrplanänderungen informieren • Zusätzliche Halte für Fernzüge in Lüneburg, Uelzen, Salzwedel und Stendal • Aufgabenträger stellen umfangreiches Konzept für den Regionalverkehr vor

Die Generalsanierung der Strecke Hamburg–Berlin vom 1. August 2025 bis 30. April 2026 führt in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen zu Änderungen auf einigen Verbindungen im Regional- und Fernverkehr. Um Reisenden und Pendler:innen eine zuverlässige Planung zu ermöglichen, sind die Fahrpläne bereits ein halbes Jahr im Voraus in den digitalen Auskunftsmedien verfügbar, darunter auf www.bahn.de sowie in der App DB Navigator. Gemeinsam mit den für den Nahverkehr zuständigen Aufgabenträgern, der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA GmbH), der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) sowie dem Regionalverband Großraum Braunschweig informiert die Deutsche Bahn (DB) heute Abend bei einer virtuellen Veranstaltung die breite Öffentlichkeit über konkrete Auswirkungen auf die Regionen. Im Livestream auf www.deutschebahn.com/hamburg-berlin können Bürger:innen ihre Fragen stellen.

Fernzüge fahren weiterhin zwischen Hamburg und Berlin. Die Verbindung bleibt hinsichtlich Zugdichte, Fahrzeit und Preis attraktiv. Mit bis zu 65 täglichen ICE-Fahrten – davon 36 direkt – bietet die DB zwischen den beiden größten Städten Deutschlands durchgehend ein verlässliches Angebot: Stündlich mit umsteigefreien Direktverbindungen, meist als lange ICE 4-Züge für bis zu 830 Reisende. Wie bei vorherigen Baumaßnahmen werden die Züge über Uelzen und Stendal umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um 45 Minuten.

Für das nördliche Niedersachsen und Sachsen-Anhalt entstehen während der Bauphase neue Direktverbindungen nach Berlin und Hamburg. So halten Fernzüge zusätzlich in Salzwedel und Stendal und meist stündlich wechselnd in Lüneburg bzw. Uelzen. Dadurch bestehen für diese vier Orte ab August stündliche Direktverbindungen nach Berlin und von dort weiter nach München.

Als Ersatz für Zugverbindungen im Nahverkehr, die wegen der Bauarbeiten nicht angeboten werden können, werden in Spitzenzeiten über 170 Busse zum Einsatz kommen. Diese verkehren auf insgesamt 26 Linien und legen täglich bis zu 86.000 Kilometer zurück.

Baubedingte Änderungen im Regionalverkehr in Sachsen-Anhalt

Die Umleitung der Fernverkehrs- und Güterzüge über die Bahnstrecke Stendal–Uelzen hat zur Folge, dass die Züge des Nahverkehrs auf dieser Strecke teilweise entfallen müssen. Dies betrifft insbesondere die beiden eingleisigen Streckenabschnitte Stendal–Hohenwulsch und Salzwedel–Uelzen.

Die Züge der Linie RE 20 (Schönebeck-Bad Salzelmen–Magdeburg–Stendal–Uelzen) entfallen zweistündlich zwischen Stendal und Hohenwulsch sowie tagsüber vollständig zwischen Salzwedel und Uelzen. Für die entfallenden Züge sind Busse im Einsatz, teilweise auch Expressbusse.

Da im Rahmen der Generalsanierung Hamburg–Berlin auch der Bahnhof Wittenberge vollständig gesperrt ist, enden die Züge der Linie S 1 (Schönebeck-Bad Salzelmen–Magdeburg–Stendal–Wittenberge) bereits in Osterburg. Von dort fahren Ersatzbusse über Wittenberge und Perleberg bis zum Anschlussknoten in Quitzow. In Quitzow sind mehrere Buslinien miteinander verknüpft, sodass Anschlussverbindungen in Richtung Ludwigslust, Schwerin und Berlin bestehen.

Um trotz der baubedingten Einschränkungen weitgehend flexible Fahrtmöglichkeiten zu erhalten, werden sowohl das Zugangebot auf der S1 zwischen Stendal und Osterburg, als auch die Ersatzbusse von Osterburg nach Wittenberge am Wochenende verdichtet, sodass täglich Fahrtmöglichkeiten im Stundentakt zwischen Stendal und Wittenberge bestehen.

Für Fahrten aus der Altmark nach Berlin, die regulär mit Umstieg in Wittenberge erfolgen, bestehen in der Bauphase zeitlich günstigere Reisemöglichkeiten über Stendal. Zwischen Stendal und Berlin besteht neben dem ICE-Angebot eine zweistündliche Direktverbindung mit Regionalexpresszügen. 

Baubedingte Änderungen im Regionalverkehr in Niedersachsen

Aufgrund der weiträumigen Umleitung von Fern- und Güterverkehr ist auch Niedersachsen von der Generalsanierung der Strecke Hamburg–Berlin betroffen. Direkte Züge zwischen den beiden größten Städten Deutschlands fahren über den eingleisigen Abschnitt Uelzen–Salzwedel. Daher müssen einige Zugfahrten im Nahverkehr entfallen und werden durch Busse ersetzt.

Änderungen ergeben sich für die RB 47 (Uelzen–Bad Bodenteich–Braunschweig). Während der Bauphase fahren die Züge nur alle zwei Stunden die komplette Verbindung. In der anderen Stunde fahren zwischen Uelzen nach Bad Bodenteich Busse. In Bad Bodenteich besteht dann Anschluss an die Züge von und nach Braunschweig.

Die Züge der Linie RE 20 (Uelzen–Salzwedel–Stendal–Magdeburg–Schönebeck) entfallen tagsüber vollständig zwischen Salzwedel und Uelzen. Für die entfallenden Züge kommen Busse zum Einsatz, teilweise fahren zusätzlich Expressbusse ohne Zwischenhalt zwischen Uelzen und Salzwedel.

Die RB 40 (Braunschweig–Helmstedt–Magdeburg) fährt weiterhin im Stundentakt. Es entfallen die zusätzlichen Fahrten in den Hauptverkehrszeiten zwischen Braunschweig und Helmstedt, mit Ausnahme eines morgendlichen Zugpaares.

Betroffen ist auch die stark frequentierte Strecke RE 50 von Braunschweig nach Wolfsburg. Die enno-Züge verkehren während der Bauphase an allen Tagen im Stundentakt statt im Halbstundentakt. Zusätzlich fahren montags bis freitags sechs Züge früh morgens von Braunschweig nach Wolfsburg und drei zusätzliche Züge in die andere Richtung. Es wird keinen Ersatzverkehr mit Bussen geben. Dieser ist aufgrund der deutlich längeren Fahrtzeit nicht attraktiv für die Fahrgäste.

Generalsanierung: Neue Gleise, Weichen und attraktivere Bahnhöfe

Während der neunmonatigen Bauphase erneuert die DB zwischen Hamburg und Berlin insgesamt unter anderem mehr als 180 Kilometer Gleise und rund 200 Weichen. Sechs zusätzliche sogenannte Überleitstellen schaffen künftig mehr Stabilität und Flexibilität im Betrieb und sorgen dafür, dass z.B. schnellere Züge des Personenverkehrs langsamere Güterzüge überholen können. In einem ersten Schritt rüstet die DB die kapazitiv am stärksten belasteten Strecken rund um die Metropolregionen, d.h. zwischen Hamburg-Rothenburgsort und Büchen sowie im Abschnitt zwischen Nauen und Berlin-Spandau, mit dem neuen europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS (European Train Control System) aus.

Im Rahmen der Generalsanierung führt die DB Arbeiten an 28 Bahnhöfen entlang der Strecke Hamburg–Berlin durch. Ziel ist es, die Stationen attraktiver zu gestalten und das Kundenerlebnis zu verbessern. Geplant sind, je nach Station, z.B. neue WC-Anlagen und Wetterschutzhäuser, mehr Barrierefreiheit sowie verbesserte Wegeleitsysteme. Außerdem soll die wichtige Verbindung zur Innovationsstrecke für Mobilfunk mit Gigabit-Datenraten im Zug ausgebaut werden, damit Reisende künftig zwischen Hamburg und Berlin in bester Qualität telefonieren und surfen können. Deshalb nutzt die DB die Generalsanierung, um Funkmasten für den künftigen Bahnfunk FRMCS (Future Rail Mobile Communication System) aufzubauen. Die Masten und Versorgungscontainer sowie die Strom- und Datenleitungen stellt die DB den Mobilfunkunternehmen nach der Sanierung für die technologieoffene Erprobung und Ausleuchtung der Strecke mit Mobilfunk für die Fahrgäste bereit.

Hinweis für die Redaktionen: Weitere Details zu den Baubereichen und Bahnhöfen sowie beispielhafte Grafiken zum Verkehrskonzept finden Sie im Download-Bereich und auf der Projektwebsite unter www.deutschebahn.com/hamburg-berlin. In der DB-Mediathek steht außerdem umfangreiches Bildmaterial zur Verfügung.

