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Bequemer zum Zug: Bahnhof Brand Tropical Islands ist jetzt barrierefrei

Zwei neue Aufzüge für modernen Bahnhof

Reisende am Bahnhof Brand Tropical Islands kommen ab jetzt bequem und barrierefrei zum Zug. Die Deutsche Bahn (DB) hat an der vorhandenen Personenunterführung zwei neue Aufzüge gebaut, die nun in Betrieb gegangen sind. Davon profitieren insbesondere Mobilitätseingeschränkte, Reisende mit viel Gepäck, Kinderwagen oder Fahrrädern. Auch das Wege- und Blindenleitsystem am Bahnhof wurde erneuert. Die Finanzierung des Projekts erfolgte aus dem Bund-Länder-Programm zur Finanzierung von Barrierefreiheit im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms (ZIP). Dabei hat das Land Brandenburg die Investitionskosten übernommen. 

Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für das Land Brandenburg: „Attraktive und barrierefreie Bahnhöfe sind ein Schlüssel für mehr Verkehr auf der umweltfreundlichen Schiene, gerade im ländlichen Raum. Ich freue mich, dass unsere Reisenden in Brand nun zwei Aufzüge nutzen können und so bequemer zum Zug kommen.“

Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann: „Jede Zugfahrt beginnt und endet am Bahnhof. Durch barrierefreien Umbau und Modernisieren erleichtern wir den Zugang zum Zug, verbessern die Informationen und machen die Stationen insgesamt attraktiver. Dies ist ein wichtiger Faktor, um den Nahverkehr in Brandenburg flexibler und attraktiver zu machen. Denn so machen wir Reisenden und Pendlerinnen und Pendler ein besseres Angebot auf der Schiene und sorgen zugleich für bessere, sichere und saubere Mobilität in Brandenburg.“

„Zukunftsinvestitionsprogramm Barrierefreiheit“ (ZIP)

Im Rahmen des „Zukunftsinvestitionsprogramms Barrierefreiheit“ wurde der barrierefreie Umbau kleinerer Bahnhöfe gefördert, darunter auch der Bahnhof in Brand. Dabei konnten unter anderem Bahnsteige erneuert, Aufzüge oder Rampen erstellt oder die Wegeleitung angepasst werden. Förderfähig waren Stationen, an denen weniger als 1.000 Reisende pro Werktag ein- und aussteigen und ein besonderer Bedarf besteht. Die Finanzierung der Vorhaben wurde von Bund und Ländern übernommen. Für die Planung und Durchführung waren die beteiligten Eisenbahninfrastrukturunternehmen zuständig.