17. Dezember 2024, 14:09 Uhr
Halle (Saale)
Einbau moderner Leit- und Sicherungstechnik für die Elektronischen Stellwerke (ESTW) Halle Kanena/Leuchtturm und Peißen/Reußen • Ausfälle und Umleitungen von Zügen vom 29. November bis zum 2. Dezember • Für Reisende stehen Busse als Ersatz bereit• Inbetriebnahme Ende März 2025

Finale Etappe für die Digitalisierung und Erneuerung des äußeren Bahnknoten Halle (Saale): Die Deutsche Bahn (DB) testet in den kommenden Wochen die neue Technik für die Elektronischen Stellwerke (ESTW) Halle Kanena/Leuchtturm und Peißen/Reußen. Die Fachleute haben in den vergangenen Monaten mit den beiden Anlagen, das Stellwerk Halle Ost erweitert. Für eine moderne Eisenbahninfrastruktur haben sie mehr als 30 Kabelschächte gebaut, 50 Kilometer Kabel verlegt, 18 Weichenantriebe erneuert, Haltepunkte umgebaut, Schallschutzwände errichtet und Bahnübergänge angeschlossen.

Aktuell stehen die ersten Tests an und die Expert:innen erneuern die Gleise, arbeiten an den Oberleitungen und verlegen Kabel im Hauptbahnhof Halle. Ende März 2025 folgt die Inbetriebnahme. Ab dann steuert moderne Leit- und Sicherungstechnik auch die Signale und Weichen auf den Strecken Richtung Gröbers–Leipzig /Halle Flughafen und Schkeuditz sowie von Halle Richtung Delitzsch. Die beiden ESTW sorgen für einen schnelleren, zuverlässigeren und flexibleren Bahnverkehr sowie mehr Kapazität auf der Schiene.

Mit dem Sanierungsprogramm „S3“ hat sich die DB vorgenommen, für eine rasche Modernisierung der Infrastruktur unter anderem auf Generalsanierungen, auf mehr Kapazität sowie auf den Austausch alter und störanfälliger Stellwerke zu setzen. Ziel ist, die infrastrukturbedingten Störungen innerhalb der nächsten drei Jahren um ein Fünftel zu reduzieren. Die Modernisierung des äußeren Knoten Halle zahlt darauf ein. Elektronische Stellwerke sind weniger störanfällig und leistungsfähiger. Signale und Weichen werden mit der ESTW-Technologie vollelektronisch, zentral und quasi per Mausklick gestellt.

Leider lassen sich Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr während der Tests und Arbeiten nicht vermeiden. Um die Auswirkungen auf die Reisenden möglichst gering zu halten, arbeiten die Fachleute überwiegend an den Wochenenden und nachts. Einige Sperrungen sind aber notwendig. Dadurch kommt es vom 27. November bis zum 2. Dezember beim Zugverkehr von und nach Halle und vom 29. November bis zum 2. Dezember auf der Strecke Lutherstadt Eisleben–Angersdorf zu Fahrtausfällen und Umleitungen von Zügen. Für die Reisenden stehen Busse als Ersatz bereit. Auf der Strecke zwischen Halle und Delitzsch (S 9) fahren noch bis zum 27. März 2025 Busse. Alle Änderungen sind in den Fahrplan eingepflegt. Die DB bittet Fahrgäste, sich vor Fahrtantritt auf www.bahn.de und in der App DB Navigator zu informieren. Weitere Informationen gibt es an den Aushängen auf den Bahnhöfen, bei der Servicenummer der Deutschen Bahn 030 297 0 und im Internet unter bahn.de/bauarbeiten.

Die Inbetriebnahme der neuen Technik erfolgt vom 24. bis zum 27. März 2025. In dieser Zeit kommt es noch einmal zu Einschränkungen beim Zugverkehr.

30. Oktober 2024, 14:00 Uhr
Magdeburg
Rund zwei Millionen Fahrgäste jährlich mit der S-Bahn unterwegs • Streckenlänge von 130 Kilometern und 30 Stationen

Heute feiert die Deutsche Bahn (DB) gemeinsam mit dem Land Sachsen-Anhalt offiziell Geburtstag: Seit 50 Jahren ist die S-Bahn Magdeburg im nördlichen Sachsen-Anhalt unterwegs. Im Dezember 2014 wurde sie in S-Bahn Mittelelbe umbenannt. Denn sie verbindet als S 1 Schönebeck/Bad Salzelmen, die Landeshauptstadt Magdeburg, die Hansestadt Stendal und das brandenburgische Wittenberge mit den Industrie-, Gewerbe- und Naherholungsgebieten zwischen Börde, Altmark und Prignitz. Eingesetzt werden zwölf moderne Elektrotriebzüge mit Klimaanlage und kostenlosem WLAN, die in der DB Regio-Werkstatt in Magdeburg-Buckau instandgehalten werden.

„Die S-Bahn ist in ganz Sachsen-Anhalt ein Erfolgsmodell. Dank des dichten Stationsnetzes, moderner Fahrzeuge und neuer attraktiver Direktverbindungen wird sie von den Menschen geschätzt. Darum wollen wir den Ausbau des S-Bahn-Netzes auch künftig weiter vorantreiben“, erklärte die Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, heute in Magdeburg bei der Veranstaltung. „Mobilität bedeutet Freiheit. Zur Freiheit gehört auch eine echte Auswahl des Verkehrsmittels. Wir wollen, dass die Menschen in unserem Sachsen-Anhalt alle Formen der Mobilität frei wählen können. Dafür braucht es gut ausgebaute Infrastrukturen: Radwege, Straßen und natürlich attraktive Angebote des öffentlichen Nahverkehrs. Daran arbeiten wir. Jeden Tag.“, betonte die Ministerin.

Am 29. September 1974 nahm die S-Bahn Magdeburg als Linie A den Betrieb auf der 38 Kilometer langen Strecke zwischen Schönebeck-Salzelmen und Zielitz (Kaliwerk) auf. Sie ergänzte die innerstädtischen Straßenbahnen und Busse, welche im Berufs- und Pendlerverkehr durch die entstehenden Industrieansiedlungen in Schönebeck (Elbe) und Magdeburg sowie mit dem Kalibergwerk in Zielitz an die Kapazitätsgrenzen kamen. Im Laufe der Jahre entstanden neue Stationen in Schönebeck Süd (1989), Zielitz Ort (2001) und Stendal Hochschule (2022).   

Mittlerweile bedient die S-Bahn Mittelelbe S 1 auf 130 Kilometern Streckenlänge 30 Stationen im Stundentakt. Gemeinsam mit dem stündlich fahrenden RE 20 (Uelzen–Salzwedel–Stendal–Magdeburg–Schönebeck) ergibt sich zwischen Stendal und Magdeburg ein 30-Minuten-Takt. Auch zwischen Magdeburg und Schönebeck-Bad Salzelmen fahren die Züge montags bis freitags halbstündlich. In Magdeburg Hbf., Stendal Hbf. und Wittenberge bestehen Umsteigemöglichkeiten zum Fernverkehr. Die Linien sind Bestandteil des Verkehrsvertrages „Elektronetz Sachsen-Anhalt Nord“ und werden im Auftrag des Landes Sachsen-Anhalt von DB Regio Südost betrieben.

v. l. n. r. Dr. Lydia Hüskens Sachsen-Anhalt, Christine Singer, Jörg Rehbaum

„DB Regio betreibt das elektrische Nahverkehrsnetz im Norden Sachsen-Anhalts seit Jahrzehnten zuverlässig und mit einer hohen Qualität. Mit uns steht dem Land Sachsen-Anhalt als Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr und insbesondere unseren jährlich 2 Millionen Fahrgästen der S 1 zwischen Schönebeck, Magdeburg, Stendal und Wittenberge ein verlässlicher, kompetenter und erfahrener Partner zur Seite. Mit unseren gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitenden sorgen wir dafür, dass unsere S-Bahn-, Regional- und Nahverkehrszüge technisch gewartet, sauber und zuverlässig unterwegs sind.“, betonte Christine Singer, Vorsitzende der Regionalleitung DB Regio Südost.

  von 3
Ende des Sliders

Weitere Informationen unter 50 Jahre S-Bahn Magdeburg.

08. September 2024, 15:00 Uhr
Chemnitz
Offizieller Festakt am Tag des Denkmals • Mehr Komfort für Reisende durch barrierefreie Haltepunkte und bessere Verknüpfung mit öffentlichem Verkehr • Fachleute haben das mehr als 110 Jahre alte Chemnitzer Viadukt behutsam fit für die Zukunft gemacht

Die Deutsche Bahn (DB) schließt die Modernisierung des Chemnitzer Bahnbogens planmäßig ab. Am heutigen Tag des Denkmals hat die DB die 2,8 Kilometer lange Strecke gemeinsam mit Vertretern der Stadt Chemnitz und des Freistaates Sachsen bei einer Feierstunde offiziell in Betrieb genommen. In den vergangenen Jahren haben Fachleute die Gleisanlagen erneuert sowie für mehr Komfort der Reisenden zwei Haltepunkte barrierefrei gebaut und so besser an den Bus- und Straßenbahnverkehr angeschlossen. Bei dem innerstädtischen Großprojekt in Chemnitz hat die DB bei laufendem Betrieb vier Brücken neu gebaut und an moderne Standards angepasst. Sie hat die Oberleitung und Signalanlagen erneuert und auf 1,9 Kilometern Länge neue Lärmschutzwände errichtet.

Damit ist ein weiterer Abschnitt auf der Sachsen-Franken-Magistrale fertiggestellt. Ein nächster regionaler Umsetzungsfortschritt der Konzernstrategie Starke Schiene, mit der die DB das Ziel verfolgt, spürbare Verbesserungen für Bahnkunden zu erzielen. Denn nach der Modernisierung und Elektrifizierung sind künftig Reisende zwischen Dresden und Hof mit zweieinhalb Stunden schneller unterwegs.

Ingrid Felipe, ehemalige Vorständin Infrastrukturplanung und -projekte DB InfraGO: „Besonders freut mich, dass es gemeinsam gelungen ist, das Herzstück des Projekts – die Instandsetzung des Chemnitzer Viadukts – pünktlich zum Chemnitzer Kulturhauptstadtjahr abzuschließen. Die Instandsetzung ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Denkmalsschutz, historische Bahnarchitektur und neue Technikstandards zusammengehen können. Die Expert:innen haben hier mit der konstruktiven Unterstützung des Fachbeirates ein bedeutendes Wahrzeichen für die kommenden Generationen erhalten.“

Expert:innen haben jede Niete der markanten Stahlkonstruktion überprüft und rund 10.560 davon durch moderne Verbindungstechnik ausgetauscht. Zudem haben sie die etwa 33.000 Quadratmeter große Oberfläche des Industriedenkmals neu beschichtet.

Susanne Henckel, Staatsekretärin des BMDV: „Mit Abschluss der Maßnahme in Chemnitz ist ein weiterer Baustein der Ertüchtigung der Sachsen-Franken-Magistrale vollendet worden. Viele Verbesserungen sind für die Fahrgäste bereits sichtbar, etwa sanierte Haltepunkte wie Chemnitz Mitte und Chemnitz Süd sowie kürzere Fahrzeiten auf der Verbindung Dresden – Chemnitz – Zwickau – Hof. Weitere zukünftige Ertüchtigungsmaßnahmen im Raum Dresden und Zwickau sowie auf der Achse Leipzig – Werdau werden die Attraktivität der Sachsen-Franken-Magistrale weiter steigern. Ich bin froh, dass es gelungen ist, das historische Erscheinungsbild mit den heutigen Bedürfnissen an Verkehr und Sicherheit zusammenzubringen und denkmalgerecht fit für die Zukunft zu machen. Vor allem die Sanierung des stadtbildprägenden Chemnitzer Viadukts ist eine ingenieur- und bautechnische Meisterleistung. Es freut mich deshalb sehr, dass die Inbetriebnahme am heutigen Tag des offenen Denkmals gemeinsam mit den Chemnitzer Bürgerinnen und Bürgern gewürdigt werden kann“, so Susanne Henckel, Staatsekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr anlässlich der Inbetriebnahme.

Martin Dulig, Verkehrsminister Sachsen: „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, das für viele Chemnitzerinnen und Chemnitzer wichtige Chemnitzer Viadukt zu erhalten. Ich hatte mich in persönlichen Gesprächen mit Vertretern der Deutschen Bahn AG für den Erhalt des Viadukts eingesetzt und darum gebeten, auch andere Möglichkeiten als einen Neubau zu prüfen. Die Eisenbahnbrücke symbolisiert die Epoche der Industrialisierung, die Chemnitz und den Freistaat Sachsen maßgeblich geprägt hat. Jetzt führt es auch künftigen Generationen die Ingenieurskunst unserer Vorfahren vor Augen. Unser Versprechen haben wir gehalten.“

Michael Stötzer, Baubürgermeister Stadt Chemnitz: „Das Chemnitzer Viadukt ist ein wunderschönes Sinnbild für unsere Geschichte und für unsere Zukunft geworden.“

Das Projekt Chemnitzer Bahnbogen ist Teil des Gesamtprojekts Sachsen-Franken-Magistrale. Derzeit baut die DB auch in den Abschnitten Altenburg, Gößnitz und Ponitz. Bis Ende des Jahres werden die Aufräumarbeiten im Chemnitzer Bahnbogen und am Chemnitzer Viadukt abgeschlossen sein.

Mehr Informationen und weiteres Bildmaterial unter www.sachsen-franken-magistrale.de

Foto: Geben gemeinsam das Go zum Entfernen des letzten Gerüststücks (v.l.): Ingrid Felipe, ehemalige Vorständin Infrastrukturplanung und -projekte DB InfraGO, Ministerialdirektorin Prof. Dr. Corinna Salander, Leiterin der Abteilung Eisenbahnen des BMDV, Martin Walden, Konzernbevollmächtigter DB AG Südost, Martin Dulig, Verkehrsminister Sachsen;

24. Juli 2024, 16:30 Uhr
Görlitz
Bund und Deutsche Bahn unterzeichnen Vereinbarung für zweigleisigen Ausbau und Elektrifizierung • Kürzere Reisezeiten, mehr Kapazität, bessere Anbindung an die Hauptstadtregion

Der Bund und die Deutsche Bahn (DB) treiben den Strukturwandel in den Kohleregionen weiter voran. Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing und der DB-Vorstandsvorsitzende Dr. Richard Lutz haben heute eine Vereinbarung unterzeichnet, mit der zehn weitere Vorhaben in den Kohleregionen geplant werden können. Größtes Vorhaben ist dabei der Ausbau der Strecke Berlin–Cottbus–Weißwasser–Görlitz. Künftig sollen die Züge schneller fahren können, wodurch sich die Reisezeiten deutlich verringern. Eine höhere Streckenkapazität soll zudem ein größeres Zugangebot ermöglichen. Dafür soll der Streckenabschnitt Cottbus–Weißwasser–Görlitz zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert werden.

Bundesminister Volker Wissing: „Strukturwandel im Zeichen des Klimaschutzes erfordert konkrete Angebote und Perspektiven für die vom Wandel am stärksten betroffenen Regionen. Die Bundesregierung unterstützt darum den Strukturwandel in den ehemaligen Kohlerevieren mit bis zu 40 Milliarden Euro. Die Verkehrsprojekte, die daraus finanziert werden, sind wichtig, um neue Unternehmen, neue Arbeitsplätze und damit neue Perspektiven und Chancen in die Region zu bringen. Der Ausbau und die Elektrifizierung zwischen Cottbus und Görlitz ist dafür ein tolles Beispiel und wichtiges Projekt für die Lausitz.“

DB-Vorstandsvorsitzender Richard Lutz: „Die Kohle geht, die Bahn kommt! Was mit dem neuen ICE-Werk in Cottbus bereits gelungen ist, setzen wir jetzt gemeinsam mit Bund und Ländern fort. Mit der Elektrifizierung und dem zweigleisigen Ausbau der Strecke Cottbus–Görlitz soll ein Stück Starke Schiene entstehen, das die Region mit der Metropole Berlin und den polnischen Nachbarn verbindet. Mit diesem und den weiteren Ausbauprojekten, deren Planung wir jetzt umgehend angehen, leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einem gelingenden Strukturwandel im Land. Davon profitieren Menschen, Klima und Wirtschaft gleichermaßen.“

Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung fällt auch der Startschuss für die Planung des 44 Kilometer langen Nordabschnitts zwischen Bad Lausick und Geithain der Strecke Leipzig–Chemnitz. Diese Strecke soll ebenfalls elektrifiziert und zweigleisig ausgebaut werden. Die Vorbereitungen für die Planung sind bereits gestartet. Jetzt stehen die nächsten Planungsschritte wie Vermessung, Umweltuntersuchungen und die Trassierung an.

Die Vereinbarung umfasst zudem acht weitere Schieneninfrastrukturprojekte in den Kohleregionen, bei denen die DB nun ebenfalls in die Planung gehen kann.

Mit der Zeichnung der Finanzierungsvereinbarung kann mit der Planung für den Ausbau bzw. Elektrifizierung insgesamt zehn weiterer Schienenprojekte begonnen werden:

Lfd.Nr.

Vorhaben

3

Strecke Berlin-Grünau-Königs-Wusterhausen

10

Strecke Cottbus-Forst

11

Strecke Graustein-Spreewitz

12

Strecke Leipzig-Falkenberg-Cottbus (1. Teilmaßnahme)

18

Strecke Naumburg-Halle

19

Strecke Berlin-Cottbus-Weißwasser-Görlitz (-Breslau)

23

Strecke Leipzig-Bad Lausick (-Geithain-Chemnitz)

24

Strecke Aachen-Köln

33

S-Bahn Leipzig-Merseburg

38

S-Bahn-Netz Rheinisches Revier (Abschnitt Ost)

05. Juli 2024, 08:00 Uhr
Leipzig
Forstarbeiten für mehr Sturmsicherheit • Trockenheit und Schädlinge haben die Bäume stark geschädigt • Arbeiten erfolgen in Absprachen und mit Genehmigung der Naturschutzbehörden • Bahn schafft ökologischen Ausgleich

Die Deutsche Bahn (DB) schneidet im Streckenabschnitt zwischen Kamenz- Arnsdorf, Schmölln-Putzkau- Bischofswerda und von Schleife- Görlitz von Mitte Juli bis Dezember die Vegetation zurück. Für mehr Sturmsicherheit haben die Forstsexpert:innen der DB die Bäume entlang der insgesamt rund 100 km langen Bahnstecken in den vergangenen Monaten genau auf Trockenheit, Schädlingsbefall und ihre Standsicherheit untersucht. Die kranken und nicht mehr sicheren Bäume erhielten eine Kennzeichnung und werden jetzt entnommen. Hierbei sind teilweise auch große Forstgeräte im Einsatz. Die Arbeiten erfolgen in enger Abstimmung mit den zuständigen Naturschutzbehörden, Gemeinde- und Stadtverwaltungen und dem Forst und Naturschutzvereine der Landkreise Bautzen und Görlitz.

Ziel ist es, die Eisenbahninfrastruktur noch besser vor umstürzenden Bäumen und abbrechenden Ästen zu schützen und damit die Anzahl vegetationsbedingter Störungen auf der Strecke deutlich zu reduzieren. Für mehr ökologische Vielfalt schafft die DB im Anschluss auf den Flächen mit Hecken und Sträuchern einen neuen Lebensraum für bedrohte Tiere und Pflanzen und sorgt für mehr Artenvielfalt. Das entnommene Holz verbleibt teilweise als Biomasse vor Ort.

Aufgrund der Arbeiten muss die Strecke abschnittsweise an einzelnen Tagen gesperrt werden. Für die Reisenden stehen Busse als Ersatz zur Verfügung. Die Änderungen finden sich in den Auskunftsmedien.

Für eine sturmsichere Schiene hat die DB die Pflege von Bäumen und Sträuchern entlang ihres Streckennetzes deutlich erweitert. Seit 2018 setzt sie mehr Expertise, mehr Geld und mehr Personal für einen robusteren Bahnwald ein. Doch auch beim besten Schutz: Es wird weiter Wetterextreme geben, bei denen die DB – wie die anderen Verkehrsträger auch – nicht außen vor ist.

Weitere Informationen unter: www.deutschebahn.com/vegetation

04. Juli 2024, 11:00 Uhr
Halle (Saale)
Moderne Stellwerkstechnik und Überholgleise für XXL-Güterzüge • Höhere Leistungsfähigkeit für Fahrgäste und Wirtschaft im Bahnverkehr • Bahnhof Eisleben wird barrierefrei ausgebaut • Investition von 625 Millionen Euro • Bauarbeiten bis 2027 abgeschlossen

Die Deutsche Bahn (DB) modernisiert die stark befahrene Bahnstrecke Halle (Saale) - Kassel zwischen Halle und Eichenberg (Hessen). Rund 625 Millionen Euro fließen als Teil der Strategie „Starke Schiene“ in neue elektronische Stellwerke und den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Lutherstadt Eisleben. Zudem erneuert die DB die Saalebrücken westlich von Halle und verlängert Überholgleise für XXL-Güterzüge.

So wird die sogenannte Kasseler Eisenbahn insgesamt leistungsfähiger, weil Züge für Fahrgäste und Güter künftig flexibler und zuverlässiger auf der Strecke in Mitteldeutschland rollen. Bereits Ende 2027 werden die Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Die Strecke wird bei den späteren Generalsanierungen in der Region als Umleitung dienen. Den Auftakt für die Arbeiten geben heute Berthold Huber, DB-Infrastrukturvorstand und Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Verkehr und Digitales des Landes Sachsen-Anhalts in Halle bekannt.

„Wir bringen unser Bestandsnetz auf Vordermann und kommen Schritt für Schritt voran. Zwischen Halle und Kassel modernisieren wir eine wichtige Ost-West-Achse unserer Infrastruktur. Damit verbessern wir die Betriebsqualität für unsere Fahrgäste auf der Strecke erheblich“, sagt Berthold Huber, DB-Infrastrukturvorstand. „Investitionen in die Region sind entscheidend, denn Wachstum auf der Schiene funktioniert nur, wenn die Basis leistungsfähig ist. Mit der modernen Stellwerkstechnik steuern wir den Zugverkehr künftig am Computer.“ 

„Nur mit einem attraktiven Angebot spielt die Bahn ihre Trümpfe als echte Alternative zur Straße aus. Das gerade die viel befahrene Strecke Halle - Kassel nun so komplex modernisiert wird, ist ein gutes, richtiges und wichtiges Signal. Der Großraum Halle profiliert sich damit weiter zu einem leistungsfähigen und top modernen Knotenpunkt des Schienenverkehrs“, sagt Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt.

Susanna Karawanskij, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft: „Die geplanten Baumaßnahmen auf der gut frequentierten Strecke Halle – Kassel sind auch ein wichtiges Signal für den Schienenverkehr in Nordthüringen. Die vorhandene Schieneninfrastruktur leistungsfähiger und robuster zu machen, wird nicht nur dem Personenverkehr zugutekommen, sondern auch dem Güterverkehr. Die Investitionen der DB sind also gut angelegt, um die dringend notwendige Modernisierung unseres Streckennetzes einen großen Schritt voranzubringen.“

Quelle: DB AG / Dominic Dupont
Dr. Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt, Berthold Huber, DB-Infrastrukturvorstand

33 alte meist mechanische Stellwerke werden durch 14 elektronische Stellwerke unter anderem in Sangerhausen, Berga-Kelbra, Riestedt, Blankenheim, Lutherstadt Eisleben, Röblingen am See und in Teutschenthal ersetzt. Die Bedienung erfolgt künftig aus Röblingen am See in Sachsen-Anhalt und Nordhausen in Thüringen. Zudem wird auf der gesamten Strecke die Leit- und Sicherungstechnik erneuert, an 34 Bahnübergängen erneuert die DB die technische Sicherung. Das macht die Strecke ebenfalls zuverlässiger.

Damit Reisende künftig stufenfrei ein- und aussteigen können, wird der Bahnhof Lutherstadt Eisleben barrierefrei ausgebaut, inklusive neuer Bahnsteige. Eine neue Personenunterführung und neue Aufzüge verbessern insgesamt die Erreichbarkeit. Zudem tauscht die DB im Bahnhofsbereich Signaltechnik und kann so die Höchstgeschwindigkeit anheben.

Zusätzlich baut die DB in Röblingen am See und Sangerhausen längere Überholgleise, weil die Strecke zwischen Halle und Kassel intensiv durch Güterverkehr genutzt wird. Auf den 740 Meter langen Abschnitten können langsamere XXL-Güterzüge dann schnelleren Personenzügen Platz machen.

Während der Generalsanierung der Abschnitte Magdeburg-Weddel sowie Erfurt-Bebra im Jahr 2029 und 2030 kann die DB die Strecke Halle-Eichenberg als Umleitungsstrecke nutzen. Damit werden Einschränkungen während des Ausbaus des künftigen Hochleistungsnetzes für Reisende und Güterverkehrskunden möglichst gering gehalten.

  von 4
Ende des Sliders

Erste vorbereitende Arbeiten haben beispielsweise in Röblingen und Riestedt begonnen, richtig los geht es dann 2025. Im Herbst 2025 finden Arbeiten zunächst im Abschnitt Sangerhausen – Angersdorf statt, weshalb in dieser Zeit auf dem Streckenteil keine Züge fahren können. Über weitere Fahrplanänderungen wird die DB rechtzeitig informieren.

Ende des oberhalb befindlichen Videos

02. Juli 2024, 10:00 Uhr
Leipzig
Geburtstagsfeier am 6. Juli mit Berufsberatungen und Führungen durch die Betriebszentrale • Unterstützung für ukrainische Flüchtlinge beim Einstieg in das Berufsleben

Vor zwei Jahren öffnete die Deutsche Bahn (DB) im Atrium des Leipziger Hauptbahnhofs am Zugang zu den S-Bahnsteigen 1/2 in einem Glas-Würfel ihre bundesweit erste DB Job-Welt. Im März dieses Jahres kam eine weitere DB Job-Welt im Erfurter Hauptbahnhof hinzu. In zentraler Lage haben Interessierte dort montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr die Möglichkeit, sich Informationen über berufliche Entwicklungsmöglichkeiten bei der DB einzuholen und beraten zu lassen. Im Leipziger Hauptbahnhof wird der zweite Geburtstag am 6. Juli von 10 bis 16 Uhr gefeiert. Zum Programm gehören Bahnhofsführungen, Führungen in die Betriebszentrale, Jobberatungen, Lebenslauf-Check und Beratung auf Ukrainisch, Russisch, Englisch und Deutsch. Schwerpunkt bildet das Berufsbild des Zugverkehrssteuerers (m/w/d). Um längere Wartezeiten zu vermeiden, werden Interessierte gebeten, einen Termin zu vereinbaren: https://db.jobs/de-de/Eventsuche/DB-Jobs-Leipzig-Einstieg-als-Zugverkehrssteuerer-w-m-d--12856236?eventId=368239&resultCount=9. Natürlich sind auch Spontanbesuche und Beratungen zu anderen Berufsbildern möglich.

Bisher haben die beiden Mitarbeitenden Kamran Radzhput aus der Ukraine und Viktorija Bileviciute aus Litauen in der DB Job-Welt rund 4.360 Interessierte beraten. Die Hälfte waren Geflüchtete aus der Ukraine, die vor allem Unterstützung beim Erstellen des Lebenslaufes, bei der Anerkennung von Zeugnissen und bei Sprachkursen suchten. Mit Erfolg: Allein 37 internationale Kandidat:innen aus der Ukraine, dem Iran, dem Libanon, aus Syrien, Ägypten und Spanien absolvieren derzeit einen Sprachkurs und starten demnächst einen Quereinstieg als Zugverkehrssteuer:in, Lokführer:in oder eine Qualifizierung als Ingenieur:in. Mehr als zwei Drittel der Beratungen führte die DB zu Fachausbildungen, 15 Prozent zur Erstausbildung und rund ein Fünftel zu Berufsperspektiven für Akademiker. Rund 100 Menschen haben bisher in der DB Job-Welt in Leipzig ihren Vertrag bei der DB unterzeichnet.

Die DB investiert im Rahmen ihrer Strategie „Starke Schiene“ massiv in Infrastruktur, neue Fahrzeuge und Personal. Die DB setzt ihre Personaloffensive ungebrochen fort: Im vergangenen Jahr hat der Konzern rund 30.000 Stellen besetzt. Insgesamt will die DB in diesem Jahr erneut etwa 30.000 neue Mitarbeitende rekrutieren. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sollen in diesem Jahr ca. rund 3.500 freie Stellen besetzt werden, rund 2.700 Fachkräfte, 675 Auszubildende und 100 Dual Studierende. Besonderen Bedarf gibt es in den Fachrichtungen Lokführer:in sowie Zugverkehrssteuerung, Elektroniker:in für Betriebstechnik und Kaufleute für Verkehrsservice. Auszubildende werden aber auch als Gleisbauer:in oder Mechatroniker:in gesucht. Quereinsteiger:innen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung sind ebenso willkommen. Diese erhalten in einer mehrmonatigen Funktionsausbildung das notwendige bahnspezifische Fachwissen vermittelt.

Mit mehr als 14.000 Nachwuchskräften gesamthaft über alle Ausbildungsjahre gehört die DB zu den bundesweit größten Ausbildungsbetrieben. Rund 50 Ausbildungsberufe und 25 Duale Studiengänge gibt es im Konzern. Schwerpunktmäßig verteilen sich die Ausbildungsplätze auf vier Bereiche: eisenbahnspezifische Berufe, kaufmännisch-serviceorientierte Berufe, gewerblich-technische Berufe und IT-Berufe.

28. Juni 2024, 12:00 Uhr
Dresden
Erneuerung des Hallendachs wird im Herbst planmäßig abgeschlossen • Restarbeiten werden bis zum Frühjahr 2025 erledigt

Im März begann die Deutsche Bahn (DB) auf der südöstlichen Seite des Dresdner Hauptbahnhofs in der Bayerischen Straße mit den Erneuerungsarbeiten im dritten und letzten Bauabschnitt des Hallendachs. Bis zum Spätherbst werden die Bauarbeiten am Hallendach planmäßig abgeschlossen sein. 2025 werden noch abschließende Arbeiten erledigt. Dazu gehören das Entfernen der Sicherungsnetze und Arbeitsplattformen unter dem Dach sowie die Installation des Schneefangs auf der Seite des Wiener Platzes.

Anfang Juli wechselt die Baustelle auf die südwestliche Seite auf den Wiener Platz. Für einen 69 Tonnen schweren und 42 Meter hohen mobilen Kran, die Baustelleneinrichtung sowie einen Montageplatz für die Skylights wird der Wiener Platz entlang des Bahnhofsgebäudes bis hinter den Königspavillon abgesperrt. Der Zugang zum Hauptbahnhof aus der Innenstadt ist über den nördlichen Haupteingang in Verlängerung der Prager Straße sowie über die Fritz-Löffler-Straße unter den Bahnbrücken möglich. Um Gerüste aufzubauen, sind die Bahnsteige 11 und 12 ab Ende Juni für den Zugverkehr gesperrt, Züge werden auf andere Bahnsteiggleise umgeleitet. Die für die Bauarbeiten bisher gesperrten Bahnsteige 3 und 5 werden Ende Juni für den Zugverkehr wieder freigegeben. Der in der Bayerischen Straße aufgestellte 224 Tonnen schwere und 119 Meter hohe Raupenkran wird in der ersten Juliwoche abgebaut. Die halbseitige Sperrung der Bayerischen Straße bleibt erhalten, da noch der Straßenbelag erneuert wird.

In diesem Jahr werden insgesamt 11.500 m2 Membran ausgetauscht und weitere acht Skylights montiert. Skylights sind Stahl-Glas-Abdeckungen, auf denen sich Schneeverwehungen und Eisbruch ablagern können, ohne die darunter liegenden Trichter für den Abfluss des Schmelz- und Regenwassers zu verstopfen. Insgesamt werden in luftiger Höhe 18 Skylights montiert. Jedes ist 11 Meter lang und über 7 Tonnen schwer. Ein Skylight kann eine Last von bis zu 33 Tonnen tragen – das ist vergleichbar mit dem Gewicht eines LKW-Sattelzugs. Die Skylights werden am Boden vorbereitet und dann mit dem Kran auf das Dach gehoben, um sie dort auf dem Tragwerk zu montieren und mit Glasscheiben zu komplettieren.

Mit der Erneuerung des Hallendachs wurde 2022 begonnen. Im Jahr 2025 werden die Arbeiten abgeschlossen sein. Bis zum Bauabschluss wird insgesamt eine Fläche von rund 33.000 m2 erneuert. Bund, Freistaat Sachsen und DB investieren rund 44 Millionen Euro in die Erneuerung des Hallendachs. Dafür wurde das Hallenschiff in drei Abschnitte eingeteilt, sodass jährlich abschnittsweise über die gesamte Länge der Bahnhofshalle die alte Dachhaut entfernt und die neue Membran am Tragwerk montiert wird. Da eine fachgerechte Verarbeitung des textilen Gewebes nur unter bestimmten Temperaturbedingungen möglich ist, beschränkten sich die Montagearbeiten auf die warmen Jahreszeiten.

Hier kann der bisherige Baufortschritt in Augenschein genommen werden.

10. Mai 2024, 08:49 Uhr
Magdeburg

Am Mittwoch (15. Mai) versteigert die Deutsche Bahn (DB) ab 15 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz am Magdeburger Hauptbahnhof Fahrräder. Während der vergangenen Monate wurden wieder zahlreiche Zweiräder gefunden und nicht abgeholt. Interessenten sind eingeladen, an diesem Nachmittag mitzubieten.

Über 40 Fahrräder werden von den Mitarbeitenden des Bahnhofsmanagements meistbietend versteigert. Dabei handelt es sich um Fahrräder, die auf dem Gelände, an Bahnhöfen oder in den Zügen der Deutschen Bahn vergessen und nicht abgeholt wurden. Deren Zustand ist ganz unterschiedlich: Neben sehr gut erhaltenen Fahrrädern werden beispielsweise auch Räder angeboten, die vor allem als Ersatzteilspender verwendet werden können.

07. Mai 2024, 10:20 Uhr
Leipzig
Erfahrene Praktiker/-innen stellen am 14. Mai Berufsbilder in Magdeburg vor • Jobangebote für Absolventen von Fach- und Hochschulen sowie Universitäten

Am 14. Mai stellt die Deutsche Bahn (DB) in der Zeit von 17 bis 20 Uhr bei einer „Engineering Pitch Night“ in der Magdeburger Maybachstraße 26 berufliche Perspektiven für Absolventen von Fach- und Hochschulen sowie Universitäten vor. Anmeldungen sind bis 13. Mai unter db.jobs/magdeburg-pitch möglich. Angesprochen werden Akademiker/-innen mit Berufserfahrung, aber auch Interessenten am Anfang der Karriere. Bei der „Engineering Pitch Night“ besteht die Möglichkeit, das beeindruckende Zusammenspiel von Technologie und komplexen Baumaßnahmen zu erleben und sich mit den Fachleuten der DB über spannende Bahnprojekte auszutauschen. Die Veranstaltung gewährt Einblicke in das größte Infrastrukturprogamm für die Schiene mit dem Ziel, das hochbelastete Schienennetz bis 2030 schrittweise zum Hochleistungsnetz auszubauen.

Die DB investiert im Rahmen ihrer Strategie „Starke Schiene“ massiv in Infrastruktur, neue Fahrzeuge und Personal. Die DB will in diesem Jahr etwa 30.000 neue Mitarbeitende rekrutieren. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sollen in diesem Jahr ca. rund 3.500 freie Stellen besetzt werden, rund 2.700 Fachkräfte, 675 Auszubildende und 100 Dual Studierende. Quereinsteiger/-innen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung sind ebenso willkommen. Diese erhalten in einer mehrmonatigen Funktionsausbildung das notwendige bahnspezifische Fachwissen vermittelt. Freie Ausbildungsstellen in der Region Südost in den verschiedenen Richtungen können über das DB-Karriereportal eingesehen werden.

Mit mehr als 14.000 Nachwuchskräften gesamthaft über alle Ausbildungsjahre gehört die DB zu den bundesweit größten Ausbildungsbetrieben. Rund 50 Ausbildungsberufe und 25 Duale Studiengänge gibt es im Konzern. Schwerpunktmäßig verteilen sich die Ausbildungsplätze auf vier Bereiche: eisenbahnspezifische Berufe, kaufmännisch-serviceorientierte Berufe, gewerblich-technische Berufe und IT-Berufe.

01. Mai 2024, 15:00 Uhr
Berlin

Eine der meistgenutzten Bahnstrecken in Deutschland erhält ein Update. Die 185 Kilometer lange Strecke Berlin-Halle/Leipzig rüstet die Deutsche Bahn (DB) für eine starke Schiene mit dem European Train Control System (ETCS) und so mit digitaler Leit- und Sicherungstechnik für die Züge aus. In den kommenden Tagen finden vor allem rund um Jüterbog (Brandenburg) verschiedene Modernisierungen an den Infrastrukturanlagen statt. Einzelne Signale werden versetzt oder neu errichtet, neue elektronische Weichenantriebe eingebaut und Softwarewechsel durchgeführt. Dafür ist eine vorübergehende Vollsperrung unvermeidbar. Für rund eine Woche führt dies zu längeren Fahrtzeiten im Fern- und zu abschnittsweisen Ersatzverkehren mit Bussen im Regionalverkehr.

Im Fernverkehr kommt es vom 2. Mai, 23 Uhr, bis zum 9. Mai, 23 Uhr, zu einzelnen Zug- und Haltausfällen sowie Umleitungen auf den Linien zwischen München/Basel/Frankfurt und Berlin. In Lutherstadt Wittenberg entfallen sämtliche Fernverkehrshalte. Auf allen Verbindungen verändern sich auch die Ankunfts- und Abfahrtszeiten.

Im Regionalverkehr fallen noch bis 9. Mai ganztägig Züge in verschiedenen Abschnitten zwischen Berlin Südkreuz und Halle Hbf. aus. Als Ersatz fahren Busse. Die Fahrzeiten weichen vom regulären Zugverkehr ab. Die Haltestellen des Ersatzverkehrs liegen auch nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen.

Wir bitten alle betroffenen Fahrgäste um Verständnis und Entschuldigung. Wir empfehlen, sich vor der Fahrt noch einmal zu informieren. Die angepassten Fahrpläne sind in den Auskunfts- und Buchungssystemen der DB verfügbar.

Weitere Informationen und Fahrpläne finden Sie hier:www.bahn.de/aktuellhttps://bauinfos.deutschebahn.com/fahrplanaenderungenhttps://bauinfos.deutschebahn.com/kontaktdaten/DBRegioBBhttps://digitale-schiene-deutschland.de/de/projekte/VDE_8.3

05. Februar 2024, 18:00 Uhr
Berlin
DB steht zur Umsetzung des Gesamtprogramms für die Eisenbahninfrastruktur • Haushaltslage führte im Dezember zur Überprüfung der Zeitpläne • Fokus liegt auf Modernisierung und Erneuerung des Bestandsnetzes

Die Deutsche Bahn (DB) hält unverändert an ihren Aus- und Neubauvorhaben fest. Eine Streichung einzelner Projekte ist nicht vorgesehen, stellt der Konzern angesichts aktueller Berichterstattung klar. Fakt ist, dass es aufgrund der schwierigen Haushaltslage Ende vergangenen Jahres kurzfristig erforderlich war, die zeitliche Abfolge der Vorhaben zu überprüfen. Projekte, die bereits im Bau sind, werden unverändert fortgeführt. Bei allen anderen Projekten werden die Planungen fortgesetzt, um zeitliche Verzögerungen zu vermeiden, bis die Finanzierung vollständig geklärt ist. Dazu steht die DB in intensiven Gesprächen mit dem Bund.

DB-Infrastrukturvorstand Berthold Huber: „Wir stehen zu unserer Strategie der Starken Schiene und damit auch zu unseren Aus- und Neubauprojekten. Sie sind und bleiben ein integraler Bestandteil des größten Infrastrukturprogramms der DB-Geschichte, das in diesem Jahr mit der Generalsanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim beginnt. Wir packen die aktuellen Kapazitäts- und Qualitätsprobleme des Verkehrsträgers Schiene mit voller Kraft an. Deshalb haben wir mit dem Bund vereinbart, dass unser Fokus zunächst auf der Erneuerung und Modernisierung des Bestandsnetzes sowie der Bahnhöfe liegt.“

Die Finanzierung der ersten Generalsanierungen im hochbelasteten Schienennetz und weitere Vorhaben, um den Zustand der Eisenbahninfrastruktur kurzfristig zu verbessern, sind für dieses und das kommende Jahr bereits absehbar im Haushalt gesichert. Das gilt auch für das Pilotprojekt der DB auf dem Weg zum Hochleistungsnetz: die Generalsanierung der Riedbahn zwischen Frankfurt/Main und Mannheim. Am 15. Juli beginnen auf der mit über 300 Zügen pro Tag am stärksten belasteten Bahnstrecke Deutschlands umfassende Sanierungsarbeiten.

Die DB hat den dringenden zusätzlichen Finanzierungsbedarf für die Infrastruktur mit insgesamt 45 Milliarden Euro bis 2027 beziffert. Dieser umfasst auch die Neu- und Ausbauprojekte. Aktuell ist dieser Mehrbedarf noch nicht vollständig gedeckt und mit Mitteln hinterlegt. Um Lösungen für die Schließung der Finanzierungslücke zu erarbeiten, stehen Bund und DB in intensiven Gesprächen. Die Planungen der Infrastrukturprojekte werden fortgesetzt und damit zeitliche Verzögerungen vermieden, bis die Finanzierung vollständig geklärt ist. Der Konzernaufsichtsrat der Deutschen Bahn AG wird im März eine neue Finanzplanung verabschieden. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist es, eine Verschiebung von Projekten oder eine Verlängerung von Realisierungszeiträumen zu vermeiden.

20. Dezember 2023, 10:30 Uhr
Leipzig
Bauarbeiten beginnen im Sommer 2024 • Vorbereitungen starten schon im Januar • DB und Stadt Markkleeberg bauen neue Straßenüberführung über Koburger Straße

Die Deutsche Bahn macht ab Sommer 2024 einen Abschnitt der „Waldbahn“ fit für die Sachsen-Franken-Magistrale. Um die Flexibilität im Betriebsablauf zu erhöhen wird auf dem etwa 1,5 km lange Streckenteil zwischen Leipzig-Plagwitz und Markkleeberg-Gaschwitz unter anderem ein Überholgleis verlängert.

Zudem ersetzen DB und Stadt Markkleeberg im Zuge der Arbeiten auch die Straßenüberführung über die Koburger Straße durch einen Neubau. Die Kosten hierfür teilen sich die beiden Kreuzungspartner anteilig entsprechend der gesetzlichen Regelungen. Des Weiteren errichtet die DB auf einer Länge von 300 Metern neue Stützbauwerke und Schallschutzwände. Im Bereich des Bahnübergangs Rathausstraße verlegt die DB neue Schienen und Schwellen und zieht neben den Gleisanlagen auf einer Länge von etwa 4 Kilometern eine neue Oberleitung. Den nicht mehr genutzten alten und baufälligen Personentunnel bricht die DB ab. Dadurch entsteht Platz für einen neuen Tunnel. Dieser wird Bestandteil des Rahmenplans zur Neuen Mitte und wird nach Klärung der planerischen und vertraglichen Voraussetzungen im Nachgang zu den anstehenden Bauarbeiten errichtet.

Um die geplanten Arbeiten umsetzen zu können, finden von Januar bis Februar 2024 notwendige Fäll- und Rodungsarbeiten statt. In diesem Zusammenhang setzt die DB auch Artenschutzmaßnahmen für Zauneidechsen und Fledermäuse um. Von April 2024 bis Juli 2024 werden die im Baubereich beheimateten Eidechsen abgesammelt und in neue Habitate umgesiedelt. Die Fledermäuse erhalten Ausweichquartiere. Die Maßnahmen zum Artenschutz setzt die DB in Abstimmung mit den Behörden um.

Der Beginn der Hauptbaumaßnahmen ist für Mitte 2024 geplant, der Abschluss der Arbeiten wird im Jahr 2025 erfolgen.

Weitere Informationen: www.sachsen-franken-magistrale.de

19. Dezember 2023, 11:00 Uhr
Chemnitz
Erster Zug fährt über teilerneuertes Chemnitzer Viadukt • 1700 Meter Schienen, 800 Schwellen, und 4500 Tonnen Schotter verbaut

Heute in den frühen Morgenstunden rollte der erste Zug nach einer 12-wöchigen, arbeitsintensiven Bausperrung über das teilerneuerte Chemnitzer Viadukt. Damit ist im Rahmen der Ertüchtigung des Chemnitzer Viaduktes ein weiterer Meilenstein geschafft. Nun kann der planmäßige Zugverkehr wieder rollen. Während der Sperrung hat die Deutsche Bahn (DB) Tag und Nacht und auch an den Wochenenden intensiv gearbeitet. Es wurde ein Gleis komplett entfernt und neu aufgebaut. Zudem fanden Abdichtungs- und Entwässerungsarbeiten am Chemnitzer Viadukt sowie Arbeiten an den Widerlagern statt. Weiter hat die DB Baugruben verfüllt, Bohrpfähle eingebracht und Stütz- sowie Lärmschutzwände errichtet. Abschließend hat sie Arbeiten an der Oberleitung- und Sicherungstechnik durchgeführt.  

„Mit dem Ende der Totalsperrung und der pünktlichen Inbetriebnahme des Gleises haben wir einen großen Schritt zur Fertigstellung aller Arbeiten zur Ertüchtigung des Viaduktes im Zuge des Chemnitzer Bahnbogens gemacht. Alle am Bau Beteiligten haben die Zeit intensiv genutzt und mit vollem Einsatz auf das Ziel der Inbetriebnahme am 19. Dezember hingearbeitet. Dafür meinen größten Respekt und ein großes Dankeschön“, sagte Sandra Christein, Leiterin Technik des Abschnittes Dresden-Werdau der Sachsen-Franken-Magistrale. 

Für den grundhaften Neubau des Gleises, wurden unter anderem: 1700 Meter Schienen, 800 Schwellen, und 4500 Tonnen Schotter verbaut. Eine 70 Meter lange Bohrpfahlwand mit 18 Meter langen und 1,2 Meter dicken Bohrpfählen wurde zur Stabilisierung der Böschung errichtet. Großbohrgeräte, Kräne, Bagger und Gleisbaumaschinen waren dafür im Einsatz. 

In den kommenden Monaten wird das zweite Gleis aufgebaut und die vierte Brücke des Viaduktes saniert. Im Anschluss werden die Flächen unter dem Viadukt beräumt und gestaltet, sowie die Baustelleneinrichtungsflächen zurückgebaut. 2025 werden die Arbeiten am Chemnitzer Viadukt abgeschlossen sein. 

19. Dezember 2023, 10:30 Uhr
Leipzig
Vorweihnachtliche Geburtstagsfeier am 21. Dezember • Weihnachtsmarkt und festliches Konzert mit dem Vogtlandkonservatorium

Am 21. Dezember 1973 wurde der Neubau des Bahnhofgebäudes mit seiner markanten Glas-Alu-Fassade im vogtländischen Plauen feierlich in Betrieb genommen. Damit endete ein jahrzehntelanges Provisorium für den 1945 durch Luftangriffe zerstörten Vorgängerbau. In den vergangenen Jahren haben Bund und Deutsche Bahn (DB) einiges getan, um den oberen Bahnhof für die Reisenden attraktiver zu machen. Neue Sitzmöbel im skandinavischen Stil machen das Warten für die Reisenden angenehmer. Pflanzkübel werten den Wartebereich auf und laden zum Verweilen ein. Ebenso wurden die vorhandenen Aluminiumtüren und -fenster gegen moderne und energieeffiziente Elemente ausgetauscht. Bund und DB investierten in diese Maßnahmen über 100.000 Euro. Seit Oktober 2021 stehen in der Bahnhofshalle die aus den Bildergeschichten von Erich Ohser „e.o.plauen“ (1903–1944) bekannten „Vater und Sohn“-Skulpturen. Dort sind die beiden passend mit Schaffnermütze und Abfahrtskelle ausstaffiert. Um den oberen Bahnhof als Ort der Begegnung zu etablieren, ist im Bereich der ehemaligen Bahnhofsbuchhandlung eine neue Multifunktionsfläche entstanden, die von Vereinen und Unternehmen für Aktionen und Veranstaltungen genutzt werden kann. 

Die DB würdigt das 50-ste Jubiläum des unter Denkmalschutz stehenden Bahnhofsgebäudes am 21. Dezember von 15 bis 20 Uhr mit einer vorweihnachtlichen Geburtstagsfeier. Ute Stuhr, Leiterin des Bahnhofsmanagements Chemnitz, und Steffen Zenner, Oberbürgermeister der Stadt Plauen, werden den Weihnachtsmarkt auf der Terrasse mit Glühwein und Bratwurst eröffnen. Kinder dürfen sich auf den Besuch des Weihnachtsmannes, einen Bastelnachmittag und Weihnachtsmärchen in der Bahnhofshalle freuen. 16 Uhr gibt es dort ein festliches Weihnachtskonzert mit dem Vogtlandkonservatorium.  

19. Dezember 2023, 10:00 Uhr
Leipzig
Neue Aufzüge in Betrieb • Personentunnel wird bis Frühjahr 2024 erneuert

Die Deutsche Bahn (DB) hat drei neue Aufzüge im Bahnhof Flöha in Betrieb genommen. Somit können nun mobilitätseingeschränkte Menschen, Reisende mit Gepäck, Fahrrädern oder Kinderwagen alle Bahnsteige barrierefrei erreichen. Nun sind alle drei Mittelbahnsteige modernisiert. Mit einer Bahnsteighöhe von 55 cm ist ein bequemer, barrierefreier Wechsel zwischen Bahnsteig und Zug möglich. In die neuen Bahnsteigbeläge sind taktile Blindenleitstreifen integriert. Diese ermöglichen blinden und sehschwachen Menschen die Orientierung. Auch die Bahnsteigdächer wurden erneuert. Außerdem erhielten alle Bahnsteige eine energiesparende LED-Beleuchtung sowie eine neue Ausstattung mit Sitzbänken, Vitrinen und Abfallbehältern. Die DB und der Bund investierten in den modernen Ausbau rund 9 Millionen Euro.

„Endlich ist der Bahnhof Flöha barrierefrei ausgebaut und die Reisenden können die Station ganz bequem nutzen“, freut sich Ute Stuhr, Leiterin des Bahnhofsmanagements Chemnitz. Um den Bahnhofsbesuchern insgesamt einen guten Gesamteindruck zu vermitteln, wurde im vergangenen Jahr in Abstimmung mit der Stadt Flöha zusätzlich die Erneuerung des Personentunnels angegangen. Der Fußbodenbelag wurde 2023 erneuert und die beiden Tunnelwände auf je rund 100 Metern mit farbig gestalteten Graffitischutzboards versehen. Diese gestaltete die in Berlin lebende Künstlerin Tanja Rochelmeyer im Rahmen eines Projektes für die Europäische Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 für den Bahnhofstunnel. „Die Graffitischutzboards haben wir Anfang März wieder abgebaut, um sie vor Schäden zu schützen. Sie werden mit Abschluss der Arbeiten im Personentunnel wieder angebracht“, erläutert die Bahnhofsmanagerin. Die Tunnelmodernisierung wird witterungsbedingt voraussichtlich im Frühjahr 2024 fertiggestellt. Die Wände und die Decke müssen noch einen neuen Anstrich erhalten.

Im März 2020 begannen in Flöha die Arbeiten zur Erneuerung der Bahnsteige und zum Einbau der drei Aufzüge. Zuerst wurde an jedem der drei Mittelbahnsteige ein Aufzugsschacht errichtet. 2021 wurde Bahnsteig 3/4 erneuert, 2022 folgte Bahnsteig 5/6. 2023 wurden die drei Aufzüge eingebaut und ab Mai 2023 der letzte Bahnsteig 1/2 modernisiert. Der Aufzugseinbau begann in der ersten Aprilwoche 2023 an Bahnsteig 5/6. Anschließend wurde der Aufzug an Bahnsteig 3/4 installiert. Den Abschluss bildete der Aufzugseinbau am Bahnsteig 1/2. Nach millimetergenauen Justierungen der Anlagen und zahlreichen technischen Abnahmen konnten die Anlagen in Betrieb genommen werden. 

17. Dezember 2023, 11:00 Uhr
Leipzig
Die Intercity-Linie fährt fünf Mal pro Tag und Richtung • Erstmalig IC-Halt in Rudolstadt • Reisezeit zwischen Jena und Nürnberg rund 30 Minuten kürzer als bisher mit dem Regional-Express • Moderne doppelstöckige Intercity-Züge mit Familienbereich

Heute startet die DB ihr neues Angebot in Thüringen: Die Intercity-Linie Leipzig – Jena – Nürnberg – Stuttgart – Karlsruhe fährt ab heute fünf Mal pro Tag und Richtung umsteigefrei z.B. via Weißenfels, Naumburg (Saale), Jena (Paradies und Göschwitz), Saalfeld (Saale), Rudolstadt nach Ludwigsstadt, Kronach, Lichtenfels (Oberfranken), Bamberg, Nürnberg, Stuttgart und Karlsruhe. Bisher gab es nur eine Fahrt pro Tag und Richtung. Damit wird auch Rudolstadt erstmalig Intercity-Halt. Die Reisezeit zwischen Jena und Nürnberg von gut 2 Stunden 30 ist dabei etwa 30 Minuten kürzer als bisher mit dem Regional-Express. Zum Einsatz kommen moderne doppelstöckige Intercity-2-Züge mit Kleinkind-/Familienbereich, neun Fahrradstellplätzen sowie Snack- und Getränkeangebot am Platz. Die Linie hat gute Anschlüsse an die ICE, z.B. in Nürnberg nach München sowie in Leipzig nach Dresden und Berlin.

Martin Walden, Konzernbevollmächtigter der DB für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: „Wir freuen uns, dass wir das von vielen Seiten gewünschte Angebot an zusätzlichen Intercity-Zügen nun umsetzen konnten. Wichtig ist jetzt, dass das zusätzliche Angebot auch entsprechend angenommen wird.“

Aufgrund einer Baustelle zwischen Bamberg und Nürnberg konnte das neue Angebot erst eine Woche nach dem Fahrplanwechsel umgesetzt werden.

Ab heute gibt es zudem weitere Sprinter Berlin–München für Halle (Saale) und Erfurt: Für Halle (Saale) und Erfurt gibt es nun täglich bis zu elf schnelle Sprinter-Fahrten in Richtung Berlin bzw. Nürnberg/München. Es fahren stündlich versetzt zu den bestehenden Sprintern weitere sieben Sprinter pro Tag und Richtung zusätzlich zwischen Berlin, Halle (Saale), Erfurt, Nürnberg und München. An den besonders reisestarken Wochentagen Montag, Freitag und Sonntag gibt es eine weitere neue, achte Fahrt. Damit werden nahezu stündlich Sprinterfahrten angeboten, mit einer Fahrzeit z.B. von Halle (Saale) nach München von nur 2¾ Stunden.

08. Oktober 2023, 10:00 Uhr
Leipzig
„Lebensader Bahn – Ukrainische Eisenbahnerinnen und Eisenbahner im Krieg“ als gemeinsames Fotoprojekt der Deutschen Bahn AG und der FUNKE Mediengruppe • Fotografien zeigen den Arbeitsalltag der Bahner:innen im Krieg

Die Fotoausstellung „Lebensader Bahn – Ukrainische Eisenbahnerinnen und Eisenbahner im Krieg“ ist ab sofort bis zum 17. Oktober 2023 im Leipziger Hauptbahnhof zu sehen. Die Deutsche Bahn AG (DB) würdigt mit der Ausstellung in Kooperation mit der FUNKE Mediengruppe die Mitarbeitenden der Ukrainischen Eisenbahn „Ukrzaliznytsia“ (UZ). Seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 trotzen sie in der Ukraine dem Kriegsalltag und halten die Mobilität und Versorgung aufrecht.

19 Bilder des FUNKE Fotografen Reto Klar und Texte des FUNKE Journalisten Jan Jessen veranschaulichen das Leben der Eisenbahner:innen während des Krieges. Die beiden begleiteten im März 2023 unter anderem einen Lokführer, zwei Instandsetzerinnen und einen Gleisarbeiter, die immer wieder Ziel von russischen Angriffen sind.

Der Fokus der Ausstellung liegt auf dem Schicksal einzelner Menschen. Ihr Stolz und Mut als Eisenbahner:innen soll zum Ausdruck gebracht werden, aber auch die wichtige Rolle der Eisenbahn und ihrer Infrastruktur.

Die Fotoausstellung wurde im August im Berliner Hauptbahnhof eröffnet und war anschließend am Hauptbahnhof Essen und in Hamburg-Altona zu sehen. Nach Leipzig wird sie bis Ende Januar 2024 noch auf zwei weiteren Bahnhöfen gezeigt – in Braunschweig und Nürnberg.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

22. August 2023, 11:00 Uhr
Halle/Berlin
Präsentation historischer Eisenbahn-Fahrzeuge auf der Drehscheibe • buntes Familienprogramm mit Zaubershows, Mitfahr-Eisenbahn und vielem mehr • Familienticket für nur 10 Euro

Zum ersten Mal nach der Corona-Pandemie feiert das DB Museum Halle (Saale) am Samstag, 26. August 2023 wieder sein traditionelles Sommerfest. In diesem Jahr stehen Kinder und Familien im Mittelpunkt des Festprogramms: Kleine Eisenbahnfans dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Zaubershows, Figurentheater, Mitmach-Aktionen und vielen Lokomotiven zum Bestaunen und Anfassen freuen. Von 10 bis 17 Uhr verwandelt sich der historische Lokschuppen IV, in dem das DB Museum Halle (Saale) beheimatet ist, in eine Eisenbahn-Erlebniswelt für Jung und Alt.

Museumsdirektor Dr. Oliver Götze: „Unser Sommerfest gehört zu den Höhepunkten im Veranstaltungskalender des DB Museums in Halle (Saale). Dank der Unterstützung vieler Ehrenamtlicher können wir 2023 nicht nur ein spannendes Programm für Kinder und Familien bieten, sondern werden auch viele unserer Fahrzeuge auf der Drehscheibe präsentieren. Ein Highlight für alle Eisenbahnfans.“

Fahrzeugpräsentationen vor dem Ringlokschuppen und auf der Drehscheibe

Über den gesamten Tag verteilt werden zu festen Uhrzeiten Fahrzeuge auf der Drehscheibe gezeigt. Die historischen Lokomotiven werden so zum perfekten Fotomotiv und können von allen Seiten bestaunt werden. Zusätzlich werden Fahrzeuge aus dem Bestand des DB Museums Halle (Saale) vor dem Ringlokschuppen ausgestellt. Fachkundige Erläuterungen durch ehrenamtliche Mitarbeitende des DB Museums runden die Vorstellung ab und ermöglichen einen spannenden Einblick in die Geschichte der Deutschen Reichsbahn der DDR.

Ein buntes Programm für die ganze Familie

Für Kinder und Familien hat das Sommerfest in diesem Jahr besonders viele Attraktionen zu bieten. Mit gleich drei Vorstellungen des Stückes „Die verflüxte Zipfelmitze“ verzaubert Puppenspieler Sebastian Günther Kinder ab vier Jahren. Sebastian Günther trat bereits bei mehreren Puppenspielfestivals auf und ist anlässlich des Sommerfests 2023 zum ersten Mal zu Gast im DB Museum Halle (Saale). Im Außenbereich des Museums bringt Zauberer Handoni mit seinen magischen Tricks 

Kinderaugen zum Leuchten. Der Magier hat ein buntes Repertoire, mit dem er nicht nur Kinder begeistern wird. Clown-Dame Filotta und ihr Team modellieren im Lokschuppen kreative Luftballonfiguren, lassen Riesenseifenblasen über das Freigelände schweben und schminken Kinder zu lustigen Tiergestalten. Zudem wird eine Mitfahr-Eisenbahn unter freiem Himmel ihre Runden drehen und die ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Museums bieten Führungen durch den Lokschuppen an. Die LGB-Modellbahn wird in Betrieb sein und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt – mit Bratwurstbrötchen, Gulaschkanone, Kuchen und einem Eisstand der „Eisburg“.

Service-Hinweise

Quelle: Bildrechte: DB Stiftung
Plakat Sommerfest DB Stiftung

Datum: Samstag, 26. August 2023

Öffnungszeiten: 10 bis 17 Uhr

Eintritt: Erwachsene 5 Euro / Kinder (6 bis 17 Jahre) 2,50 Euro / Familien (zwei Erwachsene und bis zu vier Kinder) 10 Euro

DB Museum Halle (Saale)Berliner Straße 24106112 Halle (Saale)dbmuseumhalle@deutschebahnstiftung.dewww.dbmuseum.de/halle

Deutsche Bahn Stiftung

Anschluss sichern. Verbindungen schaffen. Weichen stellen: Die Deutsche Bahn Stiftung gGmbH bündelt unter diesem Leitsatz das gemeinnützige Engagement des DB-Konzerns und knüpft damit an die Tradition der Hilfe und Verantwortung an, wie Eisenbahner:innen sie seit jeher leben. Sie verbindet dabei Eisenbahngeschichte mit Weichenstellungen für die Zukunft. Sie betreibt das DB Museum, setzt sich für die Integration von Menschen am Rande der Gesellschaft ein, schafft nachhaltige Bildungsangebote und fördert ehrenamtliches Engagement. 2013 gegründet, feiert die Deutsche Bahn Stiftung in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. Mehr unter: www.deutschebahnstiftung.de

DB Museum

Das im Jahr 1882 gegründete DB Museum ist das älteste Eisenbahnmuseum der Welt. Rund 200.000 Gäste aus der ganzen Welt besuchen jedes Jahr das Stammhaus des DB Museums in Nürnberg und die beiden Außenstellen in Koblenz und in Halle (Saale). Unter dem Dach der Deutsche Bahn Stiftung hält es die deutsche Eisenbahngeschichte aller Epochen lebendig und macht sie von den Anfängen um 1800 bis in die Gegenwart für Besucher:innen zugänglich.Mehr unter: www.dbmuseum.de